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Kundenrezensionen

2,9 von 5 Sternen
57
2,9 von 5 Sternen
Wie durch ein dunkles Glas: Guido Brunettis fünfzehnter Fall
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 29. Mai 2013
Gut zu lesen, spannend bis zur letzten Seite.
Für jeden zu empfehlen der Krimi's mag, der Venedig mag, der D. Leon mag, .....
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am 21. Mai 2008
Ich bin großer Brunettifan und lese jedes Buch aus dieser Reihe - egal wie schlecht die Kritiken vorher ausfallen. Laut vieler Rezensionen sollte der fünfzenhte und bisher aktuellste auch der langweiligste Fall von Commissario Brunetti sein. Das konnte ich mir sehr gut vorstellen, da die Qualität der Geschichten im Laufe der Zeit tatsächlich etwas abgenommen hatte und schon der vierzehnte Fall (Blutige Steine) mich nicht unbedingt vom Hocker gehauen hat.
Ich musste das Buch natürlich trotzdem lesen.

Es ist kein an sich schlechtes Buch. Aber es ist ein vergleichsweise "ruhiges". Man könnte auch "langweilig" sagen, aber Brunetti-Romane sind für mich einfach nie langweilig. Ein Mord, den es aufzuklären gilt, passiert dann "endlich" nach fast zwei Dritteln des Buches, was bei 340 Seiten Gesamtumfang schon sehr weit hinten ist. Vorher ermittelt Brunetti ein bisschen hier und ein bisschen dort, er isst gut und gerne zu Mittag und streift durch Venedig. Das ist zugegeben nicht eben spannend, und auch der "Fall" an sich, die Ermittlungen vor dem Mord aus eher privatem Interesse des Kommissars, strotzden nicht eben vor Spannung oder Esprit.
Das Buch war für mich ein nettes Wiedersehen mit meinem literarischen Lieblingskommissar, aber mehr leider auch nicht. Es ist schade, dass Frau Leon nicht wirklich das rüberbringt, was ihre Romane normalerweise ausmacht. Ich vermisse Signorina Elettra, die in diesem 15. Band zur profanen Nebenfigur verkommen ist, ich vermisse Brunettis Auflehnen und Trotzen gegen Vice Questore Patta, ich vermisse Ispettore Vianello, dem in diesem Band ein ähnliches Schicksal zuteil wurde wie Elettra. Ich vermisse so vieles, was diese Bücher sonst so lesenswert macht. Ich habe 15 Brunetti-Bücher gelesen, einige mehrmals. In diesem fünfzehnten war mir auf einmal alles fremd.

Von dem Fall mal ganz zu schweigen, der nun wirklich nicht eben spannend erzählt wurde. Es plätschert alles so dahin. Lustlos und lieblos, sowohl die Erzählweise als auch die Handlungen der Romanfiguren. Am schlimmsten war die Auflösung. Das passierte auf den letzten paar Seiten und war so hanebüchen, dass mans kaum glauben will. Als hätte Frau Leon plötzlich keine Zeit mehr gehabt, weiterzuschreiben.
Ich glaube, dieses Buch kann man nur als Kenner und Liebhaber der Brunettireihe noch halbwegs mögen oder sagen wir: verzeihen. Wer vorher keine Bücher aus deiser Reihe kennt, der wird vermutlich auch keine weiteren mehr anfassen. Das ist schade, denn so entgehen einem wahre Perlen wie zB Venezianisches Finale (grandios!!), Acqua Alta oder Nobilita.

Ich hoffe, der 16. Band wird wieder besser (schlimmer gehts aber auch kaum noch). Der kommt im Juni raus, und den werde ich selbstverständlich ebenfalls lesen.
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am 11. September 2016
Das Buch an sich ist alles andere als gut. Ich bin ein großer Fan von Donna Leon und Commissario Brunetti, aber der 15. Fall ist der bisher schlechteste. Der "Tod vor dem Brennofen" geschieht erst nach 200 Seiten und fast nur nebenbei, das Buch ist voll von unwichtigen Handlungen und Details. Die ersten 200 Seiten füllen sich mit Verhörungen über Vermutungen und Nachsagungen. Scheinbar halbherzig wurde in der ganzen Story noch ein Umweltskandal eingebaut, der aber nicht richtig zur Geltung kommt. Es scheint, als habe Donna Leon hier ein unfertiges Manuskript auf dem Markt gebracht, oder unter Zeitdruck gearbeitet. Die Story an sich wäre gar nicht mal schlecht, aber es ist wirklich schlecht verpackt. Es lässt sich nicht mit den früheren Büchern vergleichen, an dem es Wendungen in Hülle und Fülle gab. Auch die Dialoge lesen sich teilweise plump. Es gibt einige Absätze, das Buch springt zwei Tage vor - die Geschichte nimmt nie an Fahrt auf. Das Buch liest sich zäh wie Gummi, ich habe mich mehrmals dabei erwischt, dass ich auf die Seitenzahlen geschaut habe, weil ich mir das Ende herbeisehnte. Leider ganz und gar keine Empfehlung, ich hoffe, die nächsten Bücher finden wieder zu gewohnter Bestform zurück.
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am 31. Januar 2009
"Wie durch ein dunkles Glas" (detebe 23786 - "Through a Glass, Darkly", 2006) ist der fünfzehnte Roman mit Commissario Brunetti von Donna Leon. Er hat 355 Seiten und der Titel wurde durch einen Bibelspruch im 1. Korintherbrief 13, Vers 12, inspiriert, der so interpretiert werden kann, daß Menschen eine unvollkommene Wahrnehmung der Realität haben. Diesmal beschäftigt sich Donna Leon mit der Umweltverschmutzung durch Industrie- und Gewerbebetriebe in und um Venedig. Nach einer 172 langen und z.T. langweiligen Einleitung passiert ein Mord - auf Murano. Eine Art Nachtwächter, Giorgio Tassini, wird des Nachts der der Glashütte von Giovanni De Cal vor dem Brennofen - verunfallt? ermordet? - tot aufgefunden. Der tote "uomo di notte" war aber nicht nur für diese "fornace", sondern auch für die daneben befindliche "fornace" von Gianluca Fasano tätig. Er war Commissario Brunetti bereits als Umweltschützer bekannt, der die Behinderung seiner Tochter auf die in den Glashütten verwendeten Umweltgifte zurückführte. Und solche werden in den Glashütten zuhauf gefunden. Auch solche die zweifelhaft entsorgt wurden - in die Lagune. Aber alle Recherchen von Brunetti zum Tod von Signor Tassini erbringen keinen Beweis für einen Mord, weshalb Vice-Questore Patta für Unfall plädiert und das Verfahren einstellen will. Doch ein/kein gelöster Fahrschein auf einem Vaporetto führen den Commnissario zum Täter. Alles in allem ein Buch, das man zwar als Roman, kaum jedoch als Kriminalroman bezeichnen kann, da es insbesondere jegliche Spannung vermissen läßt. Und was die Umweltverschmutzung in der Lagune betrifft: jeder der sie schon einmal überflogen hat, weiß wie weit sie schon verschmutzt ist.
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am 11. Januar 2009
Da ich beruflich mit Büchern zu tun habe, kenne ich Donna Leon und ihre Beliebtheit. Umso mehr freute ich mich, als ich ein Buch von ihr geschenkt bekam. Das war ein Zeichen - das sollte ich lesen!
Das erste, dass ich von ihr gelesen hatte, und wohlmöglich auch das letzte.
Der Schreibstil ist derart langweilig ausgeführt, dass man schon fast einschläft wenn man die Dialoge liest.
Außerdem ist die Handlung des Buches extrem in die Länge gezogen. Das Hauptthema in "Wie durch dunkles Glas" ist ein Mord in einer Glasmanufraktur. Nur passiert dieser Mord erst auf Seite 193. Somit sind viele Vorgeschichten gegeben, die dem Buch eigentlich nur eines zugute kommen lassen - pure Langeweile.
Ich habe dann auch nach ca. 220 Seiten aufgehört zu lesen, weil mir dann schlussendlich klar wurde, dass dieses Buch völliger Schwachsinn ist.
Schade!
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am 24. Juni 2007
173 Seiten lang passiert garnichts - nicht mal bei ihm zu Hause. Kein gutes Essen wie sonst, keine Debatten mit Raffi und Chiara. Brunetti kauft nicht mal Obst oder sonst was zum Nachtisch ein. Im Gegenteil: Er vergisst Mahlzeiten und kommt nicht nach Hause. Ich werde den Verdacht nicht los, dass da ein Ghostwriter am Werk war. Das Buch entspricht auf keinster Weise den anderen vierzehn Bänden. Nur ein Kommentar (und das fast am Ende des Buches) über Signora Elletras Outfit. Blumen scheint sie auch keine im Büro zu haben. Jedenfalls werden sie nie erwähnt. Was ist passiert, Frau Leon? Seit wann ermittelt Brunetti in einem nicht vorhandenen Fall 173 Seiten lang so akribisch genau? Hatte er nichts anderes zu tun? Mir war das "Vorspiel" deutlich zu lang. Es ergibt einfach keinen Sinn so lange wegen einer vermeintlichen Morddrohung zu forschen. Schade, denn ich habe förmlich auf dieses Buch hingefiebert und bin nun bitter enttäuscht. Lieber kein Buch schreiben, wie so eins, Frau Leon.
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am 16. Juni 2012
Commissario Brunetti steht angesichts des Frühlingsbeginns vor einer Entscheidung: Soll er in einer privaten Angelegenheit ermitteln oder lieber im Büro bleiben? Schließlich siegen die Frühlingsgefühle... Anscheinend kam es bei einer Demonstration von Umweltschützern gegen eine Glasbläserei zu Handgreiflichkeiten. Der Fall ist schnell erledigt; wegen seines Sinns für Gerechtigkeit ermittelt Brunetti aber bezüglich der Umweltvergehen weiter. Wichtige Fälle gibt es eh keine und die unwichtigen Anweisungen des Vorgesetzten kann man einigermaßen ignorieren. Schließlich ist es Frühling und die Luft draußen besser als im Büro...

Als man schon gar nicht mehr mit einem Mord rechnet, wird ausgerechnet der in der Glasbläserei angestellte Umweltschützer tot aufgefunden. War das nicht ein Unfall? Warum kümmert sich der Brunetti dann darum? Erst, als man dem Bürgermeisterkandidaten der Konkurrenz ein Umweltvergehen anhängen (und so dessen Kandidatur verhindern) kann, wird der Fall auch für den Vorgesetzten interessant. Die Ermittlungen werden politisch und der Tod des Nachtwächters ist plötzlich völlig unwichtig...

Wird Brunetti den Mörder trotzdem überführen können?

***

Mir hat das Buch gut gefallen. Brunetti ist ein sympathischer Typ, der lieber Bücher liest, als zu schießen. Hier ist nichts rasant; Verfolgungsjagden gibt es schon gar nicht. Die Diskussionen Brunettis mit seinem politisch korrekten (aber unfähigen) Vorgesetzten sind immer amüsant.
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am 14. Juli 2007
denn es kommt keine Spannung auf.
Weder bei den Glasbläsern auf Murano, noch im Kommisariat, auch wenn die Vorstellung das Patta Englisch lernt, gelungen ist.
Auch in der Familie Brunettis scheint es so gar nichts Neues zu geben.
Das Ganze liest sich schwer, weil langweilig.
Und ich kann D. Leon nur raten, sich beim nächsten wieder mehr Mühe zu geben, denn so wie ich die anderen Rezensenten lese, scheine ich mit meiner Meinung nicht alleine zu stehen.
Nicht empfehlenswert.
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am 14. Januar 2009
Die Geschichte ist super gut ausgebaut, aber wo ist die Handlung? Der rote Faden fehlt total? Was macht Brunetti eigentlich? Ein völlig sinnloser Brunetti Teil ...

FINGER WEG VOM KAUF...
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am 30. Mai 2007
Also mir sind sie ans Herz gewachsen, die jährlich mit der Pünktlichkeit und der Zuverlässigkeit eines Schweizer Uhrwerks erscheinenden Bücher von Donna Leon mit ihrem sympathischen Commissario Guido Brunetti aus Venedig, seiner Familie und seinen Kollegen und Vorgesetzten in der Questura.

Donna Leon bedient sich eines Tricks, den viele ihrer Kollegen, die Krimiserien veröffentlichen, benutzen: sie beschreibt die Handlung ihres jeweiligen Buches sehr aktuell und zeitnah, in den letzten Jahren auch mit zunehmend deutlicher werdender Gesellschaftskritik, und lässt dennoch ihre Hauptfiguren fast nicht altern.

Dies ermöglicht ihr eine Kontinuität in der Darstellung der Personen, die sich fast nicht verändern. Dem einen Leser mag das auf die Dauer und durch all die vielen Jahre langweilig werden, den meisten wird es gefallen, sonst wäre Leons neues Buch nicht von heute auf morgen sofort nach seinem Erscheinen auf den ersten Platz der Bestsellerlisten gestürmt.

Über all die Jahre sind sie einem vertraut geworden und ans Herz gewachsen: Brunetti selbst, jener aufrechte, zutiefst bürgerlich-liberale Aufsteigersohn aus armen Verhältnissen ( im neuen Buch erfahren wir, das sein Vater als Glasbläser gearbeitet hat), seine intellektuelle und feministische Frau Paola, Tochter eines jahrhundertealten venezianischen Adelsgeschlechts ohne die entsprechenden Allüren, die ihr Geld als Dozentin für Literatur mit Spezialgebiet Henry James an der Universität verdient, ihre beiden Kinder, die gut geraten sind, und die Freude jedes Vaters und jeder Mutter wären, Brunettis aufrechter und furchtloser Kollegen Vianello, der sich für nichts zu schade ist, und den vollen Durchblick und die nötigen Beziehungen hat, sein Chef, der Vice-Questore Patta, das Paradestück italienischer Klientelpolitik, der nur auf seinen Ruf aus ist, und durch dessen Einfluss in den vergangenen Jahren mancher von Brunetti gelöste Fall ungesühnt und ungestraft geblieben ist und last but not least die geniale und schöne Elettra, Pattas Vorzimmerdame mit den unglaublichsten Computer - und Hackerkenntnissen, ohne die Brunetti an die meisten seiner Informationen nicht herankäme.

Im neuen Fall geht es neben mysteriösen Todesfällen in der Umgebung der Gläsbläsereien in Murano um die drohende Erderwärmung, um den ökologischen Zustand der Umgebung von Venedig und auch um die Globalisierung. Brunetti beginnt, von Vianello und auch von seiner Frau beeinflusst, sich zu politisieren:

"Gerade weil er solche Debatten schon oft mit Vianello geführt hatte, brauchte Brunetti nicht zu fragen, wer 'die' seien. Und er erkannte plötzlich, wie sehr auch er inzwischen umgestimmt, wenn nicht gar bekehrt worden war - und das nicht nur durch Vianello und sein ökologisches Gewissen. Vielmehr achtete er von ganz allein vermehrt auf Berichte über globale Erderwärmung oder darüber, wie ungeniert die Ökomafia ihre toxischen Abfälle in der dritten Welt entsorgte .. Wenn er sich noch über etwas wunderte, dann waren es jene unbeirrbaren Idealisten, die nach wie vor glaubten, mit ihren bescheidenen Protesten etwas ausrichten zu können. Auch wenn er das nicht gerne zugab.""

Während der Lösung des aktuellen Falles werden ihm die politischen Verstrickungen noch deutlicher, aber er - und mit ihm der interessierte Leser - erfahren auch sehr viel über die alte Glasbläserkunst aus Murano.

Der neue Roman wäre kein echtes Buch von Donna Leon, würde nicht auch hier bei der Lösung literarisches Wissen eine Rolle spielen: der klassisch gebildete Brunetti findet in einer bei einem Opfer gefunden Ausgabe von Dante "Inferno" die entscheidende Spur.

Für die Freunde Brunettis ist dieses Buch ein Muß.
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