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am 27. Februar 2014
Wer sich für die Fakten rund um Klaus Kinskis Schauspieler-und Künstlerleben interessiert, ist mit diesem Werk von Christian David gut bedient. Nach der Lektüre hat der Leser einen guten groben Überblick über den Werdegang des Menschen und Künstlers Klaus Kinski. Das Buch ist angesichts des "schweren" Charakters Klaus Kinskis recht liebevoll und somit leider überwiegend unkritisch ausgeführt. Vor dem Hintergrund dass Kinski nur zu einem kleinen Teil mit seinen negativen Seiten dargestellt wird (der sexuelle, physische und psychische Mißbrauch der eigenen Töchter, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Buches schon vermutet wurde, wird einfach ausgespart), werden seine Gewalt- und Wutausbrüche und Degradierungen einfach verniedlicht und oft mit der überaus sensiblen (Künstler-)Seele Klaus Kinskis ver-klärt.Nach dem Motto, er braucht das Eintauchen in seine schwarze Seele um neue Impulse als( angeblich genialer) Künstler zu erfahren, welcher zudem in seiner "Genialität" so einsam und verkannt ist. Fakt ist doch, dass Kinski eine Menge verstörter, verletzter und zutiefst gekränkter Menschen in seinem Kielwasser gelassen hat. Ich kann mir die eher positive Darstellung durch Christian David nur durch die Faszination des Bösen sowie seine sexuell aufgeladene Aura und Erscheinung (in jungen Jahren erinnert er äußerlich an Mick Jagger von den Rolling Stones) erklären. Eine Biographie sollte keiner Verklärung gleichkommen, die mir gerade in diesem Fall, gerade auch mit den aktuellen persönlichen Mißbrauchsanschuldigen der Töchter Pola und Nastassja Kinski an den "Vater" (Klaus Kinski in seiner schlechtesten Rolle!) als völlig unangemessen erscheint. Wie gesagt, dennoch kann sich das Buch für an Klaus Kinski Interessierte lohnen, auch wenn niemand so erfährt, was hinter seinem Wahnsinn wirklich steckt. Die Fotoreihe, die im Buch enthalten ist, und Kinski in den verschiedensten Rollen und Lebensabschnitten darstellt, zeigt die Bandbreite seines Schaffens und Lebens, welche meiner Meinung dennoch niemanden von seiner moralischen Pflicht in der Gesellschaft enthebt.
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am 11. April 2009
Ich habe selten eine derart langweilige und einfach dröge Biographie gelesen! Mit Klaus Kinski als Hauptperson eigentlich ein Eigentor! Eigentlich! Jedoch gelingt es dem Autor nicht den Leser zum Weiterlesen zu animieren. Zwei Wochen habe ich mir die Biographie zu Hause aufgespart und dann im Urlaub begonnen diese zu lesen...nach drei Seiten war Schluss! Nix da! Ist mir die Zeit zu Schade für!

Kinski würde dem Autor wahrscheinlich ins Gesicht schreien:
HÖR AUF ZU SCHREIBEN, DU DUMME SAU !

Zu Recht, wie ich finde!

Empfehlung:
(1) "Ich brauche Liebe" (ipso) - genial!
(2) "Klaus Kinski" (Peter Geyer) - kurz und prägnant!
55 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Januar 2015
Klaus Kinski – Bürgerschreck, verkannter Künstler, grandioser Schauspieler, Liebeshungriger. Der Mann, der Nosferatu war, Marquis de Sade, Paganini. Und doch immer ein „Jedermann“. Aktuell erschienen ist nun eine umfassende Biographie dieses einzigartigen Genies. Das Werk ist in fünf Lebensabschnitte Kinskis unterteilt: Von seiner Geburt 1926 in der deutschen Enklave Zoppot, bis zu seinem plötzlichen, vereinsamten Tot 1991 wird das Leben Klaus Kinskis größtenteils ausführlich und detailreich beschrieben.

Die Recherchearbeit ist als ausufernd zu bezeichnen; David versucht, dem gesamten Schaffen Kinskis gerecht zu werden, was größtenteils auch vollkommen gelingt. Jedes Datum wird akribisch belegt und gegengeprüft. Nahezu jeder noch lebende Künstler, Produzent und Agent, mit dem Kinski während seiner 55jährigen Karriere zu tun hatte, wurde einbezogen. Somit wird uns wirklich das komplette künstlerische Leben Kinskis präsentiert, von seinen Anfängen als Theaterschauspieler, über seine Rezitationsarbeit und spektakulären Bühnenauftritte bis zu seiner umfangreichen Filmarbeit. Natürlich geht David auch ausführlich auf den angeblich schwierigen Charakter Kinskis ein. Interessanterweise, gehen die Stimmen hier jedoch auseinander, der eine hält ihn für einen gefährlichen Verrückten, der andere sagt, er war absolut professionell und höflich. Wahrscheinlich ist beides zutreffend. Unberechenbar war Kinski sicherlich. Gerade bei diesem exzentrischen Individualisten wird deutlich, daß Genie und Wahnsinn dicht beieinander liegen. David gesteht Kinski über weite Strecken das Menschsein, das Normalsein zu, kann sich aber auch nicht ganz davon freisprechen, stellenweise zu unbekümmert alte Sensationsmeldungen aufzutischen. Er sammelt zahlreiche Kommentare und Belege für Kinskis Ausschweifungen und erwähnt nachdrücklich seinen exorbitanten Frauenverschleiß. Kinski wird später dazu sagen, daß er sich immer nur nach Liebe gesehnt hatte; er war liebeshungrig, mußte sie in unüblichem Maße geben und empfangen.

Speziell, wenn es um Kinskis Privatleben geht, erscheint David jedoch sehr plauderhaft, teilweise zu distanzlos und in unangebrachter Weise wertend. Das gesamte Buch erfährt einen sehr geschwätzigen Stil, bei dem sich David teilweise zu ausschweifend mit Nebenschauplätzen und irrelevanten Anekdoten aufhält. Dies läßt seine Biographie stellenweise etwas langatmig wirken, hier wäre eine thematisch gerechte, inhaltlich ordnende Kürzung sinnvoll gewesen. Trotzdem weiß „Kinski – Die Biographie“ doch über weite Strecken zu fesseln. Zu aufregend, interessant und turbulent war das Leben dieses großen Künstlers, als daß es ein undisziplinierter Schreibstil öde machen könnte. Doch Kinski wird im Endeffekt zu sehr als Choleriker und sexbesessener Irrer porträtiert. David weist zwar darauf hin, daß Kinski ständig als Enfant Terrible mißverstanden wurde, gibt aber selbst oft unreflektiert Exzesse und Skandale wieder. Es scheint beinahe, daß Christian David die Person Kinski doch nicht wirklich verstanden hat. Dieser Eindruck wird auch bei der unzureichenden Kritik an Kinskis filmischem Vermächtnis, „Kinskis Paganini“, deutlich. Ein Ereignis wie Kinski kann nicht immer mit den verstaubten Maßstäben der Bourgeoisie gemessen werden. Kinski war doch wahrer Künstler, nämlich freier Künstler. Vielleicht wollte der Autor auch einfach im Bezug auf Kinski nicht zu unkritisch sein, fürchtete den Ruf als Tatsachen ignorierender Kinski-Vergötterer? Dem etwas konträr erscheint aber seine Herangehensweise, er schreibt nicht ganz wie der nüchterne Biograph, eher wie ein alter Freund Kinskis, ich würde sogar sagen, leicht anmaßend. Das Unantastbare Kinskis wird zumindest aufgebrochen. Wie auch immer, verdient David natürlich Respekt für Umfang und Vollständigkeit seines Buches. Es ist offensichtlich, daß diesem Werk ein ungeheurer Arbeitsaufwand zugrunde liegt.

In der Buchmitte werden 38 Fotographien aus allen Lebensstationen Kinskis gezeigt. Eine Zeittafel, ein Bühnenverzeichnis, eine Rezitationsauflistung und eine Diskographie bereichern dieses Buch zusätzlich. Löblicherweise ist im Anhang des 448 Seiten umfassenden Buches auch noch eine Filmographie enthalten. Im Gesamtüberblick eine sehr lohnenswerte Arbeit, welche auch verhältnismäßig günstig zu erwerben ist. Abgesehen vom oftmals unnötig ausholenden und prosaischen Schreibstil, eine interessante Veröffentlichung, sowohl für Kinski-Neulinge als auch für den jahrelangen Anhänger des Meisters.
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am 21. Juli 2014
der Autor verliert sich in endlos Aufzählungen von Kinskis Theater und Filmwerken und Erläuterungen zu dessen jeweiligen Schauspielkollegen. Mit einer Biografie über den Menschen Klaus Kinski hat dieses Buch rein gar nichts tu tun. Mir ist es beim Lesen so vorgekommen als bediente sich der Autor einer Filmdatenbank und schusterte alle Film und Theaterauftritte Kinskis auf mehreren hundert Seiten zusammen. Wem interessieren bei einer Biografie die Hintergründe zu irgendwelchen italienischen Billigproduktionen und Geldgebern, Produzenten oder Regisseuren die im leben Kinskis überhaupt keine Rolle spielten?
Vom Privatmann Kinski der ja berüchtigt für seine Ausbrüche und Extravaganz war ist so gut wie Garnichts zu lesen. Das wenige hätte auf 30 Seiten platz gefunden.
Alles in allem eine Enttäuschung
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am 18. August 2010
Ich kämpfe mit dem Kinksi Buch nun schon eine ganze Weile. Das liegt schlussendlich daran, dass diese Biografie einen sehr detalierten und genauen Einblicke in die Geschehnisse um Klaus Kinski gibt. Nicht immer wird der Leser im Fluß gehalten, denn die detailgenaue Beschreibung von Daten und Ereignissen im Abgleich mit kinskis eigenr Sicht der Dinge, lädt zum wiederholten nachlesen ein. Kurz um. Viel Infos erwarten den leser.Dieser verucht durch dan netz der daten zu steigen und einen Zusammenhang sich zu erschließen. Trotz allem ein sehr gutes Buch.MAn steigt ein in die Lebsnegeschichte von Klaus Kinski.Man findet sich wieder in chaotischen und zum Teil neurotischen verknüpfungen des Künstkers. Ein Tip für jeden der Kinksi kennt und ihn verstehen will.
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am 9. Dezember 2015
Buch war in angegebenem Zustand und wurde fristgerecht geliefert...
Bin sehr zufrieden! (Obwohl ich darauf hätte achten sollen, die 1. Auflage zu bestellen; ich vergaß, dass in allen Nachfolgenden ein Stelle geschwärzt ist...
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am 21. Januar 2013
Ich habe das Buch im Abstand von wenigen Wochen zweimal gelesen. Somit hat es sich doppelt gelohnt, LOL! Ist herbe und krass, Schauspieler-Rock'n Roll. Wer sich für Kinski und/oder die damalige Zeit interessiert, dem könnte das Buch sehr gefallen.
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