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am 27. Februar 2010
Ein spannender Plot: Maigret bekommt Besuch von einer ehemaligen Prostituierten, die ihn um Hilfe bittet bei der Aufklärung eines Mordes. Während ihr Ehemann einen Einbruch verübt hat, um den Safe einer wohlhabenden Familie zu knacken, entdeckt er eine Leiche und türmt.
Nur: Bei den Opfern des Einbruchs will niemand etwas von einer Leiche wissen...
Maigret ermittelt im Paris der frühen Fünfziger, mit der ihm eigenen Beharrlichkeit und dem üblichen Alkoholgenuss (während der Arbeitszeit, da es Zeiten ohne Arbeit für ihn nicht zu geben scheint). Schicht für Schicht legt er die Vergangenheit der Hauseigentümer bloß und entdeckt hinter der gutbürgerlichen Fassade Fürchterliches.
Simenons Skizzen der Menschen, Plätze und Situationen sind wie gewohnt athmosphärisch dicht, mit leichter Feder geschrieben und lassen der Phantasie des Lesers ausreichend Raum.
4 Sterne nur deswegen, weil der Leser einige der Schritte Maigrets auch trotz intensiver Denkarbeit nicht nachvollziehen kann. Manches erscheint willkürlich - der Sinn erschließt sich erst mit der Auflösung.
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am 13. April 2010
Dieses Buch war mein erster und sicherlich nicht mein letzter Maigret. Die Schreibweise ist dafür, dass die Bücher doch schon vor sehr langer Zeit geschrieben wurden, sehr flott und auch "in" geschrieben. Fast erinnerte es mich an die Brunitti-Reihe, nur ein bisschen in der Zeit zurück versetzt und an anderen Orten. Seine Art und Weise, wie er den Fall eines eventuellen Mordes auflöst, fand ich spannend, so dass es mich sogar noch nach dem Weglegen des Buches weiter beschäftigte in der Nacht. Sehr lesenswert.
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am 1. August 2009
Ernestine Jussiaume meldet Maigret dass ihr safeknackender Mann in einer Villa eine Leiche entdeckt hat, das Haus Hals über Kopf fluchtartig verliess, seine Ausrüstung dort liegen liess und sein Rad in die Seine warf. Nachdem er seine Frau anrief und ihr alles erzählte ist er wie vom Erdboden verschwunden.

Maigret tut seine Pflicht, findet die entsprechende Villa schnell heraus und begibt sich dorthin. In der Villa wohnt eine uralte Dame und ihr über 50 Jahre alter Sohn, seines Zeichens Zahnarzt mit wenigen Patienten.

Aber von einem Einbruch wollen sie nichts wissen, und von einer Leiche erst recht nichts, aber wo ist die Frau des Sohnes abgeblieben?

Maigret weiss nicht recht wo er anpacken soll und steht kurz davor aufzugeben und das ganze als Hirngespinste des Einbrechers abzutun, da entdeckt er eine heiße Spur ...

Ein aussergewöhnlicher Krimi, denn man weiß zwar wer der Mörder und wer das Opfer ist, aber es gilt die Mörder zu überführen, und das ist der Inhalt des Buches.

Der Alkohol den Maigret diesmal in sich reinschüttet ist jedoch sehr übertrieben!
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An Ernestine Jussiaume, genannt "die Bohnestange", hat Maigret wahrlich keine guten Erinnerungen: Als er sie vor vielen Jahren einmal wegen Diebstahls festnehmen wollte, zog sie sich vor ihm splitternackt aus und war nicht mehr dazu zu bewegen, wieder in ihre Kleider zu schlüpfen. Eingehüllt in eine Decke musste sie wie ein Paket von 2 Polizisten aus dem Haus getragen werden.
An all das erinnert sich Maigret, als ihn "die Bohnenstange" eines Tages sprechen will: ihr Mann, ein (stadtbekannter) Einbrecher, wäre bei einem Einbruch in einem Haus auf eine Leiche gestoßen. Er hätte Hals über Kopf das Haus (und Paris) verlassen; der Einbruch selbst habe in Neuilly stattgefunden.
Sehr schnell findet die Polizei heraus, dass der Tatort das Haus des Zahnarztes Guillaume Serre sein muss. Nur: es gibt keine Leiche (diese müsste die Frau des Zahnarztes sein) - und der Zahnarzt, der figurmäßig Maigret sehr ähnlich ist, erweist sich als "Steher"...
"Maigret und die Bohnenstange" zählt sicherlich nicht zu den besten Maigret-Romanen; spannend bleibt der Roman aber trotzdem bis zum Schluss.
PS: Die Alkoholmengen, die Simenon den armen Maigret konsumieren lässt, lassen allerdings befürchten, dass Maigret spätestens in Band 60 zum Alkoholiker geworden ist!
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