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Kundenrezensionen

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am 11. Dezember 2011
Ich möchte mit dieser Rezension einfach mal ganz grundlegend das tolle Angebot loben, dass man sich hier die guten alten Klassiker für den E-Book-Reader ganz kostenlos und schnell herunterladen kann. Die Tatsache, dass es dennoch immernoch Leute gibt, die sich darüber beschweren, dass die Texte nicht in den Regeln der neusten Rechtschreibreform verfasst hier angeboten werden ist meiner Meinung nach einfach lachhaft. Deshalb für mein Lieblingswerk unter den kostenlosen Klassikern, die man sich in der Printversion, bei gleicher Rechtschreibung, noch für Geld kaufen muss 5 Sterne und ein riesiges Lob an Amazon dafür, dass es dieses Angebot überhaupt gibt.
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am 1. November 2011
Jules Vernes Erzählungen kannte ich fast nur in Form seiner Verfilmungen. Doch ihn zu lesen, ist um ein vielfaches aufregender. Sehr angenehme, nicht allzu lange 45 Kapitel, die nicht nur die Ereignisse dieser fantastischen Reise, sondern auch den damaligen Stand der Naturwissenschaften, die Lebensumstände und die Charaktere in hervorragender Weise widerspiegeln. Die Ortographie, die quasi naturbelassen ist, gibt dem Ganzen noch eine gehörige Portion Authentizität - oder "Aechtheit", wie es im Buch heißen würde. Bestens!
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TOP 500 REZENSENTam 28. Juli 2015
Jules Verne war seiner Zeit weit voraus. Das merkt man, wenn man seine Bücher liest und sich vor Augen führt, dass er 1823-1905 gelebt hat.
Ich möchte hier nicht auf Details der Geschichte eingehen, sondern generell eine Empfehlung für die Werke dieses herausragenden Schriftstellers und Visionärs, der als einer der Begründer des Sience-Fiction gilt, aussprechen.

Ich selbst habe die meisten seiner Bücher noch zu Jugendzeiten gelesen und obwohl ich damals keine Leseratte war, habe ich seine Bücher förmlich verschlungen. Umso mehr freut es mich, dass ich einige EBooks erhaschen konnte.

Zu sagen ist natürlich, dass diese Leseperlen von Verne natürlich nicht in einem locker-flockigen Deutsch des hier und jetzt verfasst wurden. Aber auch das macht den Reiz und Charme seiner Bücher aus. Undbedingt mal reinlesen!

Ich hoffe meine Rezension war hilfreich und ich freue mich über Feedback.
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am 9. April 2016
Das Geheimnis des Arne Saknussemm

Hamburg, im Juni 2015

Bei einer Inventur im in der Königsstraße 19 ansässigen Musikhaus fiel mir ein verstaubtes, in Zeitungspapier eingewickeltes Päckchen in die Hand. Zunächst interessierte ich mich für die alte Zeitung, unschwer konnte ich anhand eines Bildes des damaligen US- Präsidenten John F. Kennedy die zeitliche Zuordnung in das Jahr 1963 vornehmen, noch bevor ich das Datum am Rand las: 26.5.1963.
Der Inhalt des Päckchens aber ließ mich alle Erinnerungen zum weiteren Schicksal von John F. Kennedy sofort vergessen:
Eine Handschrift hatte ich da gefunden, zum Glück auf Deutsch verfaßt, jedoch mit einer Einleitung in Latein, die mir recht bekannt vorkam:
„In Sneffels Yoculis craterem quem delibat umbra Scartaris Julii intra calendas descende, audas viator, et Inferno centrum attinges. Quod feci ut Dante et al..
Arne Saknussemm“
Etwas sonderbar kamen mir diese Sätze beim zweiten Lesen dann aber doch vor. Auf den folgenden Seiten fand sich glücklicherweise die Erklärung, ohne daß ich Jules Vernes berühmten Roman mir wieder hätte hernehmen müssen. Als ich aber weiterlas, schien es mir, als wollte mir mein Herz im Leibe zerspringen, handelte es sich doch um die zusammenfassende Übertragung eines Tagebuches von keinem Geringeren als Arne Saknussemm aus dem Latein ins Deutsche.

Im weiteren Verlauf der Lektüre mußte ich allerdings feststellen, daß anscheinend einige Seiten herausgerissen waren, insbesondere diejenigen, die Hinweise auf die Person des Übersetzers enthielten, dessen Lateinkenntnisse sich offenbar auf das Kleine Latinum beschränkten.
Anscheinend war aber auch das Original unvollständig gewesen, so daß auch etliche ins Deutsche übertragenen Sätze keinen rechten Sinn ergeben sollten.

Der Naturforscher und Gelehrte des 16. Jahrhunderts, Arne Saknussemm hatte es offensichtlich vermocht, zum Mittelpunkt der Erde vorzudringen, der von ihm allerdings als Hölle – Inferno – bezeichnet wurde. Er folgte dabei den Spuren von Dante Alighieri, der wiederum die Aufzeichnungen Vergils für seine Expedition nutzte, während dieser sich an Orpheus orientiert hatte.
Das Problem der Dunkelheit schien für all diese mutigen Forscher nicht existiert zu haben, berichten sie doch alle von einem die Unterwelt erhellenden diffusen Licht, was möglicherweise zur Hohlwelttheorie mit beigetragen haben konnte.
Saknussemm hatte sich der Übersetzung nach mit den verschiedenen mythologischen Vorstellungen von einer Unterwelt befaßt und war zu der Überzeugung gelangt, es müsse in allen Erdteilen Zugänge geben, identifizierbar daran, daß aus den Höhleneingängen ein beständiger Wind wehte. Die ihm bereits vorliegenden Berichte aus Neu- Spanien (Mexiko) über Zugänge zur Unterwelt, erreichbar durch Cenotes der Maya, bekräftigten ihm seine Theorie.
Einen solchen Schacht, aus dem stetig der Wind blies, gab es auch auf Island, seiner Heimat, was seinen Entschluß gefördert haben mochte, diese gefährliche Expedition zu wagen.

Ich gebe hiermit die folgenden, entscheidenden Passagen der Handschrift wörtlich wieder:

Arne Saknussemm:
„Ich hörte, dies hier sei der Ort, wo das, was man will, auch kann.“

„Ganz recht, Lebender –
willst Bestehendes Du zernichten,
so sei Dir weder Maß noch Ziel gesetzt,
denn Du hast sicherlich schon lang erfahren –
schlimmer geht es schließlich immer!

Dazu sind wir allzeit bereit –
und wahrlich, ich sage Dir –
die Unterwelt –
tatsächlich ist allein sie grenzenlos!

„Ah – das höre ich nur allzu gern – aus wahrhaftig berufenem Munde.
Ich trage einen Vernichtungswillen in mir, den ich hoffe, mit Deiner Hilfe Wirklichkeit werden zu lassen, Luzifer!“

Um die sechs tellergroßen Augen des Fürsten der Unterwelt bildeten sich feurige Ringe, die ledernen Flügel begannen schneller zu schlagen, währenddessen ein eisiger Wind durch das Gewölbe fegte. Für einen Moment standen sogar die Kiefer seiner drei Köpfe still, die Brutus, Cassius und Judas ewig zermalmten.

„Sag an, was ist es, was Du in Dir trägst –
sag's rasch, sag's schnell, sag's auf der Stell'“!

„Nun, Luzifer – Herrscher des Lichtes –
ästhetische Negativität ist es, welche ich anstrebe.
Ist Deine Macht tatsächlich unendlich,
so beweise mir dies,
und negiere Dich selbst!“

Die Gestalt Luzifers erstarrte augenblicklich, der Flügelschlag hielt ein und sogleich wurde es merklich wärmer.
Sechs Augenblicke dauerte es, bis er sich wieder rühren konnte.

„Sind wir hier auch negativ, so doch nicht dumm!
Die Methode ,Gestiefelter Kater' - ich kenne sie, doch wie langweilt sie mich!“

„Ausgezeichnet, nun habe ich den Beweis, den ich wollte –
den der Beschränktheit Deiner Macht!
Nach oben ich mich nun kann wieder wenden.“

„Du glaubst doch nicht im Ernst, ich ließe Dich wieder gehen,
nach oben,
wo Du fortan Lügengeschichten über mich verbreitest,
wie dieser Dante,
den ich in einem Moment der Unaufmerksamkeit wieder habe ziehen lassen!
Und was hättet ihr da oben schließlich von meiner Zernichtung?
Was würde aus Euch allen werden, fiele die Androhung ewiger Höllenstrafen für die Todsünden weg?“

„Das käme auf einen Versuch an.
Und wäre unsere Zernichtung nicht genau in deinem Sinne, Fürst des Negativen?“

„Keck herausgefordert hast Du mich,
kläglich versuchst Du nun, Deine Haut zu retten.“

„Mitnichten – denn was Dante und nun auch mir gelang,
Dir Deine Beschränktheit nachzuweisen,
meinst Du nicht, es werden andere nach mir kommen,
denen selbiges gelingt?
Und wird die Wahrheit nicht nach oben gelangen,
sich ihren Weg bahnen,
mag es auch sehr lang noch dauern?
Statt dessen mache ich Dir ein Angebot:“

„Du mir?“

„Ja eines, das Du nicht ablehnen kannst!“

„Nimm Dich in Acht …“

„Nun höre, was ich anzubieten habe –
wir wetten …
Als Zeichen Deiner unumschränkten Macht negierst Du dich – aber nur auf Probe, denn –
ist die Sündenquote größer oder gleich 50 Prozent,
Der Dort Ganz Oben sogleich Dich wieder ernennt,
zu walten Deines Amtes allhier!“

„Dies verursacht keine Bedenken mir,
denn ich weiß, wie ihr da oben seid,
sehe ich doch, wer alles hier hereinschneit!“

„So sei es denn, die Wette gilt!“

Luzifer begann mit schrecklicher Dreistimmigkeit zu deklamieren, nicht ohne zuvor Judas, Brutus und Cassius angewidert ausgespieen zu haben:

„Ihr schwarzen Gestalten um mich her,
ihr armen Seelen im gefror'nen Meer,
ob Moslem, Jude oder Christ,
ob ungläubiger oder gläubiger Atheist,
ob Satanist, ob Animist,
ob Manichäer, ob Buddhist,
ob Sikh, Yeside, Hinduist,
Luzifer Euch nicht mehr ist!“

Saknussemm erhob indessen die Hand zu einer Frage:
„Und was geschiehet mit der Höll'?“

„Ganz einfach, sie wird virtuell.
Auch nicht vollends werd' ich verschwunden sein,
da ich schlüpfe ins Detail hinein;
wenn Euch zwischen Wollen und Können klafft Lücke
beim Kampf mit des Objektes Tücke,
wenn miteinander Ihr sprecht und Euch doch nicht versteht,
wenn Gier und Geiz über alles Euch geht,
wenn aus Unkenntnis Euch einer haut über's Ohr,
bin ich's, der Teufel, der da lugt hervor!

Euch plagen werd' ich, wo es nur geht,
und so niemand mir sehr lang widersteht.
Wenn Ihr fordert, ich solle hinweg mich heben,
so fördere ich weiterhin garstiges Streben.
Alsbald überkommt Euch die Nostalgie,
werdet zurücksehnen Euch, und wie,
als noch die Verhältnisse waren klar,
als Unterwelt gleich ,Hölle' war!

Und noch etwas wisse, Elender:
Indem ich sogleich implodiere,
auch die Gesetze der Physik ich negiere,
wo der Masseschwerpunkt der der Erde war,
wird's schwerelos werden, ganz und gar.
Auch die Magnetkräfte sich fortan aufheben,
und alles wird umeinander schweben,
nicht länger ist hier mehr des Alls Mittelpunkt,
darüber sei klar Dir, Du winselnder Hund!“

Als Luzifer dies gesprochen hatte, verlosch das fahle Licht, welches das riesige Gewölbe diffus erleuchtet hatte. Arne Saknussemm verlor den Boden unter den Füßen, ganz so, wie Luzifer es zuvor angekündigt hatte. Mit Mühe gelang es ihm seine Laterne zu entzünden, deren Licht jedoch Kugelform angenommen hatte und sogleich wieder verlosch.
Im kurzen Aufflackern hatte er jedoch erkennen können, daß der zuvor gefrorene Ozean geschmolzen war und in großen Blasen durch das Gewölbe schwebte.
„Nicht ungestraft zupft man den Teufel am Bart!“ murmelte er vor sich hin, die in ihm aufsteigende Panik mit schwarzem Humor bekämpfend.
Ob Dantes Weg zurück an die Oberfläche noch offen war?
Arne Saknussemm zwang sich zur Ruhe.
Das Luft- Wasser- Gemisch würde ihn früher oder später ertränken, überlegte er. Um das zu verhindern, band er sich sein Halstuch vor Mund und Nase. Dann musterte er mit kaltem Blick und mit seinen inzwischen an die Dunkelheit gewöhnten Augen die Umgebung, bis es ihm schien, einen einzelnen Stern am Firmament flackern zu sehen.
Nur eine optische Täuschung? Jetzt sah er den Lichtpunkt wieder – war dies etwa Dantes Weg zurück?
Er versuchte einige unbeholfene Schwimmbewegungen in der Schwerelosigkeit, um in Richtung des Lichtes zu gelangen – vergeblich.
„Denk nach!“ befahl er sich. „Gibt es etwas, woran ich mich abstoßen kann, um zur Öffnung des Schachtes zu gelangen?“
Natürlich – die noch immer vorhandene, inzwischen aber heiß gewordene Luft!
Arne Saknussemm versuchte es mit Pusten. Den Kopf auf die Brust gelegt und das Halstuch angehoben, blies er, was die Lungen hergaben. Dann hob er den Kopf – der Lichtpunkt war verschwunden. Zugleich fühlte er, daß er seinen Körper in eine Drehbewegung versetzt hatte. Einen Moment später sah er den Lichtpunkt in der Ferne langsam vorbeiziehen. „Ich muß die Drehbewegung wieder stoppen.“ Er streckte sich, die Bewegung des Sterns vor seinen Augen wurde langsamer.
„Ich muß ihn unter allen Umständen im Auge behalten, um zu ihm navigieren zu können,“ fuhr es ihm durch den Kopf, „aber wie bloß?
Es müßte … etwas geben, was mich vom Rücken her abstoßen kann, wenn der Stern vor mir erscheint … Rückenstoß … Rückstoß, oder aber in Verlängerung des Rückens, wo sich befindet das …“

Zu den derben Scherzen, die sie als Scholaren einst getrieben hatten, gehörte der Nachweis, daß Furze brennbar seien. Einer seiner Kommilitonen konnte auf Kommando furzen – das war es! Konnte er, Arne Saknussemm, dies auch? Versucht hatte er es nie. Egal, es mußte sein.
Und er begann, Luft zu schlucken, mehr, immer mehr. Er unterdrückte das schier übermächtig werdende Bedürfnis, zu rülpsen. Mehr Luft, immer mehr, vermischt mit den heißen Wassertröpfchen des zerstiebenden Ozeans.
Dann verspürte er schmerzhafte Tenesmen, die Peristaltik des Darmes transportierte die Luft an sein anderes Ende. Gleich würde es soweit sein.
Der Forscher und Gelehrte Arne Saknussemm ließ die Hosen herunter, nahm die auf dem Abort übliche Haltung ein.
Jetzt war der Stern erneut schräg über ihm.
Und Arne Saknussemm startete seinen Raketenmotor …

Durch die unmittelbar danach vorgenommene Streckung seines Körpers reduzierte sich seine Drehbewegung auf nahezu Null. Der Stern wich nicht mehr aus seinem Blickfeld, ganz offensichtlich flog er auf ihn zu.
Die Hände vor den Kopf haltend, erwartete er den Aufprall am Rand des Schachtes, wobei er inständig hoffte, sich dort auch festklammern zu können und nicht wieder abzuprallen.
Schließlich gelang es ihm, ein messerscharfes Stück Felsen zu ergreifen. Er riß sich beide Hände auf, doch verspürte er keinen Schmerz, nur unendliche Erleichterung, als es ihm gelang, in den Schacht zu klettern.
Das Abstoßen an den Felsvorsprüngen erleichterte ihm zunächst den Aufstieg, doch bald schon begann es, mühsam zu werden. Die Schwerkraft hatte ihn wieder.

Saknussemm begann zu zweifeln, ob seine Kräfte reichen würden für den langen Aufstieg. Dann aber gewahrte er, wie es unter ihm zu rumoren begann. Eines jener Geschöpfe, das er auf seinem Weg nach unten für einen subalternen Teufel gehalten hatte, war ihm gefolgt. Er erschrak, doch das geflügelte Wesen nahm ihn überhaupt nicht wahr, es strebte nach oben – zurück zum Licht.
Saknussemm packte es an den krallenbewehrten Füßen, während der Flugdrachen sich unentwegt aufwärts treiben ließ.
Als er sich zu wundern begann, weshalb das Tier nicht einmal mit den Flügeln schlagen mußte, blickte er nach unten und begriff: Tief unter ihm hatte sich rotglühende Lava gesammelt, die rasend schnell nach oben strebte und dabei die Druckluft in der Röhre vor sich herschob.
Seine Oberarmmuskeln brannten fürchterlich, und er glaubte schon, in Ohnmacht zu fallen und in den glühenden Ofen zurückzustürzen, als der Urzeitvogel den Rand des Kraters erreicht hatte.
„Danke, du Schutzengel der Hölle!“ entfuhr es ihm, als er am Abhang des Vulkankraters seinen geflügelten Freund schließlich loslassen konnte.

„Ob die Welt nun besser sein wird – ohne Luzifer da unten?“ überlegte er. Aber zunächst würde sie überhaupt erst durch ihn davon erfahren müssen, daß es keinen Höllenfürst mehr gebe. Er, Arne Saknussemm, würde seine Erlebnisse als Gedächtnisprotokoll umgehend veröffentlichen müssen. Luzifer würde erst dann seinen Schrecken verloren haben, wenn es die Welt auch erführe – auch unter der großen Gefahr, als Ketzer verfolgt zu werden, wenn er damit die bestehende Ordnung ins Wanken bringen würde.
Einige Kopien seiner noch zu schreibenden Bücher würde er an einem sicheren Ort verstecken müssen in der Hoffnung, daß sie erst gefunden würden, wenn die Zeit dafür reif sei.

Soweit die Übersetzung des Fragmentes von Arne Saknussemm aus dem Latein ins Deutsche.
Von der Veröffentlichung aber muß ich zunächst absehen, da die Urheberrechte am Werk Jules Vernes erst am 31.12.1975 auslaufen. Auf einen Rechtsstreit mit seinen Erben kann ich es nicht ankommen lassen, insbesondere dann nicht, wenn sich herausstellen sollte, daß Verne sich mit seinem Roman auf unbekannte Aufzeichnungen des tatsächlich existiert habenden Arne Saknussemm gestützt hat.
Das originale Fragment verstecke ich zu meiner eigenen Sicherheit in

Schlüssel

An dieser Stelle wird die Schrift des Übersetzers unleserlich, da die Blätter teilweise feucht geworden zu sein scheinen.
Ganz offensichtlich ist es zu einer Veröffentlichung ab 1.1.1976 nicht gekommen, auch die Nachforschung über die vorherigen Bewohner der Königstraße 19 brachte kein brauchbares Resultat.

Inzwischen aber sind alle relevanten Fristen verstrichen, so daß mir nun eine Veröffentlichung möglich erscheint. Auf Widerspruch bin ich vorbereitet.
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am 19. Oktober 2013
Gut, das ist die Originalversion des Buchs, und dazu noch kostenlos. Ich lese sehr gerne ältere Texte, aber dieses ist mir zu umständlich, die Geschichte benötigt viel Zeit, um zum eigentlichen Thema zu kommen. Ich habe bereits eine neuere Version gelesen und fand diese besser.
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am 13. September 2011
Jules Verne hat hiermit einen seiner besten Romane geschrieben. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend und lebhaft geschrieben.
Natürlich ist fast alles, was sich Jules Verne über eine "Reise ins Innere der Erde" ausgedacht hat, heutzutage nicht mehr wissenschaftlich haltbar. Aber zur damaligen Zeit war das, was er schrieb, außerordentlich fortschrittlich; beruhte doch viel "Wissen" zu dieser Zeit ebenso auf gewagten Hypothensen oder man wusste es schlichtweg nicht. Jules Verne war also damals durchaus auf der HÖhe seiner Zeit! - Wenn man bedenkt, dass dieser Roman vor über 100 Jahren geschrieben wurde!
Jules Verne war an technischen, naturwisschenschaftlichen und geologischen Sachverhalten als Abkömmling einer sehr angesehenen franz. Ingenieursfamilie an diesen neuen Entwicklungen, die sich zu seinen Lebzeiten ständig die Bahn brachen, selber immer höchst interessiert. Kaum wurde etwas Neues entdeckt oder erfunden, so regte das die Phantasie dieses Autors sofort an; er überlegte sich, welche Möglichkeiten es dadurch für die Menschen geben würde. Daraus sind seine Romane entstanden.
Für Jules Verne war Technik und Naturwissenschaft ein Abenteuer, in einer sich durch neue Erfindungen zu seiner Zeit sehr schnell verändernden Welt, die Wunder möglich, und die größten Wünsche der Menschheit befriedigen und deren Horizonte und Möglichkeiten ungewöhnlich erweitern zu können schien.
Jules Verne hat diese Entwicklungen mit größtem Interesse verfolgt. Er war immer auf dem neusten Wissensstand.
Daraus sind seine Romane entstanden.
Für Verne schien es in greifbare Nähe zu kommen, dass der Mensch schon bald Möglcihkeiten haben würde, in Kürze die Welt zu umrunden, auf den Mond zu fliegen (hat sich ja alles auch als möglich erwiesen), auf den Grund des Meeres zu kommen oder eben selbst in den Mittelpunkt der Erde reisen zu können.
Ausgerechnet Letzteres sollte dem Menschen nie möglich werden (Magme im Erdinnenkern!). Nichtsdestoweniger war dieses Buch eines der besten, weil spannendsten Romane Jules Vernes'.
Jules Verne gilt heute als Erfinder des "Science Fiction", in einer Zeit, in der der Mensch noch daran geglaubt hatte, dass Alles technsich möglich und beherrschbar sein würde. Er war "technik- gläuig" bis zum Äußersten!
Natürlcih war Verne zu seiner Zeit mit einigen seiner Träumen und Vorstellungen dabei nach heutigem Maßstab natürlich auch oft genug sehr naiv.
Als technisch sehr begabter, aber auch sehr fantasievoller Mensch ist es Verne gelungen, ein großes Publikum mit dieser Literaturgattung bis an den heutigen Tag zu erreichen, und beileibe nicht nur technisch interessierte Menschen! Nein, eine besondere Leistung Vernes' liegt eben auch daran, dass er vielen "ncihttechnischen" Menschen die Faszination des INgenieurs quasi mit seinen Romanen "übersetzt" hat, in eine Sprache, die Jeder verstehen würde.

Ich habe das Buch damals mit 12 Jahren gelesen. Und obwohl ich noch ncihts von Technik verstand, habe ich das Buch innerhalb kurzer Zeit durchgelesen, weil es so spannend war.
Dennoch sollte man nciht all zu jung sein, wenn man dieses Buch liest.

Der Autor ist gerade auch für Menschen geeignet, denen die herkömmliche "Science Fiction" zu "weit hergeholt" und zu unrealistisch ist, und die mit mehr realistischen Elementen in die Bücher, die sie lesen, konfrontiert werden wollen.

Sehr gut sind auch die Illustrationen zum Buch.

Herausragend auch der sehr ausführliche Erklärungsteil am Ende des Buches, die dem heutigen Leser dieses Buch verständlicher und auch interessanter machen, und auf die Bedeutung des Buches hinweisen.
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am 21. Mai 2012
Die "Reise nach dem Mittelpunkt der Erde" von Jules Verne ist natürlich in erster Linie ein Klassiker höchster Güte und da die vorliegende Version eine nicht mehr vom Urheberrecht geschützte Version ist, muss man sich ein wenig mit veralteten Wörtern rumschlagen. Aber stört dies bei den Abenteuern vom Prof. Lidenbrock und seinem Neffen?
Kein bisschen!
Meine Ambition, zum Lesen dieses Buches, war endlich mal das Werk zu lesen von dem so viele spätere Autoren und Filmemacher inspiriert wurden und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte braucht zwar ein wenig um in Fahrt zu kommen und hat für meinen Geschmack ein viel zu schnelles Ende gefunden, aber im gesamten haben wir hier wirklich ein altes Meisterwerk für lau, welches auf jeden Fall lesenswert ist. Hervorheben möchte ich noch die vielen damalig richtigen wissenschaftlichen Anmerkungen und die gute Idee das Buch wie einen Reisebericht zu schreiben. Man könnte wirklich denken fast alles, außer das Ende, wären so passiert.
Fazit:
Es kostet nichts und ist immernoch ein Meisterwerk. Man darf sich natürlich nicht an der alten Schreibweise stören lassen und den teils sehr veralteten Wörter. Zur kleinen Info, weil es so oft vorkommt, "Oheim" heißt Onkel. :)
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am 20. Oktober 2011
Tolles Buch, sehr spannend und gut geschrieben. Die altdeutsche Schreibweise gibt dem Leseerlebnis einen besonderen Reiz und ist wie ich finde ohne Probleme zu verstehen.
Für umsonst ein absolutes Muss!
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am 2. Mai 2014
ein toller SiFi und für die damalige Zeit wohl einzigartig, auch heute noch spannend. Sollte jeder einmal oder mehrmals gelesen haben. Die Geschichte beschreibt auch sehr gut die damalige Situation und Lebensweise, selbst die Wortwahl ist faszinierend, ...-wie geschrieben: ein total guter Klassiker.
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am 21. Mai 2014
Über den Film bin ich auf das kostenfreie Amazon-Angebot gestoßen und dachte mir, dass ich den Jules-Verne-Klassiker auch mal lesen könnte. Eine gute Entscheidung. Allerdings hatte ich mit der veralteten Schrift meine Last. Einfach aus dem Grund, dass ich abends Jules Verne gelesen habe und am nächsten Tag auf der Arbeit beim Schreiben leicht irritiert war. Die Haustür wird zur Hausthür, geriet zu gerieth, es gibt zu es giebt, Geheimnis zu Geheimniß und Wachstum zu Wachsthum, um nur einige Beispiele zu nennen. Eine Stunde lesen kann da schon sehr einprägsam sein. Klar gibt es Rechtschreibprogramme, die den selbst geschriebenen Arbeitsoutput nochmal kontrollieren, doch ich hatte meine liebe Mühe und es hat einfach Zeit gekostet. Ich habe die zweite Hälfte des Buches im Urlaub gelesen, ohne selbst etwas zu schreiben und da ging es deutlich besser - vorallem ohne Folgen für das eigene Rechtschreibverständnis. Die veraltete Rechtschreibung stört beim Lesen aber keineswegs.

Der Anfang des Buches, die Reisevorbereitung bis zum Reisebeginn, ist für meinen Geschmack etwas langatmig. Die Geschichte wird besser, je näher der Mittelpunkt der Erde rückt. Die Vorstellung, dass sich im Inneren der Erde ein Meer und erdähnliche Bedingungen mit Wolken und Unwetter befinden, finde ich wenig originell. Den Einstieg und Ausstieg über einen Vulkan zu vollziehen, finde ich dagegen faszinierend einfach.

Beeindruckend ist, wie weit Jules Verne seiner Zeit voraus war.

Als kostenloses e-Book rundum empfehlenswert!
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