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am 6. April 2017
Wer Gisa Paul mag, mag auch dieses Buch.
Es erzählt das Schicksal einer jungen Frau um den 1. Weltkrieg. Es vermittelt die Lebensbedingungen zu früheren Zeiten und enthält kriminalistische Elemente. Es ist ein schöner Bogen von Anfangekommen bis Ende gespannt.
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am 17. April 2013
Ein historischer Roman, der auf der Insel Sylt spielt und die Zeit des beginnenden ersten Weltkriegs schildert. Gisa Pauly beschreibt die sich wandelnde Welt, wie es ihre Art ist, an den vielen kleinen Veränderungen, die die Menschen heimsuchen. Sie erzählt vor dem Hintergrund des Weltgeschehens das Schicksal der Protagonisten. Im Mittelpunkt steht die junge begnadete Sängerin Aletta Lornsen. Als junges Mädchen mit gerade 18 Jahren ist sie von Sylt weggegangen, dem Zuspruch einer älteren Diva folgend und von ihr unterstützt wurde sie in Wien zu einer gefeierten Sängerin ausgebildet. Die Heimkehr nach Sylt auf der Höhe ihrer frühen Karriere, glaubt sie ihren alten Eltern schuldig zu sein, die sie vor zehn Jahren ohne deren Einwilligung verlassen hatte. Auch eine alte Schuld, die sie auf sich geladen hatte, will sie nun begleichen. Doch so einfach, wie sie gehofft hatte, ist die Welt auf Sylt, die Situation in ihrem Elternhaus, die Schatten ihrer Vergangenheit und die kriegerische Entwicklung auf der großen Weltbühne nicht.

Gisa Pauly schreibt vor dem Hintergrund des Weltgeschehens. Sie lässt uns teilhaben an den Entwicklungen der Ereignisse und den Schicksalen der Menschen, deren Auswirkungen bis in jedes Haus und jede Familie reichen. Es sind die Ängste, die Nöte, die Sorgen und auch die Verzweiflung, die der Krieg bis in den hohen Norden auf die Insel Sylt bringt. Und gleichzeitig knüpfen immer wieder die täglichen Geschehnisse an die Schatten der Vergangenheit an. Welches Geheimnis aus ihrer Kindheit wird Aletta vorenthalten? Warum die vielen ausweichenden Lügen auf ihre Nachfragen?

Bezaubernd ist die Beschreibung der Orte, Szenen, Wind, Sand und Wellen auf Sylt, ergreifend die Stimmungen, einfühlsam die Gedanken, bewegend die Sorgen und Hoffnungen der Menschen. Verknüpft und verflochten ist das Schicksal der Protagonisten: Aletta Lornsen, ihrer Schwester Insa, ihr Jugendfreund Jorit Lauritzen, der Pfarrer Frerich von St. Niels. Es ist der besondere Stil, die laut- und bildmalerische Sprache, in der Gisa Pauly schreibt. Sie fesseln den Leser und machen das Buch zu einem Lesevergnügen. Nicht zuletzt ist es spannend geschrieben. Gegenwart und Vergangenheit sind ineinander verschachtelt. Es ist der Spannungsbogen eines Krimis mit einem hochdramatischen Schluss. Und so packt das Buch auch den Leser bis zur letzten Zeile.

Die historischen Abläufe sind selbstverständlich sorgfältig recherchiert. Die Auswirkungen des Weltkrieges sind aber auf Sylt kaum zu spüren. Das Kriegsgetöse ist weit weg. Die Auswirkungen auf die Menschen, die Schicksalsschläge im Kriegsalltag sind dagegen detailreich und mit dem Gespür für kleinste Veränderungen der Stimmungs- und Gefühlsschwankungen erzählt: flüchtige Gedanken, empfundene Kränkungen, vermeintliche Verletzungen und bestürzende Erkenntnisse. Die Vielfalt an subtilen Beobachtungen, der Reichtum an feinen Facetten und kleinsten Nuancen machen dieses Buch so erfrischend lesenswert. Der Leser sieht förmlich die Handlung, die Handelnden und die Szene vor sich. Für ein Drehbuch muss diesem Text nicht mehr viel hinzugefügt werden.

Für alle, die gerne lesen, kann ich dieses Buch sehr empfehlen. - Eine große Familiensaga.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Mai 2013
Sylt, eine meiner deutschen Lieblingsinseln,ist der Schauplatz dieses Familienromans der sich in der Hauptsache während der Zeit des 1. Weltkrieges abspielt. Aletta, geboren auf der Insel, hat schon früh den Traum Sängerin zu werden. In ihrem Elternhaus, besonders von ihrer Schwester, werden ihr dabei ab er ständig Steine in den Weg gelegt. Als sie dann bei Vera Etzold, einer vermögenden Frau, die auf der Insel Quartier genommen hat, Gesangsunterricht erhält, erfahren ihre Eltern und Insa , ihre Schwester, nichts davon. Und eines Tages, als sie volljährig ist, ist Aletta plötzlich verschwunden. Sie wird ein Star auf europäischen Bühnen und kehrt kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkriegs mit ihrem Lebenspartner Ludwig auf die Insel zurück, da Ludwig, Aletta hier sicher weiß.Als Aletta ihr Elternhaus betritt, liegt ihre Mutter im Sterben, Noch auf dem Sterbebett versucht sie Aletta ein Familiengeheimnis anzuvertrauen, schafft es aber nicht und Insa schweigt. So begibt sich Aletta selbst auf die Suche nach der Lösung.

Der Roman der Schriftstellerin Gisa Pauly, die neben Münster, selbst auf der Insel Sylt lebt,ist ein unterhaltsames und gut lesbares Buch über die Zeit des 1. Weltkrieges auf der Insel Sylt.Auch wenn die Geschichte für mich leicht durchschaubar war, hat sie mir doch Spaß gemacht, da das Familiengeheimnis in ein runde Geschichte eingebunden war. Spannung kommt auch auf, vor allem im letzten Drittel, da die Geschwister Lornsen nicht nur ein Geheimnis haben. Die Personen, allen voran Aletta, haben mir in ihrer Darstellung sehr gut gefallen und so glaube ich schon, dass ich sicherlich noch weitere Bücher dieser Autorin lesen werde. (4, 5 Sterne)
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am 30. März 2013
Obwohl Familiengeschichten eigentlich nicht zu meiner Lieblingsliteraturgattung zählen, hat mich in diesem Fall das Thema der Handlung interessiert. Ich war überrascht von der Tatsache, nicht nur einen von Formulierkunst geprägten Schreibstil vorzufinden, sondern auch noch eine vor Spannung strotzende Handlung, die man sich für manchen Krimi wünschen würde. Glaubt man zwischenzeitlich der Aufdeckung des Familiengeheimnisses näher gekommen zu sein, muss man recht bald erkennen, dass es die Autorin dem Leser so einfach nicht macht. Fazit: Gut erzählt und spannend bis zum Schluss. Lesegenuss ohne Reue, absolut empfehlenswert.
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am 8. März 2017
Es ist Frauentag, wieder einmal an der Zeit sich an die Schwierigkeiten junger Frauen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu erinnern. Neigung und Fleiß reichen nicht aus um sich 'zu verwirklichen'. Es braucht Mut, enorme Risikobereitschaft, Verzicht, ein Ausnahmetalent und die Förderung durch eine anerkannte Gönnerin. Freud und Leid, Tiefen und Höhen, Liebe, Verzicht liegen eng beieinander. Für meinen Geschmack jagen die Schicksalsschläge zu schnell, zu extrem, zu stürmisch aus allen Richtungen. Die Rätsel, welche den Spannungsbogen einer Erzählung erhöhen und den Leser mitreißen können, kommen offensichtlich daher. Ich hätte mich gern in das ein oder andere vertieft, mehr Sylttypisches erfahren, dafür anderes ausgespart. Ich träumte in die Landschaft, der ICE hielt nicht an. In dem Sinne: Ein Buch für die Bahn, mit immer neuen Eindrücken.
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am 26. März 2013
Mit der Sängerin von Sylt hat Gisa Pauly uns wieder packend auf die historische Insel Sylt entführt. Es ist interessant - eingebettet in eine Familiensaga - mitzuerleben, wie sich die Zeit des Weltkriegs auf einer Insel darstellte. Selbst wenn man schon recht früh glaubt, dem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen, gibt es immer wieder überraschende Wendungen, die besonders durch die blumige Erzählkunst fesseln. Ich wollte mir das Buch für den Urlaub aufheben und nur mal kurz reinschnuppern – und deshalb warte ich nun gespannt auf das nächste Buch von Gisa Pauly, das ich bestimmt bis zum Urlaub zugeklappt lasse.
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am 24. Oktober 2014
Die Handlung wirkt insgesamt unglaubwürdig. Die Insel spielt keine große Rolle - die Geschichte könnte überall spielen; ich vermisse echtes Lokalkolorit - ein paar Wellen und Möwen reichen da nicht aus. Die Personen sind schablonenhaft angelegt. Die Auflösung der Familienbeziehungen kommt wie ein großer Tusch - dabei muss es dem Leser schon von Anfang an klar sein, worauf die Sache hinausläuft - ein echter Rohrkrepierer. Insgesamt enttäuschend und schade ums Geld.
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am 13. Dezember 2014
Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert. Im Jahr 1904 verlässt Aletta Lornsen ihre geliebte Heimat Sylt, um ihren Traum zu verwirklichen. Sie will Sängerin werden. Zehn Jahre später kehrt sie zurück. Inzwischen ist sie eine Bekanntheit und soll ein Konzert auf der Insel geben. Es enttäuscht sie, das keiner aus ihrer Familie zu diesem Anlass kommt. Doch die Wahrheit weshalb, erfährt sie erst danach. Ihre Mutter liegt im Sterben, der Vater tot und die ältere Schwester Insa verhindert, dass Aletta ein sorgfältig gehütetes Geheimnis noch erfährt. Die Mutter stirbt, bevor sie sich offenbaren kann. Dann bricht der 1. Weltkrieg aus und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Das Cover ist wunderschön und ansprechend. Man könnte meinen, es handelt sich hier um eine Kriegsgeschichte, doch die Handlung lebt von der Vergangenheit, der Familie und dem Leben. Gefallen hat mir die Beschreibung der Zeit und der Orte. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, weshalb sich die Geschichte auch gut lesen lässt. Aletta ist noch immer von Schuldgefühlen geplagt, all das gibt dem historischen Roman das Feeling. Die Charaktere sind liebevoll beschrieben mit all ihren Schwächen, die sie authentisch wirken lassen. Es war schon interessant, in die damalige Zeit einzutauchen und auch das Sylt von damals kennenzulernen.

“Sturm über Sylt” – Die Insel-Saga, ist eine historische Familiengeschichte, dramatisch als auch anrührend. Aber auch ein historischer Roman, der dem Leser vor Augen führt, wie schwer es die damalige Generation hatte, ihr Leben zu führen.
Ich kann das Buch denjenigen empfehlen, die gern historische Romane lesen.
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am 11. Mai 2013
Eine spannende Geschichte, interessante Charaktere und eine bildhafte Sprache - alles, was ein guter Roman braucht! Ich habe das Buch verschlungen, konnte es gar nicht aus der Hand legen und kann es nur wärmstens empfehlen. Ein richtiger Schmöker, der aber auch viel Interessantes zu berichten hat. Toll, zu erfahren, wie es auf Sylt 1914 ausgesehen hat. Alles in allem: äußerst empfehlenswert!
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am 18. November 2013
Sturm über Sylt - ein wunderbares Buch über eine längst vergangene Zeit.
Sehr gut recherchiert die Geschehnisse um den 1. Weltkrieg - Verluste, zerplatzte Träume, von denen auch Menschen / Familien auf der Insel Sylt betroffen waren.
Gisa Pauly erzählt die Geschichte von Aletta Lornsen - eine gefeierter Sängerin - die im Jahre 1914 nach Sylt zu Ihrer Familie zurückkehrt, welches Sie einst für ihre Gesangsausbildung Hals über Kopf verlassen hat. Kaum zurück, werfen alte Familiengeheimnisse und persönliche Altlasten der Protagonistin Aletta, wieder ihre Schatten auf das Leben der jungen Frau. Doch die ist willens genug, sich der ungeklärten Themen in Ihrem Leben zu stellen. Gisa Paulys neuster historischer Roman liest sich bis auf die letzte Seite kurzweilig, spannend und ja, so finde ich es jedenfalls, wie es sich für einen guten historischen Roman gehört: Auch mit viel Romantik! Genau richtig für gemütliche Tage im Haus, während draussen die ersten Herbststürme übers Land ziehen.
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