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am 17. November 2012
Jegor Ligatschow, langjähriger ZK-Sekretär und Politbüromitglied, vermittelt den Nachgeborenen einen tiefen Einblick in die Funktionsweise der KPdSU, dem Machtzentrum der UdSSR, in der langen Zeit von Stalin bis Gorbatschow. Sein Schwerpunkt ist dabei die Zeit von 1985 bis 1991, also die Zeit von Perestroika und Glasnost. Und er versucht – heute, 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion – Antworten zu finden auf die Frage, die die ganze Welt bewegt: Wie war es möglich, dass ein so ressourcenreiches Land kontinentaler Grösse, das Hitlerdeutschland besiegen und die militärstrategische Parität mit den USA erreichen konnte, innerhalb kurzer Zeit implodierte und von der Weltkarte verschwand? Er führt dies auf das Versagen der Führungsgruppe der Partei zurück (Gorbatschow, Jakowlew, Medwedjew), was angesichts des zentralistischen Aufbaus der Sowjetunion sicher ein schwerwiegender Faktor war. Und er schildert, wie sich in zunehmend heftigeren Auseinandersetzungen die anfängliche Übereinstimmung – insbesondere zwischen ihm und Gorbatschow – hinsichtlich der Notwendigkeit von tiefgreifenden Reformen in eine innere Spaltung der Parteispitze wandelte, in der die Reformer unterlagen und die Radikalen siegten, die an der gesamten Vergangenheit der SU und ihren historischen Leistungen kein gutes Haar mehr liessen. Das ist alles sehr spannend, besonders weil man über die Interna bisher nicht sehr viel erfahren hat. Unklar bleibt allerdings, warum es den, wie er sie nennt, «linken» Kräften (zu denen er sich selber rechnet) nicht gelang, ihr behauptetes Übergewicht in die Waagschale zu werfen. Offen bleibt auch die Frage nach den weniger persönlichen Ursachen für den Zusammenbruch. War es nach Jahrzehnten höchst problematischer Kaderpolitik der Partei überhaupt noch möglich, genügend «gesunde» Kräfte für eine positive Perestroika zu finden, eine Hauptvoraussetzung für ihr Gelingen? Und was war mit den eher objektiven Ursachen, der wirtschaftlichen Lage, dem jahrzehntealten Kommandosystem, dem immer grösser werdenden Rückstand auf dem Gebiet der Produktivität und Modernität der Industrie? Dazu gibt es bei Ligatschow zwar durchaus einige interessante Randbemerkungen, insgesamt aber steht doch das politische Agieren der Hauptpersonen im Mittelpunkt. Und das ist zweifellos lesenswert – unentbehrlich für ein wirklichkeitsnahes Geschichtsbild.
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am 1. Dezember 2013
Die mit Sicherheit subjektiv gefärbten Erinnerungen gewähren doch auch einen Blick hinter die Kulissen der ehemaligen Sowjetmacht. Für mich stllen sie eine eindrucksvolle Bestätigung des Verdachts dar, dass der von den Medien bis heute hochgelobten Perestroika in Wirklichkeit kein geschössenes und durchdachtes politisch-ökonomischesKonzept zugrunde lag. Vielmehr scheint diese Schlussperiode der Sowjetunion durch Spontanität, Aktionismus, politischen Dilletantismus und Machtragelei geprägt worden sein. Für an der neueren Geschichte Interessierte ein wertvolles Buch!
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am 8. Juli 2015
Schon vor dem Lesen des Buches erahnte ich durch anderweitige Befassung mit der Materie die (gleichwohl erschütternde) Antwort auf die Frage im Titel. Nun aber bin ich restlos überzeugt, dass es so und nicht anders war, als wie es der Autor beschrieben hat. Schade finde ich lediglich, dass das Buch keine Seitenblicke auf die Entwicklungen in den anderen sozialistischen Staaten, die ebenfalls "zufällig" ab 1987 mehr und mehr zusammenbrachen (bzw. untergingen...) enthält. Es dürfte sicher sein, dass der Autor auch dazu eine Menge spannender Details zu berichten wüsste. Wie auch immer, ich habe selten ein so flüssig, interessant und glaubhaft geschriebenes, nachdenklich machendes Sachbuch gelesen und bin dankbar, dass es einen Verlag gab, der es in Deutschland herausgegeben hat.
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am 29. September 2015
Dieses Buch hat die Umstände des Endes der Sowjetunion sehr gut herausgestellt, leider fehlt aber eine ausführliche Darstellung einer möglichen und realistischen Alternative. Es wurde zu viel auf die einzelnen Umstände eingegangen, als auf die möglichen Perspektiven eines anderen Weges eines Weges einer erneuerten Sowjetunion. Offenbar weis der Verfasser sehr genau, dass diese Alternativen von den Gegnern Gorbatschows deshalb nicht herausgearbeitet wurden, weil diese an echter Teilung der Macht uninteressiert waren. Diese Ehrlichkeit hat an diesem Werk gefehlt, ansonsten war es sehr lesenswert.
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am 24. Oktober 2014
Den Anfang empfand ich als zäh und das letzte Viertel in die Länge gezogen, Wiederholungen. Aber großen Teilen auch spannend.
Für jeden der nicht glauben mag, was an interessengeleiteten Plattheiten, dem westl.Publikum präsentiert wird ist dieses Buch
absolut lesenswert.
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am 28. Mai 2014
Geschichtliche Ereignisse schaue ich mir immer aus mehreren Perspektiven an. Den historischen Wahrheitsgehalt mögen die Fachleute bewerten. Ich fand das Buch interessant, weil es nicht aus der gern dargestellten Sicht des letzten Generalsekretärs der KPdSU das Innenleben im obersten Machtapparat des Kreml darstellt.
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am 28. Mai 2013
Ich habe diese Bewertung gewählt, weil der Autor offen und aus eigener Kenntnis Vorgänge und geschichtliche Zusammenhänge geschildert hat, die mir zum Teil noch unbekannt waren. Empfehlen würde ich das Buch allen Lesern, die sich über die Vorgänge, die zum Zerfall der Sowjetunion geführt haben, ein klareres Bild schaffen möchten.
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am 16. Januar 2013
Durch dieses Buch wird einem ein tiefer Einblick ins innerste der Perestroika Politik in der Sowjetunion gewährt und es wird beschrieben und analysiert wie es zum Zusammenbruch kommen konnte. Dabei erfährt man dass diese einfache Erklärung die der Westen dafür parat hat "Das System war nicht mehr tragbar und es folgte ein wirtschaftlicher Kollabs.", nichtmal annähernd zutrifft und einfach viel zu simpel ist um alle Geschehnisse und politischen Aktionen der damaligen Zeit miteinzubeziehen.

Außerdem ist das Buch sehr gut geschrieben und logisch in Kapitel unterteilt, die jeweils verschiedene Ereignisse oder Zeiträume behandeln. Es ist einfach extrem interessant zu lesen.

Alles in allem, ohne schon so einiges des Inhalts in diese Rezension zu schreiben, muss ich sagen dass dieses Buch Pflicht ist wenn man daran interessiert ist wie es denn tatsächlich alles ablief und daher muss ich es ganz eindeutig empfehlen. Unbedingt lesen.
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am 20. Mai 2013
Endlich eine beweiskräftige Aussage eines Menschen der dabei war und es genau wissen muß. Der vielbejubelte und geehrte Gorbatschow und seine Anhängerschar wird hier vorgeführt und bewiesen, daß ihnen an einer Verbesserung des Soizalismus nicht gelegen war. Besonders beachtlich ist die dargelegte Rolle der Medien, wer noch zweifelt, daß diese Herrschaften in großem Stiel manipulieren - hier wird der Beweis angetreten, daß sie das im großen Stiel getan haben. Wer wissen will, wie es wirklich war - dieses Buch ist sehr zu empfehlen.
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am 17. August 2013
Jegor Ligatschow schrieb ein Buch, dass mit der Mär von der Reform des Sozialismus aufräumte.
Gorbatschow ist mit seiner Glasnost- und Perestroikapolitik in Russland gescheitert. Er war inkonsequent und
nicht in der Lage dieses große Land zu führen. Objektiv hat Gorbatschow die ideale des Sozialismus verraten.
Ein Buch, dass diese Fakten klar herausstellt. Wir sollten unsere Haltung der Glorifizierung Gorbatschows korrigieren.
Er ist kein großer Staatsmann er ist ein Verräter seines Volkes.
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