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TOP 50 REZENSENTam 3. Februar 2016
„Niemand hört mein Schreien“ ist die ergreifende und erschütternde Lebensgeschichte von Soraya, die etwa 5 Jahre als Sexsklavin von Muammar al Gaddafi in dessen Festungspalast Bab al-Aziziya verbracht hat und dabei den Wahnsinn, die Dekadenz und die kaltblütige Menschenverachtung des damaligen libyschen Machthabers leidvoll am eigenen Leid erdulden musste.

Einen Tag nach dem sie Gaddafi bei einem Besuch an ihrer Schule einen Blumenstrauß überreicht hat, wird die 15jährige Soraya im April 2004 von Gaddafis Schergen schon am nächsten Tag verschleppt, weil dieser sie am Tag zuvor als nächstes Opfer für seinen Harem auserkoren hat. Für Soraya beginnt ein etwa 5jähriges Martyrium in dem sie unzählige Male Opfer von unglaublich brutalen Vergewaltigungen, Prügelattacken, perversen Spielchen und Demütigungen wird und zudem von Gaddafi zum Alkohol-, Nikotin- und Kokainkonsum gezwungen wird: „Er hat meinen Körper geschändet, und meine Seele hat er mit einem Dolch durchbohrt.“ (S 47)

Mit der Hilfe ihres Vaters gelingt ihr im Februar 2009 die Flucht nach Frankreich, wo ihr Versuch ein neues Leben aufzubauen aber kläglich scheitert und sie deshalb wieder nach Libyen zurückkehrt, wo sie schnell wieder in die Fangarme des Regimes gerät, bis die Revolution im Jahr 2011 der kläglichen Existenz Gaddafis endlich ein verdientes Ende bereitet.

Was man hier zu lesen bekommt, ist so haarsträubend, widerlich, brutal und menschenverachtend, dass es weit jenseits dessen liegt, was wir uns in unserem behüteten westlichen Leben überhaupt vorstellen können. Der Bericht von Soraya ist in einer unglaublich offenen, direkten und knallharten Schonungslosigkeit und drastischer Wortwahl verfasst, aber gerade deshalb wirkt er auch so unglaublich ehrlich und authentisch.

Ebenso erschreckend ist aber auch, dass Soraya auch nach der Revolution stigmatsiert und eher als Täter denn als Opfer bertrachtet wird, denn Familie, Freunde und Bekannte sind nach wie vor in einem in der muslimischen Welt so weit verbreiteten antiquierten Ehrbegriff gefangen, wo der abstrakte Begriff der Ehre mehr gilt, als die Würde, die Gesundheit und des Leben der eigenen Tochter, Schwester oder Frau.
Zudem werden die Verbrechen an den Frauen durch Gaddafi auch von den Rebellen gerne ignoriert und totgeschwiegen. Allerdings muss man eine Revolution, die die Opfer der vorherigen Diktatur nicht rehabilitiert von vornherein als moralisch gescheitert gelten, was die libyschen Rebellen die letzten Jahre leider auch in anderen Bereichen mehr als eindrucksvoll bewiesen haben.

Im zweiten Teil des Buches schildert Annick Cojean ihre Erfahrungen und Erlebnisse während der Recherchen, bei der sie umfangreich vor Ort in Libyen geforscht und zahlreiche Zeitzeugen und Betroffene interviewt, um Sorayas Geschichte zweifelsfrei zu verifizieren.

Dieses Buch gibt anhand des Schicksals von Soraya somit einen authentischen und erschütternden Einblick hinter die Kulissen der Gaddafi-Herrschaft mit all ihrer Verlogenheit, Brutalität und Menschenverachtung und wirft aber gleichzeitig auch einen wenig ermutigenden Blick auf die auch aktuell noch herrschenden Wert- und Moralvorstellungen in Libyen und eine Revolution die sehr schnell ihre Werte verraten hat.
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TOP 50 REZENSENTam 3. Februar 2016
„Niemand hört mein Schreien“ ist die ergreifende und erschütternde Lebensgeschichte von Soraya, die etwa 5 Jahre als Sexsklavin von Muammar al Gaddafi in dessen Festungspalast Bab al-Aziziya verbracht hat und dabei den Wahnsinn, die Dekadenz und die kaltblütige Menschenverachtung des damaligen libyschen Machthabers leidvoll am eigenen Leid erdulden musste.

Einen Tag nach dem sie Gaddafi bei einem Besuch an ihrer Schule einen Blumenstrauß überreicht hat, wird die 15jährige Soraya im April 2004 von Gaddafis Schergen schon am nächsten Tag verschleppt, weil dieser sie am Tag zuvor als nächstes Opfer für seinen Harem auserkoren hat. Für Soraya beginnt ein etwa 5jähriges Martyrium in dem sie unzählige Male Opfer von unglaublich brutalen Vergewaltigungen, Prügelattacken, perversen Spielchen und Demütigungen wird und zudem von Gaddafi zum Alkohol-, Nikotin- und Kokainkonsum gezwungen wird: „Er hat meinen Körper geschändet, und meine Seele hat er mit einem Dolch durchbohrt.“ (S 47)

Mit der Hilfe ihres Vaters gelingt ihr im Februar 2009 die Flucht nach Frankreich, wo ihr Versuch ein neues Leben aufzubauen aber kläglich scheitert und sie deshalb wieder nach Libyen zurückkehrt, wo sie schnell wieder in die Fangarme des Regimes gerät, bis die Revolution im Jahr 2011 der kläglichen Existenz Gaddafis endlich ein verdientes Ende bereitet.

Was man hier zu lesen bekommt, ist so haarsträubend, widerlich, brutal und menschenverachtend, dass es weit jenseits dessen liegt, was wir uns in unserem behüteten westlichen Leben überhaupt vorstellen können. Der Bericht von Soraya ist in einer unglaublich offenen, direkten und knallharten Schonungslosigkeit und drastischer Wortwahl verfasst, aber gerade deshalb wirkt er auch so unglaublich ehrlich und authentisch.

Ebenso erschreckend ist aber auch, dass Soraya auch nach der Revolution stigmatsiert und eher als Täter denn als Opfer bertrachtet wird, denn Familie, Freunde und Bekannte sind nach wie vor in einem in der muslimischen Welt so weit verbreiteten antiquierten Ehrbegriff gefangen, wo der abstrakte Begriff der Ehre mehr gilt, als die Würde, die Gesundheit und des Leben der eigenen Tochter, Schwester oder Frau.
Zudem werden die Verbrechen an den Frauen durch Gaddafi auch von den Rebellen gerne ignoriert und totgeschwiegen. Allerdings muss man eine Revolution, die die Opfer der vorherigen Diktatur nicht rehabilitiert von vornherein als moralisch gescheitert gelten, was die libyschen Rebellen die letzten Jahre leider auch in anderen Bereichen mehr als eindrucksvoll bewiesen haben.

Im zweiten Teil des Buches schildert Annick Cojean ihre Erfahrungen und Erlebnisse während der Recherchen, bei der sie umfangreich vor Ort in Libyen geforscht und zahlreiche Zeitzeugen und Betroffene interviewt, um Sorayas Geschichte zweifelsfrei zu verifizieren.

Dieses Buch gibt anhand des Schicksals von Soraya somit einen authentischen und erschütternden Einblick hinter die Kulissen der Gaddafi-Herrschaft mit all ihrer Verlogenheit, Brutalität und Menschenverachtung und wirft aber gleichzeitig auch einen wenig ermutigenden Blick auf die auch aktuell noch herrschenden Wert- und Moralvorstellungen in Libyen und eine Revolution die sehr schnell ihre Werte verraten hat.
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TOP 50 REZENSENTam 3. Februar 2016
„Niemand hört mein Schreien“ ist die ergreifende und erschütternde Lebensgeschichte von Soraya, die etwa 5 Jahre als Sexsklavin von Muammar al Gaddafi in dessen Festungspalast Bab al-Aziziya verbracht hat und dabei den Wahnsinn, die Dekadenz und die kaltblütige Menschenverachtung des damaligen libyschen Machthabers leidvoll am eigenen Leid erdulden musste.

Einen Tag nach dem sie Gaddafi bei einem Besuch an ihrer Schule einen Blumenstrauß überreicht hat, wird die 15jährige Soraya im April 2004 von Gaddafis Schergen schon am nächsten Tag verschleppt, weil dieser sie am Tag zuvor als nächstes Opfer für seinen Harem auserkoren hat. Für Soraya beginnt ein etwa 5jähriges Martyrium in dem sie unzählige Male Opfer von unglaublich brutalen Vergewaltigungen, Prügelattacken, perversen Spielchen und Demütigungen wird und zudem von Gaddafi zum Alkohol-, Nikotin- und Kokainkonsum gezwungen wird: „Er hat meinen Körper geschändet, und meine Seele hat er mit einem Dolch durchbohrt.“ (S 47)

Mit der Hilfe ihres Vaters gelingt ihr im Februar 2009 die Flucht nach Frankreich, wo ihr Versuch ein neues Leben aufzubauen aber kläglich scheitert und sie deshalb wieder nach Libyen zurückkehrt, wo sie schnell wieder in die Fangarme des Regimes gerät, bis die Revolution im Jahr 2011 der kläglichen Existenz Gaddafis endlich ein verdientes Ende bereitet.

Was man hier zu lesen bekommt, ist so haarsträubend, widerlich, brutal und menschenverachtend, dass es weit jenseits dessen liegt, was wir uns in unserem behüteten westlichen Leben überhaupt vorstellen können. Der Bericht von Soraya ist in einer unglaublich offenen, direkten und knallharten Schonungslosigkeit und drastischer Wortwahl verfasst, aber gerade deshalb wirkt er auch so unglaublich ehrlich und authentisch.

Ebenso erschreckend ist aber auch, dass Soraya auch nach der Revolution stigmatsiert und eher als Täter denn als Opfer bertrachtet wird, denn Familie, Freunde und Bekannte sind nach wie vor in einem in der muslimischen Welt so weit verbreiteten antiquierten Ehrbegriff gefangen, wo der abstrakte Begriff der Ehre mehr gilt, als die Würde, die Gesundheit und des Leben der eigenen Tochter, Schwester oder Frau.
Zudem werden die Verbrechen an den Frauen durch Gaddafi auch von den Rebellen gerne ignoriert und totgeschwiegen. Allerdings muss man eine Revolution, die die Opfer der vorherigen Diktatur nicht rehabilitiert von vornherein als moralisch gescheitert gelten, was die libyschen Rebellen die letzten Jahre leider auch in anderen Bereichen mehr als eindrucksvoll bewiesen haben.

Im zweiten Teil des Buches schildert Annick Cojean ihre Erfahrungen und Erlebnisse während der Recherchen, bei der sie umfangreich vor Ort in Libyen geforscht und zahlreiche Zeitzeugen und Betroffene interviewt, um Sorayas Geschichte zweifelsfrei zu verifizieren.

Dieses Buch gibt anhand des Schicksals von Soraya somit einen authentischen und erschütternden Einblick hinter die Kulissen der Gaddafi-Herrschaft mit all ihrer Verlogenheit, Brutalität und Menschenverachtung und wirft aber gleichzeitig auch einen wenig ermutigenden Blick auf die auch aktuell noch herrschenden Wert- und Moralvorstellungen in Libyen und eine Revolution die sehr schnell ihre Werte verraten hat.
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am 8. April 2013
Habe mir das Buch trotz den schlechten Kritiken gekauft und bin zuerst mit einem gemischten Gefühl an das Buch heran gegangen.
Gestern Abend habe ich es fertig gelesen und das Buch hat von mir die vollen fünf Sterne verdient.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil erzählt Soraya ihre Geschichte und ihren Leidensweg.
Der Bericht ist absolut schonungslos und schockiert recht schnell. Dass hier auch nur ein Wörtchen übertrieben wurde wegen der "Story", das kann ich nicht bestätigen. Aus meiner Sicht wurde der Bericht so authentisch wie möglich verfasst. Eventuell könnte man sich an der ordinären Sprache stören, aber, ich weiß nicht wie man diese Grausamkeiten in schönen Worten darstellen könnte?!?
Der zweite Teil beschreibt die Recherchearbeit der Autorin und Journalistin. In diesem Teil legt sie offen dar wie sie recherchiert hat, mit welchen Personen sie Kontakt aufgenommen hat um die Geschichte von Soraya quasi zu belegen.

Gegen Abscheu, Ekel und einer gewissen Neugier kann man sich nicht wehren, wenn man dieses Buch liest.
Vor allen Dingen habe ich mir immer und immer wieder ins Gedächtnis gerufen, dass es sich hier um eine wahre Geschichte handelt und nicht um eine erfundene Story, die in diesem Kontext durchweg als Psychothriller durchgehen könnte.
Man kann es sich kaum vorstellen welche unvorstellbaren physischen und auch psychischen Leiden diese Mädchen durchleben mussten. Alles was ihnen aus diesen grausamen Jahren übrig bleibt ist ein Trümmerhaufen. Viele Frauen verkaufen sich heute noch, da der "Oberst" (wie er in dem Buch genannt wird) ihr komplettes Leben und ihre ganzen Träume zerstört hat.
Mit diesem Buch wird deutlich wie akribisch er die Mädchen von Anfang an observiert hat und einmal in den Fängen dieser Krake gibt es kein Entkommen mehr. Selbst eine Flucht treibt die Mädchen über kurz oder lang wieder zurück in den Palast, in welchem sie IHM Tag und Nacht zur Verfügung stehen müssen.
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am 26. Dezember 2014
Auf dieses Buch wurde ich durch stöbern bei Amazon aufmerksam. Ich habe lange gescheut, es zu bestellen und zu lesen. Habe mich aber doch dafür entschieden.
Warum? Die unglaublich erschütternde Geschichte einer jungen Frau, der alles genommen wurde. Die auch nach ihrer "Befreiung" nicht ins Leben zurückgefunden hat.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, so spannend und traurig fand ich es.
Es handelt sich um einen Tatsachenroman, der sehr aufrührend geschrieben ist.
Von mir: Absolute Kaufempfehlung!
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TOP 500 REZENSENTam 12. März 2013
Annick Cojean arbeitet seit 30 Jahren für "Le Monde" und legt mit ihrem neuen Buch sprichwörtlich die "Schreibfeder in die Wunde", jene Wunde die viele junge Frauen unter dem Sex-Monster Gaddafi erfahren und erleiden mussten. Das vorliegende Buch ist eine erschütternde, traurig machende Lektüre, sie liest sich stellenweise wie ein Psychothriller, nur die Tatsache, dass hier Erfahrungsberichte an die Öffentlichkeit gelangen, machen das Ganze umso schmerzhafter. Die Journalistin Annick Cojean will mit ihrem Buch, etwas von der privaten Seiten jenes Despoten an das Tageslicht befördern, dessen Bilder bei der Ergreifung im Oktober 2011 uns alle noch sehr präsent sind...und vielleicht soll dieses Buch auch in Erinnerung behalten, was viele junge Frauen über sich ergehen lassen mussten, eine von Ihnen ist Soraya, der dieses Buch vermutlich mit "S." gewidmet wurde...

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, im ersten wird Soraya zu Wort kommen, das Ganze klingt so, als ob sie ihr erzählt und die Autorin das Erzählte transkribiert hat. (Was für mich manchmal ein wenig hohl klang) Im zweiten Teil, wird uns die Autorin mit zu Recherchen nehmen, sie wird dort verschiedene Menschen befragen, um nicht zu letzt auch zu überprüfen, ob das Geschilderte von Soraya auch von anderen Stimmen gestützt und bestätigt wird. Dazu hat die Autorin verschiedene andere Frauen befragt, die oft Angst hatten, Aussagen zu machen, weil sie nicht erkannt werden wollen...weil sie entweiht wurden, was auch oftmals den Verstoss aus der Familie bedeutete..

Soraya erzählt uns ihre Lebens- und Leidensgeschichte unter Gadaffi. Mit 15 Jahren wird sie von der Schule genommen und im Kellergeschoss mit ca. 30 anderen jungen Frauen / Mädchen gehalten. Was diese Mädchen hier noch nicht wissen, wenn sie ankommen, dass sie sexuell zu Verfügung zu sein haben. Viele werden regelmässig vergewaltigt, gedemütigt, geschlagen, beschimpft, als ein Stück verfügbare Ware behandelt. Wer Schwierigkeiten macht, wird bestraft, wer sich fügt wird belohnt. Ein ganzes Netz von Mitarbeitern arbeitet für den sexbesessenen Gaddafi, um junge Frauen in der Öffentlichkeit durch einen Vorwand zu ködern, um die dann letztendlich dem "Führer" vorzuführen.

Schulen, Kosmetiksalons, Hochzeiten sind die Fundorte, um neue Frauen zu suchen...Allen voran ist seine Betreuerin Mabruka, eine Giftschlange, eine skrupellose Puffmutter, die alles tut, um ihren Präsidenten mit Frischfleisch zu versorgen, nichts kann sie zurückhalten, ihre Ingridenzien: Betrug, Verrat, Bestechung, Schwarze Magie. Die sexuelle Gewalt schien bei jenem Psychopaten, jenem Narzissten und krankhaft Sexsüchtigen keinerlei Grenzen zu haben. Viele Mädchen mussten nach Vergewaltigungen ärztlich versorgt werden. Man braucht ein dickes Fell, wenn man von diesen Berichten liest, die von Entwürdigung und Unmenschlichkeit strotzen, vom Zwang zu Drogen zu nehmen, oder zu rauchen, ("Atme ein! Schluck den Rauch runter! Schluck runter!") bis dahin das ein unterirdischer gynäkologischer Untersuchungsraum zur Verfügung stand, um sich darin auszuprobieren.

Wir erfahren die ganzen unmenschlichen Methoden, die angewandt wurden, z.B. um eine junge Frau nach Bab al-Aziziya zu bringen, jenen Palast, wo hunderte von Frauen, über all' die Jahre Schreckliches erleiden mussten. Oft wurden zuerst Angehörige oder Geschwister inhaftiert, um so die Opfer weich zu kriegen. Manchen Frauen wurden auch Geld oder Luxus angeboten, viele liessen sich auch blenden. Geld spielte dabei keine Rolle, eine bekannte Sängerin soll angeblich sogar 1.Mio Dollar bekommen haben, um bei Gadaffi zu nächtigen. Frauen wurden mit Flugzeugen geholt, kein Mittel war zu gering, wenn Gaddafi nur seiner unstillbaren Sucht, seinem Hunger nach schönen Frauen gerecht werden konnte. Welch Unmenschlichkeit, welch krankes Armutszeugnis, das leider von vielen nicht erkannt wurde...

Was deutlich wird ist, was Gadaffi für ein Unmensch oder besser Monster war. Ein Mann der exzessiv Viagra konsumierte, junge Frauen als sexuelle Beute sah, jungen Frauen bei öffentlichen Ereignissen die Hände auf den Kopf legte, um damit seiner Gefolgsschaft zu zeigen, wen er bereits als Nächstes auserwählt hatte...Für die dortigen Frauen ist er Gebieter, Führer, Meister und Oberst. Ein Mensch der von Rachsucht durchdrungen war, Menschen manipulierte und gefügig machte. Ein wahnhafter Irrer, der durch nichts zu stoppen war. Widerständler, etwa Ehemänner, deren Frauen er vergewaltigte, die gegen Gadaffi aufbegehrten, wurden hingerichtet. Dieser Bericht erzählt die ganze Brutalität und Grausamkeit, zu der dieser Mensch fähig war. Dieses Buch ist wie ein Mahnmal, um nie zu vergessen, welchen Verbrechen diese Menschen, vor allem Frauen ausgesetzt waren, um nie zu vergessen...Es bleibt zu hoffen, dass die betroffenen jungen Frauen, die auch Kinder bekamen, ein menschenwürdigeres Leben finden, als sie bis anhin hatten. Ob jene Zerstörungskraft die Vieles bei diesen Frauen zerstörte oder beschädigte, irgendwann wieder zu einer hoffnungsvollen und vielleicht sogar liebenden Qualität sie zu verwandeln mag, um überhaupt wieder ein lebenswertes Leben zu gestalten, bleibt diesen Frauen nur zutiefst zu wünschen...verdient hätten sie es schon längst...
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am 3. Januar 2015
Gaddafi, das perverse, geisteskranke Viagra-schluckende Moster wird hier von einer der vielen Mädchen geschildert - ich war erschüttert und finde es doch gleichsam richtig, dass es dieses Buch gibt, das einem in den ehemaligen Palast, der für viele nur ein grausames Gefängnis war, Einblick gibt.
Als ich damals von dem Mord am ihn erfahren habe, tat er mir leid, heute ganz bestimmt nicht mehr!
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am 22. November 2016
Unvorstellbar, was die Menschen in Libyen mitgemacht haben. Für uns Europäer sicher nicht nachvollziehbar. Sehr gut geschrieben von Annick Cojean.
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am 17. April 2013
Kaum zu glauben was den Frauen widerfahren ist. Dieses Buch ist schwer zu verdauen da es absolut kein happy end gibt, niemals......!
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am 16. Februar 2014
Ich hatte dieses Buch auf meiner Wunschliste und ich habe es innerhalb von 2 Tagen gelesen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Was Gaddafi über Jahre hinweg getrieben hat ist unglaublich ... Ich musste das Buch ein paar mal aus der Hand legen und habe nur Ekel, Hass und Wut empfunden. Ich hatte sogar Albträume ...
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