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am 18. September 2012
„Nonnenkloster“ nennen die Leute im südhessischen Mörlenbach das Haus, in dem drei Generationen unter einem Dach leben. Da ist Hildegard, die alte verwitwete Großmutter, ihre Tochter Ellen, geschieden, und die mit dem von den beiden eher ungeliebten Uwe liierte Tochter Ellens namens Amalia.

Sie führen eine typische Frauenwirtschaft und wursteln sich so durch ihr Leben. Eines Tages aber steht ein fremder Mann vor der Tür und stellt sich als der Halbbruder von Ellen vor. Nach langem Hin und Her stellt sich diese Behauptung als wahr heraus. Doch sie bleibt nicht die einzige Unregelmäßigkeit im Stammbaum der Familie.

Nun, denkt der Leser nach den ersten Kapiteln, das könnte wieder ein schöner Plot werden und er fragt sich, ob Ingrid Noll wieder einen ihrer verdeckten Morde eingebaut hat. Doch dann wird die Geschichte zunehmend platter. Auch als Ellen und Amalia zusammen mit dem Halbbruder Gerd und dessen alkoholabhängiger Frau Ortrud auf eine von Gerd bezahlte Kreuzfahrt in See stechen, kommt kein Pep auf. Im Gegenteil. Es langweilt immer mehr. Ich habe das Buch eigentlich nur zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Und auch dieses Ende war mehr als enttäuschend flach und nichtssagend.

Ein sehr schwaches Buch einer Autorin, die schon viel bessere Bücher geschrieben hat.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. August 2012
Was hat Ingrid Noll für phantastische Krimis und Romane in der Vergangenheit geschrieben!
Scharfsinnig, excellent in der Wortwahl und spannend in der Umsetzung.
Man fieberte beim Lesen mit den Hauptakteuren der Handlung und wurde von Frau Noll immer handlungstechnisch überrascht.
Mit ihrem neuen Buch " Über Bord" überrascht Ingrid Noll erneut, doch diesmal im Negativen.
"Über Bord" ist eher ein Frauenroman, als ein Krimi, ohne große Spannung und mit vorhersahbarer Handlung.
Ellen, eine Verwaltungsangestellte, lebt mit Tochter Amalia im Haus ihrer Mutter Hildegard. Sie führt ein eher tristes Leben ohne große Abwechslungen. Eines Tages erscheint Gerd in dieser tristen Idylle, ein unehelicher Sohn von Ellens Vater. Die Familie nimmt ihn freudig auf und Gerd revanchiert sich, in dem er und seine Frau ORtrud, Ellen und Amalia zu einer Kreuzfahrt einladen! Einer der Akteure aber wird diese Reise nicht überleben!
Leider ist der Roman alles andere als spannend.
Der erste Teil berichtet von den familiären Verhältnissen, lernt die Akteure und deren kleinere und größere
Geheimnisse kennen. Der zweite Teil ebbt schlichtweg ins öde ab! Die Handlung ist belanglos und vorhersehbar.
Keine Spur vom schwarzen Humor der Ingrid Noll früherer Zeiten!
Eingefleischte Noll-Fans werden nicht auf ihre Kosten kommen!
Schade!
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am 16. August 2012
Mit ihrem schwarzen Humor und viel böser Ironie ist Ingrid Noll eine der bekanntesten Krimi-Autorinnen Deutschlands geworden. In “Über Bord” geht es um die Hindernisse, die allzu oft den Dingen im Wege stehen, die wir eigentlich möchten. Da ist der Freund von Amalia, der die Frauenidylle in der “Nonnen-Villa” stört. Da sind all die Haustiere, die Ellen nicht um sich haben möchte und da ist Ortrud, die ihr den Weg zu ihrem vermeintlichen Traummann versperrt. Im wahren Leben wünscht man sich tragische Unfälle, im Roman gibt es ganz andere Möglichkeiten, um die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Zwar verliert sich Ingrid Noll in “Über Bord” manchmal ein wenig zu sehr in “Traumschiff”-Beschreibungen und hält mit ihrem eigentlichen Talent, dem Beschreiben von bösen Wünschen, ein wenig hinter dem Berg, aber natürlich gibt es auch hier einen wunderbar bitterbösen Plot, der über manche Länge hinwegtröstet. “Über Bord” wird perfekt von der Schauspielerin Uta Hallant gelesen, die allen Figuren viel Leben einhaucht und die Geschichte mit jeder Menge hintergründigem Witz vorträgt.
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Zum Inhalt (Achtung Spoiler):

Ellen und ihre Geschwister erfahren durch Zufall, dass sie noch einen Halbbruder haben, den ihr Vater außerehelich gezeugt hat. Besagter Halbbruder namens Gerd ist ein sympaghischer Mensch, der sich gut in die Familie einfügt. Leider ist er mit einer unsympathischen Alkoholikerin verheiratet. Gerd und seine Frau unternehmen eine Kreuzfahrt, zu der sie Ellen und ihre Tochter einladen. Auf der Kreuzfahrt kommen Gerd und Ellen sich näher, nur Gerds Frau Ortrud ist im Wege...

Aus diesen Vorgaben hätte Ingrid Noll eigentlich einen spannenden Krimi machen können. Hat leider nicht funktioniert. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich mehr genervt und auch gelangweilt hat.

Grund: Es werden unzählige Nebenhandlungen angerissen und nicht mehr weitergeführt. Die erwachsenen Geschwister bekommen von heute auf morgen einen bis dato unbekannten Halbbruder. Eigentlich ein Thema, das zu interessanten zwischenmenschlichen Dialogen / Konflikten / Beziehungen führen könnte, aber nein: Hier treffen sich alle zum Kaffeetrinken und die Handlung versandet sang- und klanglos im Nichts. Das Wichtigste, was Ingrid Noll an dieser Stelle betonen musste, ist, mit welchen Blumen die Mutter der Geschwister den Tisch schmückt und welchen Kuchen sie backen wird.

Auf der Seereise unternimmt Ellens Tochter Amalia einen Ausflug mit einer wesentlich älteren Showtruppe auf die Yacht eines russischen Ölmagnaten. Prima, hier könnte Spannung reinkommen - passiert aber nicht. Amalia kehrt einfach am nächsten Morgen zum Kreuzfahrtschiff zurück. Also hätte man sich diese belanglose Episode einfach sparen können. Ebenso die Darstellung der beiden Hundepsychologen - welche Rolle die im Roman einnehmen, ist mir bis zum Schluss nicht klargeworden.

So läuft es ständig in diesem Buch. Es tauchen Protagonisten auf, es werden Handlungen angerissen, man wartet von Seite zu Seite darauf, dass irgendetwas Spannendes passiert, dass die Personen für die Handlung wichtig werden - und nichts geschieht. Einfach gar nichts. Und auch auf die spannenden, nahtlos in die Handlung eingefügten Morde, die für Ingrid Nolls Romane so typisch waren (z.B. in "Die Apothekerin") wartet man hier vergebens. Es gibt zwar eine Leiche, aber dass es diese geben wird ist spätestens ab Seite 10 vorauszusehen. Und wie es nach dem Mord weitergehen wird, ist ebenfalls nicht spannend, sondern von vornherein klar und absolut tödlich langweilig.

Zu allem Überfluss ist der Roman sehr unbeholfen formuliert. Beispiel: Es steht im Text "Gerd und Ellen wollten sich dann der Stadtrundfahrt anschließen. Amalia beschloss, lieber etwas anderes zu tun." Das klingt nicht nach einer erfolgreichen Romanschriftstellerin, sondern nach einer Nacherzählung eines Viertklässlers. Frau Noll lässt ihre Protagonisten, wenn diese etwas berichten, meist im Präteritum sprechen (wir gingen, wir lasen, wir schliefen). Dies klingt holprig und ist absolut unüblich. In gekonnt geschriebenen Romanen wird für die wörtliche Rede meist das Perfekt verwendet (wir sind gegangen, wir haben gelesen, wir haben geschlafen), was sich wesentlich angenehmer und flüssiger lesen lässt.

Also: Dieses Buch ist mit den bisherigen, wirklich guten Krimis von Ingrid Noll nicht zu vergleichen. Künftig werde ich mich nicht mehr auf den Namen der Autorin verlassen und dadurch Bücher sozusagen "blind" kaufen. Ohne Leseprobe geht an dieser Stelle für mich gar nichts mehr.
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am 18. August 2012
Nachdem ich jahrelang alle Bücher von Ingrid Noll verschlungen habe, ja geradezu dabei war ihr einen Schrein zu errichten, bin ich nun maßlos enttäuscht.
Ja es lassen sich hier und da Ansätze des alten Schneids erkennen, aber ein echter Nollkrimi ist das nicht. Die Geschichte fängt ganz gut an und hat auch einen akzeptablen Höhepunkt, aber irgendwie wirkt das ganze etwas leer. Die Bissigkeit scheint verloren gegangen. Dabei war der letzte Roman "Ehrenwort" in meinen Augen noch in guter Tradition geschrieben.
Vielleicht erwartet man aber auch immer wieder ein neues Feuerwerk an Boshaftigkeiten und Schlitzohrigkeit, wenn man schon so viel von ihr gelesen hat. Das Ende erschien mir viel zu harmlos, da hatte ich mehr Mord und Totschlag erwartet. Zumal die Wege der Noll- Heldinnen doch normal mit Leichen gepflastert sind, was man ihnen zu allem Überfluss dann auch nicht einmal übel nehmen kann. Diese Heldin wehrt sich keineswegs ausreichend, da hätten mehr tote Lover Platz gehabt.
Das nächste mal bitte wieder eine echte "femme fatale der Einbauküche" Frau Noll
- die lieben wir doch so an ihnen.
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am 6. August 2012
Wie der Titel schon sagt, die Noll typische, liebenswerte, sarkastisch-zynische Beschreibung der einzelnen Charaktere ist total über Bord gegangen. Geblieben ist eine lauwarme Erzählung, die man nicht gelesen haben muss.
Wäre dies das Erstlingswerk von Ingrid Noll gewesen, keiner hätte je wieder ein Wort über Noll verloren.

Neue Werke von Noll kann man also nicht mehr, ohne vorher hineinzulesen, kaufen.
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Lange konnte ich von Ingrid Noll nicht lassen, liebte ich doch ihre ersten Bücher. Den rabenschwarzen Humor, die saftig-prallen Storys. Eine Sensation auf damaligen Büchertischen. Doch die letzten Romane haben mir immer weniger gefallen. Ich fand sie fade und zäh, musste mich mühsam voranarbeiten und habe sie irgendwann weggelegt. "Über Bord" empfinde ich als derart langweilig, unstrukturiert und verschwatzt, dass es mich richtig sauer macht. Es war das letzte Buch von Ingrid Noll, das ich gekauft habe, schade.
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am 30. September 2012
Ich war immer ein großer Fan von Ingrid Noll und ihrem Sarkasmus, doch leider nimmt der mit den letzteren Büchern immer mehr ab. Keines kann mehr an z.B. "Die Apothekerin" oder "Kalt ist der Abendhauch" anschließen.

"Über Bord" wirkt einfallslos, langatmig und chaotisch. Man wartet mit jedem Satz auf eine spannende Wendung und Ingrid Nolls typischen Humor, doch leider passiert nichts, das nicht in irgendeiner Weise vorhersehbar ist.

Ich hatte den Eindruck, dass Ingrid Noll zwanghaft einen vom Verlag eingeforderten Buchtitel verfassen musste ohne auch nur den geringsten Funken Leidenschaft ins Schreiben zu legen.

Schade - bei ihrem nächsten Buch werde ich mir genauer überlegen ob ich nochmal zugreife!
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Seine Freundin Amalia wohnt mit ihrer Mutter Ellen im Haus ihrer Oma Hildegard, deshalb sucht Uwe eine Möglichkeit, sich bei Hildegard, die ihn bisher wegen seines etwas extravaganten Äußeren ablehnt, einzuschmeicheln. Und da hat er auch genau das Richtige gefunden. Einen süßen kleinen Welpen, natürlich ein Weibchen, denn Rüden und andere männliche Wesen sind in diesem Dreigenerationenhaus, von den Nachbarn Nonnenkloster genannt, nicht erwünscht.
Daher wird auch der gutaussehende Fremde namens Gerd nicht gerade freundlich von Ellen aufgenommen, als er Kontakt mit der Familie aufnimmt. Er habe herausgefunden, dass er ihr Halbbruder sei, behauptet Gerd. Als ob die Familie nicht schon groß genug ist.
Ellen fühlt sich ohnehin zu kurz gekommen, hat sie doch einen langweiligen Job im Einwohnermeldeamt, Geldsorgen und einen furchtbar grauen Alltag.
Nach einigen DNA-Tests stellt sich heraus, dass Gerd wirklich ein Sohn von Hildegards Mann ist. Ganz nebenbei haben diese Tests allerdings auch noch andere höchst überraschende und peinliche Ergebnisse, und das für Gerd einberufene Familientreffen ist der Auftakt zu verstörenden Ereignissen.
Ellen und Amalia freuen sich dennoch über die Einladung von Gerd und seiner Frau, sie auf eine Mittelmeer-Kreuzfahrt zu begleiten, aber sie ahnen ja auch nicht, was dort auf sie zukommt.
Und natürlich, man ahnt es schon, es endet mörderisch.
Eine ganz normale Familiengeschichte mit Geheimnissen, Betrug, fremdgehenden Männern, trinkenden Frauen, falschen Freunden, nervigen Verwandten und Konflikten also. Aber wie immer bei Ingrid Noll ist das hervorragend beschrieben, und das macht diese Geschichte zu einer besonderen Familiengeschichte. Noll reichen wenige Worte, um einen Charakter lebendig werden zu lassen und um dezente Hinweise auf die menschlichen Abgründe zu streuen.
Dazu bietet auch die Kreuzfahrt einen perfekten Rahmen, denn das Schiff ist von skurrilen, eigenwilligen und extravaganten Charakteren bevölkert, die für eine unterhaltsame Lektüre sorgen.
Ingrid Noll hat einmal mehr meisterhaft und mit feiner Ironie hinter die Kulissen der Familienidyllen gesehen und Verbrechen gefunden.
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am 25. August 2012
Wie krallt man sich den Mann einer anderen - und das nicht gerade auf die feine Art.
Ellen - Mutter zweier erwachsener Töchter lebt mit ihrer betagten Mutter in einer baufälligen Jugenstilvilla, die aus besseren Zeiten stammt.
Sie suchen einen betuchten Mann, der sich ihrer Geldnot annehmen könnte. So kommt der Halbbruder Ellens, der Architekt ist, gerade richtig.
Aber wie das Leben so spielt, wird trotz verzweifelter Anstrengung Ellens nicht das daraus, was sie sich eigentlich gewünscht hätte.
Kein richtiger Ingrid NOll Sarkasmus, nur ein lauer Abklatsch dessen, was sie sonst abgeliefert hat.
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