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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
8
Präludium für Josse: Roman
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:18,90 €+ 3,00 € Versandkosten


am 1. Mai 2015
für alle, die großartige Sätze lieben, die wie Musik in den Ohren klingt und einen träumen lassen. Sätze, die man gerne zitiert und eine Geschichte, die man nicht mehr vergisst.
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am 1. Juli 2010
Der 16jährige Holtes verliebt sich in die Abiturientin Josse, die Posaune und Orgel spielt und Mitglied der Schulband ist. Holtes selbst spielt Konzertgitarre und auch etwas Orgel. Beide verehren Johann Sebastian Bach und das verbindet sie. Langsam wächst Liebe in ihnen und der Leser darf Zuschauer dieses romantischen, zarten Erlebnisses werden. Doch es kommt bei den jungen Menschen nie zu einem Kuss oder Erotik. Ihre Liebe wird als etwas metaphysisch Überirdisches beschrieben. Von Anfang an aber belasten drei Dinge, ähnlich einem Damoklesschwert, ihre Liebe: Da ist der Altersunterschied (die Abiturientin Josse ist 3 Jahre älter), die mangelnde Erfahrung in Liebesdingen" bei Beiden und auch die Feigheit von Holtes diesen einen Satz mit 3 Wörtern auszusprechen. Und genau diese 3 Dinge zerstören dann auch die wunderschöne Liebe zwischen den Beiden als Josse nach Freiburg zum Musikstudium ziehen muss. Der Leser erfährt noch von der tiefen Traurigkeit, die bei Holtes zurückbleibt. Und Holtes bereut auch sehr diesen einen Satz mit den 3 Wörtern nicht ausgesprochen zu haben.
Wer diese von S. Björkson beschriebene Liebe verstehen will, der muss Bach kennen und mögen. Der muss sich heimisch fühlen in Kantaten, Fugen, Register, Manualen und Präludien. Die Sprache von S. Björkson ist poetisch, romantisch und manchmal nur eine Aneinanderreihung schöner Worte. Aber die Sprache ist niemals trivial. Viele Passagen, vor allem die Gespräche zwischen Holtes und Josse zeugen von hoher Allgemeinbildung und Klugheit und sind interessant zu lesen. Dieses kurze Buch ist niemals langweilig.
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am 11. Januar 2007
Dieses Buch ist ein kleines Meisterwerk, unaufdringlich und bescheiden.

Angesiedelt ist die Geschichte in einem kleinen Ort in Niedersachsen.

Eine zarte Beziehung beginnt zwischen dem sechzehnjährigen Holtes und der Abiturientin Josse.

Sie lernen sich über die Musik und insbesondere die Musik von Bach kennen. Josse spielt Orgel und wird bald mit einem Studium der Kirchenmusik beginnen.

Holtes und Josse nutzen ein paar freie Tage in den Sommerferien, um eine Reise nach Lübeck auf den Spuren Bachs zu erleben.

So beginnt eine bezaubernde Liebesgeschichte zwischen den beiden. Zart, zurückhaltend und unspektakulär wandern sie durch die sommerliche Natur, beobachten die Landschaft, die Tiere und Pflanzen und nächtigen auf freiem Feld im Schlafsack, bestenfalls noch unter einem Igluzelt.

Holtes traut sich nur sehr zaghaft, seinen Gefühlen für Josse Ausdruck zu verleihen.

Sie besuchen Kirchen in Lüneburg und Lübeck, und Josse darf sogar einmal auf einer Orgel in Lübeck spielen.

Ihre Jugend und die Musik von Bach gestatten den beiden einen unverbildeten und vorsichtig tastenden Blick in die Zukunft und auf die Welt der Erwachsenen.

Als der Sommer zuende geht, zieht Josse nach Freiburg zum Studium und Holtes muß weiter die Schule besuchen.

Der unwiederbringliche Augenblick erster Annäherung und Liebe ist vorbei.

Holtes hängt in melancholischen Erinnerungen den vergangenen Sommertagen nach.

Für mich war das Buch voller poetischer Feinheiten und nachdenklicher Reflexionen über den Beginn des Erwachsenwerdens.
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am 14. September 2006
Holtes lernt Josse auf einem Friedhof kennen, als beide in einer Bläsergruppe eine Beerdigung musikalisch begleiten.

Der Sechzehnjährige ist von der Abiturientin fasziniert, und auch Josse scheint ihn zu mögen. Beide lieben "klassische" Musik, weshalb sie beginnen, miteinander zu musizieren, und insbesondere Josse ist fasziniert von Bach. Mehr und mehr füllt Josse Holtes’ Denken und Fühlen aus, doch er wagt es nicht, ihr seine Liebe zu gestehen. Stattdessen setzt er sich mit mit Bachs Musik auseinander und beginnt auf Josses Geheiß, Orgel zu üben.

Bevor Josse zum Studium fortzieht, bleiben am Ende der Ferien noch ein paar freie Tage, in denen sie und Holtes, Albert Schweitzers Bach-Biografie im Rucksack, zeltend auf den Spuren des großen Komponisten nach Lüneburg und Lübeck wandern. Dem scheuen Holtes gelingt es auch jetzt nicht, Josse die Tiefe seiner Gefühle zu vermitteln.

Josse verabschiedet sich in ihr Studium. Holtes übt wie geheißen Bach und tut sich schwer, die durch ihren Weggang gerissene Lücke zu füllen.

Als Josse in den Weihnachtsferien nach Hause kommt, hat sie sich gewandelt, fortentwickelt von Holtes, den Sommerferien, fort auch von Bach. Und Holtes begreift, dass es gelegentlich auch der ausgesprochenen Worte bedarf, nicht nur der kleinen Gesten, des Begleitens und Nacheiferns, um eine Frau zu gewinnen.

Der Zauber der ersten Liebe, aufgekeimt durch ein gemeinsames Steckenpferd, wird in diesem Roman behutsam und mit melancholischer Poesie eingefangen. Wunderbar romantisch liest sich das Buch, dabei ohne jeglichen seichten rosaroten Kitsch. Ein eher stiller, ganz einfach schöner Roman, der den Leser tief eintauchen lässt in wesentliche Fragen seiner Existenz, der beglückt und nachdenklich stimmt, die Hektik des Lebens für einige Stunden verdrängt.
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am 2. August 2006
Eine wundervolle Geschichte über die erste Liebe, die einerseits lakonisch erzählt und andererseits so wortgewandt und sprachlich perfekt umgesetzt ist, wie ich es bisher nur selten genießen durfte. Snorre Björkson scheut auch nicht vor großen Gefühlen zurück, wird dabei jedoch nie kitschig, sondern hält ganz souverän die literarische Spur. Man leidet mit Holtes de Fries und grübelt bis zuletzt darüber, ob sich Josse und er vielleicht doch "gefunden" haben. Björkson beschreibt einen zauberhaften Sommer der Liebe während der Wanderung seiner beiden Protagonisten. Und doch ist der Schmerz ständig präsent und unausweichlich.

Was für ein Debüt! Diesen Autor muß man sich merken. "Präludium für Josse" ist schon jetzt als eins der wichtigsten Bücher des Jahres zu nennen und vielleicht sogar eines der besten seit langer Zeit. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Unbedingt empfehlenswert!
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Januar 2007
Eine wunderschöne und zu Herzen gehende Liebesgeschichte aus dem Norden Europas erzählt der Roman Präludium für Josse" von Snorre Björkson (Aufbau Verlag). Als Holtes zum ersten Mal die hübsche Josse sieht ist er beeindruckt. Monate später ergibt sich dann die Gelegenheit, sich näher kennenzulernen. Josse ist von der Musik Johann Sebastian Bachs beeindruckt und mindestens ebenso viel Eindruck macht sie auf Holtes, der sich unsterblich in die junge Musikerin verliebt, seine erste wahre Liebe. Um das Mädchen zu erobern will er ihr eine Reise auf den Spuren ihres so geschätzten Lieblingskomponisten ermöglichen und Josse läßt sich auf das Abenteuer ein. Was dann kommt ist ein Sommer voll Liebe und Zuneigung, voll Abenteuern, wilder Romantik und erfüllter Sehnsüchte. Aber wie so selten im Leben bleibt die erste Liebe auch bei Holtes und Josse nicht auf Dauer erfüllt, als Josse aufbricht zum Studium nach Freiburg und Holtes daheim allein zurückläßt. Man möchte mit Holtes gemeinsam traurig sein, denn das junge Paar wächst dem Leser schnell ins Herz und als Josse dann geht, geht sie nicht nur von Holtes weg. Was bleibt ist eine zarte Studie junger glücklicher und am Ende doch unerfüllter Liebe, die sich in zarten Worten erzählt festsetzt in der Erinnerung. Bei Holtes, bei Josse und bei uns!
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am 20. Juni 2011
Mit einer pseudopoetischen, unerträglich prätentiösen Sprache versucht der Autor große Literatur zu schaffen, bleibt aber in purer Behauptung stecken. Die Figuren bleiben weit entfernt vom Leser. Ein langweiliges Buch, das zu Recht von der Literaturkritik manch Backpfeife bekommen hat.
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am 17. März 2011
..., denn das, was dem Leser mit und zwischen den Zeilen mitgeteilt wird, ist so oder ähnlich im großen oder kleinen gewiss schon jedem von uns einmal passiert.
Ein Mensch verliebt sich in einen anderen. Momente brennen sich in unser Gedächtnis und in unser Herz.

Wer nach einer actionreichen Geschichte und überraschenden Wendepunkten sucht, ist mit diesem Buch eher schlecht bedient.
Aber der Wert der wundervollen Gefühls-Umschreibungen, die der Autor hier anbietet, ist enorm hoch.

Wenn ich am Ende eines Buches den Drang habe, es sofort noch einmal zu lesen, mit einem Textmarker bewaffnet, um all die besonders schönen Worte herauszuheben, dann habe ich definitiv die richtige Kaufentscheidung getroffen. Und so war es bei "Präludium für Josse" auf jeden Fall. :)
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