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am 29. Juli 2016
Nach „Savoy Blues“ und „Der englische Tänzer“, ermittelt Sebastian Fink wieder in seiner Heimatstadt Hamburg.
Sein dritter Fall, führt ihn ins Spannungsfeld zwischen einer Reederei und der Umweltorganisation "Ökopolis".
Es gilt die genauen Umstände vom Unfalltod des Reeders aufzuklären. Oder war es vielleicht doch kein simpler Verkehrsunfall, wie es auf den ersten Blick erscheint? Der Fall nimmt im Verlauf eine überraschende Wendung.

Wie schon in seinen beiden Vorgängern, widmet sich Friedrich Dönhoff auch hier wiederum einem umfassenden Thema. Bei seinem Debut, war es die Jazzmusik zu Zeiten des Swing. Zwei Jahre später, führte er den Leser in die Welt des Musicals „Tainted Love“ mit der Musik aus den 80ern. Sehr detailliert bereitet er nun, neben dem eigentlichen Kriminalfall, die Thematik der Luftverschmutzung durch die Handelsschifffahrt, auf.
Leider ist die Brisanz, im Bewusstsein der Öffentlichkeit, völlig unterbewertet.

Wie im Buch von "Ökopolis" angeprangert, wächst in unserer globalisierten Welt, das Aufkommen gigantischer Handelsschiffe, rasant an. Mehr als 100.000 Schiffe jeglicher Art, sollen inzwischen über die Meere kreuzen. Angetrieben von Schweröl, einem Abfallprodukt der Mineralölindustrie. Einem Treibstoff, der eher als Belag zum Straßenbau geeignet wäre. Aus riesigen Schiffmotoren, wird bei dessen Verbrennung giftiges Schwefeldioxid, meistens ungefiltert, ausgestoßen. Nicht nur Hafenanwohner und Menschen in Küstennähe sind von diesen Emissionen betroffen. Einem Bericht zufolge, wird der ausgestoßene Feinstaub, je nach Stärke und Windrichtung, teilweise sehr weit ins Landesinnere getragen. Ganz abgesehen von den Rückständen, die von hoher See über die Nahrungskette, später auf unseren Tellern landen.

Inzwischen gelten für die Schiffe, insbesondere in Häfen und Küstennähe, zwar verschärfte Emissionsvorschriften. Ob aber Filter und Schwefel- Reinigungsanlagen tatsächlich insgesamt für Verbesserungen sorgen, ist nur schwer zu beurteilen. Mit ähnlichen Argumenten, versucht bekanntlich die Automobilindustrie, ihre immer schwereren und größeren Karossen, auf dem Markt zu positionieren.

Man darf gespannt sein auf den nächsten Fall des sympathischen Kommissars.
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am 29. April 2016
Wieder einmal zieht Dönhoff den Leser in eine fremde Welt und nimmt ihn mit auf die Reise, die Sebastian Fink während seiner Ermittlungen durchläuft. Während zunächst der Todesfall des Reeders schnell geklärt scheint, traut Fink auf sein Bauchgefühl und gibt die Ermittlungen trotz Druck von seiner Chefin nicht auf.
Finks Dritter Fall hat mich genau so begeistert, wie die beiden zuvor und ich warte gespannt, ob es noch einen weiteren Fall geben wird.
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am 23. Oktober 2013
Dönhöff hat mit Sebastian Fink einen sympathischen Ermittler geschaffen, der eine nicht zu kaputte Vergangenheit und eine nicht zu kaputte Familiensituation hat. Etwas schwächer als „Savoy Blues“, dennoch für jeden Hamburgfan ein Pflichtkauf!
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am 6. Februar 2014
Von Fall zu Fall besser und weniger durchschaubar, was der Spannung zuträglich ist. Lesevergnügen für Krimifreunde, das den Wunsch weckt, Hamburg wieder einmal einen Besuch abzustatten - allerdings mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass Seeluft nicht immer gesund ist...
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. März 2013
In „Seeluft“ muss der junge Hamburger Kommissar Sebastian Fink bereits seinen dritten Fall lösen (Davor kommen die Bücher Savoy Blues: Ein Fall für Sebastian Fink]und [[ASIN:325724018X Der englische Tänzer: Ein Fall für Sebastian Fink). Wie jeder der Vorgängerfälle spielt auch Finks dritter Fall als Ermittler in der Hansestadt Hamburg. Und der Mordfall, den er zu lösen hat, ist eigentlich ein ganz Unspektakulärer – wenn das Opfer nicht Chef einer der größten Hamburger Reedereien gewesen wäre. Dieser wurde offensichtlich von einem Auto angefahren und dann verletzt liegengelassen. Wenig später war das Opfer tot und nun muss sich Sebastian mit seinem jungen Team an des Rätsels Lösung machen.

„Seeluft“ ist unaufgeregt und recht beschaulich geraten. Mit Sebastian Fink steht endlich einmal ein Ermittler im Mittelpunkt, der weder depressiv, noch Substanz-abhängig oder mit familiären Problemen gezeichnet ist. In der heutigen Krimilandschaft eigentlich eine krasse Ausnahme. Fink lebt in einer familien-ähnlichen WG und kann sich ganz seinen Fällen verschreiben.
Glaubt man in „Seeluft“, dass der Fall nach der Hälfte des Buches gelöst ist, so packt Friedrich Dönhoff noch einmal eine Pointe aus und wendet den ganzen Plot.
Wie das Cover nicht gerade subtil impliziert, geht es neben der Suche nach einem Mörder in „Seeluft“ auch um die Fragen des Schiffsverkehrs in Hamburg und dessen ökologischen Konsequenzen. Im Plot, der den Roman beherrscht, spielen nämlich auf die Auseinandersetzungen zwischen Öko-Vertretern und der Industrie eine Rolle und machen so aus „Seeluft“ mehr als eine platte Mördersuche.

Wer auf Krimis aus Deutschland mit ruhigem Tempo steht und wer genug hat von stereotypen Ermittlern, dem könnte der neue Krimi von Friedrich Dönhoff durchaus gefallen. Wer aber eine Hatz durch Hamburg im Stile der Romane von Craig Russell oder des neuen Hamburger Tatorts erwartet, der sollte die tunlichst die Finger von diesem Buch lassen. Ansonsten ein im besten Sinne des Wortes netter Krimi aus der Hansestadt Hamburg!
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am 30. Mai 2017
Da hat einer seinen Krimi ziemlich vergeigt. Dabei ist der Stoff heiß: Hamburg, Großreederei, Schweröl-Emissionen der großen Schiffe, Krebsverdacht, der Konflikt zwischen Megahandel und Ökopolis, eine Liebesgeschichte, St. Pauli-Kiez, Hafen-City, kaputte Ehe, Affären.... – was für ein Rahmen! Aber es funktioniert nicht bei Friedrich Dönhoff. Die Figuren werden nicht entwickelt, Fäden werden aufgenommen und fallengelassen, Hamburg-Flair entsteht nicht, und wer schon drei-, viermal da war, denkt: wieso schreibt der das so seelenlos, so blutleer? Das lässt Raum für einen anderen Ansatz. Wir geben zwei von fünf Punkten. Dickes Buch, dünne Story.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. April 2013
Maik Keilenweger hat ein schönes Leben. Er leitet eine Hamburger Reederei, seitdem er die Tochter des Besitzers geheiratet hat, und er hat eine liebenswerte Geliebte.
Sein Tod ist jedoch weniger schön. Er stirbt, von einem Auto angefahren, am Bordstein liegend, unbemerkt und allein.
Kommissar Sebastian Fink wird von den Ermittlungen kreuz und quer durch Hamburg geführt. Und dann bekommt er auch noch Besuch von seiner Großmutter.
Der Protagonist ist mir sympathisch. Endlich einmal ein Ermittler, der sich nicht von Problemen und irgendwelchen Süchten überwältigen lässt.
Das im Klappentext angekündigte Familiengeheimnis wurde mir jedoch zu kurz und beiläufig abgehandelt.
Mir war relativ schnell klar, wer die Tat begangen hat, das Motiv allerdings blieb lange im Unklaren. Der Krimi blieb also trotzdem spannend.
Besonders interessant fand ich die in die Krimihandlung eingebauten Informationen über die ökologischen Probleme, die durch Container- und Kreuzfahrtschiffe entstehen. Da kommt noch Einiges auf die Hamburger zu.
Das kräftig dosierte Hamburger Lokalkolorit dieses Krimis hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich sollte mal wieder hinfahren…
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. März 2013
Es ist der dritte Fall für Kommissar Sebastian Fink in Hamburg. Er ist kein Commissario Brunetti, kein Inspector Lynley und auch nicht Bruno ( Chef de Police ), aber nicht weniger spannend als die drei vorgenannten Ermittler. Ich mag den Erzählstil von Friedrich Dönhoff und er hat wieder einen unterhaltsamen spannenden Krimi geschrieben. Danke.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 28. März 2013
Maik Keilenweger - Chef der großen Hamburger Reederei Köhn liegt in der Nähe des Fischmarktes tot zwischen parkenden Autos. Nach einem Besuch bei seiner Geliebten wurde er offenbar angefahren und dabei tödlich verletzt. Unfall? Zufall? Mord? Sebastian Finks Team übernimmt die Ermittlungen und sie treffen bald auf die üblichen Verdächtigen: betrogene Ehefrau, ehemalige Mitarbeiter, Konkurrenten, verbitterte Manager, aber vor allem die Umweltorganisation Ökopolis, mit der die Reederei Köhn in erbittertem Streit liegt. Auch das Privatleben nimmt Sebastian in Anspruch: eines Morgens taucht unverhofft seine taffe Großmutter auf und konfrontiert ihn mit einem bestens gehüteten Familiengeheimnis.

Der Autor greift in diesem Krimi eine hochbrisante, doch selten im öffentlichen Rampenlicht stehende Thematik auf: Schiffsemmissionen. Für einen Krimi, der in Hamburg bzw. St. Pauli spielt, ein Top-aktuelles und damit nicht nur für diesem Kriminalroman interessantes und spannendes Thema.
Friedrich Dönhoff verzichtet dabei ganz konsequent auf gewaltvolle Szenen, er setzt auf die Kraft seiner Dialoge, normale Ermittlungsarbeit, überraschende Wendungen und Zusammenhänge im Plot und legt hie und da falsche Fährten verschenkt aber durchgehend vorhandenes Potential.

Die Protagonisten bzw. Rand-Figuren beschreibt er zwar liebevoll aber oberflächlich, einzig die Passagen um das frisch verliebte Studentenpärchen Elisabeth und Hugo sind wirklich gelungen und bereichern das Ganze ungemein. Vieleicht muss man hier die beiden ersten Bände gelesen haben, schade.
Obwohl dieser gewaltlose Krimi über ein wirklich interessantes Thema handelt, verzettelt sich der Autor doch das eine oder andere Mal mit seinen nicht ganz ausgereiften Figuren und deren an den Haaren herbei gezogenen Motiven. Dadurch gerät das erzählerische Moment leider in den Hintergrund. Einige Sequenzen wirken hölzern, hineingepresst und irgendwie fehl am Platz. In dieser Form wirkt das Ganze einfach zu brav, dem ganzen Plot fehlt dadurch der Pep!
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. Juni 2013
Warum muß ich mindestens 20 Wörter schreiben, wenn die Bestellung und Lieferung einwandfrei gelaufen sind? Das ist mehr als überflüssig.
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