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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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am 20. Juli 2004
Hatte mir dieses Buch als 16-jährige selbst gekauft (ist schon einige Jahre her ...) Ausgezeichnet mit d. Jugendbuchpreis, was natürlich schon eine Aussage ist. Der Klappentext hat mich so beeindruckt, daß ich mir dieses Buch herausgesucht hatte. Der Buchhändler war zwar erst kritisch, hatte dann aber keine weiteren Bedenken. Er wieß darauf hin, daß dieses Buch ein sehr ernstes Thema behandelt. Das Thema ist Krieg und es geht um einen Jugendlichen im 30jährigen Krieg. Der 30jährige Krieg war für mich davor nur eine Zahl von bis. Mehr nicht. Wie es damals wohl wirklich zugegangen sein musste, beschreibt dieses Buch. Sehr eindrücklich, atmosphärisch, bedrückend, kraftvoll. Aber auch sehr niederschmetternd. Und dennoch gefällt die Sprache, die Stimmung und es ist anschaulich und eindrucksvoll. Man fiebert mit dem jungen Jockel mit und ist froh im Frieden aufwachsen zu können. Das Buch zeigt: Kriege sind zu allen Zeiten furchtbar. Und es gibt immer noch keinen Frieden auf der Welt, wenngleich wir heute in Deutschland zum Glück friedlich leben! Und hoffen, daß es ganz lange Zeit so bleibt ...!
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am 27. April 2010
Dieses Buch spielt im Oktober 1641 in einem Dorf namens Eggebusch, irgendwo im geschundenen Deutschland des Dreißigjährigen Krieges. Beleuchtet wird das Schicksal der gepeinigten Landbevölkerung, und insbesondere der Familie des 15 Jahre alten Jockel, die jenseits des Hungers, jenseits der Angst nach neuer Hoffnung sucht. Doch alles, auch der Wunsch nach Frieden, den die jungen Menschen dieser Zeit nicht kennen konnten, ist mit einem großen "VIELLEICHT" überschrieben. Bedrückend gut. Ich habe das Buch selbst im Alter von 13 Jahren gelesen und denke, dass die im Buch enthaltenen Schilderungen für Jugendliche dieses Alters durchaus angemessen sind, da Röhrig trotz der Brutalität, die dargestellt wird, so behutsam wie möglich an das Thema Gewalt im Krieg herangeht.
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am 8. Juli 2002
„ In dreihundert Jahren vielleicht" wurde von Tilman Röhrig geschrieben. Es ist ein Jugendbuch und soll Jugendliche ab 13 Jahren ansprechen. Der Inhalt ist interessant, denn man erhält viel Wissenswertes über das Leben und Handeln der Menschen im Krieg. Das Buch keinesfalls witzig und lustig gestaltet. Es ist recht ernst geschrieben und erzählt sachlich von der grausamen Vergangenheit. Leider ist das Buch jedoch nicht mit Bildern versehen, was jedoch unserer Meinung nach dazu gehören sollte, da oft auch Bilder (z.B. von Überfällen) sehr informativ sein können. Das Buch ist ziemlich brutal geschrieben, da es auch in Fällen von Mord nichts verharmlost. Wir finden es jedoch nicht so schlimm, da es nicht bis ins kleinste Detailt geschildert wird und die Gefühle der zu mordenden Personen nicht geschildert werden. Die Lektüre hat eine gute Wirkung gehabt. Es lässt einen über die Vergangenheit nachdenken, was man sonst wohl recht selten macht. Wir haben das Buch sehr gerne gelesen und würden es sofort weiterempfehlen. Meiner Meinung nach spricht es Jugendliche wirklich an. Wir haben jedoch auch schon die Erfahrung gemacht, dass es auch viele Jugendliche gibt, die sich nicht für die Vergangenheit interessieren und lieber ein Buch lesen, bei welchem um Probleme geht die in der Gegenwart herrschen und nicht in der Vergangenheit. Wir persönlich haben außer den sehr wenigen genannten Nachteilen keine weitere Kritik zu äußern und würden das Buch 100%-tig weiterempfehlen.
Mit freundlichen Grüßen Marina und Ramona
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am 8. Juli 2002
Eggebusch im Oktober 1641:
Es ist Krieg. Plündernde Soldaten ziehen durch die Dörfer, nehmen mit was sie brauchen und zerstören was ihnen in den Weg kommt. Unter diesen Umständen beschreibt der Autor Tilman Röhrig das Leben einer Dorfgemeinschaft im Dreißigjährigen Krieg. Spannend und informativ gibt er Einblick in deren Nöte und Ängste, Freuden und Leiden. In dem Titel „In dreihundert Jahren vielleicht" drückt sich doch noch die kleine Hoffnung auf Frieden, eine bessere Welt aus. Geeignet ist das Buch für Jugendliche und Erwachsene, geschrieben in einem einfachen aber schönen Sprachstil.
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Da es viele Informationen über die Zeit des Dreißigjährigen Krieges enthält, ist es auch für den Unterricht gut geeignet. Die Gefühle und Empfindungen der handelnden Personen lassen das Buch jedoch nicht zum Geschichtsbuch sondern zum spannenden Roman werden.
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am 5. März 2011
Zum zweiten Mal habe ich diesen Titel in einer 8. Gymnasialklasse als Schullektüre verwendet, nachdem "Barock" im Lehrplan steht. Das Werk zeigt sehr gut die Gegensätzlichkeit im Barock auf, ständige Alternanzen zwischen Lebensfreude, Todesfurcht und wie sie im Barock eben üblich waren,halten die Spannung hoch und geben gleichzeitig einen guten Einblick in die Lebensumstände dieser Zeit - sie erlauben, das geschichtliche Umfeld im Zusammenhang mit der Lektüre lebhaft darzustellen. Auch die unerfreulichen Szenen erlauben einen Ausblick auf die damalige Realität und die bittere Armut, sowohl der Bevölkerung als auch der herumziehenden Soldatenhorden.
Die Schüler identifizieren sich schnell mit der Person des Jockel, insgesamt kommt das Werk als Lektüre gut an und erspart, "wirkliche" Barocktexte (Simplizissimus etc.d zu lesen, die den Schülern schon auf Grund der Sprache so viel Schwierigkeiten machen, dass sie bald die Lust am Lesen verlieren. In Verbindung mit einer CD mit Arbeitsmaterialien des Verlags Krapp & Gutknecht eine ideale Schullektüre für die 8. Klasse die es auch ermöglicht, begleitende Referate zu vergeben ( Gerberei - Methoden, Zentren und Geschichte, der 30-jährige Krieg, die Person des Jockel und seine wesentlichen Charakterzüge, etc.). Haupt- und Nebenhandlingen erlauben es, die Struktur eines Romanes anschaulich zu erklären, und, last but not least, gibt der Titel und der letzte Satz des Werkes, die einen Bogen zum 2. Weltkrieg spannen, Anlass für eine tiefgreifende Diskussion am Ende der Lektürebesprechung.
Insgesamt ein gelungenes, sprachgewaltiges Werk, das Jugendliche im Alter von 14 / 15 Jahren gut anspricht, ohne sie zu überfrachten oder zu überfordern, die meisten Schüler haben mit dem ersten Leseauftrag, der die ersten 30 Seiten umfasst hat, das Werk gleich ganz gelesen, weil sie davon nicht mehr losgekommen sind - ein gutes Zeichen.
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am 17. September 2006
Dieses Buch verdeutlich die Schrecken des Krieges auf einizgartige Weise.

Man wird gepackt von der Not der Menschen, ihrer Hoffnung darauf, verschont zu werden. Und erlebt, wie sie enttäuscht werden und verzweifeln.

Die simple Sprache des Buches macht das Grauen greifbar.

Ein wichtiges Buch, das nicht nur Kinder und Jugendliche lesen sollten!
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am 15. Februar 2002
Das Jugendbuch „In 300 Jahren vielleicht“ von Tilman Röhrig, einem der bekanntesten noch lebenden Jugendbuchautoren, ist erstmals 1983 im Arena Taschenbuchverlag erschienen und wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
Sein Buch „In 300 Jahren vielleicht“ spielt in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und handelt von einem 14-jährigen Jungen namens Jockel und seiner Familie, die zusammen mit anderen in einem kleinen Dorf leben, das Eggebusch heißt. Dieses Dorf ist exemplarisch und kann somit überall in Europa sein, wo der Dreißigjährige Krieg wütete. Im Laufe der Kriegsjahre hat sich die Anzahl der Dorfbewohner auf etwa 60 reduziert und in den letzten fünf Tagen des Dorfes vor seiner Vernichtung, die das Buch beschreibt, verlieren immer mehr Bewohner das Leben. Das Dorf wird in diesen wenigen Tagen von zwei Überfällen heimgesucht. Den zweiten überleben nur noch wenige... Dieser traurige Rest eines ganzen Dorfes beginnt während der Kriegswirren in einem nah gelegenen Moor ein neues Leben.
Tilman Röhrig beschreibt kompakt und einfühlsam, mitunter auch brutal, wie sich der Krieg in einem kleinen Dorf widerspiegelt: Wie plündernde und mordende Soldatenheere die Bewohner in Angst und Schrecken versetzen und wie sich doch ein paar Überbliebene durch das Leid und das Grauen des Krieges kämpfen und in Zuversicht mitten im Krieg ein neues Leben beginnen. Trotz des Krieges bleibt die Freundschaft zwischen Jockels Familie und den anderen sowie seine Liebe zu Katharina, einem Mädchen aus Eggebusch, bestehen. Sprachlich ist es gut und sehr spannend in kurzen Sätzen geschrieben. Das Grauenvolle wird nicht sensationell beschrieben, sondern nur angedeutet, so dass die eigenen Bilder des Lesers zu den Geschehnissen entstehen. Vielleicht kann man auch nur dadurch das Schreckliche ertragen?
Dieses durchaus anspruchsvolle Buch ist für Jugendliche wie auch für Erwachsene geeignet, die noch die Zeit finden, ein Buch zu lesen.
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am 20. Dezember 2010
Ich habe das Buch mit einer 8. Klasse eines bayerischen Gymnasiums im Rahmen des Deutschunterrichts (Thema Barock) besprochen. Im Folgenden finden sich drei Schülerrezensionen:

Das historische Jugendbuch "In 300 Jahren vielleicht" von Tilman Röhrig handelt vom Alltagsleben und den Gefahren im Dorf Eggebusch in Zeiten des Dreißigjährigen Krieges. Es wird gezeigt, wie die Dorfbewohner Angst vor Soldaten, die ständig ihr Dorf überfallen, haben und deshalb in ständiger Armut leben. Das Buch stellt sehr realistisch dar, wie Menschen während des Dreißigjährigen Krieges (Barock) gelebt haben und wie sehr die Vanitasvorstellung (Hoffen auf das Jenseits) verbreitet war. Das Buch hat jedoch einige brutale Stellen, die auf einige Leser abstoßend wirken können, weshalb ich auch nur vier von fünf Sternen vergebe. Dennoch empfehle ich das Buch weiter.

In dem historischen Jugendroman "In 300 Jahren vielleicht" von Tilman Röhrig geht es um den 15-jährigen Jockel, der in dem vom Dreißigjährigen Krieg völlig zerstörten Dorf Eggebusch lebt. In diesem Buch werden die Alltagsprobleme der Dorfbewohner in eben jener Zeit beschrieben. Meiner Ansicht nach wird dieser Zeitabschnitt sehr gut dargestellt, sogar ohne dass der Autor diesen beschönigt. Die Beschreibung der Überfälle der Soldaten ist ziemlich detailliert und wegen der Brutalität eher nichts für schwache Nerven. Da das Buch immer nur die zustände im Dorf beschreibt und sich diese mit der Zeit immer mehr ähneln, wird das Buch mit der Zeit etwa zäh (Deshalb einen Stern Abzug). Ich kann das Buch empfehlen, auch weil es nur ca. 140 Seiten dick und somit schnell gelesen ist. Ich gebe vier von fünf Sternen.

In dem Jugendbuch "In 300 Jahren vielleicht" von Tilman Röhrig geht es um die Zeit während des Dreißigjährigen Krieges. Es handelt von einem kleinen Dorf und dessen Einwohnern, die ständig von Soldaten angegriffen werden und mit ihrer Armut und ihrem Elend fertigwerden müssen. Ich finde das Buch gut, da es spannend geschrieben ist und man sich gut in die Personen hineinversetzen kann. Meine Kritik ist jedoch, dass das Geschehen sehr grausam geschildert wird und und es am Anfang schwierig ist, die vielen Namen den richtigen Personen zuzuordnen. Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen, da man davon sehr gefesselt wird und es eine aufregende Geschichte erzählt. Vier Sterne.
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am 16. Januar 2011
Rezension eines Schülers (8. Klasse, Gymnasium Bayern)

Tilmann Röhrig: In 300 Jahren vielleicht

Eggebusch, ein Mauerveilchen im Asphalt. So könnte es vielleicht in 300 Jahren einmal hier aussehen. Kein Krieg mehr, und niemanden plagt mehr die Hungersnot. Doch die Realität im Jahre 1641 ist anders, der 15-jährige Jockel und seine Freunde müssen sehen, wie sie sich durchschlagen. Neben Armut und Elend, was ja schon schlimm genug ist, plündern auch noch Soldaten regelmäßig die Stadt. Die kleine Dorfgemeinschaft ist am verzweifeln.
Emotional gestaltet und sprachlich gewandt, ist das Buch sehr vielversprechend, da jedoch der tatsächliche Höhepunkt im hinterern Teil des Buches ist, muss anfängliche Motivation unbedingt vorhanden sein, um diesen Jugendroman bis zur letzten Seite vollenden zu können. Am Ende des Buches definiert man den Begriff "Barock" völlig neu. Röhrig gewährt sowohl Einblick in Speis und Trank als auch in die Lebensgrundlage von damals.

Wer neue Eindrücke über die damalige Zeit dazugewinnen will, hat mit diesem Buch auf jeden Fall ein neues Modell für sein Bücherregal gefunden. "In 300 Jahren vielleicht" ist bestens geeignet für Fans wahrer Begebenheiten.
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am 17. März 2016
Ich habe dieses Buch im Zuge des Deutschunterrichts einer achten Jahrgangsstufe an einem bayerischen Gymnasium mit den Schülern gelesen.
Im Folgenden befinden sich drei Schülerrezensionen:

Die brutale Zeit des Krieges

Ich selbst würde dem Roman "In 300 Jahren vielleicht" von Tilman Röhrig 4 Sterne geben. Wir haben dieses Buch als Schullektüre gelesen und nun schildere ich kurz, um was es in dem Buch eigentlich geht. Wir befinden uns in der Zeit des 30-jährigen Krieges. Hauptpersonen sind sowohl Erwachsene als auch Kinder. Unter anderem handelt dieses Buch auch von einer Liebesgeschichte des 15-jährigen Jockel und der 14-jährigen Katharina, dazu will ich aber nicht mehr verraten;-) Es sterben sehr viele Leute, es wird aber auch ein Baby geboren. Am Ende überleben aber nur 10 Personen. Als die Soldaten das Dorf mehrmals überfallen, beschreibt der Autor die Situation sehr genau, was mir gut gefällt, weil es doch sehr realistisch dargestellt ist. Dennoch sind wir in der Zeit des Krieges und es werden auch die einzelnen Tode und die Folterungen präzise geschildert, was an sich auch sehr brutal ist. Ich persönlich habe auch an manchen Stellen geweint, entweder weil ich mit den Angehörigen der Verstorbenen mitgetrauert habe, oder weil ich einfach wirklich froh war, dass wir leben und wo und wann wir leben. Ich glaube, dass der Autor auch dieses Gefühl vermitteln will, dass wir glücklich sein sollten, über das, was wir haben. Dass es uns allen richtig gut geht und dass wir dankbar sein sollten für das Leben, das wir leben dürfen. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, weil man dann erst alles zu schätzen weiß und realisiert, was für schlimme Zeiten es gab.

Beginn der Wertschätzung des eigenen Lebens
Das Leben währen des Krieges - Man kann es sich nur schwer vorstellen, wenn man in Friedenszeiten lebt. Dieses Buch erzählt vom Leben der ärmeren Bevölkerung in der Zeit des 30-jährigen Krieges. Der Leser begleitet den 15-jährigen Jockel durch die Höhen und Tiefen jener zeit. Die Besonderheit an diesem Buch ist, dass die Geschichte aus der Sicht eines Jugendlichen geschildert wird und sich Jugendliche so leichter mit den Personen identifizieren können.
+ / - Punkte
+ Dass es in dem Buch trotz des Krieges auch um Liebe, Freundschaft und Fami8lie geht, sodass sich nicht alles nur um den Krieg dreht.
+ Man lernt sein Leben zu schätzen, wenn man liest, wie schlecht es Menschen im Vergleich zu einem selbst geht.
+ Es wird sehr realistisch geschildert.
+ Es ist trotz des geschichtlichen Hintergrunds sehr mitreißend.
- Viele Menschen sterben.
- zu detaillierte Beschreibung des Babyfett-Essens
Empfehlung:
Ich empfehle dieses Buch für Menschen, die sich für geschichtliche Themen interessieren und gerne Details über das Leben in der Zeit des Krieges erfahren würden. Allerdings sollte man beachten, dass in diesem Buch Menschen oft auf grausame Weise ermordet werden. Ich persönlich würde das Buch ab 14 Jahren empfehlen, jedoch sollte das jeder für sich entscheiden.
Ziel des Autors:
Ich denke, dass der Autor den Menschen vermitteln wollte, wie gut es ihnen geht und wie grausam Krieg vor allem für Kinder ist. Außerdem vermute ich, dass er darauf hinweisen will, dass immer Hoffnung besteht, egal wie aussichtslos die Lage zu sein scheint.
Fazit:
Ich vergebe 4 Sterne, da ich das Buch sehr gut finde, mir persönlich es aber zu grausam war. Ich bin froh, nicht in dieser Zeit zu leben, und dass in Deutschland Frieden herrscht.

Das Jugendbuch "In 300 Jahren vielleicht" von Tilman Röhrig, ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, spielt im 17. Jahrhundert. Röhrig erzählt daher von der Zeit des 30-jährigen Krieges. Das Buch spi8elt in einem kleinen Dorf namens Eggebusch. In der Zeit vor dem Krieg gab es noch viele verschiedene Berufe. Nun gibt es nur noch ein paar Familien in Eggebusch. Schuld daran sind die Soldaten, die regelmäßig den Leuten ihr letztes Hab und Gut auf brutale Weise nehmen. Nach jedem Feldzug werden die Einwohner immer weniger. Nach der Geburt eines Jungen, David, kommt wieder Lebenslust auf. Der Dorfvogt kündigt ein Fest an, Veit, Tobias und Jockel wollen zu den Soldaten ins Lager gehen, um Essen zu holen. Eine der spannendsten Szenen des Buches. Am fest tanzt, spielt und trinkt die Dorfgemeinschaft. Ein kleiner Lichtblick bei den vielen Schattenseiten des Buches. Der Tag danach wird das Ende des Dorfes Eggebusch sein. Soldaten ziehen in das Dorf ein und metzeln die Menschen nieder. Nur ein kleiner Teil des Dorfes überlebt den Angriff. Diese ziehen in die Wälder.
Insgesamt ein trauriges und mitfühlendes Buch. Das macht es sehr spannend. Für meinen Geschmack sind es ein bissen zu viele brutale Stellen. Aber alles in allem ein gelungenes Buch!
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