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am 4. Juli 2006
Nach zahlreichen gelesenen Büchern über die Shoah - darf gesagt werden, dass dieses Buch allerbestens empfohlen werden kann.
In Tagebuchform geschrieben, sehr leserlich und gut verfasst - fesselt es einem, sodass man sich direkt ins Geschehen hineingezogen wähnt. Mit vielfältiger Wortwahl beschreibt Kitty Hart-Moxon die grauenhaften Vorkommnisse sehr präzise. Einzig die Zahlen treffen manchmal nicht ganz richtig. So spricht sie z.B. von Millionen Juden die an ihr vorbeigegangen sind - nach neuestem Wissensstand wird auf ca. 1,4 Mio. geschätzt (alleine in Auschwitz !). Diese Zahlen basieren aber auf ihrem Empfinden (zur damaligen Zeit). Es ist verständlich, dass bei diesen Strömen von Menschen und dem eigenen, äusserst schlechten Gesundheitszustand - das Empfinden und Sehen eine andere Schätzung ergeben kann.
Höchst interessant ist (und dadurch hebt sie sich von den anderen Büchern ab !), dass sie zum Schluss nach Ausschwitz zurückkehrt und genau erklärt, "was wo" war - und dabei erlebt sie zur Hälfte die erzählende Seite und zur anderen Hälfte die Zurückversetzung in die grauenhafte Realität und dessen Bilder von früher. Beides wieder excellent und sehr sehr eindrücklich beschrieben! Höchst interessant und unbedingt zu empfehlen.
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am 17. April 2001
Eine der letzten Überlebenden von Auschwitz erzählt in klaren, unmißverständlichen Worten von dem Trauma, das sie als 16 jährige im Vernichtungslager erlitt. Fast erscheinen ihre Schilderungen zu sachlich für jemanden, der knapp einer von Menschen erschaffenen Hölle entkommen ist, aber gerade das vermittelt die Bilder erschreckend real. Man wird hineingezogen in diese Hölle. Hier berichtet eine Frau von der Bestie Mensch, die anderen Menschen die Identität, die Würde nimmt, auf die unterste Stufe ihres Daseins zwingt, so daß sie nur noch die existentiellsten Bedürfnisse verspüren: essen, schlafen, ausscheiden. Doch selbst das wird durch teuflische Taktiken der Lageraufseher für die Insassen zur Erniedrigung. Deutlich zeigt Kitty Hart-Moxon in ihren geschilderten Erlebnissen auf, wie abgründig und grausam die menschliche Seele sich zeigen kann, wenn sie Macht in die Hände gelegt bekommt. Der Autorin ist es dabei auch gelungen, die Frage zu durchleuchten, die sich viele Menschen der nachfolgenden Generationen stellen: Warum habt ihr euch nicht gewehrt? Die Beantwortung liegt in der subtilen, heimtückischen Vorgehensweise der Vernichter und in einem nachvollziehbaren Unvermögen der Verfolgten, sich vorzustellen, wozu Menschen fähig sind. Fast am Rande wird dem Leser gezeigt, wie ignorant nach der Befreiung auch im Ausland mit Überlebenden umgegangen wurde. Eine Gefangenschaft in Vernichtungslagern wie Auschwitz schien ein Makel zu sein, mit dem sich niemand auseinandersetzen wollte. Dieses Buch stellt ein Mahnmal gegen Wiederholung von unvorstellbarem Leiden und das Vergessen dar. Und es straft die Schreier lügen, die heute dreist von einer 6-Millionen-Lüge reden.
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am 13. Februar 2008
Kitty Hart-Moxon beschreibt ihren Überlebenskampf in Auschwitz der einem das Blut in den Adern gefrieren läßt. Man kann sich in diesem Buch sehr gut vorstellen wie sich Kitty Hart-Moxon jeden schlimmer werdenen Tag gefühlt haben muß. Extrem beklemment und trauriges Buch, sehr zu empfehlen.
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am 26. Oktober 2007
Ich habe schon etliche Bücher über Auschwitz - Überlebende gelesen. Oft kam da die Frage : "Ist das nicht alles das gleiche" ? "Erleben dort nicht alle dasselbe" ? Oh nein, jeder sieht die Welt in der Er bzw. Sie lebt nun einmal anders. Und jeder erlebt auch andere Sachen, jeder hat andere Erlebnisse zu verarbeiten. Kitty Hart - Moxon fängt mit Ihrem Buch ganz Untypisch an - nämlich mit den ersten Jahren nach der Befreiung. Sie schildert ihre Probleme in einem Englischen Schwesternwohnheim, wo sie eine Ausbildung zur Krankenpflegerin macht. Niemand will hören woher sie kommt, niemand will nur Ansatzweise glauben was ihr wiederfahren ist. Und auch das Anpassen an ein geordnetes Leben fällt ihr zuerst nicht gerade einfach. Schließlich beginnt sie aus ihrer Vergangenheit zu erzählen. Eine lange Zeit die aus Flucht, Hoffnung und Trauer besteht bevor sie mit ihrer Mutter zusammen in Auschwitz landet. Ihr Schreib- und erzählstil ist wunderbar flüssig. Ohne Umschweife, so als währe doch nichts besonderes passiert, erzählt sie von erlebten Ereignissen, die dem Leser ganz schön zu schaffen machen. Noch bewegender ist das Ende des Buches, ihre Rückkehr nach Auschwitz im Jahre 1978. Ihre Erinnerungen sind noch so frisch und realistisch als währe sie nie weg gewesen. Viele Praktiken von Auschwitz hat sie für ihr eigenes Leben übernommen, wie sie selbst sagt - bzw. schreibt, kann diese Erinnerung nunmal nicht gelöscht werden. Insgesamt ein wirklich interessantes Buch das zu empfehlen ist.
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am 5. Februar 2010
Ich möchte nicht viel schreiben, aber meine Bewertung hinterlassen, da dies auch für mich häufig zur Kaufentscheidung beiträgt. Mir haben Geschichte und Schreibstil sehr gut gefallen, das Buch ist weder plakativ noch sensationsheischend.
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am 16. Januar 2013
Der menschliche Körper besteht chemisch gesehen zu über 50% aus Wasser.
Auf Seite 80/81 erklärt Lengyel!!
Diese ist und war zur damaligen Zeit technisch nicht möglich.
„Ab Juni 1943 war die Gaskammer ausschließlich für Juden und Zigeuner reserviert. 360 Leichen alle halbe Stunde, dies war alles an Zeit, was es brauchte, um Menschenfleisch zu Asche zu reduzieren, dies waren 720 je Stunde oder 17.280 Leichen je 24-Stunden-Schicht. Und die Öfen, funktionierten Tag und Nacht, mit mörderischer Effizienz. Allerdings muß man auch mit den Todesgruben ( bei einem Grundwasserspiegel (geologisch belegt) bei 1,5 m unter der Oberfläche) rechnen, die je Tag weitere 8.000 Leichen vernichten konnten. Grob gerechnet wurden jeden Tag etwa 24.000 Menschen vernichtet.
Wo kam, bitte der Brennstoff für die Vernichtungs-öfen und -anlagen im kraftstoffarmen Deutschen Reich her???

Lenni Brenner (geboren 1937) Er wurde als Sohn orthodoxer Juden in den USA geboren. Brenner schloss sich einer marxistischen Gruppierung an und kämpfte für die Rechte der schwarzen Bevölkerung. War/ist Atheist.
[...]
Lenni Brenner und andere jüdische Gelehrte erklären, daß, wenn es für das jüdische Leiden im Europa des Zweiten Weltkriegs eine einzige Ursache gibt, der Zionismus verantwortlich ist.
Denn Dieses Buch "51 Dokumente über die Nazikollaboration der Zionisten" Stellt doch sehr viele Aussagen bezogen auf das Dritte Reich in einem anderen Licht dar.
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am 15. Mai 2004
WO DIE HOFFNUNG ERFRIERT - Überleben in Auschwitz.
Ein Titel, bei dem man sofort weiß, worum es sich handelt. Es geht um den Nationalsozialismus und Hitler, die 1933 bis 1945 die Macht inne hatten. Es geht um ein Vernichtungslager, auch das geht aus dem Titel hervor - Überleben in Auschwiz - Fragt man heute ein 12- Jähriges Kind, was Auscwitz ist oder war wird es "KZ" antworten. Beinahe jeder in diesem Alter, weiß, dass es so etwas geben hat. Aber - Sie wissen nicht, welche Grausamkeiten und Katastrophen dort vor sich gegangen sind.
Und eben genau dies beschreibt Kitty Hart-Moxon in einer detaillierten Geschichte.
Juden - Juden waren in der Zeit nichts wert. Juden waren es nicht würdig zu leben oder gar im Wohlstand zu leben. Aber genau das tut Kitty Hart-Moxen. Ihre jüdische Familie lebt in Polen im guten Mittelstand. Die Familie flüchtet nach Warschau. Kommt dort aber direkt ins Ghetto. Sie erfährt, wie es ist diskriminiert zu werden und "Deutsche zu achten". Lassen wir uns das "Deutsche" einmal analysieren: Deutsch sein bedeutete etwas besseres zu sein. Wo aber war das bessere? Im blonden Haar und den blauen oder grünen Augen? Es gab Bänke mit Inschriften: Nur für Arier. Und das ganze ist nicht so lange her wie wir denken!!! Ich selbst habe dunkles Haar und dunkle Augen, bin aber keine Jüdin. Wäre ich icht Gefahr gelaufen, vielleicht nicht in ein Vernichtungslager, aber zumindest in ein Konzentrationslager zu kommen?
Kitty und ihre Mutter wollten dem KZ entgehen. Nach einer gescheiterten Flucht, die nach Russland hätte gehen sollen melden sich sich als DEUTSCHE Zwangsarbeiter in einer Fabrik. Das Ganze fliegt auf und Frau Hart-Moxon wird mit ihrer Mutter nach Auschwitz verfrachtet.
Ab diesem Zeitpunkt geht alles Schlag auf Schlag. Mutter und Tochter werden nicht in die Gaskammer geschickt, sondern für "arbeitsfähig" empfunden. Das Junge Mädchen muss hart arbeiten. Unter Diarrhö (ein Toilettengan war streng untersagt) und Schlägen. Stetig beobachtete sie, wie ganze Menschenherden in die Gaskammern getrieben wurden, ohne, dass sie von ihrem Schicksal wussten. Mit Zyklon B wurden die Juden, Frauen, Männer, Kinder, Säuglinge, ganz egal, umgebracht und dann scharenweise in den Krematorien verbrannt. All dies beschreibt dir Autorin mit einer bemekenswerten Nüchternheit á la: 'Es ist nun mal geschen.'
Sie überlebt länger als alle anderen, übersteht Typhus (dank ihrer Mutter) und kommt 1946 frei.
Es ist wichtig, dieses Buch zu lesen, um zu sehen, wie grausam, menschenverachtend, brutal und mordlüstig unser Volk sein kann. Man muss so etwas lesen, umd die Nazizeit zu verstehen und dazu beitragen, dass so etwas nie mehr geschehen kann. Nun, seit diesem Buch kann ich sagen: "Auf 'Deutsch sein' bin ich kein bisschen stolz!*
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am 3. Februar 2009
Ein Buch, daß vor allen Dingen in die Hände von jungen Leuten gehört, die von diesen unvorstellbaren Greueltaten aus der NS-Zeit nichts gehört haben.
Eine Warnung vor den neuen Rattenfängern mit ihren ausländerfeindlichen Parolen
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