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Kundenrezensionen

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Format: Taschenbuch|Ändern
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am 19. Dezember 2001
Mahmud Doulatabadi gilt als wichtigster Vertreter der zeitgenössischen persischen Prosa, ist hierzulande aber noch zu entdecken. In seinem Roman «Die alte Erde» zeigt er schonungslos und ergreifend zugleich den plötzlichen Zerfall einer kleinen Familie, die lange zufrieden mit ihrem Schicksal von den Früchten ihres bescheidenen Stücks Land gelebt hat. Der Konflikt wird ausgelöst, als der Familie die Pacht des Landes von der reichen Witwe Adeleh aufgekündigt wird. Das Auseinanderfallen der Familie erscheint unausweichlich. Schon nach wenigen Seiten hat Doulatabadi seine Leser in seine Geschichte gezogen. Er erzählt von einer Welt, der die Wunder der Technik weitgehend fremd sind und schildert realistisch die tragischen Ereignisse - in einem Ton, der weder anklagend noch wehmütig gerät. Er vermittelt ein detailreiches Bild vom Dorf und den darin lebenden Menschen. Der Handlungsstrang ist geradlinig konstruiert. Nicht zuletzt deshalb kann die schlichte Sprache ihre volle poetische Kraft entfalten.
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am 17. September 2016
Die Taschenbuch-Ausgabe umfasst gerade einmal 125 Seiten und liest sich damit an einem Nachmittag schnell durch, da die Geschichte spannend erzählt wurde, sich dabei jedoch eher an der Oberfläche bewegt. Gedanken der Protagonisten werden nicht benannt, Doulatabadi beschränkt sich auf die Schilderung der äußeren Gegebenheiten. Die Erzählung "Die alte Erde" handelt von einem kurzen Ausschnitt oder Einblick in das Leben einer Kleinfamilie in einem iranischen Dorf.
Mir persönlich hat die Geschichte gefallen, auch der eher simple Erzählstil Doulatabadi's; jedoch war mir der Roman nicht umfangreich genug, ich hätte mir mehr über das Innenleben der beteiligten Personen gewünscht, über ihre Beweggründe, auch mehr Schilderungen über das Dorfleben dort oder was vor bzw. nach der kurzen Sequenz, in der eine Bauernfamilie ihr angepachtetes Land verlieren soll, passiert.
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am 9. Februar 2014
Ein faszinierendes Hörbuch! Die schonungslose Schilderung des Zerfalls einer Familie wird von Mahmud Doulatabadi in ruhigen, realistischen und fast tagebuchartigen Sequenzen dargestellt. Die Spannung - die sich schon nach wenigen Hörminuten einstellt - entsteht eher durch das "zwischen den Zeilen hören", durch das Erahnen der (emotionalen) Beweggründe der Figuren. An dieser Stelle ein besonderes Kompliment an den Sprecher Maximilian Hilbrand, der es versteht, unspektakulär, aber mit feinsten Sprachnuancen die Figuren zu charakterisieren und das Beziehungsgeflecht in diesem Roman zu verdeutlichen. So entstehen beim Hörer Bilder, die berühren und in den Bann ziehen. Die hervorragend ausgewählte Musik, die die einzelnen Kapitel einleitet, unterstützt den emotionalen Zugang und entführt in ferne Welten. Alles in allem ein wunderbares Hörbuch, das ich nur empfehlen kann.
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