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am 14. Februar 2014
...kann dieses Buch ja lesen :-)
Als Martin Suter - Fan (jedenfalls bisher) war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Der Anfang versprach auch eine spannende Geschichte und so blieb ich neugierig an der Lektüre.
Irgendwann kamen dann die Längen. Doch im Vorwort wird ein überraschendes Ende versprochen, was mich durchhalten ließ. Irgendwann habe ich die ewigen Textpassagen über das "Bäumchenschneiden", "Möbel-und Gartenvermessen" dann überlesen - zum Glück muss ich im Nachhinein sagen, denn das Ende ist wirklich überraschend: nämlich einfach nur ärgerlich.
Vielleicht wollte der Autor einfach seinen Lesern einfach ein wenig "Zeit stehlen" - Gelungen
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am 1. September 2012
"Du glaubst nicht daran, aber du tust das alles in der Hoffnung, dass du dich irrst." S258

Peter Taler lebt in einer langweiligen Siedlung aus mehr gleichen als individuellen Häusern, mit ebenso gepflegten, wie maßlos überladenen Gärten - dennoch eher anonym, als miteinander - vor allem dann, wenn eine junge Frau vor der eigenen Haustüre erschossen wurde und ein ratlosen, unendlich trauernden Ehemann zurück bleibt.

Doch Peter Taler ist nicht der einzige der trauert, nicht der einzige, der sich einigelt und mit jedem Tag ohne Veränderung eigenbrödlerischer wird. Denn gegenüber lebt Albert Knupp, 82 jährig und seit zwanzig Jahren Witwer. Doch so verschroben Knupp auch ist, er hat einen Plan.

In der Hoffnung den elften Oktober Neunzehneinundneunzig erneut erleben zu dürfen, versucht er seine sichtbare Umgebung wieder zurück zu gestalten, um alle Veränderung zu jenem Tag auszulöschen, damit die Zeit zu negieren und seiner geliebten Martha noch einmal zu begegnen. Zuerst widerwillig lässt Taler sich vom Alten mit Hinweisen und Bildern auf den möglichen Mörder Lauras schließlich einwickeln und verspricht, dem Alten bei seinem Vorhaben zu helfen.

Wie üblich schreibt Suter präzise, trocken und überaus nüchtern. Dennoch ist der neue Roman wesentlich stiller, melancholischer aber auch mysteriöser als frühere. Sehr detailliert wird der Gustav-Rautner-Weg beschrieben, die Häuser und Gärten, die Zimmer in Knupps Haus und die im Laufe der Geschichte zu Hochtouren auflaufende Rekonstruktionsarbeiten.

Die Charaktere sind gut ausgefeilt und bestechen mit gewohnter Persönlichkeit! Allein ihre Beobachtung wird niemals langweilig. Die Idee, keine Veränderung zu akzeptieren und die Zeit verschwinden zu lassen ist ausgesprochen gut! Dennoch hat mich Suter erstmalig in seinen übermäßigen Beschreibungen und Konstruktionen gelangweilt. Meist kratzt er die Kurve rechtzeitig und die Geschichte erhält durch neue Ideen, Richtungen oder Planänderungen etwas frischen Schwung. Dennoch, eine gewissen Länge ist nicht von der Hand zu weisen.

Am Ende darf eine scharfe Pointe erwartet werden - so long!
... und dann ... eine zweite ???, an der "Die Zeit, die Zeit" und ich schlussendlich gescheitert sind.

Machen Sie sich Ihr Bild.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. Januar 2015
Zwei verwitwete Ehemänner verschiedener Generationen tun sich zusammen.
Sehr spannende Theorie, interessante Charaktere, fesselnd bis zum Schluss und ein tolles Ende.
Für Leute, die mal etwas Anderes lesen wollen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 29. November 2012
Wieder eines dieser abstrusen bücher von Martin Suter. Konnte mich vor lachen nicht halten. Die beiden hauptfiguren sind sehr überzeugend geschildert und sehr, nein, extrem schräg, einfach vollkommen irre! Eine sehr amüsante lectüre, wenn man gerne bizarre geschichten mag, sehr kurzweilig. Dazu noch die sehr präzise sprache, Martin Suter aalglatter, perfekter schreibstil.
Absolut empfehlenswert!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. Dezember 2013
Spannend wie ein Krimi, wieder mal ein super Buch von Martin Suter. Ich konnte es nicht zur Seite legen.
Ein Buch das nachwirkt und einem zum Nachdenken anregt,
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am 10. Oktober 2012
Wer kennt nicht diese Versuche, sich an verstorbene geliebte Personen zu klammern oder die "gute alte Zeit" herauf zu beschwören. Besonders schwer wird ein Loslassen, wenn die geliebte Person einen scheinbar sinnlosen Tod gestorben ist. So wie bei den Hauptpersonen dieses Buches geschehen: die Frau des einen ist scheinbar grundlos vor der Haustür erschossen worden, die des anderen ist an einer Virusinfektion in Afrika gestorben, weil er auf der Afrikareise bestanden hat und nicht nach Nepal mit ihr wollte. Nun versucht der Ältere mit Hilfe des Jüngeren die Zeit zurück zu drehen und alle sichtbaren Umstände genau so herzurichten, wie sie an jenem bestimmten Tag gewesen sind, als seine Frau noch lebte. Er erhofft sich dadurch eine Wiederkehr der Verstorbenen und eine mögliche neue Weichenstellung, eine Korrektur des Schicksals wie durch eine Reise mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit, um diese dann zu ändern. Zugegeben: ein faszinierendes Thema, zumal Martin Suter es wohl wie kaum ein anderer versteht, spannende Unterhaltung mit der Erörterung existenzieller philosophischer Fragen zu verbinden. Für mich war es jedenfalls das richtige Buch zur richtigen Zeit. Ich habe es genossen. Der Einwand, dass dieses Buch leider einige Längen hat, besteht sicher zu recht. Ich habe diese einfach überflogen und den ausgezeichneten Gesamteindruck von diesem Werk hat es nicht geschmälert.
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am 6. März 2014
Was soll ich weiter sagen: das Buch war genial, die Geschichte auch. Jeder der Suter liebt, wird auch dieses Buch mögen.
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am 29. September 2012
Die Story hätte eine gute Erzählung werden können. Sie als Roman auszudehnen, war eine schlechte Entscheidung. Ohne die vielen, mit der Zeit (sic!) langweiligen, peniblen Beschreibungen verschiedener Arbeitsvorgänge, reduziert auf die Essenz der Idee, wäre die Geschichte als phantstische, mysteriöse Kurzgeschichte, im Stil dieses Genres durchaus interessant gewesen. So hatte der Roman ziemliche Längen und wirkte abschnittweise bemüht.
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am 17. September 2012
Martin Suters Bücher passen eigentlich nur in eine Schublade BESTSELLER, alle anderen Zuordnungen wie KRIMINALROMAN, PSYCHOTHRILLER greifen zu kurz.
Ich habe alle seine Romane mit großem Vergnügen gelesen
Er gibt immer wieder feine Psychogramme seiner Helden und Antihelden.
Zunächst lässt er diese und den Leser völlig im Unklaren über die Lösung der Rätsel, die sie umgeben. Dann, irgendwann ist der Held einen Schritt weiter als der Leser.
Es sei denn, auch diesen erfasst schon eine böse Ahnung, wie es mir ab Mitte des neuen Romans ging.
Auch das schadet dem Lesevergnügen nicht, denn Suter hat immer noch eine Überraschung in der Hinterhand. Er ist ein Meister des schnörkellosen, spannenden Erzählens und zieht den Leser bis zum überraschenden Ende in seinen Bann.
Auch in seinem neuen Roman gehen seine Helden wieder auf Spurensuche. Die Zeit ist diesmal das eigentliche Thema. Im Mittelpunkt steht die Frage „Gibt es die Zeit überhaupt?“ oder ist es nur eine Erfindung des Menschen, um die Abfolge der Ereignissen zu strukturieren? Kann man ein bestimmtes, schlimmes Ereignis verhindern, indem man einen Zustand in der Vergangenheit rekonstruiert.
Manch einem Leser mag diese Rekonstruktion zu detailbesessen und akribisch beschrieben sein. Anderen wird das intellektuelle Spiel mit der Zeit (Oder Nicht-Zeit?) wenig anregend vorkommen.
Zumindest verliert man beim Lesen das Gefühl für die Zeit – so aufregend vermag Suter zu erzählen.
Ein Leseabenteuer der besonderen Art, das in unsere Zeit passt.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 29. August 2012
Peter Taler beobachtet von seinem Fenster das Haus gegenüber und hält das Geschehen sogar mit einer Videokamera fest. Dort wohnt der 82jährige Knupp, pensionierter Lehrer und Witwer seit über zwanzig Jahren. Nach dem Tod seiner Frau war der alte Herr immer eigenbrötlerischer geworden und pflegte keinerlei Kontakt mit der Nachbarschaft.

Für Taler war Knupp sogar nicht ganz normal. Hatte der Alte vielleicht sogar etwas mit Lauras mysteriösen Tod vor einem Jahr zu tun? Man hatte sie einfach vor dem Hauseingang tot aufgefunden. Taler verstrickt sich immer mehr in die Geschehnisse auf der anderen Straßenseite. Dabei bemerkt er, dass dort nicht nur merkwürdige Dinge vor sich gehen, sondern, dass er ebenfalls beobachtet wird.

Da treffen sich die beiden Nachbarn zufällig und Knupp erzählt von einem möglichen Wiedersehen mit ihren verstorbenen Frauen. Unsinn, denkt Taler, denn die Zeit kann man ja schließlich nicht zurückdrehen. Der scheinbar senile Knupp hat jedoch eine Theorie, um einen geliebten Menschen wiederzufinden. Dazu muss man nicht wie einst Orpheus ins Totenreich hinabsteigen, sondern nur die Veränderungen rückgängig machen. Quasi den Moment wiederherstellen, an dem man dem Schicksal eine andere Wendung geben kann.

Eine verrückte Idee, für die Knupp allerdings Beweise von historischen Persönlichkeiten hat. Bei der Verwirklichung seines Vorhabens soll Taler ihm helfen. Der muss jedoch festEstellen, dass er nur Knupps Werkzeug ist, und dass auch Lauras Tod nur ein Teil des ganzen Planes war.

Manfred Orlick
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