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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
12
3,8 von 5 Sternen
Echnaton: Der in der Wahrheit lebt (Unionsverlag Taschenbücher)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 1. September 2017
Das erste Buch, in dem Echnaton als normaler Mensch beschrieben ist, kann das Buch nur weiter empfehlen. Bin mit dem Buch sehr zufrieden.
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am 14. Oktober 2003
Ein sehr persönliches Buch, das die Eindrücke von 14 Zeitzeugen, zur Person Echnaton wiedergibt. Jede Person erzählt ihre ganz eigene Geschichte und erlebte "Wahrheit" in jener Zeit als Aton zum einzigen Gott auserkoren wurde. Man hat das Gefühl dabei gewesen zu sein. Sehr sensibilisiert geschrieben und erzählt. Obwohl manche Details nicht mit den damaligen Ereignissen übereinstimmen (was aber in den Anmerkungen am Schluss des Buches bei einigen Daten/Begriffen korrigiert wird) wird die Botschaft des Buches deswegen nicht beeinflusst. Nachdem man das Buch gelesen hat ist man der Persönlichkeit Echnaton und seinen Handlungen wieder ein Stück näher - nicht inform einer wissenschaftlichen Abhandlung sondern inform eines fiktiven Interviews mit den nächsten Mitmenschen Echnatons beruhend auf der Historie der Amarna-Zeit. Genauso wie es sein soll, widersprüchliche Eindrücke hat man nun gewonnen, und damit wiederum einsehen müssen, dass es kein konkretes, geschweige denn ein authentisches Profil des Sonnenkönigs Echnaton heutzutage gibt.
Der Autor, der sich selbst als ein Abkömmling der pharaonischen Zivilisation nennt, ist tief eingedrungen in die Privatsphäre des Echnatons - den "Ketzterkönig".
Allerdings ist das Buch für jene, die nur an Fakten interessiert sind, wirklich nicht zu empfehlen, denn die "Aufregung" derer wäre vorprogrammiert! Das Taschenbuch für alle anderen Amarna-und Echnaton-Interessierten absolut empfehlenswert.
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am 10. Februar 2013
Leider kann dieser Echnaton-Rom nicht die Wissensbegier stillen, die die Amarna-Zeit nach wie vor weckt, gerade mit der aktuellen Amarna-Ausstellung des Berliner Neuen Museums. Machfus ist kein guter Schreiber von historischen Romanen!
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am 6. Juni 2003
Portugiesisch ist meine Muttersprache aber es gibt noch keine Übersetzung dieses Buches, deshalb habe ich es auf Deutsch gelesen. Ganz kurz möchte ich meine Meinung nach ausdrücken. (Verzeihen Sie mir, bitte, die Fehler und die falschen Formulierungen der Sätze).

Muss man schon vorher wissen, es handelt sich selbstverständlich nicht um ein Aktionsbuch. Obwohl, es als ein historischer Roman klassifiziert wird, ich würde sagen, es ist eher eine Reportage, die von dem Leser einen Richter macht, besonders wenn er (der Leser) ein wenig Vorkenntnis der Geschichte hat.
Unabhängig von der Handlung (oder von der Ägyptischen Geschichte), der Text bringt wunderschöne, philosophische tiefe Menschliche Passagen. Nach meiner Meinung, bevor man anfängt, das Buch zu kritisieren, daß die Charakter schwach oder blass sind, daß es keine Spannungsbögen gibt, daß diese Geschichte schon jeder kennt, sollte man auf den tiefen, teilweise geheimnisvollen Stoff achten, der sich dahinter steckt. Natürlich, wenn man in der Lage ist, auf diese Kleinigkeit zu achten. (Vielleicht bin ich auch ein Ketzer?)
Wenn man nur an die historischen Fakten interessiert ist und die Geschichte des Echnaton schon kennt, dann sollte man über einen anderen Pharao lesen.
Machfus stellt Nofretete als Tochter des Eje vor. Aber niemand weiss woher sie kommt. Wie der Britische Ägyptologe Nicholas Reeves sagt „Man wird keine zwei Ägyptologen finden, die sich über diese Epoche einig sind".
Deshalb ist es ist für mich klar, Nagib Machfus hatte nicht als Ziel, historischen Fakten zu liefern, sondern eine menschliche (und gleichzeitig göttliche) Botschaft. Leider sind nicht alle Menschen an diese Botschaft interessiert oder bereit, sie zu verstehen.
Falls jemand den Still des Schreibens nicht besonders mag, dann stelle ich die Frage, ob es nicht an der Übersetzung liegt.
Der Autor hat vielleicht den Nobel Preis bekommen, weil er ein Buch schrieb, das von einer Persönlichkeit erzählt, die die Liebe der Menschheit sprach.
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am 31. Dezember 1999
Für seine Nachwelt war er nur der Ketzer, und doch strahlt kaum ein Parao mehr Faszination aus als Amenophis IV. Als Echnaton hatte er mit seiner Frau Nofretete zur Abkehr von der altägyptischen Götterwelt und zum Glauben an den einen Gott aufgerufen, Gleichheit und Gewaltlosigkeit verkündet. Aber er hatte auch Andersgläubige unterdrückt, Tempel geschlossen und Besitz konfisziert.
Um diese ambivalente historische Figur rankt der ägyptische Nobelpreiträger Nagib Machfus ein Geflecht von Geschichten: Freunde und Feinde, Anhänger und Gegner schildern wenige Jahre nach dem Tod Echnatons, wie sei Aufstieg und Fall dieses Pharao erlebten. Sie erzählten es dem jungen Historiker Mermium, der die Wahrheit in ihrer ganzen Vielfalt erfassen will.
Die einzelnen Visionen ergeben ein vielschichtiges Bild und bieten Einblicke in eine geheimnisvolle Welt. Indem Machfus jeden seine Wahrheit erzählen lässt, macht er begreifbar, dass es die historische Wahrheit nicht gibt. Der Autor hat beim Blick in die Vergangenheit stets die Zukunft vor Augen. Thema des Romans ist das Scheitern von Utopien im Alltag. Anwendbar ist das auf den Kommunismus ebenso wie au den Islamismus oder die neuere Geschichte Ägyptens. Kein Wunder, denn der Roman entstand, nachdem der ägyptische Präsdent Sadat, der mit den Israelis einen Friedensvertrag unterzeichnete, von Fundamentalisten ermordet wurde. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 5. Januar 2008
Eigentlich ist der biographische Roman ein dankbares literarisches Genre. Es befreit den Autor weitestgehend von der Aufgabe, Personen und Handlung so zu erfinden, dass sich für den Leser eine in sich schlüssige und glaubhafte Geschichte ergibt: Alle wesentlichen Inhalte liegen bereits vor. Ein von der literarischen Qualität unabhängiges Öffentlichkeitsinteresse ergibt sich bei Biographien historischer Persönlichkeiten außerdem oft schon durch die Faszination der betreffenden Person an sich.

Eine solche faszinierende Persönlichkeit muss zweifellos Amenophis IV. gewesen sein - altägyptischer Pharao der 18. Dynastie, besser bekannt als Echnaton, "Ketzerkönig" oder einfach "der Ketzer". In einer für die Pharaonenzeit einzigartigen Revolution schaffte dieser per Dekret alle etablierten Götter ab, führte den Monotheismus ein, gründete eine dem nun einzig verbliebenen Sonnengott Aton geweihte neue Hauptstadt und verschwand 17 Jahre nach seiner Inthronisierung mitsamt seiner Frau Nofretete und allen seinen Neuerungen wieder von der Bildfläche. Seine Nachfolger sorgten für eine vollständige Restauration der alten Verhältnisse, Echnaton selbst wurde aus den Königslisten und allen historischen Aufzeichnungen gestrichen. Abgesehen von den vielen erhaltenen Kunstwerken der sogenannten Amarna-Zeit, die einen gewissen Einblick in diese wohl spannendste Epoche der altägyptischen Geschichte verschaffen, bleiben die genauen Einzelheiten der Regierungszeit des "Ketzerkönigs" weitgehend Spekulation. Nicht zuletzt deshalb ist dieser zum Thema vielfältiger historischer und literarischer Abhandlungen geworden, die sich mit einer Wertung von Person und Epoche allerdings alle schwer tun. War Echnaton ein Revolutionär? Ein Diktator? Ein Träumer? Ist sein Aton-Kult ein Vorläufer unserer heutigen monotheistischen Großreligionen oder nur die verrückte Idee eines Psychopathen? Dass es hier keine eindeutigen Antworten gibt, ist bei einer letztlich kurzen historischen Episode, die 3300 Jahre zurückliegt und über die nur wenige gesicherte Fakten bekannt sind, auch nicht weiter verwunderlich, stellt sich auf den zweiten Blick aber als ein grundlegendes Problem der belletristischen Aufarbeitung von Geschichte dar: Bei hinreichend bedeutenden historischen Vorgängen bzw. Personen wird eine Wertung durch nachfolgende Generationen entweder bereits vorgegeben oder aber durch die Vernichtung historischer Dokumente erheblich erschwert. (Man vergleiche z.B. mit der Aufarbeitung der DDR-Geschichte, deren Ende nicht einmal 20 Jahre zurückliegt.)

Auch der Ägypter Nagib Machfus - 1988 für sein Gesamtwerk mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet - ist sich dieser Problematik offensichtlich sehr wohl bewusst gewesen, als er mit dem (als deutsche Übersetzung) im Unionsverlag Zürich erschienen Werk "Echnaton - Der in der Wahrheit lebt" einen weiteren Versuch unternommen hat, sich der schillernden Figur des "Ketzerkönigs" literarisch zu nähern.

Das Problem einer einseitigen und möglicherweise willkürlichen Wertung umgeht er dabei geschickt dadurch, dass er die Handlung in eine Zeit ungefähr 10 Jahre nach Echnatons Tod verlegt, über den damit nur noch indirekt berichtet wird. Hauptperson und Erzähler ist stattdessen der (fiktive) junge Historiker Merimun, der vierzehn noch lebende Zeitzeugen aufsucht und über den verstorbenen Pharao befragt: Nacheinander kommen bekannte (Eje, Haremhab) und weniger bekannte (Merire, Bek, Maj) Mitstreiter, Sympathisanten und Gegner Echnatons sowie verschiedene Mitglieder der königlichen Familie zu Wort, die jeweils ihre ganz eigene Sicht auf die Epoche darlegen. Die von politischen und persönlichen Sympathien und Animositäten geprägten Meinungen über den Ketzer-Pharao gehen dabei naturgemäß weit auseinander, so dass es dem Leser überlassen bleibt, die eine oder andere Position einzunehmen, während Machfus sich mit seiner eigenen Meinung angenehm zurückhält. Als letzte und mit Abstand wichtigste Zeitzeugin interviewt sein Erzähler zum Schluss noch Nofretete, die (in der Version des Autors) ihren Mann Echnaton um viele Jahre überlebt und, quasi als Höhepunkt des Buches, eine sehr persönliche und ausführliche Darstellung von dessen Leben und von seiner Regierungszeit liefert.

Dieser Ansatz könnte bei einer angemessenen literarischen Umsetzung nun nahezu genial genannt werden, da er die Möglichkeit einer wirklich differenzierten Betrachtung und des Abwägens von Für und Wider bietet, ohne sich von vornherein auf eine bestimmte Wertung festlegen zu müssen. Leider bleibt aber der Stil des Buches weit hinter den Möglichkeiten des historischen Stoffes zurück. Im Bemühen, sich strikt an die gesicherten historischen Fakten zu halten, langweilt Machfus den Leser mit den durch unterschiedliche Personen immer wieder neu erzählten gleichen Begebenheiten: Sed-Fest des Vaters, Reise Echnatons als Kronprinz durchs Reich, Hochzeit mit Nofretete, Hauptstadt-Umzug. Da sich der Autor mit Ausnahme seiner Zentralfigur Nofretete auf keinerlei Spekulation einlässt, bleibt vieles, selbst das Ende Echnatons, in nebulösen Andeutungen stecken. Der Leser möchte aber gern mehr wissen: Was führte wirklich zum Sturz Echnatons? Gab es Aufstände im Reich oder interne Machtkämpfe? Welche Rolle spielten die späteren Pharaonen Eje und Haremhab während der Regierung Echnatons wirklich? Da, wo der Autor seine künstlerische Freiheit einsetzen und das Buch mit fiktiven Elementen hätte anreichern können, muss die Phantasie des Lesers einspringen. Immerhin liefert die Geschichte, so wie sie Machfus indirekt erzählen lässt, genügend Ansatzpunkte, um der Frage "Wie hätte es gewesen sein können?" selbständig nachzugehen.

Dabei hätte Machfus auch bei strenger Anlehnung an die historischen Befunde zumindest die Möglichkeit zum stärkeren Ausdifferenzieren der Personen gehabt. In den Berichten der befragten Zeitzeugen erscheint vieles im Nachhinein aber merkwürdig unmotiviert, Entwicklungen von gewaltiger Tragweite fallen in Form weniger lapidarer Sätze buchstäblich vom Himmel. Auch, wenn es zwischen den Personen - besonders im familiären Umfeld Echnatons - einige durchaus interessante Konstellationen gibt, bleibt deren Darstellung doch skizzenhaft, und es baut sich bis zum abschließenden Monolog der Nofretete kaum Spannung auf. Zwangsläufig ist dann das gesamte Buch, das ein umfangreicher historischer Entwicklungsroman hätte werden können, nur ein dünnes Bändchen von (in der vorliegenden Ausgabe) 184 Seiten geblieben.

Auch der sprachliche Stil wirkt naiv bis hausbacken und erinnert stellenweise an ein Kinderbuch, wobei man in diesem Fall nicht weiß, ob man dem Autor, der Übersetzerin (Doris Kilias) oder beiden die Schuld geben soll. Das gilt besonders für die Poesie der fragmentarisch in die Erzählungen eingebauten Verse aus den Sonnenhymnen Echnatons. Hier hat man den Eindruck, dass naiv aus dem Arabischen übersetzt wurde, ohne die Originalquellen zu kennen.

Für Ägypten-Interessierte ist "Echnaton - Der in der Wahrheit lebt" trotz allem eine lohnenswerte Lektüre, die die maßgeblichen Protagonisten der ausgehenden 18. Dynastie in gebündelter Form vorstellt und dazu anregt, sich intensiver mit dieser Phase der altägyptischen Geschichte zu beschäftigen. Der rein literarische Wert dürfte aber doch eher zweifelhaft bleiben - ganz sicher hat Nagib Machfus viele bessere und eines Nobelpreisträgers würdigere Bücher geschrieben.
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am 1. April 2003
Ein schwaches Werk, hinter dem man nicht einen Nobelpreisträger vermuten würde.
Die Berichte der Echnaton-Anhänger und -Feinde reihen sich ohne Spannungsbogen aneinander. Die Positionen sind bekannt, die Argumente bald erschöpft, die Personen blass gezeichnet.
Der Stil imitiert das Erzählen alter Leute, die sich nur noch an ihre Jugendzeit erinnern können.
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am 24. Juni 2007
Perfekt gibt es ja eigentlich nicht, aber dieses Buch ist nah dran.

Allein der Stil des Buches durch die Befragung der Zeitzeugen aus der Zeit und Umbebung Echnatons macht das Buch zu was besonderen.

Sehr spannend und einfach ohne jeglich Umschweife erzählt.

Ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen.

Man kommt in diesem Buch dem Leben, Wirken und den Hintergründe des Echnatons sehr nahe.

Es ist unbedingt zu empfehlen.
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am 27. Februar 2004
Nagib Machfus versucht in diesem Buch, aus der Perspektive von 14 Zeitgenossen eine weltgeschichtlich nicht unbedeutende Persönlichkeit in allen ihren unterschiedlichen Facetten zu beschreiben. Charakteristika wie "Ketzer", "Inbegriff von Hässlichkeit", "ein Herrscher, der das Land den Feinden preisgibt" wechseln mit anderen wie "jemand, der die Liebe ins Zentrum seines Lebens und Herrschens stellt". Profiteure der Absetzung Echnathons wie der Hohepriester Amons zeichnen das negative Bild Echnathons, alle diejenigen, die mit Echnathon aufgestiegen waren, das positive. Insgesamt bekommt der Leser so die Möglichkeit, sich selbst eine Vorstellung von Echnathon zu machen, indem man sowohl positive als auch negative Bewertungen akzeptiert. Die unterschiedlichen Perspektiven machen deutlich, was an Übertreibungen oder gar Verleumdungen in einzelnen Zeugnisse steckt.
Das Buch krankt besonders zu Beginn etwas daran, dass es zu ständigen Wiederholungen kommt. Jeder Zeuge beschreibt den Aufstieg und den Fall Echnathons, so dass sich die Berichte zwangsläufig überlappen. Erst nach etwa der Hälfte der Berichte kürzt Machfus diese ewig wiederkehrenden Teile erheblich und konzentriert sich stärker auf die persönlichen Erlebnisse der Berichterstatter mit dem Pharao bzw. auf deren persönliche Bewertungen. Das ist hier dann sicher auch das Interessantere.
Die Rolle Nofretetes, die zunächst Unterstützerin Echnathons ist und ihn dann am Ende doch im Stich lässt (was Machfus leider nur auf nicht einmal einer halben Seite erklärt: sie will ihn durch ihre "Flucht" von seinem Weg, der ihn ins Verderben stürzt, abbringen), wird im Buch zwar als zentrale aufgebaut, man wird jedoch im Schlusskapitel, in dem Nofretete selbst zu Wort kommt, etwas enttäuscht. Ihre Liebe treibt sie dazu, ihren Mann nach allem, was sie gemeinsam erlebt haben, zu verlassen ... wie logisch ist das? Und seine Liebe zu Aton, dem einzigen Gott, hindert ihn daran, ihr nachzugeben. Wie sieht es aus mit dem Grundprinzip des von Echnathon begründeteten Glaubens, der Liebe? An dieser Stelle fehlt für mein Gefühl eine Pointe der ganzen Geschichte.
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am 25. Januar 2015
Ein tolles Buch - sehr spannend und wunderschön beschrieben das es einem zerschmelzt. Selten so ein tolles Buch gelesen. Aber auch ein trauriges Tragödie. Sehr empfehlenswert. Vielen Dank
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