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am 13. Juni 2013
Lieferung war bald da und das Buch in gutem Zustand. Allerdings hatte ich andere Erwartungen. Das das eine typische Seifenoper
mit Fortsetzungen ist, hatte ich nicht erwartet. Wenigstens ein wenig Witz hatte ich erwartet. Das war nichts. Viel Sex, wenig Erotik aber eine Menge soziales Seelengelaber. So habe ich es empfunden. Uninteressant . Leider habe ich gleich mehrere Bücher der Reihe bestellt. Nun liegen sie in der Flohmarktkiste. Anderen mag es ja gefallen. Ich habe mitten im ersten Buch aufgehört. Und mit Autos hatte es in der Geschichte auch nicht wirklich zu tun. Da erweckt das Cover aiuch andere Erwartungen.
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am 26. Juli 2009
Wenn der Name des Autors nicht auf dem Cover stehen würde - ich würde es nicht glauben, dass Djian der Autor ist. Nichts von dem, was ihn seit Jahren als Autor ausgezeichnet hat ist geblieben. Die Story ist langweilige, Höhen fehlen, keine Spannung, sein Stil ist verloren. Text Rückseite: "Ich versuche mich auf demselben Terrain durchzukämpfen, auf dem sich das Fernsehen bewegt, und ich versuche die zurückzuerobern, die kein Buch mehr aufschlagen und nur noch auf den Bildschirm starren. Die Schlacht ist vielleicht von vornherein verloren, aber man muss sie trotzdem schlagen ..." P.D. Also, dieses Buch treibt den Leser eher noch vor den Fernseher! Ziel komplett verfehlt.
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am 9. Januar 2010
Lange habe ich gezögert, bis ich zur Doggy Bag griff - als Djian-Einsteigerin. Die Idee einer Soap in Buchform bestehend aus 6 Seasons hat mir von Beginn an gut gefallen. (Ich vertraue auf die Meinung der zahlreichen Djian-Kenner und werde mich in seinem Werk von vorne nach hinten arbeiten und die ältesten Roman zuletzt lesen - das Beste zum Schluss.)

Der Vater Victor (70 Jahre) alt lebt in einem Hotel und kommt zum Schluss, dass es ab einem bestimmten Alter nicht mehr lohnt, die Familie wegen belebender Sexgeschichten zu verlassen - schließlich ist es mit der wilden Partyzeit nicht mehr so weit her. Irene (63 Jahre) hantelt sich von einem Glas Wermut zum folgenden bis zu dem Zeitpunkt an dem Edith (40 Jahre) nach zwanzig Jahren wieder auf die Bildfläche zurückkehrt. Edith, die vor zwanzig Jahren nicht entscheiden konnte zwischen den beiden Söhnen David dem älteren (42 Jahre) und Marc dem um ein Jahr jüngeren und sie damals so gegeneinander aufgebracht hatte, dass sie sich beinahe zerfleischt hätten, ...

Trotz Familienturbulenzen und durchwegs überraschenden Elementen, die ein Leben drastische verändern können, kommt die literarische Soap nicht an Klassiker wie "Dallas" oder "Reich und Schön" heran - gut so. Sehr humorvolle Episoden reihen sich (oft ohne Übergang) an tragische Ereignisse, das Erzähltempo ist überaus hoch, die Charaktere durchwegs eigentümlich. Am Ende bleibe ich Leser mit halben Wahrheiten zurück gelassen - und nun will ich wissen, wie das weiter geht - ganz nach Sinn und Zweck einer Soap.

Season zwei steht bereits im Regal.
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am 23. September 2009
Gelegentlich gibt man als Djian Fan ja mal seinen Namen bei Amazon ein, das was ich da sehen mußte war allerdings erstaunlich: Gleich sechs Bücher? Nummer Eins gleich gekauft und den Rest vorbestellt, gestern alles gekommen, nun habe ich noch 4,5 Bücher zu lesen.
Djians Stil ist üblicherweise das Tempo, was mir im ersten Band noch fehlt. Schreibübung schrieben schon andere Rezensenten, das ist sicherlich nicht ganz von der Hand zu weisen, obwohl diese Schreibübungen immer noch deutlich mehr Klasse besitzen als das, was an gähnender Langeweile von deutschen Autoren zu lesen ist. Keiner der handelnden Personen tritt aus der augenscheinlich breit angelegten Geschichte merklich heraus, was sicherlich einen anderen Eindruck hinterläßt als die vom atemberaubenden Tempo geprägten früheren Bücher. Nun, jetzt ist der Rest der Bücher übersetzt und wie auch schon geschrieben ist die Übersetzung gelungen und im Stile von Djian, ein besonderes Lob hierfür.
Man muß gespannt sein, wie die Sache weitergeht, man muß aber auch gespannt sein, welches Format sich als nächstes anschließt. Spannung in jedem Fall.
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am 10. Dezember 2009
Eine Seifenoper in Romanform, allein das hört sich schon interessant an. Und genau so ist es auch, man fühlt sich an die gewöhnlichen Elemente einer Seifenoper erinnert: Die schöne ehemalige Geliebte, die Tochter mit unbekanntem Vater, das gutgehende Geschäft, die Affäre, die Schicksalsschläge, die hier gehäuft auftreten ... alles ist da.
Natürlich leidet auch die Qualität des Geschriebenen darunter, dass es eine Seifenoper darstellen soll. Umgangssprachlich, platter als gewohnt, weniger abwechslungsreich und geschliffen ist die Sprache dieses Romans.
Die Charaktere selbst sind interessant, aber scheinen wenig selbstständig handeln zu können. Sie sind getrieben von ihren Leidenschaften, stürzen sich ohne nachzudenken ins Verderben, hat man den Eindruck. Als Leser sieht man den beiden Männern zu, schüttelt nur den Kopf und denkt sich: "Das ist ganz dumm, was du da machst." Aber man kann es ihnen ja nicht verbieten, ebenso wenig wie die Mutter, die zu drastischen Maßnahmen greift beim Versuch, ihre Söhne vor "dieser Hure" zu schützen. Auch Édith sieht, dass ihre Anwesenheit nur wenig Gutes hervorruft, kann sich aber nicht aufhalten. Und so sieht man den Charakteren zu, wie sie umeinander kreisen, ihre Umlaufbahnen verengen und alles auf einen großen Zusammenstoß hinsteuert.

Auch wenn "Doggy Bag Eins" nur der erste Teil einer sechsteiligen Serie ist, kann man ihn eigenständig lesen und sich erst orientieren, ob diese Art Roman überhaupt für einen geeignet ist. Wenn ja, sollte man sich die nächsten fünf Bände auch noch zulegen, wenn nicht, dann hat man wenigstens eine neue Entdeckung gemacht: Seifenopern funktionieren im Fernsehen, als Roman sind sie dann doch etwas zu anspruchslos.
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am 6. September 2009
Eine Soap von Phillipe Djian? Nein, das kann und muss ich nicht glauben. Wieso Autor und Verlag damit auf dem Umschlag werben? Ich habe nicht die geringste Ahnung. Aber eins weiß ich genau: Die Fans von Djian wollen von "ihrem" Autor alles Mögliche, aber ganz sicher keine Story, die einen Inhalt mit dem Begriff Soap rechtfertigt.

Wer sich trotz dieses abschreckenden Werbeslogans an das Buch wagt, wird sich nach einigen Seiten die schweißnasse Stirn abtupfen können und feststellen: Das war wohl doch nur ein Scherz. Denn -Doggy Bag 1- ist sicherlich kein würdiger Nachfolger von Romanen wie -Betty Blue-, -Rückgrat- oder -Erogene Zone-, es ist aber auch keine Soap. Ich würde das Buch als eine Art Schreibübung eines ganz Großen der Zunft beschreiben. Ein Buch, bei dem Djian nur an der Oberfläche gekratzt hat, aber das in einer Art und Weise, die als Verursacher Phillipe Djian deutlich und zweifelsfrei erkennen lässt.

Die Brüder Marc und David Sollens waren vor zwanzig Jahren in die selbe Frau verliebt. Für Edith schlugen sie sich gegenseitig fast tot. Aber dann verschwand Edith. Die Brüder führen heute ein Autohaus. Marc schläft sich durch die weibliche Bevölkerung der Stadt und David ist mit der Krankenschwester Josiane befreundet.
Plötzlich taucht Edith wieder auf. Zusammen mit ihrer 20jährigen Tochter Sonia. Irene Sollens, die Mutter der Brüder, befürchtet das Schlimmste. Sie weiß um das Geheimnis von Edith und ihrem Kind und will ihre Söhne nicht noch einmal so sehen wie früher. So macht Irene sich auf den Weg, um Edith wieder ins Nirgendwo zu schicken und landet dabei selbst in einem Nervenzusammenbruch. Marc nimmt die Beziehung zur verführerischen Edith wieder auf und David scheint mit Josiane glücklich zu werden. Als das Schicksal dann ein paar Dominosteine umwirft, scheint das Familienleben der Sollens wieder ins Wanken zu geraten...

-Doggy Bag 1- ist keine typische Djian Geschichte. Da ist nicht die große Liebe zwischen einem Außenseiter und einer magischen Frau der Mittelpunkt der Story, sondern das Familienleben eines seltsamen Haufens von Städtern. Man kann sich nicht so mit den Figuren identifizieren, wie das eine Betty oder ein Zorg zugelassen haben, aber natürlich ändern sich die Zeiten.

Nichtsdestotrotz atmet Djian aus allen Seiten der Geschichte. Es wird ganz sicher Kritiker geben, die eine Übersetzung von Uli Wittmann nicht für "Djian-würdig" erachten, aber das sehe ich anders. Klar ist Michael Mosblech DER Djian-Übersetzer, aber Wittmanns Arbeit bei -Doggy Bag 1- verschandelt Djians Stil nicht.

Für mich war -Doggy Bag 1- nach diesem Klappentext eine positive Überraschung. Moment mal...vielleicht haben die das genau deswegen gemacht...Also darüber muss ich noch mal nachdenken. In jedem Fall werde ich mir auch Band 2 zulegen. Ob Phillipe Djian es irgendwann noch einmal schaffen wird, seine Fans so zu begeistern wie früher? Ich weiß es nicht, aber ich hoffe es. Bis dahin nehme ich auch mit seinen Schreibübungen vorlieb.
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am 28. November 2009
Ich stimme denen nicht zu, die meinen, das habe nichts mehr mit dem viel gepriesenen Stil (vor allem von ihm selbst) von Djian zu tun. Natürlich lässt sich das nicht mit "Rückgrat" und "Verraten und Verkauft" vergleichen. Aber das tun die späteren Werke von Djian alle nicht.

Sprachlich und inhaltlich erinnert mich "Doggy Bag: Eins" an die Mörder-Trilogie. Die war auch eine nette Urlaubslektüre, aber eher zum Konsum als zum Mehrfach-Lesen geeignet. Ich finde, hier passiert sogar mehr (wobei die ganz großen Überraschungen in den vorhergehenden Romanen zum Teil so gut versteckt waren, daß man sie schon mal überlesen konnte).

Erstaunlich, dass ein Autor, der bisher mit einem Buch pro Jahr mehr als gefordert war, plötzlich sechs auf die Beine stellt. Aber das ist die Alters-Weisheit und auch die Routine (der Satz "man muss den Kelch bis zur Neige leeren" zieht sich routiniert durch sein Gesamtwerk).

Bisher (Band 1) wird Djian seinem Anspruch gerecht: Ich habe schon mehrfach den Fernseher ausgestellt und zum Buch gegriffen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, und behalte mir vor, meine Wertung zu revidieren. Aber der Anfang war vielversprechend.

Nachtrag: Ich bin jetzt bei Band 5 und behalte meine Wertung bei. Am Ende des letzten Bandes werde ich eine abschließende Kritik schreiben (die ich dann unter Band 6 einstelle). Nur so viel sei verraten: Es gibt mehr Überraschungen, als das Leben für ein gutes Buch bereithält. Aber es handelt sich hier ja um eine Soap!
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am 30. August 2009
Das Buch erzählt eigentlich eine ganz simple Familiengeschichte, über Liebe und Leidenschaft, Familienbande und Familienstreitigkeiten. Aber nebenher kommen auch so die kleinen Katastrophen zum Vorschein, und die bösen Schicksalsschläge, die nicht so alltäglich sind.
Ich fand dieses Buch sehr gut, und habe mir sofort nachdem ich damit fertig war die nächsten beiden Teile gekauft und auch schon gelesen.
Es ist vielleicht nicht ganz so böse und verzweifelt wie frühere Bücher von ihm, aber ich finde die Grundstimmung ist geblieben. Die Protagonisten sind von ihren Trieben und Begierden getriebene und können nur schwer über ihren Schatten springen. Trotzdem müssen sie versuchen den Anforderungen ihrer Mitmenschen gerecht zu werden und in dem System mitzuschwimmen.

Der erste Teil ist noch am eigenständigsten, obwohl man auch hier weiterlesen möchte. Bei Teil 2 und 3 ist das Ende offen, und es ist unbedingt nötig sofort weiterzulesen im nächsten Band. Eigentlich hätte man auch alle 3 in einem Band unterbringen können, das wäre für den Leser vielleicht nicht ganz so teuer geworden ;-)
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am 29. Dezember 2009
Zweifelsohne: der Mann hat schon Größeres zustande gebracht. Die Story ist wie immer nett (wenn auch nicht mehr als nett, aber auch das sind wir schon gewöhnt) und der Rahmen beinhaltet in guter alter Tradition das gesamte Spektrum an Sex, Familie, Sex, Business, Sex, Schicksalsschlägen, Sex, Alkohol, Sex, Drogen und Sex.

Seine eigene, ihn durchaus von immer wieder gerne vergleichend herangezogenen Literaten wie Houellebecq und Beigbeder unterscheidende Struktur, die Geschichte nach und nach mit interessanten - scheinbar längst überfälligen - Details zu füttern, funktioniert auch bei "Doggy Bag" wieder prächtig.
Was ich hingegen sehr schade finde ist, dass man Djians Handlungssträngen mittlerweile ohne weiteres folgen kann, wenn man sich ausschließlich die Kopulationszenen zu Gemüte führt. Letztlich sind sämtliche wichtigen Ereignisse entweder zurückzuführen auf-, unweigerlich führend zu- und/oder ausgelöst durch, nun ja, F...en (manch einer mag argumentieren, dass sich dies im wahren Leben ja ähnlich verhält...).
Ebenjene Entwicklung zeichnet sich bei Djian seit geraumer Zeit ab und führt nun in "Doggy Bag" leider zu oben erwähnter Beschneidung der Story in Sachen Tiefe und Umfang.

Insofern ein nettes, nicht mehr als durchschnittliches Werk eines mittlerweile irgendwie siechen Autors, von dem ich gerne wieder mal einen Kracher wie "Matador" oder "Rückgrat" lesen würde.

Ach ja, noch was: sollte sich ein auf 250-Seiten-Bücher spezialisierter Autor auf wundersame Weise befähigt fühlen, ein 1200-Seiten-Werk zu fabrizieren, so soll er das um Gottes Willen auch tun! Stattdessen klopft Djian (oder auch sein Verlag; ich mag ihm nichts unterstellen) zu ein und demselben Thema im Halbjahrestakt die üblichen Chargen mal sechs raus...
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am 7. September 2009
Endlich das neue Buch - die neuen Bücher - von Djian. Ich habe so lange darauf gewartet,endlich etwas Neues von Ihm zu lesen, und ich bin nicht enttäuscht worden.
Es ist kein Djian geworden, so wie ich in lieb gewonnen habe - kein neues RÜCKGRAT oder VERRATEN UND VERKAUFT, keine Frage, aber wer wollte DAS auch erwarten.
Der Stil ist leicht anders, behäbiger? - vielleicht,aber eher nicht so intensiv, nicht so direkt, nicht so leidenschaftlich, aber immer noch wunderbar zu lesen.
Es sind gute Bücher, eine gute Geschichte und es ist auf aller jedenfall eine gute Soap, völlig abgefahren und so viel besser als jeder Fernsehkram. Ich habe die drei Bände in einer Woche durchgelesen, und ich habe mich gefreut, gelacht und mitgelitten.
Wer Djian mag und seine Geschichten liebt, wer auch Weiterentwicklungen, eigenen und des Autors, Raum lässt(die ersten fünfzig Seiten habe ich schon zur Eingewöhnung gebraucht), der wird an diesem Sechsteiler, bzw noch Dreiteiler, sehr viel Freude haben.
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