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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
12
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 17. Januar 2008
Wenn man schon eine alte Business Class-Leserin ist, erwartet man nichts anderes. Man bewundert immer wieder Martin Suters schriftstelleriches Geschick, und manche geniale Einfälle. Dagegen wird das Thema der "oberen Etage mit dem dickfloorigen Teppich" mit der Zeit etwas langweilig - déjà vu. Immer noch so unterhaltsam, keine Frage, aber wieso mal nicht zum Beispiel die Sekretärinnen unter die Lupe nehmen, zum Beispiel? Nach so viele Kurzgeschichten über Machtkämpfe sieht man die Realität vielleicht etwas nüchtern entgegen, andererseits scheinen mir die Charakter manchmal etwas "Comics-mässig", die Realität muss doch anders sein.. oder doch nicht?! Schlusspunkt: Qualitätsliteratur mit hohem Unterhaltungs- und Entspannungsfaktor, Aufbewahrung in der Bibliothek jedoch nur wegen der schönen Diogenes-Buchgestaltung.
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am 5. April 2007
Mit dem nun dritten Band seiner Business-Class-Kolumnen zeigt Martin Suter wieder die Schattenseite der glänzenden Karrieren hiter den Glasfassaden großer Unternehmen. Da wird intrigiert, fingiert, geblufft und mit windigen Schachzügen der Mitbewerber um die nächste Stufe auf der Karriereleiter in Schach gehalten. Jede noch so kleine Geste des Vorgesetzten wird interpretiert und auf die Goldwaage gelegt.

Das Lachen des Wiedererkennens, das einem beim Lesen immer wieder überkommt, bleibt aber jedem, der seinen Berufsalltag in einem Büro verbringt, nur zu schnell im Halse stecken. Denn - so weit weg ist diese Welt, sind diese Personen, die Suter da schildert, gar nicht, so bizarr sie mitunter auch erscheinen. Und manchmal genügt auch nur ein Blick in den Spiegel.

Und dennoch; im Vergleich zu den beiden anderen Sammlungen kommt "Unter Freunden" ein klein wenig zu souverän, zu selbstsicher daher. Oft sind die Pointen ein klein wenig zu vorhersehbar, die Strukturen zu linear. An die beiden Vorgänger, vor allem aber an "Huber spannt aus..." kommt "Unter Freunden" nicht heran.

Daher nur vier Sterne.
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Es handelt sich um zwei bzw. dreiseitige Geschichten, die uns das Leben von Managern näher bringen wollen. Doch so richtig zum Lachen, was wohl ein vorrangiger Zweck dieser kleinen Sammlung sein sollte, bin ich nicht gekommen. Manche Geschichten sind durchaus zum kurz Schmunzeln, aber schon bald weiß man, das auf der Führungsebene die Ellenbogen regieren, die meisten Manager fehlbesetzt und unfähig sind, hinter jedem Vogelbeerbusch die ungerechtfertige Kündigung droht und im häuslichen Umfeld die starken Männer ummittelbar zu Waschlappen mutieren.
In fortlaufender Reihe in der Zeitung (wie ursprünglich publiziert) ist das okay. Der Sinn, das ganze nochmals in ein Buch zu packen, blieb mir verborgen.
Den Roman, den ich von Sutter gelesen habe (Die dunkle Seite des Mondes), fand ich um Welten ansprechender.
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TOP 500 REZENSENTam 10. Januar 2014
80 kleine Episoden aus den oberen Kreisen der Wirtschaft hat Martin Suter in seinem Taschenbuch "Unter Freunden" zusammengetragen. Meist dreht es sich um die Macken hochrangiger Manager, um die Tücken des Miteinanders auf der Führungsebene oder ganz simpel um die zahllosen Stolperstricke bei der persönlichen Karriereplanung. Geschrieben sind die Texte immer aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers, der uns an den Gedanken und dem Gemütszustand des Protagonisten reichlich teilhaben lässt. Mit feinem Sprachwitz und hintergründiger Ironie verfasst, offenbart sich dabei die Pointe immer erst im allerletzten Satz. Die Beiträge sind recht kurz, so um die 500 Wörter, und alle gleich lang, was daran liegt, dass sie ursprünglich als Kolumne mit fester Zeilenvorgabe in der Züricher Weltwoche bzw. dem Magazin des Tages-Anzeiger erschienen sind. Die Texte in der zweiten Buchhälfte sind etwas umfangreicher, da die Kolumne im Tages-Anzeiger länger war.

Martin Suter mag vielen Lesern eher durch seine Romane, die inzwischen zum Teil auch verfilmt wurden, oder als Drehbuchautor bekannt sein. Tatsächlich aber sind die kleinen Geschichten aus der Geschäftswelt sein ursprüngliches literarisches Metier, und das 2007 erschienene "Unter Freunden" ist bereits die sechste Sammlung dieser Art. Dabei merkt man, dass Suter durchaus weiß, wovon er spricht und schreibt, war er doch selbst bereits mit 26 Jahren Creative Director einer renommierten schweizerischen Werbeagentur und später Gründer und Teilhaber der Agentur Stalder & Suter.

Man möchte meinen, irgendwann müssten Suter die Ideen ausgehen, doch dem ist nicht so. Auch, wenn sich gewisse Motive in seinen Geschichten wiederholen, gelingt es ihm, durch seine feine Beobachtungsgabe, die er perfekt ins geschriebene Wort umzusetzen vermag, jeden einzelnen Text individuell und unverwechselbar zu gestalten. Allerdings benötigt man eine Affinität zur Grundthematik Business Class, um sich an den größeren und kleineren Mißgeschicken der leitenden Kaste erfreuen zu können - dann ist es ein wunderbares Buch zum Zwischendurchlesen.

Zum Abschluß noch ein Blick auf meine Lieblingsgeschichte "At The Top" (S. 65/66), und wer sich die Pointe aufsparen möchte, der sollte hier die Lektüre meiner kleinen Rezension beenden. Die Story handelt davon, wie Sander spätabends aus dem Chefbüro im 28. Stock auf das Firmenimperium niederblickt und nach einem langen, harten Arbeitstag entspannt durchatmet. Er überlegt sich, wieviele der kleinen Angestellten, die morgen wieder durch das Werkstor strömen werden, wohl gerne einmal hier oben säßen und in den "weichen Polstern der harten Entscheidungen" ruhen würden. Und er resümiert zufrieden, dass dies keinem von ihnen je vergönnt sein wird, denn nur er allein darf dieses unbeschreibliche Gefühl der Macht und Überlegenheit auskosten. "Er beglückwünscht sich zu seinem Job, steht auf, schiebt den Putzwagen hinaus und löscht das Licht."
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am 19. Juli 2007
Ja, der Titel dürfte wohl ein bisschen sarkastisch gemeint sein. In den oberen Kreisen regiert nicht die Freundschaft sondern das Hackl, das man dem Kollegen ins Kreuz haut. Und wie dieses Hackl, trifft auch Martin Suter in seinen neuesten Kurzgeschichten über das gehobene Management ins Volle. Nur dass er diesmal seine Satiren ein wenig skuriler und einige auch schon mal slap-stick-mässig daherkommen lässt. Allesamt wieder äusserst unterhaltsam. Eine entspannende Urlaubslektüre- wie ich beim Lesen am Strand festgestellt habe - oder als heitere Gute-Nacht-Lektüre.
Und inzwischen müsste fast jede Schweizer Firma etwas abbekommen haben. Aber solche Geschichten passieren ja nicht nur in der Schweiz- der ein oder andere dürfte sich beim Lesen wohl selbst erkannt haben.
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am 22. März 2007
Wie bei den Business Class - Vorgängerbänden, so ist auch hier wieder jede einzelne dieser spartanisch Kürzestkolumnen Martin Suters ein Juwel präzisester Beobachtung.

Oh, man kennt sie alle ganz genau, diese neurotischen Autisten, egal ob sie Bender, Gelbert, Bieler....heißen, denn sie sitzen in jedem Unternehmen, in jeder Verwaltung, in jeder Airportlounge, in jedem Intercity Großraumwagen .... und in ihrer Selbstbezogenheit sind sie letztlich (und brutalstmöglich") absolut komisch, die Stützen unserer Gesellschaft.

Insofern liegt der Erfolg von Suters Kolumnen einerseits in der unglaublichen Komik seiner Charaktere; das ist Humor vom Feinsten! ABER das wirklich Gemeine bei Suter ist andererseits, dass man oft nicht umhin kommt, sich durchaus auch selbst zu erkennen, wobei einem gelegentlich das Lachen im Halse stecken bleibt, speziell wenn man realisiert, dass die Schadenfreude doch eine der höchsten Freuden von uns allen ist.

Brilliant, wie Suter uns den Spiegel vorhält!!!
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am 28. März 2012
Martin Suter scheint in seiner Zeit als Wirtschaftsjournalist zahlreiche wertvolle Beobachtungen gemacht zu haben, die seine Geschichten aus der Business Class so authentisch erscheinen lassen.
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am 19. April 2013
Viele sehr gute und kurze Geschichten mit einigen hervorragenden Pointen. Martin Suter versteht es, sein Publikum gut zu unterhalten und gibt einen schönen Einblick in die Businesswelt.
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am 8. Dezember 2010
"At the top" ist für mich die mit Abstand beste Geschichte in der vierten Ausgabe der gesammelten Storries rund um Martin Suter's Konsorten aus der Business Class.
Das vorrangige Thema in dieser Ausgabe ist alles Taktieren rund ums Rausboxen von anderen, oder die "sanfte Kündigung". Auch der gesellschaftliche Beitrag des Topmanagers durch sein unverschämt und unvorstellbar hohes Gehalt darf hier tatsächlich als Beitrag zum Sozialstaat betrachtet werden. Frauen treten auch in dieser Ausgabe ausschließlich als Ehegattinnen, Geliebte oder Sekretärin - man(ager) hüte sich vor denen - auf. Die Bekanntschaft mit den Egos der Geschichten ist zwischendurch, aber immer wieder sehr erheiternd - sprich: Pointe inklusive.
Die (meine) echten Krache sind zwar in dieser Ausgabe dünner gesät, dafür sind sie von ganz besonderer Würze.
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am 27. Mai 2007
Vorweg gleich die alles entscheidende Frage: Wo ist das Fragezeichen hinter dem Titel? Denn wer diese knapp 80 zweiseitigen Episoden genau so genossen hat wie ich, wird sich diese Frage stellen!

Martin Suter führt uns bereits zum vierten mal mit seinem sezierenden Scharfblick, pointenreich und seiner geschliffenen, glasklaren Sprache durch die Welt der Macher und Manager. Wieder ist es ein Band geworden voller unvergleichlicher business-class-Geschichten geworden, der sich an alle richtet, die im Management arbeiten, dort hin wollen, dort nicht mehr hin wollen oder einfach für alle diejenigen, die es sowieso schon immer besser gewusst haben oder einfach nur erstklassige, bissige Literatur suchen.

Alle Miniaturen haben etwas skurriles, ehrliches, leicht amüsantes aber doch tief trauriges und bewegendes an sich, in denen sich so manch eine(r) ein bisserl selbst erkennen wird; Gott-sei-Dank handelt es sich bei den Protagonisten in diesen Zwei-Seitern nicht um einen selbst, neinnein! Es sind Bekannte, Freunde, Kollegen oder Vorgesetzte, selbst ist man ja völlig anders! Oder?

Aber ist es wirklich amüsante Unterhaltung, die uns Martin Suter beinhart serviert? Sind es wirklich fiktive Geschichten bzw. Satiren aus dem Stress beladenen Business-Leben unserer Wirtschaftslenker? Haben sich diese skurrilen Miniaturen mit dem Hang zur Absurdität nicht doch so oder zumindest so ähnlich im beruflichen Alltag abgespielt? Wir wissen es nicht, vermuten es aber schwer!

Nach dem ersten Schmunzler, die einem diese Filetstückchen beim ersten Lesen entlocken kommen sie einem auf einmal so ehrlich und brutal entgegen, dass es einem fast schon weh tut. Diese prägnanten Filetstückchen sind wahre Juwelen aus der Kunst der Kurzgeschichte und der Welt der fast Gott-gleichen Top-Manager, unersetzlichen Workaholics und fehlerfreien CEOŽs mit ihrer Selbstbedienungsmentalität aus dem Big Biz.

Man könnte (wenn man böse wäre) dieses kleine, homogen wirkende Wunderwerk sogar als Nachschlagewerk oder Ratgeber für Manager, solche die es werden wollen oder andere geldgeile Job-Killer bezeichnen, so intensiv hält der Autor der Business-Class den berühmten Spiegel vor Augen! Wie gesagt: wenn man böse wäre! Man ist halt nun mal mitten drin im Big Business" und Unter Freunden - und nichts scheint gefährlicher ...
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