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Kundenrezensionen

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am 9. Juni 2003
Joss le Guern, ein ehemaliger Seemann, der in einem Viertel von Paris den alten Beruf des Ausrufers (der bereits von seinem Ururgroßvater, der ihn von Zeit zu Zeit auch besucht, ausgeübt wurde) wieder zum Leben erweckt hat, bekommt eines Tages seltsame Nachrichten, auf die ein weiterer Bewohner ebenjenes Viertels, aufmerksam wird und sie als Botschaften zum „schwarzen Tod", der Pest, entschlüsselt.
Gleichzeitig bekommt der hochgradig schräge Kommissar Adamsberg Meldung, dass in Paris merkwürdige Zeichen, nämlich spiegelverkehrte Vieren, scheinbar wahllos auf Eingangstüren gemalt werden. Diese Vieren werden von Marc Vandoosler, seines Zeichens Mediävist, Pestologe und Putzfrau, als Abwehrzeichen gegen.... die Pest entziffert.
Während die gesprochenen Inhalte zwischen ernst, witzig, schräg und skurril hin- und herwechseln, muten die beschreibenden Inhalte teils fast philosophisch an. Dieses wunderbare Buch lebt von einer spannenden Story, einem exzellenten Stil, wunderbar skurrilen Charakteren mit einer jeweils eigenen faszinierenden Geschichte, die Vargas intensiv, aber dennoch distanziert zum Leben erweckt, und einem unglaublichen Pariser Charme, der verhindert, es vor dem Schluss überhaupt aus der Hand zu legen.
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am 7. Februar 2006
Joss, ein ehemaliger bretonischer Seemann steht auf einem Markt an einem Metroausgang und ruft zweimal am Tag Nachrichten aus, die Menschen in der zwischenzeit (verbunden mit 5 France) in eine Urne einwerfen. Er hat einige Zeit im Gefängnis gesehen, als sein abgewracktes Schiff im Meer versank und mehrere Matrosen in den Tod riss, weil der Reederer ihn zwang rauszufahren. Seitdem hat er nie mehr einen Job in der Seefahrt bekommen. So ruft er jetzt jeden Tag Sachen aus, von denen die Menschen denken, daß sie gehört werden wollen. Von angebotenen Waren bis zu Liebesbotschaften. Bis eines Tages die "Speziellen" auftauchen. Nachrichten, in einem edlen Umschlag, zusammen mit viel Geld. Zu Beginn ergeben sie nicht viel Sinn, da sie sehr abgehackt und unzusammenhängend sind. Irgendwann stellen sie sich als Textausschnitte aus mittelalterlichen Pestbeschreibungen heraus.
Gleichzeitig tauchen in den ersten Häusern in Paris an Wohnungstüren spiegelverkehrte Vieren auf. Dann taucht der erste Tote auf. Die Pest in Paris? Kommissar Adamsberg ermittelt und taucht dazu in die Welt des Mittelalters und der Pest, aber auch die abgeschottete soziologisch-eigene Welt von bestimmten Teilen Paris ein. Liebenswert schrullig, ohne Gedächtnis für Namen, Orte, Zeiten wirkt Adamsberg und sein genau entgegengesetzter Stellvertreter absolut liebenswert.
Wirkt alles am Anfang noch recht gewöhnungsbedürftig, besonders der Beruf des Ausrufers, entwickelt das Buch schnell einen Sog, der einen so schnell nicht wieder losläßt. Alles was klar wirkte, wird am Ende wieder unklar. Das Ende ist jedenfalls überraschend und die Spannung darauf ist das Buch schon alleine Wert.
Übrigens wurde dieses Buch mit dem Deutschen Krimipreis 2004, dem Preis der französischen Buchhändler und dem Preis der Leserinnen der Zeitschrift "Elle" ausgezeichnet.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Oktober 2007
Joss LeGuern ist Ausrufer in Paris: Für 5 Francs das Stück verliest er öffentlich Nachrichten, wie man sie in Kleinanzeigen in Zeitungen entdeckt. Seit einigen Wochen finden sich darunter bedrohliche Botschaften in einer alten Sprache. Zur gleichen Zeit werden Wohnungstüren am anderen Ende der Stadt mit umgekehrten 4ern bemalt; hinter nicht markierten Türen findet man eine Leiche, von Flohbissen übersät und schwarz gefärbt. Kommissar Adamsberg muss schnell den Täter ermitteln, bevor Panik ausbricht, denn sowohl Joss' Nachrichten als auch die 4er weisen auf eine Pestepidemie hin.
Fred Vargas' Paris ist keine Metrolpole, in der Autos Stoßstange an Stoßstange die Straßen verstopfen, Leute mit Taschen und Tüten bepackt umherhetzen und an jeder Ecke Touristen Stadtpläne studieren. Es ist eine Art Miniaturkosmos im Format einer Kleinstadt, in der merkwürdige Typen absonderliche Dinge tun und Tür an Tür mit Gelehrten leben, die über ganz spezielles Wissen verfügen. Man kann in einer Frühstückspension wohnen, im Bistro gegenüber mittagessen und überleben ohne floriende Geschäfte. Dass in diesem Paris keine simplen Verbrechen geschehen, versteht sich von selbst. Ebenso einleuchtend, dass Überlegungen zur Aufklärung nur den intuitiv arbeitenden und verschlungenen Gedankengängen eines Kommissars wie Adamsberg während seiner Spaziergänge und seines Herumsitzens und Trinkens im Bistro entspringen können. Immer dann, wenn Adamsberg an die Grenzen seiner Gedanken stößt, ist einer da, dessen Wissen weiterhilft (oder der einen kennt, der mehr weiß). Gekrönt wird das Ganze von einer Lösung, die passend verschlungen-verworren-komliziert ist.
Ein Serienmörder mit alten Handschriften im Gepäck: Ob man eine Hintergrundidee kennt oder nicht, spielt keine Rolle; bei Vargas wirkt sie so frisch und unverbraucht, als hätte diese Autorin sie erfunden.
Und wie nebenbei hat man, während man nichts anderes macht als in einem Krimi zu schmökern, ein paar leeren Felder in seinem Geschichtswissen gefüllt und einige Irrtümer über die Pestkrankheit korrigiert.
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am 6. Juli 2007
Vargas macht sich die subjektive Furcht der Menschen vor dem Grauen an sich geschickt zu nutze, indem sie den "Schwarzen Tod" in den Mittelpunkt ihres Buches rückt. In der Handlung verliest Joss, ein gestrandeter alter Kapitän, der Familientradition des Ausrufers folgend, regelmäßig der Öffentlichkeit mysteriöse Nachrichten eines Unbekannten, die nichts Gutes erwarten lassen. Der Leser erahnt, dass es auf schreckliche Weise ganz Paris an den Kragen gehen könnte. Täter und Motiv bleiben lange ein Geheimnis. So schafft es Vargas eine unheimliche Spannung aufzubauen, die über einen großen Teil des Buches aufrecht erhalten bleibt.

Nun gehöre ich zu denen, die Krimis mit nachvollziehbarem, sich an der Realität orientierendem Inhalt bevorzugen - völlig frei von Effekthascherei. Um dabei ein außergewöhnliches Buch hervorzubringen, besteht die Kunst des Autors darin, den Inhalt durch subtile Mittel spannend und lebendig erscheinen zu lassen. Vargas hingegen scheint ein Faible für sehr skurrile Figuren zu haben, mit denen sie ihre Handlung von Anfang bis Ende ausstattet, um so zu etwas Besonderem zu gelangen. Für meinen Geschmack zu viel des Guten, denn oft ist weniger mehr. Gegen Ende des Krimis werden die generationenübergreifenden Verstrickungen der an den Morden mehr oder weniger Beteiligten für mich immer unglaubwürdiger. Ein einzelner Täter mit klarem Motiv hätte mir gereicht. Aber hier scheiden sich wohl die Geister. Entweder man mag es so, oder eben nicht.
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am 20. Februar 2006
Vermutlich waren es die verschiedenen Schlagworte wie "Pest", "Schiffbruch" und "Ausrufer", die das Missverständnis ausgelöst haben, denn während der ersten paar Kapitel dieses Buches war ich der Meinung, die Geschichte würde im 19.Jahrhundert spielen. Zwar habe ich meinen Irrtum bald bemerkt, die düstere Atmosphäre, die ich mit den historischen Ereignissen dieser Zeit verband, hat sich aber beim Weiterlesen erfreulicherweise gehalten und die Spannung noch verstärkt.
"Fliehe weit und schnell" erzählt mehrere Geschichten, zum einen die von Joss, der den altertümlichen Beruf des Ausrufers wiederbelebt hat und der plötzlich sinnlos erscheinende und beunruhigende Nachrichten in seiner Urne findet, von Decambrais, einem alten und vom Leben mitgenommenen Gelehrten, der als Erster die Botschaft der speziellen Nachrichten entschüsselt und die Gefahr, die davon ausgeht, erkennt und von der eingeschworenen Gemeinschaft der Menschen, die in dieser Gegend wohnen, zum anderen die Geschichte vom Pestebreiter und den Morden, die er begeht, von den mysteriösen spiegelverkehrten Vieren, die er zum Schutz vor der Pest an Wohnungstüren malt, von Rattenflöhen und einem alten Familiengeheimnis.
Die verschiedenen Handlungsbögen werden am Ende zusammengeführt; sehr interessant und informativ sind auch die Bezüge auf das Wüten der Pest im Mittelalter und später.
Der Kommissar, Adamsberg, der den unheimlichen Vorgängen auf den Grund gehen will, ist ein sehr sympathisch gezeichneter Freak mit sympathischen Macken und ganz offensichtlichen Problemen, sich im Leben zurecht zu finden. Aber er ist klug und hat, wie jeder gute Ermittler, ein ausgeprägtes Bauchgefühl, das ihn auf die richtige Spur bringt, von der er sich nicht abbringen lässt. Trotz der ausbrechenden Panik und Hysterie bleibt er ruhig und löst den Fall sehr souverän.
Und das Ende ist, wenn auch überraschend, doch einigermaßen überzeugend, genauso, wie es sein soll.
Ein Roman, der genau das bietet, was man sich als anspruchsvoller Krimi-Leser erwartet!
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am 4. April 2003
Sonderbares geht in Paris vor: Türen werden mit Pestabwehrzeichen bemalt, Leichen mit Flohbissen gefunden und ein Ausrufer bekommt mysteriöse Nachrichten übermittelt, die Kommissar Adamsberg, den man samt seinen sonderbaren intuitiven wenngleich effektiven Ermittlungsmethoden sowie seinem desolaten Liebesleben schon aus anderen Vargas-Romanen kennt, und liebt, an einen "Pestbereiter" glauben lassen.Rasch findet er heraus, daß es sich dabei offenkundig um einen Rachefeldzug handelt.
Doch nicht so sehr der, wie fast immer bei Vargas, im Endeffekt etwas konstuierte Plot und das nicht ganz nachvollziehbare Motiv machen den Reiz dieses Romans aus, sondern die liebevoll gezeichneten Charaktere und das Szenario.
Daß mir dieser Krimi von Vargas längst nicht so unter die Haut ging, wie zum Beispiel "Bei Einbruch der Nacht" oder soviel sinnliches Lesevergnügen bereitete wie "Die schöne Diva" und "Der untröstliche Witwer" aus denen man schon einige der Helfer Adamsbergs kennt und die - meiner Meinung nach - weit mehr Lob verdient hätten, mag auch am Übersetzer liegen. Schade. Mich ließ das Pestszenario ziemlich kalt und der Schluß wie immer bei Vargas kein Paukenschlag sondern etwas unbefriedigend.
Aber für ein verregnetes Wochenende zum auf dem Sofa kuscheln oder ein paar lange Leseabende genau das Richtige.
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am 28. Juli 2012
Geradezu ein Geniestreich ist Fred Vargas Wiedererweckung des längst vergessenen Berufes des Ausrufers, der drei Mal täglich im Viertel Montparnasse die ihm in Auftrag gegebenen Botschaften und Ankündigungen - bezahlte Anzeigen sozusagen - der durchaus schlichten Öffentlichkeit preisgibt. Als aber täglich alte Texte und Berichte über Heimsuchungen der Pest zum Vortrag gelangen und Türen mit einer ebenso eigen- wie altertümlichen Vier markiert werden, wird ein alter Geschichtelehrer hellhörig und wendet sich an Adamsberg, der als einziger Polizist solche Dinge nie auf die leichte Schulter nimmt. Die ersten Leichen erinnern zwar vordergründig an Pestopfer, sind aber offenkundig nicht der Seuche sondern Mordanschlägen zum Opfer gefallen. Plastische Charaktere unterlegen die von den Medien genährte aufkeimende Massenhysterie in der Hauptstadt und in Marseille. Adamsberg liebt die eine oder andere Dame, verscheucht wieder einmal seine ewige Liebe Camille, sonst sitzt er da, kritzelt, läßt alles auf sich einwirken und schließlich begreift er. Auch die drei Evangelisten haben einen kurzen Auftritt und der hier eher Bier trinkende Danglard ist ohnehin eine Paraderolle. Vargas' Romane sind auch Kriminalromane, aber eben auch, und nicht nur, in mancherlei Hinsicht zählen sie eher zu einem Sujet, das man Martin Suter, Leo Perutz, Lovecraft oder sogar E.A.Poe zuordnen könnte. Oder auch Dürrenmatts Kriminalgeschichten. Tobias Scheffels Übertragung ist gelungen und lobenswert. Als nächstes bestelle ich die DVDs in der Hoffnung, die Verfilmung trifft einigermaßen Vargas' emphatischen und so eigenständigen Ton.
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Wallander und Co. haben Gesellschaft aus Frankreich bekommen. Dort ermittelt jetzt Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg. Auch seine Erfolge ergeben sich nicht aus der Anwendung strenger Logik und nüchterner Schlußfolgerungen - sondern er geht intuitiv, leidenschaftlich und unkonventionell vor. Dabei zieht ihn dieser Fall so sehr in die tiefen menschlicher Abgründe, daß er zeitweise die Orientierung verliert.
Fred Vargas hat mit „Pars vite et reviens tard", derzeit in 12 Sprachen übersetzt, ihren bislang erfolgreichsten Roman vorgelegt. Er erhielt den Preis der Leserinnen von ELLE, den französischen Buchhändlerpreis und stand über einem Jahr auf der Bestsellerliste von L`EXPRESS.
Zu recht. Es ist ein Buch das in den Bann zieht, nicht losläßt, bevor auch die letze Seite verschlungen ist und das süchtig macht, nach mehr Abenteuern dieses sonderbaren und gewinnenden Pariser Kommissars.
Für Krimileser unbedingt empfehlenswert.
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am 19. August 2007
... wie an der Ecke Edgar-Quinet-Delambre, wo sich Anwohner und Marktgänger tummeln, um im Vorbeigehen den Nachrichten des Ausrufers Joss Le Guerns zu lauschen ...

Alltag in Paris, ein Haufen kurioser Charaktere - zumal in einem Hotel wohnhaft, zumal Mitglieder und Vorgesetzten der hiesigen Kriminalpolizei - und Vieren, die auf Wohnungstüren gemalt ebenso Verwirrung stiften, wie die seltsamen Mitteilungen, die Joss der Ausrufer täglich seinem Publikum mitteilt, welche schließlich den ersten Pest-Toten mit sich bringen.
Ein Kriminalroman, der die Fähigkeit besitzt, Spannung zu schüren, obwohl der erste Mord über einhundert Seiten auf sich warten lässt, der den Eindruck vermittelt, Gerüche wahrnehmen zu können, der eine Waffe zieht, die uns Mittelalter wittern lässt - die Pest!

Gut strukturierter Wahnsinn, interessante Hintergründe über die großen Epidemien, sanftmütige Mystik - ohne Frage. Ein schließlich überraschender Mörder ohne überraschendes Motiv - dennoch ein sehr schwungvolles Krimierlebnis!
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am 17. November 2013
Wieder einmal gelingt Mme Vargas die virtuose Kombination eines im Prinzip klassischen Kriminalromans mit einer mythischen Rahmenhandlung, diesmal in Gestalt einer Pest-Epedemie in Paris, die den Leser gekonnt in allerlei Richtungen spekulieren lässt. Wir begleiten Kommissar Adamsberg und sein Vargas-Lesern inzwischen bestens vertrautes Team bei einem Fall, der uns in ein kleinstädtisches Paris jenseits von Louvre und Champs Elysées führt - fast erscheint es wie die zauberhafte Welt der Amélie Poulain - mit skurrilen Protagonisten und einem un-hauptstädtischen Aberglauben.

Dass der Plot am Ende bei aller Raffinesse dann doch ein wenig konstruiert wirkt verzeiht man diesem mit sprachlichem Witz, einem Hauch Philosophie und sehr viel menschlicher Wärme geschriebenen Buch gerne.

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