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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
47
4,4 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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Den Anfang machte ein Bild. Ein Foto von der Autorin mit dem Hinweis, dass sie aus ihrem Debutroman liest und zwar im Hotel Adlon. Ich betrachtete das Foto, die Pose, die Frisur und sagte mir: ja klar, wo sonst?

Dann kaufte ich mir das Buch, verbrachte eine intensive Lesewoche und wusste warum es das Adlon sein musste. Weil dieses Buch ein echter Fünf-Sterne-Roman ist. Weil es einfach erstklassigen Lesegenuss bietet. Weil man mit ausgesuchten Sätzen verwöhnt wird und mit liebevoll eingeführten Protagonisten zu erlesenen Schauplätzen geführt wird. Weil dieser Roman für mich einfach zu den besten Büchern des Jahres gehört.

Der Plot an sich ist wie immer nicht kriegsentscheidend. Eine Dreiecksgeschichte in Künstlerkreisen. Diesmal Musiker. Die große Liebe, die enttäuschte Liebe, die unerfüllte Liebe. Und natürlich Berlin. So weit, so gewöhnlich. Doch das Wie! Das ist wirklich außergewöhnlich. Sprache, Stimmung, Spannung - alles top.

Monika Zeiner baut die Geschichte gekonnt auf. Als wenn sie nie etwas anderes gemacht hätte, als Romane zu schreiben. Sie konstruiert eine einzigartige Lesestimmung, leitet uns Leser mühelos durch unterschiedliche Zeitstränge und Erzählperspektiven. Dabei lässt sie einem genügend Zeit, um mit den Romanfiguren warm zu werden.

Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch, das noch dazu wie alle Blumenbar-Bücher liebevoll editiert ist und wunderbar in der Hand liegt.
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TOP 500 REZENSENTam 13. April 2013
..mit musikalischer Begleitung und was daraus werden kann - so könnte man in wenigen Worten Monika Zeiners wundervolles literarisches Debut "Die Ordnung der Sterne über Como" zusammenfassen.
Es geht eigentlich um ein Allerweltsthema: Tom und Betty steht nach zig Jahren ein Wiedersehen bevor - nach Jahren ohne Kontakt, wobei sie sich früher einmal sehr nahe standen. Doch die gemeinsame Vergangenheit ist alles andere als einfach - sie wird belastet durch die Erinnerung an den gemeinsamen Freund Marc, der durch einen Unfall ums Leben kam. Tom und Betty haben weitergelebt, jeder auf ihre Weise: Betty als Ärztin in Italien, Tom als Musiker in Berlin - ein Leben ähnlich dem, das er bereits vor Marcs Tod hatte... aber dann auch wieder nicht.
In Rückblenden vor allem aus Toms, aber auch aus Bettys Perspektive erfährt der Leser die ganze Geschichte - es geht um die Bedeutung von Marc im Leben der beiden ÜBERlebenden. Mit Tom verband ihn eine ungewöhnliche, wegweisende, lebensbestimmende Freundschaft, mit Betty eine Liebesbeziehung. Doch auch zwischen Tom und Betty gab es eine Liebesbeziehung.
Wie dies alles zusammenfloss, welche Tragik dem allen innewohnte, dies erzählt Monika Zeiner virtuos, nein, sie singt es bzw. sie malt mit Worten. Aus Verlust wird zwar nicht Gewinn, so aber doch Erkenntnis, aus Schwermut wird Leichtigkeit - und aus dem so bekannten Thema wird eine unvergessliche Geschichte.

Dieser Roman ist auch ein Geschenk an die deutsche Sprache, ein Zeichen an ihre Liebhaber und Verfechter ihrer Reinheit, ihres Klanges und ihrer Möglichkeiten, denn in ihrem Werk zeigt die Autorin in mannigfaltigen Facetten ihren Reichtum, ihre schillernde Präsenz auf. Für mich ist Monika Zeiner die Königin, ach was: die Kaiserin der bedeutungsvollen, der bis ins Mark treffenden Worte.

Ich hatte bei diesem Buch den Eindruck "in den weiten Joggingklamotten meiner eigentlichen Seele unterwegs sein zu dürfen", um wenigstens eine von Zeiners literarischen Delikatessen zu zitieren (S. 110) - so wohl habe ich mich damit gefühlt - und tue es weiterhin. Für mich ist dies nämlich ein absolut unkorrumpierbares Buch, eines dem ich hundertprozentig vertraue und das ich immer in meiner Nähe wissen will, um mich an der Essenz zu laben, um die kleinen Juwelen der Wortkunst bei Bedarf immer wieder zu genießen, um mich von ihm einfangen zu lassen, wann immer ich es als notwendig erachte.
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am 1. Juni 2014
Vom Titel her erwartet man sehr viel Italien. Welcher Deutsche liebt nicht Italien? Dabei ist man viel in Berlin unterwegs, kurze Seiten in Como, wenige in Genua und auch nur viel zu kurz in Neapel. Dabei hat die Autorin in Neapel gelebt, es aber nicht versteht, das Flair der Stadt herüber zu bringen. Wo ist das bella Napoli?
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am 18. April 2013
"Freundschaft, dachte er, und er äußerte es einmal Marc gegenüber, ganz im allgemeinen, philosophischen Sinn, hält länger frisch als die Liebe. Freundschaft hat kein Verfallsdatum, muss nicht mit irgendwelchen Taschenspielertricks am Leben gehalten werden, Freundschaft stirbt nicht in der Zeit, sondern im Gegenteil, sie wächst noch darin."

Zum Inhalt:
Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft?
Kurz bevor der Pianist Tom Holler mit seiner Band auf Italien-Tournee geht, trennt sich seine Frau von ihm. Voller Schwermut über sich und sein Leben lässt er dieses während der Zugfahrt Revue passieren und lässt uns, den Leser daran teilhaben. Er erinnert sich an seinen besten Freund Mark Baldur und seine beste Freundin und große, unerreichbare Liebe Betty Morgenthal.

Wir erfahren auf dieser Reise, warum er seine beiden besten Freunde gleichzeitig verlor. Was in einer Nacht in Como geschah und warum dieses Dreiergespann dann letztendlich auseinanderbrach. Aber wir hoffen auch mit Tom zusammen auf eine zweite Chance, wenn er Betty endlich in Neapel wieder treffen wird.

Meine Meinung:
Ich glaube mir ist es noch selten bei einem Roman so schwer gefallen ihn zu rezensieren. Am Anfang der Lektüre habe ich mich sehr schwer getan. Nicht nur mit der Geschichte um Tom, Mark und Betty sondern auch mit dem Schreibstil der Autorin. Sie liebt es, meiner Meinung nach endlos erscheinende Sätze zu schreiben, die ich wirklich oft mehrfach lesen musste um sie zu verstehen. Aber trotzdem muss ich sagen, nachdem ich ca. das erste Drittel des Buches gelesen hatte und mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, wurde es immer leichter und besser und letztendlich muss ich sagen, es hat sich doch gelohnt durchzuhalten.

„Die Ordnung der Sterne über Como“ ist der Debütroman der Autorin Monika Zeiner und ich denke dass man nach diesem stimmungsgewaltigen Roman noch so einiges von ihr hören wird. Sie schreibt sehr philosophisch, was vielleicht nicht direkt jedermanns Sache ist, aber sie drückt dadurch auch die verschiedenen Stimmungen ganz großartig aus.

Wunderbar gefallen hat mir dabei auch der folgende Abschnitt:
„Wer bin ich, wenn sich niemand an mich erinnert? Werde ich einmal gewesen sein, wenn ich einmal nicht mehr bin? Werde ich existiert haben, wenn sich niemand meiner erinnert? Existiert nicht nur das, woran sich irgendjemand auf dieser Scheißwelt erinnert, das, was von irgendjemandem in die Krämerschubladen der Weltgeschichte hineingetan wird, und der Rest ist nicht geschehen?“
Solche Passagen haben mich persönlich immer wieder für die meiner Meinung nach etwas langatmigeren Passagen dazwischen entschädigt.

Fazit:
Ein bild- und stimmgewaltiger Roman mit viel Philosophie. Ein etwas anderer Debütroman von einer Autorin, von der wir bestimmt noch öfter lesen werden. Wenn er auch zeitweise nicht so ganz mein Fall war, so war er doch absolut lesenswert.
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am 2. Mai 2013
*INHALT*
Der Pianist Tom Holler wird durch einen Besuch seiner baldigen Ex-Frau (die ein paar letzte Sachen mitnimmt) jäh aus der Lethargie gerissen. Doch just in dem Moment, in dem er sich dem Chaos ergeben und seinem Leben ein Ende setzen will, spricht Betty ihm auf den Anrufbeantworter. Sie möchte ihn nach seinem Konzert in Neapel sehen.
Auf der Tour durch Italien lässt Tom die Freundschaft mit Marc und Betty Revue passieren und denkt über die vielen kleinen und großen Momente nach - und über den tragischen Tag, an dem er seinen besten Freund verlor, und mit ihm die Ordnung.

*MEINE MEINUNG*
Dass ich dieses Buch in Händen hielt ist auf ein Versehen des Verlages zurück zu führen. Ich hatte mich in der Leserunde nicht einmal beworben, daher hatte ich auch keine direkten Erwartungen an dieses Buch.

Umso erstaunter war ich, ein sehr philosophisch angehauchtes Debüt entdecken zu dürfen, das sich auf einem unfaßbar hohem sprachlichen Niveau bewegt.
Doch genau darin bestand anfangs auch mein Problem:

Ich habe relativ lange gebraucht, bis ich in den Schreibstil hinein gefunden habe - weit über 50 Seiten. Die Autorin spielt gekonnt mit den Worten, sie malt sprachliche Bilder und knüpft Verbindungen, wo ich noch nie welche bemerkt habe, sie schreckt auch vor Wortneuschöpfungen nicht zurück - doch bei aller Begeisterung ob dieser Sprachgewandheit fand ich die vielen langen Sätze, ständig von Nebensätzen unterbrochen, oftmals anstrengend.

Auch die vielen philosophischen Gedanken fand ich interessant - einige davon haben mich auch zum Pausieren und Nachdenken angeregt - doch insgesamt fand ich, dass sie diesem Werk hier und da doch Längen gaben, die für mich nicht hätten sein dürfen. Durch die vielen ausufernden Beschreibungen, das Auseinandernehmen der Musik und das Betrachten der Gedanken aus allen möglichen Blickwinkeln ergaben sich für mich immer wieder Passagen, die mich ermüdet und den Lesefluss beeinträchtigt haben.

Am Ende blieb ich etwas ratlos zurück, sehr begeistert auf der einen Seite, doch etwas verwirrt und ermattet auf der anderen.
Ich denke, ich werde mir bei Gelegenheit im Urlaub noch einmal die Zeit nehmen, mich langsam durch dieses Buch vorzutasten und mich intensiv mit den vielen Gedanken auseinander setzen.
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am 17. Juni 2015
Eine Alltagsgeschichte eigentlich; aber so gut erzählt, dass ich immer weiterlesen wollte.Ganz ohne Kitsch oder übertriebene Dramatik. Erzählt in einer außergewöhnlich bildhaften trotzdem ruhigen und klaren Sprache. Viele Formulierungen bleiben im Ohr und das wird ein Problem: Wenn sie dann noch einmal verwendet werden ist die Originalität futsch und ich frage mich ob die Schriftstellerin vergessen hat, dass sie diese Formulierung schon einmal verwendet hat. Dann ist es nur noch so originell wie ein zweimal hintereinander erzählter Witz. Hoffentlich gelingt ein zweiter Roman in gleicher Qualität. Das wird schwer werden.
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am 29. Oktober 2013
Man verrät nicht zuviel, wenn man die Handlung kurz umreisst: natürlich geht es bei einem Buch mit einem derartig poetischen Titel um die Liebe, genau gesagt um eine Dreiecksgeschichte, deren Hauptpersonal zwei enge Freunde, einander näher als Brüder meist, beide Musiker, und eine junge Frau sind, in der die Grenzen zwischen zwischen Freundschaft und Liebe zerfließen, sodass einer der drei stirbt, nicht ohne dass die beiden anderen schwere Schuld auf sich geladen haben. Dies wird in der doch recht umfangreich erzählten Geschichte recht schnell klar, darum kann man das hier auch erwähnen, ohne die Spannung des Buches zu gefährden.

Denn diese Geschichte wird nicht nur geschickt erzählt, in Rückblenden auf das Glück von damals, als alles noch so unschuldig war, den drei Freunden/Liebhabern die Welt grenzenlos offenstand, sondern auch hochgradig poetisch, ohne dabei in ein Schnulzodrom abzugleiten. Viele Sätze finden sich darin, die innehalten und staunen lassen, wie schön man etwas erzählen kann, in lebendigen Bildern voller Wohlgeruch und warmen Farben.

Am Ende fällt es einem schwer, das Buch zu verlassen, diese Sprache zurückzulassen. Frau Zeiner hat sich mit diesem Erstlingswerk die Latte selbst extrem hoch gelegt, ihre zukünftigen Bücher werden immer an diesem Buch gemessen werden. Ich hoffe so sehr (vor allem für uns LeserInnen) dass es ihr gelingen wird, an diese Qualität anzuknüpfen und uns weitere solche Stunden voller Intensität und guter Geschichten schenken kann.
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am 20. April 2016
Wunderbare Sprache. Ein Portrait dessen wie der Jugendfruehling verblasst. Ein kleines Manko ist dass die Schluesselbeziehung zu Betty nicht so ganz plausibel ist - da scheint einfach zu ploetzlich ein Verhaeltnis zu entstehen das nur wenig Substanz hat - ganz im Gegensatz zu der wirklich schoen charakterisierten Freundschaft mit Marc. Aber trotzdem, ein einfuehlsamer und nachdenklich machender Roman.
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am 12. November 2013
Ich kann den "Hype" um diese Buch nicht ganz nachvollziehen. Die Schreibweise der Autorin entzückt vielleicht Leser die sich von einem gewissen poetischen Erzählstil angezogen fühlen. Von daher kann Ich die Lobhymnen aus dieser Richtung durchaus verstehen. Für Leute die aber einfach nur durch eine gute Geschichte unterhalten werden wollen, sind die langen, mit Information vollgestopften und ausufernden Sätze jedoch sehr gewöhnungsbedürftig, teilweise sogar anstrengend. Ach die Story ist nicht besonders oder gar neu, so daß ich sagen würde "muss man gelesen haben". Dies ist jedoch ausschließlich meine Meinung.
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am 28. Juni 2014
Monika Zeiner? Noch nie gehört, dachte ich, als ich zum Geburtstag mit diesem Buch überrascht wurde.
Und jetzt hat sich dieser Name in mein Gedächtnis gebrannt, denn das, was diese Autorin an sprachlichen Wortschöpfungen, poetischen und völlig neu erdachten Metaphern und beeindruckend intelligentem Gedankengut in ihren Roman fließen lässt, ist so gut, dass man kaum Worte dafür findet.
Hervorragend komponiert, steht der Leser schon ziemlich am Anfang des Romans mit dessen Protagonisten Tom Holler neben einem Toten, Marc, der sein bester Freund war und den Holler nicht erkennen will, nicht finden kann in diesem wächsernen Gesicht. Die Szene ist so echt, so wirklich dargestellt, dass man jede Gefühlsregung mitempfindet, nicht die Spur rührselig, kein Pathos, keine überflüssigen Worte, nur das, was als Reaktion denkbar und nachempfindbar ist.
Es folgt die Geschichte von Tom und Marc vom ersten Kennenlernen an über ihr Leben in einer gemeinsamen Wohnung, ihre gelebte Liebe zur Musik und ihre Liebe zu Frauen bis hin zu der Situation, in der Holler neben seinem toten Freund steht. Dabei werden nach und nach die Charaktere der beiden Freunde herausgeschält, um allmählich dem Grund dieses Todes auf die Spur zu kommen – spannend, poetisch, ergreifend.
Den detaillierten Inhalt möchte ich keinem Leser vorwegnehmen. Für mich ist das Wichtigste an diesem Roman, dass jedes Wort ein Genuss ist, er fasziniert vom ersten Moment an, rief in mir oft stilles Einverständnis hervor, wenn zwischen den von Monika Zeiner erschaffenen Figuren in Gesprächen so wahre Gedanken, so treffende Reflexionen wiedergegeben werden, dass ich mich des öfteren dabei ertappte, wie ich unwillkürlich nickte und völlig mit dem Gedankengut verschmelzen konnte.
Für viele Leser wird jetzt schon das Warten auf den nächsten Roman dieser besonderen Autorin beginnen. Ein glänzendes Stück Literatur!
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