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am 29. März 2014
Das Buch hat mich von Beginn an gefesselt. Leider wurde die Serie nach dem 3. Band in Deutschland eingestellt. Die Familie Spellman ist enorm chaotisch und neugierig - natürlich sind die Situationen auch unrealistisch, aber dass stört eigentlich nicht. Da die Spellmans Detektive sind, gibt es natürlich auch ein paar spannende, aber harmlose Fälle ohne "Mord und Totschlag". In Amerika waren die Bücher erfolgreicher. Der 6. und letzte Band ist dort 2013 erschienen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Februar 2008
Isabel Spellman, 28, lebt noch bei ihren Eltern und arbeitet auch für sie in der familieneigenen Detektei. Izzy hält sich selbst für aufwieglerisch und hat eine Schwäche für Männer, die gern lesen. Sie erfährt die meisten Dinge durch Lauschen und führt eine Liste ihrer Ex-Lover. Die erste Hälfte von "Little Miss Undercover" ist hauptsächlich eine Vorstellung der mehr als dysfunktionalen Familie Spellman, gemischt mit einem Quäntchen Ermittlungsarbeit. Die zweite Hälfte ist genau anders herum: viel Ermittlungsarbeit und nur ein wenig von der Spellman Familie.

Izzys Familie hat es wirklich sehr mit der Privatsphäre, obwohl oder trotzdem sie eigentlich keinen Respekt davor haben. Das Motto der Spellman Familie lautet "surveillance begins at home", also in etwa "Überwachung beginnt bereits zu Haus". Izzys Eltern überwachen nicht nur jeden ihrer Schritte, sondern auch die ihrer (möglichen) Lover. Ihr Onkel Ray hat die Angewohnheit Wochenenden "zu verlieren", Izzys vierzehnjährige Schwester Rae ist süchtig nach Zucker. Raes Lieblingswaffe ist das Reden und man kann sie kaum zum Schweigen bringen. Ihr älterer Bruder David ist der goldene Sohn, der Izzy immer deckt und zudem noch ein unverbesserlicher Herzensbrecher. Ihre Eltern haben sich bei einem Überwachungsjob kennen gelernt. Izzys Mutter trat ihrem Vater in den Schritt und sobald sein Schmerz nachliess, hat er sich in sie verliebt....Alles klar soweit :-)?

Ich hatte mit "Little Miss Undercover" im Original unheimlich viel Spaß. Die Charaktere haben alle *mindestens* eine Schraube locker und sind (vielleicht deswegen so?) sympathisch und glaubwürdig.

Wenn Ihnen Evanovichs Stephanie-Plum Serie gefällt, werden Sie bestimmt auch Freude an Izzy Spellman und ihrer liebenswert durchgeknallten Familie haben! Nehmen Sie sich Zeit, um die Spellmans kennen zu lernen! Es lohnt sich :-)!

Ich freue mich schon unheimlich auf den Nachfolgeband, der im Original im März unter dem Titel "Curse of the Spellmans" erscheinen wird!
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am 17. August 2010
Isabel Spellman ist die missratene mittlere Tochter einer Familie von Privatdetektiven. Die Eltern sind seit Jahren in der Branche tätig, und Isabel und ihr älterer Bruder David begannen schon zur Schulzeit mit ihren ersten Ermittlungsaufträgen. Und so langsam kommt auch Rae, die Jüngste, in ein geeignetes Alter. Zum Spellman-Haushalt gehört außerdem Onkel Ray, Ex-Polizist und heute hauptsächlich dem Alkohol zugetan.

Im Rahmen einer Routinebeschattung lernt Isabel auf dem Tennisplatz einen Zahnarzt kennen, der sie fasziniert und den sie nun um jeden Preis erobern möchte. Ihre kleine Schwester indessen ist so versessen darauf, ermitteln zu dürfen, dass auch sie zu diversen unorthodoxen Methoden greift und sich von Verboten und Sanktionen der Eltern nicht abschrecken lässt und sich schließlich die Chance nicht entgehen lässt, für ihre Eltern hinter Isabel herzuspionieren ...

Das Buch verspricht in knalligem Gewand locker-flockige Unterhaltung mit einer verrückten Familie von Detektiven, im Klappentext ist von einer Bridget Jones der Privatdetektive die Rede.

Diese vollmundige Versprechung konnte es in meinen Augen aber gar nicht einhalten. Es fing schon einmal damit an, dass mir Isabel so gar nicht sympathisch war. Als Jugendliche hauptsächlich mit Alkoholexzessen und Sachbeschädigung "just for fun" beschäftigt, wirkt sie auch als Erwachsene nicht besonders verantwortungsvoll, und die Macke, überall durchs Fenster statt durch die Tür einzusteigen, soll wohl lustig sein, wirkt auf mich aber einfach nur lächerlich und unglaubwürdig. Rae ernährt sich ausschließlich von Süßkram, David ist so mustergültig, dass einem ganz übel werden kann, und Onkel Ray ist die Karikatur eines Säufers, der in regelmäßigen Abständen völlig die Orientierung verliert.

Dieser Haufen von überzeichneten Figuren verbringt dann den Großteil des Buches damit, sich gegenseitig auszuspionieren, zu verfolgen, anzulügen, anzuschreien oder sich herumzuschubsen. Witzig ist was anderes, und wenn es eine Satire auf Chick-Lit-Krimis sein sollte, ist sie zumindest für mich ziemlich misslungen. Besonders nervig waren die Fußnoten, die sich ständig wiederholten. Gelacht habe ich so gut wie gar nicht und mich relativ lang durch die gut 350 Seiten gequält. Zum Schluss wurde es sogar noch mal einigermaßen spannend und überraschend, der Rest war einfach nur öde.
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am 27. Februar 2008
Sie sind eine eigenartige Familie, die Spellmans. Und das liegt sicher nicht daran, dass die Eltern, Olivia und Albert Spellman, eine Detektei betreiben. Aber es hat zumindest etwas damit zu tun. Die Spellmans haben drei Kinder: Sohn David, hat es vorgezogen nicht im elterlichen Gewerbe zu arbeiten, ist Anwalt geworden, mischt sich aber trotzdem immer wieder ein, die ältere Tochter Isabel, Ende zwanzig, konnte sich noch nicht von Elternhaus und Detektei trennen und arbeitet im Familienunternehmen, die 14-jährige Tochter Rae ist mit dem Familienunternehmen so verwachsen, dass sie schon kräftig mitmischen will, obwohl sie noch zur Schule geht. Daneben gibt es auch noch Onkel Ray, der nach einer überstandenen Schwersterkrankung sein Leben mit Alkohol- und Spielexzessen feiert und durch gelegentliches Verschwinden seine Lieben immer wieder in Sorge stürzt und beschäftigt. Den Spellmans ist aufgrund ihres Berufes nichts mehr heilig - und schon gar nicht das Intimleben der eigenen Familie. Beschattungen sind zu ihrer zweiten Natur geworden und so schrecken die Geschwister Spellman schon in jungen Jahren vor nichts zurück, wenn sie die eigentlich normalen Streitigkeiten zwischen Geschwistern austragen. Als Olivia und Albert Spellman jedoch ihre Jüngste Rae beauftragen, ihre Schwester Isabel und deren aktuellen Freund auszuspionieren, ist für Isabel der Gipfel erreicht und sie will aus dem elterlichen Unternehmen aussteigen - doch sie hat die Rechnung ohne Rae, Ray und ihre Eltern gemacht...

Lisa Lutz ist mit "Little Miss Undercover" ein wunderbar schräges, höchst amüsantes Buch gelungen. Wenn sich die Spellmans gegenseitig das Leben schwer machen, ist das komisch, und auch wenn ihre Einfälle bösartig klingen, sind sie alles andere als bösartig gemeint, sondern sind Ausdruck einer tiefen Liebe und Verbundenheit zueinander. Dennoch ist zweifellos jeder froh, nicht in dieser Familie aufgewachsen zu sein.

Lisa Lutz Roman trägt auf dem Titel die Klassifizierung ein Familienroman". Ich würde eher sagen, es ist ein witziger, teils absurder Roman über eine Familie; die klassischen Erwartungen an einen Familienroman erfüllt Lisa Lutz schräge Komödie sicher nicht. Erzählt wird die Geschichte der Spellmans von Isabel in Szenen, zum Teil in Retrospektiven, die mit witzigen, schlagfertigen Dialogen durchsetzt sind.

Der deutsche Titel "Little Miss Undercover" weckt zu Unrecht Erinnerungen an den Film "Miss Undercover" mit Sandra Bullock, meines Erachtens passt der Originaltitel "The Spellman Files" sowohl besser zum Inhalt als auch zur Erzähltechnik des Romans.

"Little Miss Undercover" ist eine Komödie voller schrägen, schwarzen Humors, bei der ich mich herrlich amüsiert habe. Die liebenswerten, aber abgedrehten Spellmans erinnerten mich an eine Mischung aus Addams Familiy, aber weniger morbid, John Irvings Familie Berry und Al Bundys Familie, aber deutlich intelligenter. Zum Lachen bin ich beim Lesen dennoch nicht gekommen: ich hatte einfach keine Zeit dazu, ich musste doch lesen, um zu wissen wie es weiter geht... Ich freue mich schon auf den nächsten Band, der im amerikanischen Original unter dem Titel "Curse of the Spellmans" im März 2008 erscheinen wird.
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Von einem Familienunternehmen der ganz besonderen Art erzählt die junge amerikanische Autorin Lisa Lutz in ihrem herrlich respektlosen Roman "Little Miss Undercover". Isabell ist Privatdetektivin in der Firma ihrer Eltern und bereits als Teenager war es ihr vergönnt, an Observationen teilzunehmen. Und auch ihre kleine Schwester Rae macht sich schon gut in dem traditionsreichen Detektivbüro Spellman Investigations, dem einzig ihr großer Bruder David zu entfliehen vermochte - als dennoch stets präsenter Anwalt. Und da schließlich jeder irgendwie seine Brötchen verdienen muss, hat Isabell gegen ihren Job eigentlich nichts einzuwenden. Das allerdings ändert sich, als sie - gerade frisch in einen Zahnarzt verliebt - selbst ins Fadenkreuz der familiären Beobachtungen gerät und ausgerechnet ihre Schwester Rae hat diesen pikanten Auftrag erhalten. Wieso auch steckt Isabell ihre Nase in einen hornalten Vermisstenfall, der ihr erst übertragen und dann ganz plötzlich wieder entzogen wird, was sie erst recht auf der Spur bleiben lässt. Ob über all dem die Familie zerbricht oder am Ende nur noch mehr zusammengeschweißt wird, darf man in dem humorvoll erzählten und immer wieder frech chaotischen Plot schmunzeln miterleben. Unentschieden zwischen Familienroman, Kriminalburleske und hanebüchener Komödie hin und her wankend bekommt dem Roman gerade diese Vielfalt der Formen und stilistischen Mittel, die Lisa Lutz ganz souverän verwendet. Achtung: Bei Bettlektüre kann absolut keine Einschlafgarantie gegeben werden!
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Februar 2011
Es heißt so schön 'Pack schlägt sich, Pack verträgt sich' und kaum ein anderer Spruch könnte mehr auf die Spellmans passen, eine Sippe, die Stoff für eine ganze Sitcom oder aber eben für eine Krimireihe bietet. Ursprung allen Übels ist Isabel 'Izzy' Spellman, Ende 20 und das schwarze Schaf der Familie. Kindisch, trinkfest, unhöflich und mit einem Händchen für die falschen Männer ' so hat sich Isabel bisher durchs Leben geschlagen und damit weder sich noch ihren Lieben eine besondere Freude gemacht. Zusammen mit ihren Eltern Olivia und Albert arbeitet sie bei 'Spellman Investigations', der hauseigenen Privatdetektei und ermittelt mal mehr und mal weniger spannend in Fällen von Ehebetrug, Mitarbeiterüberprüfung und vor allen Dingen in der eigenen Familie. Denn von Geburt an misstrauisch spionieren alle hinter allen her, vermuten Probleme an jeder Ecke und beschatten sich lieber gegenseitig als einmal fünf Minuten miteinander zu reden, obwohl dadurch die Probleme bereits vorprogrammiert sind.
Zu allem Übel hat die 14-jährige Rae Spellman ihrem alkoholabhängigen Onkel Ray den Krieg erklärt und der konservative gute Geist David versucht sich von allen zu distanzieren ' ein ständiger Kreislauf von unterhaltsamen Missverständnissen nimmt seinen Lauf....

Entweder man liebt oder man hasst sie, mittelmässige Gefühlsbewegungen finden bei den Spellmans einfach keinen Platz. Ich liebe Krimireihen und wurde selten dabei so unterhalten wie bei Izzy, Rae (was ein Satansbraten!), Olivia, Albert, David und Ray und all ihren positiven und negativen Eigenschaften. Man kommt sich manchmal eher vor wie bei einer Sitcom und erwartet Szenenapplaus anstatt die Auflösung des Kriminalfalls. Wobei das auch der einzige Nachteil ist, denn Spannung und knifflige Fälle sucht man hier vergebens, es kommt auch niemand gewaltsam zu Tode oder wird gar bei actionreichen Verfolgungsjagden gehetzt. Trotzdem ein echter Pageturner und vor allen Dingen reinstes literarisches Suchtmaterial. Als Leser fühlt man sich nach diesen 380 Seiten bereits als Familienmitglied und passt in Zukunft lieber auf, was man mit dem Müll macht, wer im Auto vor dem Haus sitzt und nimmt statt der Tür einfach mal das Fenster! Tolle Unterhaltung - bitte mehr davon!
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am 1. März 2011
Schon als ich das schreiend grüne Cover gesehen habe, dachte ich mir wer weiß, was Dich da erwartet. Dann wurde es mir von mehreren Usern empfohlen die mich aber gleichzeitig auch vor den etwas abgedrehten Mitgliedern der Familie Spellman warnten. Auf Facebook traf ich dann auf die 'Spellman Investigations' und so wurde ich richtig neugierig auf dieses Buch.
Hierbei handelt es sich also um den ersten Teil der 'Spellmanreihe' von Lisa Lutz.
Zur Handlung selbst verrät der Klappentext eigentlich schon alles Wichtige. Der Handlungsort ist San Francisco, dessen Umgebung hin und wieder bei wilden Verfolgungsjagden etwas detaillierter beschrieben ist. Die Familie Spellman, die ein Detektivunternehmen seit Generationen leitet, besteht aus den Eltern Spellman, sowie 2 Töchter und einem Sohn und einem Onkel.
Diese 6 Personen leben mehr oder weniger zusammen, beschatten gemeinsam und gegenseitig.
Erpressung der eigenen Familienmitglieder ist hier ein muss und alltäglich auf einfallreichste Art und Weise vorzufinden.
Isabell Spellman, auch 'Izzy' genannt, erzählt hier ihre Geschichte, gibt Einblick über ihre Sippe und denkt über ihr Leben nach. Als sie aber plötzlich von ihrer jüngeren Schwester Rae beschattet wird, um mehr über ihr Liebesleben zu erfahren, platzt Izzy der Kragen.
So sind wir auch schon bei Izzys jüngerer Schwester. Rae hat es faustdick hinter den Ohren. Sie ist unheimlich gewieft, weiß sich durchzusetzen, und scheint eine Meisterin des Verhandelns und Erpressens. Sie bringt eine Mordsstimmung in der Familie und nichts und niemand scheint vor ihr sicher.
Glaubt mir, bei Raes Einfallsreichtum wäre ich fast vor Lachen von der Couch gefallen. Bis Seite 80 hatte ich etwas Schwierigkeiten mich mit dem Buch anzufreunden, aber dann ging es los.
Die Handlung wurde immer interessanter und lustiger. Ich hab Tränen gelacht, sodass ich mir sicher war, das Buch besser nicht mehr in der Öffentlichkeit zu lesen.
Der Schreibstil ist allerdings für mich etwas gewöhnungsbedürftig gewesen. Die Geschichte ist sehr dicht geschrieben (also wenige Absätze, die Schrift ist klein und die Seiten voll bedruckt).
Es gibt viele Dialoge, Wortgefechte, Ermittlungslisten und verschiedene Erzählperspektiven. Wenn man aber einmal rein gefunden hat, ist es kein Problem mehr.
Mit 378 Seiten hat die Geschichte eine angenehme Länge. Wie bereits oben erwähnt ist das Cover in einem sehr grellen Grün gehalten und recht heiter bzw. locker gestaltet, was aber irgendwie zu der Geschichte passt, denn auch diese ist abgedreht, unglaublich, und voller Humor.
Am Ende der Geschichte befindet sich eine Leseprobe zum zweiten Band 'Die Spy Girls' der Spellman-Reihe.

Fazit:
ein völlig abgedrehter Ermittlungsroman mit einer leicht verrückten Familie, die trotz ihrer durchgeknallten Ansichten, dem Leser schnell sympathisch werden kann. Dies ist definitiv eine Ermittlungsreihe der etwas anderen Art. Lautes auflachen kann hier normal Zustand werden.
Für mich eine unterhaltsame Lektüre, die die Bauchmuskeln trainieren kann.
Die Autorin Lisa Lutz arbeitete für ein Detektivbüro und so wundert es mich nicht das sie diesen Roman schrieb. Zudem schrieb sie Folgen für die Comedyserie 'Plan B'
Auf Facebook findet Ihr übrigens die Fanseite 'Spellman Investigations' sowie auch einzelne Familienmitglieder der Familie.
Weitere Bände der Reihe heißen: 'Die Spy Girls' und 'Twist Again'
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am 22. April 2008
Wer mal einen richtig schrägen Unterhaltungsroman lesen will, sollte zu "Little Miss Undercover" greifen, der die Geschichte der Spellman'schen Familiendetektei aufgreift. Da gibt es herrlich komische Szenen, die einen in ihrem Wahnsinn einfach nur entzücken können, andererseits schlägt Lutz aber auch nachdenkliche Töne an, z.B. wenn's um den trinkenden Onkel geht... Statt zu einem "gewöhnlichen" Frauenroman a la "Schokolade zum Frühstück" etc. zu greifen, empfehle ich diese schrecklich nette Familie mit all ihren Macken. Erinnerte mich bisweilen ein bisschen an die Addams Family - bloß eben nicht in schwarzer Kluft, sondern möglichst unauffällig :)
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am 25. September 2009
In diesem Roman lernt der Leser durch die Ich-Erzählerin Isabel die ungewöhnliche Familie Spellman und ihr Familienunternehmen Spellman Investigations kennen, das private Ermittlungen durchführt. In diesem Unternehmen arbeitet neben Mom, Dad und Onkel Ray auch Isabel. Während ihr älterer Bruder David Anwalt ist, aber trotzdem immer wieder in Ermittlungen verstrickt wird, geht Schwester Rae mit ihren 14 Jahren schon ganz in ihrer "Arbeit" auf. Rae hat schon als Kind Observationen durchgeführt und "verdient" sich mit kleine Erpressungen nebenbei etwas Taschengeld.
Spellman Investigations ist eine etwas andere Detektei, denn die Familienmitglieder durchleuchten auch untereinander ihr Privatleben.
So will Mam Isabel endlich "an den Mann bringen". Dazu vereinbart sie immer wieder Dates für Isabel, bevorzugt mit Anwälten, aber erst nachdem sie diese anhand ihrer Sozialversicherungsnummer komplett durchleuchtet hat.
Als sich Isabel in den Zahnarzt Daniel verliebt (mit Zahnärzten haben die Spellmans schlechte Erfahrungen), wird Isabel von ihrer Familie Rund-um-die-Uhr observiert.
Da reicht es Isabel, sie kündigt. Ihre Eltern stellen eine Bedingung: Isabel soll den vor 12 Jahren ungelösten Fall des verschwundenen Andrew Snow neu aufrollen. Und obwohl Isabel der Auftrag bald wieder entzogen wird, stößt sie auf etwas, dass eine Kettenreaktion von Ereignissen auslöst.

In Lisa Lutz' Roman lernen wir eine Familie kennen, wie sie chaotischer und skurriler nicht sein könnte. Neben Mom und Dad, denen Observieren zur zweiten Natur geworden ist, werden Isabel und vor allem Onkel Ray, der immer wieder Wochenenden "verliert", und die nach Zucker süchtige Rae von der Autorin liebevoll schräg charakterisiert. Insbesondere Rae ist mit ihren 14 Jahren ein originelles Produkt ihrer Familie: clever, nervtötend, chaotisch, aber auch komisch, spritzig und schlagfertig.

Der Roman ist eine Mischung aus herrlich komischen Szenen, die oft schmunzeln und lachen lassen, und ernsthaften Elementen, wie die Pubertätsprobleme Raes, das Suchtverhalten ihres Onkels.

Die Fortsetzung Die Spy Girls: Familie Spellman ermittelt, die in Kürze auf Deutsch erscheint, kann man nur mit Spannung erwarten, um die abgedrehte, aber immer glaubhafte dargestellte Familie Spellman weiter zu begleiten.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Oktober 2008
Nein, das ist NICHT wie Stephanie Plum! Da fehlt der Trash! Da fehlt Lula in Stretch - Klamotten, da fehlt fettiges Essen, explodierende Autos, fehlgeschlagene Festnahmen schmieriger NVGler und es fehlen muskelbepackte Machos in engen Klamotten. Nein, Isabel Spellman und ihr Clan sind etwas ganz Neues.Und sehr Lesenswertes. Temporeich, charmant, witzig, schräg, bunt, warmherzig, menschlich, lebensnah, glaubhaft, quirlig, aufregend, spannend, anspruchsvoll und niemals auch nur eine Minute langweilig - das beste Buch seit langem!!!!
Muss man lesen, es ist einfach klasse!!!!
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