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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
8
3,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 17. März 2003
Oker hat mit Remzi Ünal einen Privatdetektiv geschaffen, der sympathisch wirkt, mit dem man sich ein Stück weit identifizieren kann. Es handelt sich nicht um einen schiesswütigen Superhelden, sondern wie ein ganz normaler Mensch wie Du und ich.
Die Geschichte aus dem modernen Istanbul ist spannend erzählt, ist sehr unterhalten, jedoch nicht ein grosser Wurf. Wer aber einfach einen unterhaltenden Krimi zum Entspannen braucht, ist mit diesem Buch gut bedient.
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HALL OF FAMEam 30. September 2002
Einmal für Leser deutschsprachiger Kriminalromane etwas ganz anderes - ein Privatdektektiv, der in Istanbul ermittelt. "Schnee am Bosporus" (UT metro 181 - "Ciplak Ceset", 1999) ist das erste Buch des türkischen Journalisten Celil Oker, das gleich mit dem "Kaktus", einem türkischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet wurde. Hauptfigur ist der Ex-Pilot und nunmehrige Privatdetektiv Remzi Ünal, der in seinem ersten Fall von Yusuf Sari, einem Unternehmer aus Tarsus beauftragt wird, seinen Neffen zu suchen, der in Istanbul an der Bosporus-Universität studiert und verschwunden ist. Bald kommt Remzi Ünal darauf, daß dieser Neffe - Ibrahim Sari - nicht nur studiert, sondern auch dunklen Geschäften nachgeht - und sich in Lebensgefahr befindet. Über einen toten Filmproduzenten, den Transport von dicken Geldpaketen, einen Drogenpaten, zwei Studentinnen und einen am Verschwinden von Ibrahim Sari besonders interessierten Studiendekan gelingt es ihm unter Lebensgefahr den Neffen von Yusuf Sari zu finden und den Hintergrund des Falles aufzuklären. Alles in allem ein erfrischender, leicht lesbarer Kriminalroman, der sowohl in die großstädtische Szene Istanbuls wie auch das orientalische Milieu der Türkei eintaucht.
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am 4. Juni 2003
Städtekrimis sind zur Zeit unglaublich in. Das gilt nicht nur für Krimis aus Münster (Kehrer) oder aus dem Sauerland als typische Regionalkrimis in Deutschland, das gilt natürlich auch international. Leo Malet ist mit seinen Paris-Krimis ein gutes Beispiel dafür. Die ganze Handlung spielt sich in Paris ab und alle Beteiligten haben i.d.R. mit der Stadt zu tun. Simenons Maigret lebte zwar auch in Paris und bearbeitete dort die meisten seiner Fälle, aber er ist immerhin ab und zu nach Flandern oder an die Küste gereist.
Celil Oker hat sich Istanbul als Handlungsort ausgesucht. Nicht nur in der Wahl einer bestimmten Stadt ähnelt er Leo Malet, auch in der Sprache und in den Bildern, die die Hauptfiguren abgeben. Die Sprache ist häufig derb und einfach, was als Natürlichkeit gelobt wird, was manchmal aber auch ins Banale und Triviale abgleitet. Dennoch ist das Buch durchaus lesenswert. Es zeigt Einblicke in eine für westliche Augen fremde Welt, die durch andere Wertvorstellungen geprägt ist, wobei diese sich - zum Nachteil der Betroffenen - immer stärker an einen westlichen Standard annähern.
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Manche müssen erstmal richtig auf die Schnauze fliegen, um wieder klar zu werden. Remzi Ünal gehört wohl zu dieser Sorte Mensch. Er ist Privatdetektiv in Istanbul, der Hauptstadt der Kulturen, am Schnittpunkt von Asien und Europa, im Schmelztiegel der Völker. Er war Pilot, weswegen er auch heute ein Ass am Flugsimulator ist. Da darf ihn niemand stören. Wenn doch, dann flucht er herrlich ausgiebig.
Als erstes bekommt dies Yusuf Sari zu spüren. Er hat eine Anzeige Remzis in der Zeitung gesehen und dachte sich, dass es eine gute Idee wäre den Schnüffler zu engagieren seinen Neffen zu finden. Der wiederum studiert in Istanbul und ist seit einiger Zeit verschwunden. Der Geschäftsmann aus der Provinz – Remzi kennt Tarsus ganz gut, weil er dort vier Jahre seines Lebens verbracht hat – lädt Remzi ein, um die Modalitäten zu klären.
Nachdem das Finanzielle geklärt ist, Remzi einen – jedoch sehr verschwommenen - Einblick in die Familiengeschichte erhalten hat, macht sich Remzi Ünal auf die Suche nach dem verschollenen Ibo Sari. Auf dem Campus hört er das, was er schon längst weiß. Ibo hat Prüfungen, die er zum Teil schon versäumt hat. Viele kennen Ibo, aber seit Wochen hat ihn keiner mehr zu Gesicht bekommen. Dann wird Remzi Ünal bedroht. Er solle sich vom Campus fernhalten, sonst wird es schmerzhaft für ihn. Als er brutal überrumpelt wird, weiß er zumindest, dass seine Nachforschungen nicht unbemerkt blieben und er wohl auf einer richtigen Spur ist. Zu Zuhal, der Freundin Ibos baut er – unfreiwillig eine besondere Beziehung auf. Sie scheint der Schlüssel zu dem ganzen Schlamassel zu sein.
Familienehre, Geldgier und zarte Bande sind die Zutaten für Celil Okers Erstling, für den er gleich einen Preis gewann. Remzi Ünal ist die türkische Ausgabe hartgesottener Burschen wie Mike Hammer und Philip Marlowe. Kampfsport gehört genauso zu seinem Repertoire wie klare Fakten in die richtige Position zu bringen. Er kämpft mit Fäusten und Hirn gleichermaßen gut. Ihn hinters Licht zu führen ist anfangs einfach, doch tief im Inneren ist Remzi Ünal gefestigt. Ein enormer Vorteil in der Capitole der Kulturen Istanbul.
Celil Oker schuf mit seinem Helden Remzi Ünal eine Figur, die es vielen einfach macht sich mit der Türkei literarisch auseinanderzusetzen. Hartgesottener Typ, der sich auf Menschen und ihre Abgründe einlassen kann trifft auf miese Geschäftemacher. Klingt spannend. Doch Celil Oker besticht seine Leser durch eine prägnante Sprache und lückenlose Plots. Hochspannung an der Schnittkante von neuer und alter Welt.
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am 5. April 2015
Nachdem ich letztes Jahr zum ersten Mal in Istanbul war und mich die Stadt wahnsinnig fasziniert hat, habe ich mich auch sehr auf diesen türkischen Krimiautor gefreut, dessen Privatdetektiv Remzi Ünal in Istanbul ermittelt.
Schon nach den ersten Seiten tauchte ich auch gleich wieder ab in die moderne Großstadt Istanbuls. Ich konnte mir genau vorstellen, wie Remzi über das Gelände der Bosporus Universität geht, um den jungen Soziologiestudenten Ibo zu finden, der plötzlich verschwunden ist.
Die Geschichte ist einfach und dennoch spannend geschrieben, so dass man das Buch leicht an einem Stück durchlesen kann. Dies ist dann auch mein einziger Kritikpunkt an der Geschichte: Mit 160 Seiten doch eher ein kurzer Krimi. Aber gute Krimis müssen nicht immer 600 Seiten lang sein und der Autor Oker beschränkt sich bei seiner Geschichte einfach auf das Wichtigste. Oker möchte dem Leser nicht die ganze Geschichte in kleinsten Häppchen präsentieren und vorkauen, sondern der Leser soll selbst noch ein bisschen nachdenken und sich das Gesamtbild alleine zusammensetzen.
Fazit: Ein gelungener Krimi, der sich leicht zwischendurch liest, Lust auf mehr macht und sich auf das Wesentliche beschränkt.
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Ein Teppichhändler bittet den istanbuler Privatdetektiv Remzi Ünal seinen verschwundenen Neffen zu suchen. Ünals Ermittlungen beginnen an der Uni, an der der junge Mann studiert hat, und schnell merkt Ünal, dass hier so einiges nicht stimmt.
Der türkische Autor Celil Oker hat einen waschechten Detektivroman geschrieben, der alles zu bieten hat, was das Genre verlangt. Doch auch wenn das gesamte Drumherum stimmt, ist leider der eigentliche Kriminalfall nicht richtig überzeugend und das große Ah-Ha-Erlebnis bleibt aus.
Die Figur des Ex-Piloten und jetzigen Privatdetektiv Remzi Ünal ist gut gelungen und er kann in seiner Rolle als Ich-Erzähler überzeugen. Dabei erinnert er in Grundzügen durchaus an die bekannten amerikanischen Vorbilder Phil Marlow, Sam Spade und Lew Archer.
Der Schauplatz Türkei stellt eine angenehme Abwechslung zu den ansonsten allseits bekannten Handlungsorten von Krimis dar und so ist es alles ein recht kurzweiliges Lesevergnügen, Ünal durch seine Stadt Istanbul zu folgen.
Fazit: Wäre der Krimifall etwas besser gelungen, dann hätte es locker auch für 4 Sterne gereicht.
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am 31. Januar 2009
Wer einen flotten Krimi sucht, in dem der Held ein etwas derangierter Privatdetektiv ist, der - ein bißchen im Jerry Cotton-Stil - von einer Schwierigkeit in die nächste taumelt und trotzdem (natürlich!) alle Probleme und den Fall meistert - und das noch dazu im orientalischen Kolorit der Türkei - der wird diesen Roman mit Begeisterung lesen. Mir sind die Anleihen an Chandler etc. ein wenig zu deutlich und die Türkei als Schauplatz ein wenig zu verschwommen - aber als Lesestoff für ein Wochenende oder einen Kurzurlaub empfehle ich den Roman allemal!
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am 20. August 2004
Ein Herrvoragendes Buch sehr Intersant und Spannend! Ich wollte es erst nicht lesen weil ich keine Krimiromane möge, doch alls ich began die Ersten seiten zu lesen konnte ich die Finger nicht vom Buch lassenn und lieste mich durch und durch. Erst wen mann das Buch zu ende gelesen hat versteht man was sich hinter dem Titel "Schnee am Bosporus" verbirgt. Bitte lesen Sie dieses Buch auch mal!
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