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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 23. September 2013
Denn:
• Jeder hat eine andere Buchliste.
• Die eigene Buchliste kann einem keiner mitteilen.

GEGENKONZEPTE
1. Bücher sind (nur) eine Option:
Manche Schriftsteller sagen, daß sie das Schreiben, daß sie alle ihre Bücher dem Leben abringen. Sie opfern Leben und Lebenszeit. Sie setzen das Leben geradezu aus, obwohl ihre biologische Uhr natürlich weiterläuft. Ist es mit dem Lesen nicht zumindest so ähnlich wie mit dem Schreiben? Wenn ja, dann ergäbe die Aufforderung irgendein Lesepensum zu absolvieren, bevor das Leben vorbei ist, überhaupt keinen Sinn. Aus der Perspektive des Lebens wäre sie sogar absurd ;-).
2. Ludwig Wittgenstein:
Der große deutsche Philosoph hat nicht viele verschiedene Bücher gelesen, sondern seine wenigen Lieblingsbücher immer wieder. Ein Gegenkonzept könnte also lauten: Dies sind die 30 Bücher, die man viele Male lesen sollte, lange (!) bevor das Leben zu Ende ist.

DIE REZENSENTEN
Die Rezensentenmannschaft wird am Anfang kurz vorgestellt. Zu einigen Initialen (wie z.B. S.F.=Seb Franklin, der Kurt Vonneguts Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug rezensiert hat), erfährt man leider nichts weiter außer dem vollen Namen.

QUALITÄT
Die Kurzrezensionen sind meist informativ und aussagekräftig, aber leider nicht immer zufriedenstellend. Die unnötig kurze Buchbesprechung z.B. von Michael Herrs An die Hölle verraten. Dispatches ist auch noch besonders schlecht. Sie stammt von A.L., von dem es heißt, er arbeite an seiner Promotion.

AUSWAHL DER 1001 BUCHEMPFEHLUNGEN
Die meisten der jungen Doktoranden im Rezensententeam können durchaus eine Buchrezension bewältigen. Hinsichtlich ihres Überblicks über die Literatur sind sie aber quasi das Gegenteil eines erfahrenen Literaturkritikers vom Kaliber eines Reich-Ranicki. Daß die jungen Leute auch an der Buchauswahl beteiligt waren, ist daher irritierend. Hatten alle das gleiche Gewicht bei der Abstimmung? Die Auswahl der Bücher scheint mir daher nicht so abgesichert zu sein, wie der Herausgeber Peter Boxall tut. Dafür sind sind die 157 Beteiligten einerseits zu unerfahren und zu wenige. Andererseits sind es aber viel zu viele, als daß die Auswahl eine Gesamtstimmigkeit ergeben könnte, die über so etwas wie den kleinsten gemeinsamen Nenner hinauskäme.

FAZIT
• Wichtige deutsche Bücher wie Kafkas "Prozeß" sind auch dabei, sogar in der richtigen nicht-amtlichen Orthographie, wie das ganze Buch :-)
• Das Umschlagfoto mit Senta Berger ist klasse, das von der Monroe auf dem Buchrücken auch ;-)
• Die Buchauswahl ist interessant, aber ihre Bedeutsamkeit übertrieben :-|
• Die Kurzrezensionen sind von unterschiedlicher Qualität :-|
• Wittgenstein fände seine Lieblingstitel nicht :-(
• Insgesamt empfehlenswert :-)
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"Lesen ist ein stilles Vergnügen, ein Kind des Alleinseins und der Vertiefung, eine Amme der Tagräume und Grübeleien, die Geliebte aller Leidenschaften und ein Anstifter zu Abenteuer und Wandel. Lesen kann ein Leben verändern." Peter Ackroyd schreibt nicht nur gute Bücher, sondern bekennt sich damit auch als kluger Leser. Recht hat der Brite, der zugleich das Vorwort des vorliegenden, opulenten Kompendiums verfasst hat. Aldous Huxley wiederum geht noch weiter. Für ihn besitzt derjenige, der zu lesen versteht, "den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten."

Der Genuss, ein Buch in der Hand zu halten, die Seiten umzublättern, in das Geschehen ein- und nach einer gewissen Zeit "gestärkt" wieder aufzutauchen, ist wahrlich unvergleichlich. Aber bald schon kribbelt es in den Fingern und eine neue "Eroberung" steht auf dem Plan. "Bücher zeugen gewissermaßen weitere Bücher in einem endlosen Prozess gegenseitiger Befruchtung, so dass häufig kaum noch zu erkennen ist, wo die Einflüsse eines Buches enden und die eines anderen beginnen.", so Ackroyd. Darum sollte man Isidor von Sevilla zum Schutzheiligen des Lesens erklären, denn er vertrat die Ansicht, dass alles geistige Wachstum sich aus dem Lesen speise. Die Qual der Wahl fällt dann nur noch auf die Auswahl seiner "Progressions"-Lektüre.

Ein Brevier des geistigen Genusses und ein Weg durch die Geschichte des Romans stellt das neu aufgelegte Werk der 1001 Bücher, die man gelesen haben sollte, dar. Peter Boxall, außerordentlicher Professor für englische Literatur an der University of Sussex hat sich als Herausgeber der Meinung von 157 internationalen Kritikern, Wissenschaftlern, Romanciers, Dichtern und Journalisten bedient, um die schwierige Aufgabe zu bewältigen, aus der schier endlosen Menge guter Romane, die verhältnismäßig kleine Zahl von 1001 herauszupicken, die letztendlich ihren chronologisch aufgereihten Platz eingenommen haben. Diese Auswahl erhebt allerdings "weder den Anspruch, einen neuen Literaturkanon zu formen, noch den Roman als Genre zu definieren oder erschöpfend darzustellen", ist sich Boxall sicher. Und doch erscheint sie als äußerst gelungene Momentaufnahme, die die Prioritäten heutiger Leser sehr gut widerspiegelt.

1001 Romane von 705 Autoren entfalten einen wahren Belletristikrausch vor dem Leserauge. Dabei wird nicht explizit auf den Bekanntheitsgrad eines Autors oder seines Werkes Wert gelegt, sondern es finden sich gleichfalls zahlreiche Empfehlungen von etwas in Vergessenheit geratenen Romanen oder Büchern, die eher dem Mainstream zugeordnet werden können. Alle versprechen jedoch, so der Autor, großen Lesegenuss, den ich bei einer Vielzahl der hier Vorgestellten tatsächlich bestätigen kann. Thomas Mann, Thomas Pynchon, Emile Zola, Graham Greene und J. M. Coetzee führen mit jeweils fünf ausgewählten Romanen die Spitze an. Ihnen folgen solch bekannte Autoren wie zum Beispiel Jose Saramago, Vladimir Nabokov, Virginia Woolf, Dostojewski, John Updike, H. G. Wells oder Samuel Beckett, flankiert von Michel Houellebecq, Saul Bellow, Ismail Kadare, Haruki Murakami, Amos Oz oder auch J. R. R. Tolkien. Roberto Bolano, Milan Kundera und Max Frisch schicken ihre Zeilen genauso ins Rennen wie Marcel Proust, Paul Auster, Bernhard Schlink, Simone de Beauvoir oder Uwe Timm. Auch einige meiner Favoriten finden sich unter den hier einfach nicht komplett aufzählbaren Namen: Jonathan Franzens "Korrekturen", David Marksons erst jüngst gelesener großartiger Roman "Wittgensteins Mätresse" oder die schon auf meinem "Lesepult" abgelegte "Fälschung der Welt" von William Gaddis.

Jeder "Empfehlungstext" unterlag übrigens einem strengen Reglement von maximal 300 Wörtern. Die Beiträge könnten also auch als eine Art "Mikroereignis" gedacht werden, als eine komplette Leseerfahrung im Miniaturformat. Sie bieten trotz dieser kompakten Form eine erstaunlich gelungene Einschätzung, was gerade diesen Roman so fesselnd und absolut lesenswert macht. Ergänzt wird jeder Beitrag durch die Lebensdaten des Autors, das Ersterscheinungsjahr, den Verlag und seinen Originaltitel. Zahlreiche farbige Abbildungen von Autoren, Originaleinbänden, Szenen aus Verfilmungen oder adäquaten künstlerischen Zeichnungen oder Gemälden vervollkommnen die in jeglicher Hinsicht schwergewichtige Ausgabe. So kann man Robert Lembke dieses Mal nicht zustimmen, der da einstmals bemerkte, dass der Hauptnachteil mancher Bücher die "zu große Entfernung zwischen Titel- und Rückseite" sei. Denn hier möchte man gar nicht aufhören zu blättern. Eine äußerst gelungene Möglichkeit, die Geschichte des Romans zu erzählen.
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am 25. Juni 2013
"1001 Bücher, die sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist" überzeugt inhaltlich auf ganzer Ebene.
Dieser Ratgeber beinhaltet eine große Bandbreite an Werken zeitgenössischer oder klassischer Autoren. Für jeden Leser ist etwas dabei, sei es Krimi, Abenteuer, Dramen, Tragödien, Klassiker oder Weltliteratur, der Mix ist äußerst gelungen.

Unterstützt werden einige Werke von hübschen Bildern und Illustrationen, die sehr gut zu den zusammenfassenden Texten passen. Insgesamt gesehen hat man das Gefühl, dass sich die Autoren und Mitarbeiter dieses Buches sehr viel Mühe gegeben haben und dass sehr viel Herzblut in dieser Ausgabe steckt.

Der einzige weniger gelungene Aspekt ist allerdings, dass der Buchrücken bereits nach kurzer Anwendung starke Knicke und Gebrauchsspuren aufweist. Das passt leider nicht zum Preis, der trotz allem zumindest inhaltlich voll und ganz gerechtfertigt ist.
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am 27. April 2013
Ich konnte es kaum abwarten, dieses Buch in der Hand zu halten - und als es endlich so weit war, konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen.
Ein richtiger Wälzer, dessen wahnsinns Qualität und Aufmachung wirklich mehr als erfreuten, also, für DEN Preis ist dieses Nachschlagewerk einfach nur super! Auf knappen 960 Hochglanzseiten werden 1001 Bücher vorgestellt, die man lesen sollte, bevor das Leben vorbei ist; eingeteilt sind diese Bücher nach der Zeit ihrer Entstehung, was das Buch in vier Kapitel gliedert: Vor 1800, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert und 21. Jahrhundert. Abgerundet wird alles mit einem Index der Buchtitel und einem der Autoren.
Der Autor und der Herausgeber sagen schon gleich zu Anfang, dass diese Auswahl nur eine kleine darstellt und auch nicht die Romane, die in diesem Buch nicht behandelt werden, schlecht sind. Es sind einfach nur Anregungen für Literatur, die einem das Leben bereichern können, wenn man sie sich zu Gemüte führt.
Einige Rezensenten der vorherigen Auflagen haben bemängelt, dass dieses Werk sehr amerika- und großbritannienlastig ist, und dass die einzelnen Romane nur sehr kurz beschrieben werden, und dass überhaupt nur Romane beschrieben werden, also keine Biographien, Gedichte und Ähnliches. Dazu kann ich nur sagen: es gibt genug Werke von Schriftstellern, die nicht aus dem amerikanisch-englischen Raum stammen, und im Vorwort wird extra darauf hingewiesen, dass in diesem Schmöker v. a. Romane behandelt werden und keine Literatur im Allgemeinen. Vielleicht hätte es diesem Buch gut getan, schlecht macht es es aber auf keinen Fall! Und was die Beschreibung der Romane angeht: diese sind absolut ausreichen! Es geht ja gerade darum, die einzelnen Bücher nur kurz vorzustellen, lesen muss man sie schon selbst!
Also alles in allem: ein Traumwälzer, den man nicht mehr aus der Hand legen kann, tolle Verarbeitung, tolle Aufmachung, tolle Gestaltung! Das einzig Negative: man will sofort alle Bücher, die man noch nicht kennt, kaufen bzw. lesen bzw. beides.
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am 15. Juli 2013
Dieses Buch bietet einen tollen Überblick über einen Großteil zentraler Werke der Weltliteratur. Gerade wenn man gezielt mit Werken größerer Autoren beginnen möchte, bietet dieses Buch eine gute Gelegenheit, sich kurz erst einmal mit dem Stil der Schriftsteller und den Gedanken zu ihren Hauptwerken vertraut zu machen.
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In der beliebten 1001-Reihe der Edition Olms ist „1001 Bücher, die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist“ sicher der erfolgreichste Band, denn er ist jetzt bereits in der 5., aktualisierten Auflage erschienen. Immerhin hält das umfangreiche Standard- und Nachschlagewerk viele Tipps und Anregungen für jeden Literaturfreund parat.

Ein Team von 157 (!) Schriftstellern, Literaturwissenschaftlern, Kritikern und Journalisten hat einen Querschnitt durch die Weltliteratur erstellt. Sie haben literarische Klassiker aufgenommen, aber auch vergessene Kostbarkeiten wiederentdeckt und die zeitgenössische Literatur nach dem Lesenswerten durchforstet.

Der chronologische Reigen spannt sich von der arabischen Sammlung „Tausendundeine Nacht“, die für den Titel dieses Nachschlagewerkes gewiss Pate stand, bis zu den Bestsellern des 21. Jahrhunderts (z.B. „Ian McEwan - Abbitte“ oder „Daniel Kehlmann - Die Vermessung der Welt“). Ob „Don Quijote“ von Cervantes, „Anna Karenina“ von Lew N. Tolstoi, „Ulysses“ von James Joyce, „Buddenbrooks“ von Thomas Mann oder „Die Blechtrommel" von Günter Grass - hier sind die Kostbarkeiten der Weltliteratur versammelt. Daneben gibt es selbst für einen Literaturfreund so manch vergessene Neuentdeckung.

Nach Ansicht der Autoren spiegelt die Auswahl die Prioritäten der heutigen Leser wider. Da mag mancher Kritiker dagegenhalten, dass Dickens, Zola oder Proust kaum noch zur Lektüre der „heutigen Leser“ gehören. Doch sie gehören zum Weltkulturerbe und sollten von der jungen Generation vielleicht wieder für sich entdeckt werden. Da das 20. Jahrhundert mit über 700 Seiten über zwei Drittel des Buches einnimmt, dominiert in der Auswahl die angloamerikanische Belletristik.

Über jedes vorgestellte Werk gibt es einen kurzen Abriss. Ergänzt werden die Textbeiträge durch zahlreiche Fotos, Zeichnungen und Coverabbildungen. Sie rauben den kurzen Erläuterungen (generell nur 300 Wörter lang) zwar mitunter den Platz, bilden aber eine wunderbare Ergänzung zum geschriebenen Wort. Die Miniaturbeiträge wollen aber auch keine umfassende Besprechung zu den einzelnen Werken liefern, sondern nur die Frage beantworten: Was jeden dieser Romane so fesselnd und absolut lesenswert macht?“.

Die aktualisierte Auflage hat einige Neuerscheinungen der letzten Jahre aufgenommen, z.B. von Philip Roth und Jeffrey Eugenides. Als langjähriger Literaturfreund frage ich mich natürlich: welche Titel mussten dafür weichen? Trotzdem lasse sich der Leser von dieser grandiosen Zeitreise durch die Literaturgeschichte überraschen und hole sich beim Stöbern Anregungen für seine zukünftige Lektüre. Wer diese ungewöhnliche Zusammenstellung zur Hand nimmt, wird schnell begreifen, dass für diesen sich ständig erweiternden Fundus das Leben zu kurz und das Bücher-Universum einfach zu groß ist. Beeilung ist also angesagt!
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am 24. Oktober 2013
Wie kann man ein Buch für kompetent erachten, das lesenswerte Bücher empfehlen will, und dabei Werke von z.B. Schiller und Shakespeare komplett außen vor lässt? Und auch die Bibel?!
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