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am 15. März 2006
Es ist nicht ganz leicht, diesem Buch in alle Winkel hinein zu folgen. Dafür sind die Exkurse in die unterschiedlichen organisationsrelevanten Themenfelder zum Teil sehr detailliert geraten. Nicht zu übertreffen ist allerdings der immer wiederkehrende Fokus auf das Unternehmen als Ganzes: Malik gelingt es in diesem Buch, trotz zum Teil detaillierter und fundierter Abhandlung von Themen wie Wandel, Innovationszyklen, Führung, Managemententwicklung, Unternehmensstrategie, Systemtheorie, Soziologie, u.v.m. den Blick auf das Unternehmen als soziales System zu richten, das den Anforderungen des Wandels in seiner Umwelt mindestens gerecht werden muss. Das heißt, das Unternehmen muss sich evolutionär bewähren, damit es nicht untergeht. Damit richtet er den Fokus ebenso wie Frederik Vester, dem ich in der Malikschen Denkweise meinte, immer wieder zu begegnen, auf die langfristige „Überlebensfähigkeit“ von Systemen in sich verändernden Umwelten. Das Buch richtet sich damit vor allem an Top-Manager und Strategen in stark vernetzten Großunternehmen, mit dem indirekten Appell, sich weder Moden und Trends zu unterwerfen, noch Probleme so stark zu vereinfachen, dass ihre Lösung noch zu mehr Problemen der selben Art führen müssen (Stichwort technomorphe Problemlösung). Das Buch liefert wertvolle Hinweise, mit welchen Fragestellungen sich die Architektur der Organisation und die Unternehmensentwicklung auf Tauglichkeit überprüfen lassen müssen. Dabei gerät das Management und die unternehmerische Managemententwicklung zur Schlüsselaufgabe. „Die entscheidende Strategie der Unternehmensführung wird somit [...] darin bestehen müssen, einen ständigen Prozess der Entwicklung in Gang zu halten und zu steuern, der darauf gerichtet ist, die Lage immer wieder neu zu überdenken und in diesem Lichte neue Anpassungen zu vollziehen.“ (Malik, S. 255). Mit erfreulich wenig Zeigefinger und eher nebenbei werden dabei bestehende Management- und Beratungskonzepte zurechtgerückt.
Der Grundtenor des Buches ist, dass Unternehmen in allen Aspekten und Eigenschaften als komplexe Systeme zu verstehen sind. Jede andere Betrachtungsweise ist fatal. Das leuchtet dem geneigten Leser bereits nach wenigen Seiten zur Gänze ein. Dass komplexe Systeme nicht mehr vollständig analysiert oder gar kontrolliert werden können, ist dem interessierten Systemiker zwar seit langem bekannt, dieser Umstand findet sich aber noch nicht in den Köpfen vieler Entscheider wieder. Umso wertvoller ist deshalb diese prominente und kompetente Anwendung auf das Systemische Management! Wie Entscheidungen dann tatsächlich funktionieren sollen, bleibt für den Einzelfall natürlicherweise offen. Hier gibt es keine Patentrezepte und das Buch gibt auch nicht vor, welche zu liefern. Die Herleitung der Kybernetik als Entscheidungshilfe und als Steuerungsmodell für die Selbstorganisation im Unternehmen ist dementsprechend konsequent, wird aber leider nur in wenigen Sätzen und recht abstrakt abgehandelt. Hier bleiben wir als Leser neugierig und warten auf mehr.
Vielleicht wird das Buch kein Bestseller, aber als Pflichtlektüre für Top-Führungskräfte würde ich es mir wünschen.
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am 28. Dezember 2012
hier hat man den eindruck der Autor wolle nur verwirren, um den leuten eine beratung zu verkaufen. die ansaetze sind nicht schlecht, sie regen zum eigenen denken an, und das ist wohl die hauptsache. wenn es mal klick gemacht hat, sollte man aber seine eigenen ideen ableiten statt sich mit kryptischen Formulierung herumzuschlagen und auf die wirklich praktische Nutzanwendung zu warten. also als gedankenanstoss gut, wer aber Lösungen sucht ... fehlanzeige, man muss sich schon selbst anstrengen. und nochwas, diese beraterleute sind Meister darin, einfache Sachen so kompliziert zu machen, dass man die simplen dinge nicht mehr sieht
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am 14. März 2006
Es ist nicht ganz leicht, diesem Buch in alle Winkel hinein zu folgen. Dafür sind die Exkurse in die unterschiedlichen organisationsrelevanten Themenfelder zum Teil sehr detailliert geraten. Nicht zu übertreffen ist allerdings der immer wiederkehrende Fokus auf das Unternehmen als Ganzes: Malik gelingt es in diesem Buch, trotz zum Teil detaillierter und fundierter Abhandlung von Themen wie Wandel, Innovationszyklen, Führung, Managemententwicklung, Unternehmensstrategie, Systemtheorie, Soziologie, u.v.m. den Blick auf das Unternehmen als soziales System zu richten, das den Anforderungen des Wandels in seiner Umwelt mindestens gerecht werden muss. Das heißt, das Unternehmen muss sich evolutionär bewähren, damit es nicht untergeht. Damit richtet er den Fokus ebenso wie Frederik Vester, dem ich in der Malikschen Denkweise meinte, immer wieder zu begegnen, auf die langfristige „Überlebensfähigkeit“ von Systemen in sich verändernden Umwelten. Das Buch richtet sich damit vor allem an Top-Manager und Strategen in stark vernetzten Großunternehmen, mit dem indirekten Appell, sich weder Moden und Trends zu unterwerfen, noch Probleme so stark zu vereinfachen, dass ihre Lösung noch zu mehr Problemen der selben Art führen müssen (Stichwort technomorphe Problemlösung). Das Buch liefert wertvolle Hinweise, mit welchen Fragestellungen sich die Architektur der Organisation und die Unternehmensentwicklung auf Tauglichkeit überprüfen lassen müssen. Dabei gerät das Management und die unternehmerische Managemententwicklung zur Schlüsselaufgabe. „Die entscheidende Strategie der Unternehmensführung wird somit [...] darin bestehen müssen, einen ständigen Prozess der Entwicklung in Gang zu halten und zu steuern, der darauf gerichtet ist, die Lage immer wieder neu zu überdenken und in diesem Lichte neue Anpassungen zu vollziehen.“ (Malik, S. 255). Mit erfreulich wenig Zeigefinger und eher nebenbei werden dabei bestehende Management- und Beratungskonzepte zurechtgerückt.
Der Grundtenor des Buches ist, dass Unternehmen in allen Aspekten und Eigenschaften als komplexe Systeme zu verstehen sind. Jede andere Betrachtungsweise ist fatal. Das leuchtet dem geneigten Leser bereits nach wenigen Seiten zur Gänze ein. Dass komplexe Systeme nicht mehr vollständig analysiert oder gar kontrolliert werden können, ist dem interessierten Systemiker zwar seit langem bekannt, dieser Umstand findet sich aber noch nicht in den Köpfen vieler Entscheider wieder. Umso wertvoller ist deshalb diese prominente und kompetente Anwendung auf das Systemische Management! Wie Entscheidungen dann tatsächlich funktionieren sollen, bleibt für den Einzelfall natürlicherweise offen. Hier gibt es keine Patentrezepte und das Buch gibt auch nicht vor, welche zu liefern. Die Herleitung der Kybernetik als Entscheidungshilfe und als Steuerungsmodell für die Selbstorganisation im Unternehmen ist dementsprechend konsequent, wird aber leider nur in wenigen Sätzen und recht abstrakt abgehandelt. Hier bleiben wir als Leser neugierig und warten auf mehr.
Vielleicht wird das Buch kein Bestseller, aber als Pflichtlektüre für Top-Führungskräfte würde ich es mir wünschen.
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am 5. Juni 2001
"Führen Leisten Leben" bietet interessante Interpretationsansätze zu Druckers Werk (practice of management, management for the 21th century etc). Ausserdem bietet Malik aus seiner Erfahrung als Berater zahlreiche Erkenntnisse aus dem Bereich Arbeitsorganisation / -optimierung. Alle vorgeschlagenen Werkzeuge kann man sicherlich nicht nutzen. Wenn man auch nur eine gute Idee aus "Führen Leisten Leben" in seiner Arbeitsweise verwenden kann, hat sich das Buch schon gelohnt!
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