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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
5
Hallo Monsieur Hulot: 22 lustige Bildergeschichten
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:14,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 25. November 2014
Ich habe das Buch in der französischen Version gekauft und bin hin und weg davon. Man entdeckt immer wieder einen neuen Clou und kann sich an den schönen Zeichnungen lange und immer wieder erfreuen. Anspruchsvolle Bildergeschichten, würde ich sagen - etwas ganz anderes als z.B. die hier so bekannten "Vater und Sohn" Geschichten. Zu einer Geschichte findet man auf der einen Seite meist 4-6 Bilder und auf der Rückseite ein großes Bild, das Schlussbild. Ein schönes Geschenk!
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am 18. November 2017
gefallt mir sehr gut. Er ist allerdings in mein Bücherregal gewandert, weil meine Kinder bisher noch nicht so wirklich enge Freundschaft mit ihm schließen wollten... Mal sehen, ich mache die Herrschaften noch mal miteinander bekannt.
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am 29. August 2013
Der Schauspieler und Filmemacher Jacques Tati ist in Frankreich einfach nur Kult. Seine Filme aus den 1950er und 1960er Jahre haben auch in deutschen Landen ihre Freunde. Das Buch lässt den 1982 verstorbene Tolpatsch nochmals leben. Merci.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Mai 2014
Wenn man das Buch im Laden in die Hand nimmt, meint man zunächst, den originalgetreuen Nachdruck eines Buches aus den 1950er oder frühen 1960er Jahren vor sich zu haben: Die Farben, der Zeichenstil, die Schrift und der Untertitel ›22 lustige Bildergeschichten‹, – das alles scheint bereits ein halbes Jahrhundert alt zu sein.

David Merveille ist 1968 geboren und damit eigentlich zu jung, um noch mit den originalen Bilderbüchern dieser Art aufgewachsen zu sein. Doch er liebt die Figur des Monsieur Hulot, die durch Jacques Tatis Filme nach wie vor präsent ist und auch darüber hinaus zumindest in Frankreich zum allgemein anerkannten kulturellen Inventar gehört. Merveille übernimmt aus Tatis Filmen zwei zentrale Aspekte: Zum einen gibt es keine Dialoge, die wichtig wären (Tati blieb zeitlebens ein echter Nachfahre der Stummfilmkomik) und zum anderen ist da Hulots kindlich-anarchische Adaption der Errungenschaften moderner Zivilisation. Nicht alle der 22 nur zweiseitigen Geschichten schildern solche Auseinandersetzungen, aber doch die meisten und vor allem die prägnantesten.

Die kleinen ›stummen‹ Geschichten spielen in der Gegenwart, was man aber erst bemerkt, wenn bestimmte Details auftauchen wie etwa Mobiltelefone, Breakdancer oder Kühltürme von Kraftwerken. Ansonsten ist nichts zu sehen von der modernen Gegenwartswelt. Das von Hulot bewohnte Haus ist zum Beispiel direkt aus »Mon oncle / Mein Onkel« (1958) übernommen, wo es seinerseits schon betont altmodisch war und scharf mit dem (damals) hypermodernen Haus von Hulots Verwandtschaft kontrastierte.

In Zeichenstil, Farbgebung und narrativem Format orientiert sich Merveille ganz eng an Kinderbuchillustrationen und Comics der 1950er Jahre, auch die Freunde der Ligne claire kommen auf ihre Kosten. Was Merveilles Buch von Tatis Filmen unterscheidet, ist die Konzentration auf die Hulot-Figur. Tati ging nach »Les Vacances de Monsieur Hulot / Die Ferien des Monsieur Hulot« (1953) dazu über, größere Figurenensembles in den Mittelpunkt zu rücken und Hulot nur noch eine Art Katalysatorrolle am Rand zuzuweisen. Doch Merveilles Weg ist durchaus legitim. Tati scheint diese Möglichkeit einer Konzentration auf Hulot auch selbst erwogen zu haben, wenn man an den ebenfalls wundervollen Animationsfilm »L’Illusioniste / Der Illusionist« (2010) von Sylvain Chomet denkt (Der Illusionist (OmU)), dem ein von Tati Ende der 1950er Jahre verfasstes, aber nie selbst verfilmtes Drehbuch zugrunde liegt.

Fazit: Ein Bilderbuch für Erwachsene. Ob kleine Kinder ohne Hulot-Kenntnisse etwas mit den Geschichten anfangen können, wage ich zu bezweifeln. Als Bilderbuch für Erwachsene ist es jedenfalls eine wundervolle Sache.
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HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 10. August 2013
Der Hagestolz in Ringelsocken vor der Silhouette von Paris weckt Erinnerungen an emaillierte Werbeschilder und gemalte Werbung an Hausfassaden. Auch wer Jacques Tatis Anti-Helden nicht kennen sollte, ahnt allein anhand der Körperhaltung, dass hier jemand gegen die Tücken des Alltags zu kämpfen hat. Klassische Bildgeschichten aus vier bis sechs Einzelbildern zeigen den Mann mit Hütchen und Tabakspfeife auf seinen Wegen durch Paris. Die stets überraschende Auflösung der Geschichte folgt - seitenfüllend - erst nach dem Umblättern auf der folgenden Seite. Merveilles detailverliebte Schlussszenen zählen für mich zu den Highlights seines Bilderbuchs: Hulot, selbst getroffen, löst eine hemmungslose Schneeballschlacht aus, als er einen Schneeball auf die andere Straßenseite wirft, als kreativer Hobby-Klempner setzt er seine Straße bis zu den Fensterbänken der Häuser unter Wasser und spiegelt wie ein Chamäleon durch seine Fliege, Pfeife oder Socken Eigenheiten einiger Zoo-Tiere. Spaßig finde ich besonders die thematische Abweichung von der Bildgeschichten-Struktur, wenn der Zeichner Hulot als Freiheitsstatue pantomimisch die USA darstellen lässt oder charakteristische Fußgänger-Typen einem Verkehrszeichen zuordnet - der Breakdancer und sein Kreiselschild. Ein Bilderbuch in gedeckten Farben, an dem sich besonders auch erwachsene Bildgeschichten-Fans erfreuen werden.
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