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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. September 2013
Die Wünsche meiner Schwestern ist ein sehr vielseitiges Buch, bei dem man manchmal das Gefühl hat, die Zeit ist stehen geblieben. Der schöne Schreibstil der Autorin macht das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis!
Die Frauen aus der Familie Van Rippers hatten schon immer eine besondere Gabe: Sie können Magie wirken. In ihre Strickereien weben sie ihre guten Wünsche und Hoffnungen hinein, die anschließend sehr oft in Erfüllung gehen.
Aubrey ist Ende 20 und nach dem plötzlichen Tod ihrer Tante die neue Hüterin der Strickerei. Doch der Tod ihrer Tante wirbelt vieles auf: Ihre Schwestern Bitty und Meggie kehren nach Jahren zurück zur Strickerei, der sie aus verschiedenen Gründen den Rücken gekehrt haben. Zudem droht dem ganzen Viertel Tappan Square und auch der Strickerei das Aus, denn das Viertel soll einem neuen Einkaufszentrum weichen. Als Aubrey sich auch noch zum ersten Mal richtig verliebt, stellt sie sich die Frage, was ihr ihre Magie wert ist...Finden die Schwestern wieder zueinander und wird die Magie der Strickerei weiter Bestand haben?

Meine Meinung:
Die Wünsche meiner Schwestern ist eher ein Buch der leisen Töne. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft mit interessanten Vergleichen. Sicher ist diese Geschichte keine, die man "mal schnell runter lesen" kann. Das wird dieser Geschichte auch nicht gerecht.

Die Wünsche meiner Schwestern beinhaltet viele Themen: Einmal die Geschichte von drei Schwestern, die sich auseinander gelebt haben und die mal mehr oder weniger an die Magie der Strickerei glauben. Zudem gibt es eine zarte Liebesgeschichte zwischen Aubrey und Vic, die beide ganz langsam zueinander finden. Aber es geht auch um soziale Probleme, denn das Viertel Tappan Square mit all seinen Häusern soll einem Einkaufszentrum weichen. Und es geht um Träume, die man sich erfüllen sollte, wenn man kann.

Langsam enthüllt sich vor den Augen der Leser die Geschichte der Strickerei und deren Entstehen. Zudem erfahren wir nach und nach, was die drei Schwestern bewegt und wie es dazu kam, dass sie sich so voneinander entfernt haben. Für viel frischen Wind und Aufregung sorgt Nessa, die Tochter von Bitty und damit Nichte von Aubrey. Sie steckt ihre freche Nase in alles, was sie nichts angeht und sorgt so für viel Schwung.

Gegen Ende startet Aubrey einen letzten verzweifelten Versuch, um ihr Viertel zu retten. Dafür bringt sie ein großes Opfer und wächst gleichzeitig über sich selbst hinaus, da habe ich richtig mit ihr mit gelitten.

Fazit:
Die Wünsche meiner Schwestern ist eine gefühlvolle Geschichte über Familienbande, Magie und die Liebe, die einen mit einem wohligen Gefühl zurück lässt. Dieses Buch kann ich an windigen Herbsttagen nur empfehlen!
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Seit mehr als zwei Jahrhunderten besitzen die Van Rippers eine ganz besondere Strickerei: Sie sind in der Lage, in ihre Strickartikel Wünsche einzuarbeiten, wenn der Auftraggeber bereit ist, im Gegenzug etwas persönlich Bedeutsames aufzugeben. Nach dem Tod ihrer Tante Mariah soll und möchte nun die einzige in Tarrytown verbliebene Van Ripper, Aubrey, die neue Hüterin der Stickerei werden. Doch zur Beerdigung reisen auch ihre Schwestern Bitty und Meggie an, die beide einst mehr oder weniger die Flucht ergriffen haben. Die drei müssen sich über die Zukunft der Strickerei einig werden. Dabei werden allmählich all die Wünsche, Ziele und Sorgen der drei Schwestern offenbar, welche sie lange Zeit verborgen gehalten haben.

Bereits mit der ersten Kapitelüberschrift „Beginne mit dem Kreuzschlag“ wird deutlich: Das Stricken spielt in diesem Roman eine zentrale Rolle. Das Buch beginnt in der Strickerei der Van Rippers, in der Aubrey über den plötzlichen Tod ihrer Tante informiert wird. Hier wird sich auch ein Großteil der weiteren Szenen des Buches abspielen, denn bald treffen Aubreys Bitty mit ihren zwei Kindern sowie Meggie ein und die Strickerei wird zu einem lebhaften Ort, in dem die Schwestern die letzten Jahre aufholen und sich Gedanken über die Zukunft machen müssen.

Die drei Schwestern machen zunächst den Eindruck, ein recht sorgenfreies Leben zu führen. Doch während der Diskussionen über die Zukunft der Strickerei bröckeln allmählich die Fassaden. Gefühlvoll beschreibt Lisa Van Allen, wie die Schwestern ihre verletzliche Seite offenbaren und sich einander ihre Sorgen eingestehen. Werden und können sie sich gegenseitig helfen – oder hat die Zeit sie auseinandergetrieben? Gut konnte ich mich in die einzelnen Schwestern hineinversetzen und die Motive für ihr Handeln nachvollziehen.

Eine spannende Frage in diesem Buch ist, inwiefern die Van Rippers wirklich Magie wirken können. Nicht jeder Wunsch geht in Erfüllung, und daher sind die Bewohner Tarrytowns sind hier ganz unterschiedlicher Meinung. Weithin gelten die Van Rippers jedoch als Sonderlinge, die von vielen in der Öffentlichkeit gemieden und nur heimlich aufgesucht werden. Doch auch die drei Schwestern haben ganz verschiedene Einstellungen zur Magie. Hier wird der Leser aufgefordert, sich eine eigene Meinung zu bilden.

In ruhigem Tempo beschreibt das Buch die Wochen nach dem Tod ihrer Tante Mariah, in denen die drei Schwestern sich zum ersten Mal seit Jahren wiedersehen und unter einem Dach leben. Themen wie Familienzusammenhalt, Liebe, Loyalität und natürlich die Magie des Strickens stehen im Vordergrund. Auch ein wenig Spannung kommt auf, denn die Zukunft der Strickerei hängt nicht nur von der Entscheidung der drei Schwestern, sondern auch einer politischen Abstimmung über die Neugestaltung des gesamten Viertels ab. Welchen Weg werden die Schwestern einschlagen? Wer das herausfinden will, der sollte unbedingt „Die Wünsche meiner Schwestern“ lesen.
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am 28. Oktober 2015
Über dieses Buch hab ich sehr gute Kritiken gelesen. Die Grundidee "Stricken - Wünsche mit Wolle einzustricken" fand ich genial. Es soll ein zauberhaftes, warmherziges Buch mit vielen leisen Tönen sein.

Ja, es war "leise". Es gibt viele leise Bücher ohne viel Spannung drin und trotzdem ist man fasziniert, weil sie etwas in einem berühren und so Spannung aufbauen, wenn auch ganz subtil und leise. Leider erreichte mich "Die Wünsche meiner Schwestern" auf keinerlei Art und Weise. Weder Zauber noch die angekündigte Romantik begegnete mir beim Lesen.

Drei Schwestern kommen durch einen Schicksalsschlag zusammen und müssen sich erstmals einander öffnen. Ein Thema, welches z.B. in "Der Sommer der Frauen" grandios umgesetzt wurde. Doch hier bleibt leider alles fade - Protagonisten wie auch die Grundidee. Als endlich Schwung aufkommt, ist die Geschichte auch schon zu Ende, langweilig zu Ende. 3 Punkte.
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am 23. Dezember 2013
Von der Idee her hat mich dieses Buch in Bann gezogen. Als leidenschaftliche Häklerin und Strickerin mir zwei ebenso handarbeitenden Schwestern wollte ich diese Geschichte über die Familie der Van Rippers in einer Strickerei unbedingt lesen. Als die alte Tante mit 80 Jahren stirbt, werden die beiden, die lange Jahre weg von zuhause waren, wieder zurückgerufen. Im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass jede der Schwestern ein Problem hat, das sie den anderen verheimlicht. Die Nähe zueinander und die Verbindungen aus der Kind- bzw. Jugendzeit stellt sich nach und nach wieder ein und so können sie sich einander öffnen. Die Strickerei und die Magie, die die Schwestern beim Stricken bewirken können, spielt dabei eine große Rolle - und auch beim Kampf um den gesamten Stadtteil, der einem Einkaufszentrum weichen soll.
Die Idee, beim Stricken für jemanden auch die eigenen Wünsche und Gefühle miteinfließen zu lassen und so für den anderen etwas bewirken zu können, hat mir sehr gefallen. Auch die Beschreibung des Strickvorgangs und wie sich Strickerinnen untereinander helfen beim Wolleabwickeln hat mich an meine Jugend erinnert.
Allerdings bin ich nur schwer in die Geschichte reingekommen, sie ist weder besonders witzig noch spannend. Wurden die Sätze vielleicht holprig übersetzt? Im großen und ganzen war die Handlung auch sehr vorhersehbar und hat mich nicht überrascht. Schade! Positiv war jedoch, dass ich nebenbei eine Schal häkelte und meinen lange liegen gelassenen Pulli wieder anfing!
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Februar 2017
Ich habe dieses Buch gekauft, weil ich mich selber sehr für das Stricken und jede Art textilen Gestaltens begeistern kann. Zudem gefiel mir das Titelbild sehr gut (ich habe eine ältere Ausgabe mit einem Strickwerkstück auf dem Cover). Nun würde ich gerne, kann aber leider nicht in die Lobeshymnen auf diesen Roman mit einstimmen. Am Schreibstil, der in anderen Rezensionen sehr gelobt wird, missfällt mir zum einen, dass jedes Detail wieder und wieder und wieder erzählt wird, und zwar in allen Einzelheiten, zum anderen, dass die Autorin überhaupt keine Leerstellen lässt, sondern alles bis ins Kleinste auserzählt. Dies führt dazu, dass der Text von Redundanzen nur so wimmelt. Spannung kommt überhaupt nicht auf, und auch die eigene Fantasie des Lesers/der Leserin wird nicht beansprucht. Aber auch inhaltlich bin ich nicht einverstanden. Meines Erachtens bleiben die Charaktere der drei Schwestern sehr blass, und ich finde, sie verhalten sich allesamt auch nicht altersgemäß, es gibt Stellen, an denen die Einfältigkeit (vor allem der Protagonistin Aubrey) nicht zu überbieten ist. Magie und Zauber kann ich im Text nicht erkennen. Es reicht nicht, etwas mit Worten zu beschreiben, die Autorin hätte beides zeigen müssen. Leider hat die Autorin sowohl stilistisch als auch inhaltlich viel Potenzial verschenkt, sie hätte mehr aus der Story herausholen können. Jedenfalls hatte ich mehr erwartet.
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am 9. November 2013
Auf dem Cover sieht man, dass es ziemlich alt und magisch und doch irgenwie neu und normal rüberkommt. Bei der Person würde ich schätzen, dass das Aubrey ist, die eigentlich die Hauptperson des Buches ist. Die alten Türen sind sicher der Hintereingang der alten Strickerei. An sich gefällt mir das Bild des Buches wirklich sehr, da es einen neugierig auf den Inhalt macht und zudem auf eine moderne und doch sehr interessante Geschichte hinweist. Die meisten Buchcover, die so aussehen haben mich sonst nicht so begeistert, da sie mir immer aussagten, dass es viel mit Geschichte zu tun. Diese Story hat damit nun rein gar nichts zu tun.

Ich habe mich mit “Die Wünsche meiner Schwestern” extrem lang beschäftigt und irgendwann wurde es wirklich zur Qual. Die Autorin hat sich beim Schreibstil viel Mühe gegeben und das merkt man einfach durch die ganze Story. Einerseits ist das positiv, da man sich die Umgebung oder das Geschehen unglaublich präzise vorstellen kann. Was ich daran negativ fand, dass ich einfach nicht in das Buch einsteigen konnte und mich für die angesprochenen Themen interessieren unnd begeistern konnte. Mir wurde das alles zu langatmig und ZU gut beschrieben. Irgendwann hatte ich den roten Faden verloren und habe nur noch weitergelesen, um dem Buch doch wieder eine Chance zu geben und dann reinzukommen. Das gelang mir erst mit dem Ende als dann einiges passierte.

Aubrey ist von Anfang an eine Person, die ich irgendwie schon sehr mit meinem früheren Ich vergleichen könnte und viel gemeinsam hätte. Sie ist naiv, unerfahren und lebt einfach ihr vorbestimmtes Leben, das ihr die Strickerei vorprogrammiert hat. Auch, wenn das Buch mit einem Tod beginnt, ist es nicht gerade tragisch, da man ihre Tante nicht kannte beziehungsweise vorher vorgestellt bekommen hat. Das passiert dann erst später. Doch ist der Tod das Entscheidende für das Geschehen im Buch. Aubreys Schwestern kommen zur Beerdigung und dann beginnt es, dass die Geschichte der Strickerei und der Schwestern erzählt wird, während sie sich um die Strickerei Gedanken machen. Diese Gedanken gehen aber schnell zu sich selbst, weswegen die Geschichte sich auch so lang zieht. Ein kleines bisschen Liebe ist auch in der Story, was aber nicht so arg breitgetreten wird, sodass man sich irgendwie “belästigt” fühlen könnte.

Mein Fazit aus diesem Buch ist, dass es nicht ganz meins war. Kurz nachdem ich es zuendegelesen hatte, habe ich es meiner Mutter in die Hand gedrückt und ihr zum Lesen gegeben. Sie schwärmt nur so von dem Buch und sagt, dass sie es wundervoll findet. Also würde ich einfach mal behaupten, dass es hier am Geschmack von einem selbst liegt. Vielleicht wäre es auch mein Geschmack gewesen, wäre ich richtig dabei gewesen, was ich wohl nicht wirklich war. Dennoch kann ich es jedem empfehlen, der ein wenig mehr Magie in einem ganz normalen Leben einer Strickerin erleben möchte. Man fühlt die Magie wirklich! Gut finde ich auch, dass die Liebe nicht so breitgetreten wird, sodass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann.
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am 16. Juli 2015
Die Wünsche meiner Schwestern gefiehl mir nicht nur vom Klappentext, sondern auch vom Cover. Daher war die Entscheidung zu diesem Buch nicht schwierig.

Auch die Thematik der Familiensaga und das es rund ums Stricken geht, fand ich sehr schön.

Es ist ein Roman, einer außergewöhnlichen Familie, die ihre eigenen Probleme haben, aber dennoch anderen helfen.

Der Zusammenhalt der Schwestern ist großartig und die Emotionen spürbar.

Allein die verstrickte Magie, machte das Buch noch interessanter, denn man weiss bis zum Ende nicht, ob es diese Magie wirklich gibt, oder ob hier der reine Gedanke reichte.

Die Autorin besitzt einen flüssigen Schreib und Erzählstil, man kommt dadurch sehr schnell durch das Buch durch. Allerdings war mir die Story etwas zu sehr vorraussehbar, auch die Spannung die sich aufbaute, konnte nicht gehalten werden. Romantische Szenen fehlen auch hier nicht, diese wurden jedoch manches mal etwas zu schmalzig dargestellt.

Die Kapitel tragen eine kleine Strickanweisung, was mir sehr gut gefallen hat. Welches Ergebnis und ob überhaupt etwas daraus entsteht, habe ich nicht getestet.

Die Protagonisten sind durch ihre besonderen Fähigkeiten sehr sympathisch. Sie werden bildlich gut beschrieben, so daß man sich von ihnen direkt ein Bild machen kann.

Fazit :

Eine ansich tolle Geschichte, aber mich konnte sie nicht ganz überzeugen. Ich bin mit einigen offenen Fragen zurück geblieben und auch die Spannung fehlte mir. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden.
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am 28. Oktober 2013
Inhalt

Seit mehr als zweihundert Jahren hüten die Frauen der Familie van Ripper ein magisches Geheimnis. In ihrer Strickerei erfüllen sie Menschen ihre Wünsche, indem sie diese mit Wolle verweben. Als Mariah Van Ripper stirbt hinterlässt sie den Schwestern Aubrey, Bitty und Meggie zu gleichen Teilen die Strickerei. Doch nur Aubrey, die immer bei ihrer Tante gelebt hat, hängt an dieser, ihre Schwestern würden sie jedoch gerne verkaufen, da sie Tarrytown und auch die Strickerei schon lange hinter sich gelassen haben. Aber wird es Aubrey gelingen, die Strickerei zu behalten? Insbesondere, wo diese abgerissen werden soll, um dort ein Einkaufszentrum zu errichten. Und kann sie ihre Liebe mit Vic leben, ohne ihren größten Wunsch - den Erhalt der Strickerei - nicht zu gefährden?

Meine Meinung

Eine romantische Familiensaga voller Magie - so lautet die Beschreibung auf dem Klappentext und ja, es ist eine romantische Familiensaga. Allerdings ist die Magie für mich zu kurz gekommen. Ich bin nun wirklich kein Fantasy-Leser. Ganz im Gegenteil, kann ich mit diesem Genre größtenteils gar nichts anfangen, aber bei dieser Geschichte hätte es großes Potenzial gegeben, diese magische Komponente sehr gut in die Handlung integrieren zu können. Es gab zwar ein paar kleine Begebenheiten, aber an der Zahl zu wenige, um damit ein Buch zu bewerben.

Im Großen und Ganzen hat mir die Familiengeschichte um die drei ungleichen Schwestern aber sehr gut gefallen. Aubrey, Bitty und Meggie sind erst durch den Tod ihrer Tante Mariah wieder in der Lage gewesen aufeinander zuzugehen und haben ihr schlechtes Verhältnis nach und nach verbessert, was schön zu beobachten war. Jede für sich hat erkannt, wie wichtig Familienbande sind und wie sehr die Drei einander brauchen.

In vielen Szenen hatte ich das Gefühl einen Hollywood-Film vor Augen zu haben. Sei es bei der bildhaften Schilderung der Strickerei oder auch der Liebesgeschichte von Aubrey und Vic. Ich könnte mir vorstellen, dass man aus der Handlung einen wunderbaren Film zaubern könnte und ja, ich würde ihn mir auch sehr gerne ansehen.

Alles in allem gebe ich dem Buch vier Sterne, auch wenn mir die Magie zu kurz gekommen ist und ich das Ende auch ein wenig zu einfach gestaltet finde. Trotz der Kritikpunkte wäre weniger nicht gerecht, da mir die Lektüre wunderbare Lesestunden beschert hat.

Fazit

Wer Familiengeschichten mag, wird mit "Die Wünsche meiner Schwestern" einen unterhaltsamen und warmherzigen Roman vorfinden. Magische Momente sind jedoch kaum vorhanden
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Oktober 2013
Seit dem amerikanischen Bürgerkrieg können die Frauen der Familie Van Ripper stricken und nicht nur das. Sie stricken Wünsche in Socken, Schals, Pullover. Doch bevor etwas gestrickt wird, muss die Person, die einen Wunsch äussert, ein Opfer erbringen. Die Person muss der Strickerin etwas geben, woran ihr Herz hängt, denn sonst kann der Zauber nicht funktionieren.
Als Mariah stirbt, finden die drei Schwestern Aubrey, Bitty und Meggie endlich wieder zueinander. Jede ist ihren eigenen Lebensweg gegangen. Aubrey hat immer bei der Tante gelebt und die Strick-Tradition in Ehren gehalten. Mariah vermacht die Strickerei den drei Schwestern zu gleichen Teilen, doch lediglich Aubrey ist gewillt, diese fortzuführen. Aubrey hat immer dort gelebt, ist nie aus Tarrytown heraus gekommen. Sie hängt an der alten Strickerei, die allerdings auch schon bessere Tage gesehen hat. Zudem soll die Strickerei einem neuen Einkaufszentrum weichen. Bitty reist mit ihren beiden Kindern an. Sie ist verheiratet, hat Geld und kann sich alle Wünsche so erfüllen. Allerdings ist sie alles andere als glücklich. Und Meggie? Meggie, die umtriebige, die rastlose Schwester, immer unterwegs von einem Ort zum anderen, immer auf der Suche nach Spuren ihrer Mutter. Der Mutter, die die drei Geschwister verlassen hat, als sie noch klein waren. Der Mutter, von der es keinerlei Spuren gibt. Mariahs Tod bewirkt, dass die Schwestern wieder zueinander finden, dass sie sich langsam öffnen und ihre Probleme, Wünsche und Hoffnungen offenbaren. Aubrey verliebt sich schliesslich in Vic, den gut aussehenden jungen Mann, der so wunderbar zu ihr passt. Doch Aubrey will auch die Strickerei vor dem Abriss retten. Sie strickt sich selbst einen Wunsch und ihr Opfer ist unermesslich gross.

"Die Wünsche meiner Schwestern" ist ein Roman mit Anziehungskraft. Es ist die warmherzig erzählte Geschichte dreier Schwestern, die durch den Tod der Tante wieder zueinander finden und nicht nur das. In der Zeit, in der sie in der Strickerei zusammen leben, findet jede der Frauen ein neues Lebensziel. Eine bezauernde Geschichte, sehr ruhig, sehr leise und voller poetischer Kraft. Es geht um Glaube und Hoffnung, um Zusammenhalt und um die Liebe. "Die Wünsche meiner Schwestern" - ein Roman vom Feinsten.
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am 19. September 2013
„Die Wünsche meiner Schwestern“ beschreibt auf zauberhafte Weise den Zusammenhalt von Schwestern und Nachbarschaften; das Erkennen von Zusammengehörigkeit; den Zauber der Liebe und die Hoffnung, die alles begleitet. Ein wunderschöner Roman über drei Schwestern, die durch den Tod ihrer Tante zusammen kommen. Sie tragen gemeinsam die Verantwortung für die Strickerei der Familie Van Ripper. Es ist jedoch keine gewöhnliche Strickerei, denn in ihr wird Magie in die Stücke gestrickt. Diese Magie spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte und ist außerdem ein Grund für den Zwist der Schwestern. Die Stickerei ist nun allerdings in Gefahr und die gilt es abzuwenden.

Lisa Van Allen ist ein wundervolles Debüt gelungen, dass mich von der ersten Zeile durch seine Wortgewalt verzaubert hat. Ich habe selten einen Roman gelesen, der so wunderschön geschrieben ist. Melancholisch, rührend, nachdenklich, liebevoll. Das Buch ist gespickt mit Details und Anekdoten der Charaktere, dass es einfach nur schön ist in diesen Roman und die Welt der drei Schwestern einzutauchen und die Außenwelt zu vergessen.

„Die Wünsche meiner Schwestern“ ist ein Roman der leisen Töne, er ist nicht spannungsgeladen und aktionreich. Auch der rote Faden ist eher leicht rosa, da man am Anfang noch nicht genau erkennen kann, wohin einen die Handlung tragen wird. Aber das macht den Roman auch aus. Er ist nachdenklich, rührend und magisch.

Die Charaktere der drei Schwestern Aubrey, Bitty und Meggie könnten unterschiedlicher nicht sein, aber ich habe sie alle in mein Herz geschlossen. Gerade mit Aubrey und ihrer Liebe zu Vic konnte ich gut mitfiebern und mitleiden und die eine oder andere Träne verdrücken.

Das Thema Stricken ist natürlich sehr präsent im ganzen Buch, geht es doch um die Familientradition der Van Rippers: „Sie haben die Gabe, Wünsche wahr werden zu lassen, indem sie diese mit Wolle verweben“. So kommt beim Lesen im strickenden Leser häufig das Verlangen hoch, selbst zu den Nadeln und zur Wolle zu greifen. In diesem Zusammenhang sind auch die Kapitelnamen zu erwähnen, die sich wie eine Strickanleitung lesen.

Mir hat der Roman „Die Wünsche meiner Schwestern“ sehr gut gefallen. Ich konnte beim Lesen in die magische Welt von Tarrytown eintauchen und wollte nach der letzten Seite gar nicht wieder raus. Von mir gibt es fünf Sterne PLUS! Ich habe nichts zu bemängeln, außer vielleicht dem weniger gelungenen deutschen Titel. Der Originale lautet: The Wishing Threat. Das finde ich viel passender. Ansonsten eine klare Empfehlung!
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