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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
12
4,6 von 5 Sternen
Quer durch Athen: Eine Reise von Piräus nach Kifissia (detebe)
Format: Taschenbuch|Ändern
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TOP 500 REZENSENTam 2. August 2013
Alltagsliteratur aus Griechenland, aus Athen ist im Moment – wenn man den Nachrichten glauben darf – eher trist und von Angst, Hass und Niedergang geprägt. Korruption, eine im Untergang begriffene Wirtschaft und ein Land, das vor großen Umwälzungen steht, sind die aktuellen Themen.
Petros Markaris verschließt in seinen Werken nicht die Augen vor dieser Situation. Doch er schafft auch ein Refugium der Gelassenheit, eine träumerische Reise in die Vergangenheit: Mit der Elektrischen durch die griechische Hauptstadt. Vom Hafen in Piräus nach Kifissia. Der Autor lebt seit Jahrzehnten in Athen und hat im Laufe der Jahre unzählige Geschichten seiner neuen Heimat gesammelt. Und nun fährt er mit dem Leser die Strecke der Stadtbahn von Anfang an ab. Links und rechts liegen nicht nur Zeugen der Menschheitsgeschichte, sondern auch die kleinen Schicksale, die eine Stadt ausmachen. Und so ganz nebenbei erhält der Leser Einblick in die Befindlichkeiten der Griechen.
Auch Athen hat seine Victoria-Station, genau wie London. Sie befindet sich unter den Kyriakou-Platz und wurde 1948 wiedereröffnet. In diesem Jahr fanden zum zweiten Mal die Olympischen Sommerspiele in London statt. Die Namensgebung geht auch auf die englische Königin Victoria zurück. Kyriakou-Platz ist immer noch eine gängige Bezeichnung für den Platz, obwohl er schon seit Jahrzehnten Victoria-Platz heißt. Neuerungen setzen sich nur schwer durch …
An jeder Station bitte Petros Markaris die Mitreisenden / Leser zum Aussteigen. Als eloquenter Stadtführer begleitet er die wissensdurstige Menge durch das Chaos der Metropole. Am Ende der Reise fühlt man sich wie ein Einheimischer und kann ebenso manche Anekdote widergeben.
„Quer durch Athen“ ist einer der wenigen literarischen Stadtführer, die es in den Olymp der Stadtrundgänge schaffen. Das liegt zum einen an der überaus interessanten und unendlichen langen Geschichte der Stadt, aber auch an der eingängigen Sprache des Autoren.
Petros Markaris ist vor allem durch seine Kriminalromane des Kommissars Kostas Charitos bekannt geworden. Seine Reisebeschreibung scheint wie eine Flucht aus den Zwängen der Ermittlungen, ein Ausstieg vom Alltag. Doch Markaris kann nicht von seiner Stadt loslassen. Im August 2013 erhält er für seine Verdienste um die Vermittlung der deutschen Sprache und den internationalen Kulturaustausch die Goethe-Medaille.
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am 16. März 2011
wenn man athen nicht kennt, könnte das buch allenfalls ein einstieg in die alltagswelt der stadt sein. wenn man es jedoch kennt, hält das buch wie versprochen den einen oder anderen geheimtipp bereit, verrät aber ansonsten nicht viel neues.
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wirklich irritiert hat mich markaris kritische haltung gegenüber allem neuen und der nostalgisch-konservative unterton, auch wenn es vielleicht interessant ist, diesen unterton mit etwas hintergrundwissen einer spezifisch griechischen politischen gesinnung zuzuordnen.
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langatmig wird es an den stellen, in denen der autor immer wieder die gleichen tatsachen beschreibt (zb. die wohnbaupolitik). schön sind allenfalls noch die kleinen historischen alltagsepisoden.
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2-3 sterne.
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am 22. September 2011
Petros Markaris kennt und liebt sein Athen, keine Frage. Und er möchte offensichtlich, dass auch andere diese Stadt erstens kennen und zweitens vielleicht sogar lieben lernen. Wer seine Kriminalromane kennt, weiß, dass er seine Leser gerne auf stundenlange Trips durch die Athener Häuserschluchten, entlang der großen Verbindungsstraßen, auf kleine versteckte Plätze und in staubige Parks mitnimmt (die Beschreibungen der Wege, die Costas Charitos da pro Buch zurücklegt sind übrigens fürs deutschsprachige Publikum gekürzt worden...). In diesem trotzdem erstaunlich kompakt gehaltenen Band darf er seine Leser nun nach Lust und Laune quer durch Athen entführen. Wir steigen ein in die "Elektrische" und rattern von Piräus nach Kifissia. Aber nicht nur geografisch bewegen wir uns weiter, wir tauchen dank der wunderbaren Anmerkungen und Anekdoten auch tief ein in die Geschichte der neuen griechischen Hauptstadt. Nach etlichen Stop-over Besuchen auf dem Durchmarsch zu den Inseln werde ich das nächste Mal ganz bestimmt zumindest Teile dieser Reise in natura nachvollziehen. Denn vieles hatte schon jetzt großen Wiedererkennungswert und ich bin sicher, dass man alles, was Markaris in diesem Buch beschreibt, auch wirklich so vorfindet. Ein spannendes Leseabenteuer, das man am besten auch tatsächlich "nachleben" sollte.
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am 22. Oktober 2014
Eine liebevolle Beschreibung aller Haltestellen, mit darin vorkommenden Gebäuden und handelnden Menschen in Athen. Ich habe selten so ein Buch gelesen, das voller Leben war. Die Geschichten, die damit verbunden waren, haben mich bis ins Innerste berührt. Hervorragend!

leseratte Okt. 2014
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am 1. März 2011
wer athen kennt und liebt wird gefallen an diesem buch finden.
für nichtkenner dagegen, wird es uninteressant und langatmig sein.
es steht viel über "vergangenes" und "erlebtes" darin.
über straßen, häuser, wohnblocks, tavernen und leute.
und sehr viel über, wie es früher einmal war in "athinai".
eine reise von stadtteil zu stadtteil.
lesenswert ist das werk allemal.
herr markaris liebt jedenfals athen.
wer es ihm gleich tut, sollte dieses buch einmal lesen.
das werk hat 175 seiten.
übersetzt von michaela prinzinger.
die 2003 den griechisch-deutschen übersetzerpreis erhielt.
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am 19. September 2013
....für Leute, die Athen schon kennen, oder sich die Zeit nehmen, auf diesem Weg Athen kennen zu lernen. Engagierte Schreibe. Gute Tipps, und Sie werden Athen lieben lernen
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am 29. Juli 2015
Der Autor Petros Markaris vermittelt die moderne Geschichte Athens spannend und anschaulich anhand des Athener Untergrund Bahn Netzes. So lernt man Athen kennen
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am 4. Dezember 2013
Die Schilderungen sind gut. Ich hätte mir noch mehr Details gewünscht. Und wieder soll ich noch neun Worte ergänzen! Reichen nicht die ersten zwei Sätze
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am 22. November 2016
Für kleines Geld sieht man viel vom Athen der "normalen" Bürger, schlägt manchen Reiseführer um Längen. Mir hat's gut gefallen.
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am 16. Januar 2016
Es war so gut, wie ich es erwartet hatte.
Ich bin voll und rundum zufrieden.
Es ist unbedingt jedem zu empfehlen.
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