Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle Roosevelt Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
10
4,2 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. November 2000
Ich bin eigentlich Russe, deswegen habe ich das Buch auch im Original gelesen. Hoffentlich wird meine Meinung auch für die deutsche Fassung zutreffen. Für mich ist Viktor Pelewin nicht nur ein moderner russischer Schriftsteller. Er ist einer von wenigen in Russland, der versucht, die heutige russische Realität so darzustellen, dass man endlich versteht was ist denn an System faul... Aber wenn das einzige wäre was Pelewin zu biten hätte, dann hätte er doch keine Möglichkeit zu Kultperson bei russischen Intelektuellen zu werden. Seine Sprache ist schön, seine Philosofie ist zu bewundern und seine Ironie ist manchmal zu Todlachen! Generation P ist natürlich keine Ausnahme. Das Buch schieldert die heutige russische Gesellschaft nahezu perfekt. Die scharfe Kritik an moderne Medien ist auf keinen Fall nur auf Russland bezogen und ist in Deutschland genauso aktuell. Die Drogenerfarungen sind unglaublich interesant und erinern an Karlos Kastaneda.
Alles in Allem: Wenn man das Buch liest hat man viel zu lachen und viel nachzudeken. Wenn sie sich als "Intelektuell" einstuffen, müssen sie dieses Buch lesen!!!!
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Februar 2001
Dass dieses Buch sehr gut ist, muss ich hier eigentlich gar nicht erwähnen. Pelewin wollte hier sicher keinen zusammenhängenden, absolut logischen Roman schreiben, denn zwischendurch fehlt ein Teil, der zum Verständis des Buches hilfreich wäre. Auch die ausgedehnten Trips mit halluzinogenen Drogen sind etwas verwirrend, aber gerade die Ungereimtheiten und Absurditäten machen dieses Buch sympathisch. Man sollte allerdings beim Lesen einen Duden oder, noch besser, ein Fremdwörterbuch zur Hand haben, da teilweise sehr ungewöhnliche Begriffe auftauchen. Auch ein Lexikon schadet jenen nicht, die keine Experten auf dem Gebiet der untergegangenen östlichen Kulturen sind. Ich glaube, dass es in diesem Buch nur zum kleineren Teil um das heutige Russland geht; vielmehr handelt es davon, wie wir alle durch Werbung, Medien und Politik manipuliert werden. Es regt dazu an, alles, was man täglich zu hören bekommt (woher auch immer), kritischer zu hinterfragen und sein eigenes Verhalten zu überdenken. Man sollte das Buch mehrere Male lesen, aber schon nach dem ersten Mal ist es ein Vergnügen, trotz der Verständnisprobleme, die manchmal auftreten.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Januar 2005
Die Zeiten sind undurchlässig geworden und Themen kommen und gehen in unserer schnellen Welt jeden Tag. Heute, aus einigen Jahren Abstand wirken Pelewins Ideen und Texte in der Generation P fast schon wieder unmodern und veraltet. Russland ist schon wieder einen Schritt weiter. Was bleibt also von den Personen und der Handlung, wenn man das Buch mit ein paar Jahren Abstand zum Erscheinen lesen möchte? Zunächst herzlich wenig und dann aber doch einiges.
Das Thema Werbung und seine sozioligischen, kulturellen Tiefen ist in der neueren Literatur ja eigentlich seit Beigbeders 39,90 schön dargestellt. Die Anspruch Pelewins war es, mit der Generation P ein Bild der russischen Alltagsrezeption im Umgang mit Werbeversprechen und Konsum abzugeben. Natürlich wird das nicht ernst, sondern wie bei Pelewin üblich, eher psychedelisch-skurril gemacht. Der Text strotzt vor Anspielungen, die einem westlichen Leser wohl letztden Endes dann doch verschlossen bleiben dürften, weil er ganz einfach wenig/keine Teilnahme am russischen (Strassen-)Alltagsleben hat. Das scheint im übrigen ein gängiges Motiv von Pelewin zu sein; er schreibt nicht in erster Linie für das internationale Publikum, sondern für die heimischen (jugendlich-"aufgeklärten") Massen. Das kommt dort gut an, wird bei uns aber eben wohl in erster Linie wegen der Skurrilität der Handlung von "hippen" Jungen & Junggebliebenen gelesen, weil man meint im Subtext irgendwas von Sybille Berg, Harald Schmidt und William S. Burroughs zu erkennen. Dabei liegt meines Erachtens Pelewins Können (und das könnte gleichsam das sein, was von dem Buch Generation P bleibt, vielleicht sogar von ihm als Schriftsteller) seine Fähigkeit zur Episode. Die Texte Und Kapitel haben zwar eine grobe Rahmenhandlung, aber sie bleiben doch Fragmente. Innerhalb kürzester Zeit gelingt es Pelewin Situationen und Dialoge aufzuziehen, Charaktere (ohne sie wirklich beschrieben zu haben) zu skizzieren und Wortwechsel in einem irreal-tiefsinnigen Grundtenor anzudeuten. Handlungen verschwimmen zu Szenen und Charaktere zu Chiffren, die sich in Episoden aneinanderreihen und trotz der grossen Lücken eine vage Landschaft dem Leser zeigen; genauso vage und uhngefähr wie Russland. Insofern also doch interessant.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. November 2002
Wiktor Pelewins "Generation P" spielt in der bizarre Welt des postsowjetischen Rußland. In dieser Welt haben die alten Ideologen und Redenschreiber der Partei umgesattelt und machen jetzt in Werbung, und wer nun anstelle der Partei die Fäden zieht ist nicht völlig klar. Der Protagonist, Babilen Tatarski, nach seinem Literaturstudium in einem Kiosk gelandet, wird von einem alten Studienkollegen in die Werbebranche abgeworben und steigt rasch auf. Sein Weg führt, mit Wodka und den ergaunerten Bankkrediten mediengeiler neurussischer Geschäftsleute als Treibstoff und Pilzen und LSD als Navigationssystem, ganz nach oben...
Das Interessante an neuer russischer Literatur ist, daß dieselbe "kapitalistische" Lebenswirklichkeit, in die wir im Westen langsam hineingewachsen sind, so daß sie uns ganz natürlich vorkommt, die Russen schlagartig überfallen hat, womit man hier einen halbwegs unvoreingenommenen, "außenstehenden" Blickwinkel erhält. Pelewin ist offensichtlich hochgebildet und äußerst scharfsinnig und versteht es, ganz im Sinne der Werbeindustrie, komplexe Sachverhalte in einprägsamen und witzigen Sätzen darzulegen. Außerdem hat er ein Faible für surreale Einschläge á la "Illuminatus Trilogie". Das respektlose Buch ist uneingeschränkt gerade auch für Westler lesenswert, eine scharfsinnige, lesbare Satire auf Welt und Medien.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. September 2015
Intelligenter Typ, dieser Pelewin! Sein Buch hat er mit viel Intelligenz, Satire und Humor geschrieben. Gelungene Übersetzung mit Pointe und Witz.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. November 2014
Das Preis Leistungsverhältnis ist sehr gut, Artikel entspricht genau meinen Erwartungen an die Qualität. Werde gerne wieder bei diesem Anbieter einkaufen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Mai 2001
Ich mag seine Bucher schon lang. Das ist wirklich gut und zeitlos und schön. Als ich personlich Herr Pelevin kennengelernt habe, war ich etwas enteuscht. Manchmal erwarten russen zu viel von Schriftsteller. Manchmal ist er auch kein Engelchen. Manchmal ist das auch gut. Bücher leben länger als Mensch, besonders wenn Mensch richtig talentiert war.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. November 2000
Meine Meinung ist, dass Herr Pelewin die Zusammenhänge im heutigen Russland exakt erkennt!
In seinem Roman beschreibt er dieses, auf eine gewisse leichte Art, die dieses Buch immer wieder für zwischendurch lesenswert erscheinen lassen! Ich denke, dass das Buch auch als eine Art Dokumentation der gegenwart respektive der Zukunft verstanden werden könnte.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. September 2000
Diese Buch scheint wie eine Mischung aus Fantasy und Psychologieliteratur. Der Anfang leicht nachvollziehbar und logisch, der Mittelteil schwer, kompliziert und der Schluss halbwegs vorstellbar und wieder flüssig zu lesen. Deshalb denke ich muss man sich intensiv mit diesem Buch befassen, denn mit einmal durchlesen und weg wird man dabei nicht glücklich. Nervig sind Fremdwörter die derartig exotisch sind, dass man nicht mal durch logisches Denken auf die Bedeutung käme, auch die ausführliche Schilderung von Drogentrips und derlei mehr verhindert, dass man sich geistig in die Hauptperson hineinversetzen kann. Im großen ganzen ein interessantes Konzept, dass aber nicht ausgeschöpft wurde und schlecht geschrieben wurde. Deshalb denke ich muss man sich intensiv mit diesem Buch befassen, denn mit einmal durchlesen und weg wird man dabei nicht glücklich.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. April 2011
Ich habe selten einen solchen Mist gelesen! Immer wieder war ich drauf und dran, das Buch in den Mülleimer zu werfen. Da es mir aber empfohlen wurde, hab eich es zähneknirschend bis zum Ende gelesen. Nie wieder diesen Autor. Grauenhaft!
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,99 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken