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Kundenrezensionen

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am 31. März 2017
Dieser kurze, einfache Roman (66 Seiten) ist bereits mein dritter von Fitzgerald und hat mich nicht enttäuscht. In unsere Zeit würde die Welt in Erstaunen versetzt werden, wenn es zu solch einem Ereignis kommen würde. Im Roman, der wohlgemerkt Mitte des 19. Jahrhundert beginnt, begegnet man Benjamin mit Hass und Unfreundlichkeit. Es scheint, als würden die Menschen gar nicht realisieren, dass er offensichtlich jünger wird, anstatt zu altern. Es scheint nur als ewiger Scherz gesehen zu werden. Denn trotz Benjamins Alter und Größe, behandelt sein Vater ihn wie ein kleines Baby. Er zieht im Kinderkleidung an und lässt ihn von der Nanny mit babyhafter Nahrung füttern. Bei dem Verhalten von Benjamins Vater kam mir folgender Satz in den Sinn: „Man will von Kindern oft, dass sie sich wie Erwachsene verhalten. Tun sie es dann, behandelt man sie dennoch wie Kinder.“

Ich denke Fitzgerald möchte hier auf das gesellschaftliche Problem lenken, dass man von Menschen immer Erwartungen hat. Ein Baby muss ein Baby sein, also behandele ich dich auch so. Ein Student muss von jungen Jahren sein, sonst braucht er gar nicht erst die Uni betreten. Von einem alten Mann erwartet man Ernsthaftigkeit, also behandelt man den kleinen Benjamin nicht wie ein Baby, als er es nach 70 Jahren „endlich“ ist.

Das Buch hat mir zwar durchaus gut gefallen und ich habe auch nichts zu bemängeln, aber es ist am Ende auch nicht wirklich etwas besonderes. Mit seinen 66 Seiten ist es eher ein kleiner Snack für Zwischendurch.

Übrigens: Ich habe zwar nur den Trailer zum Film gesehen, aber schon hier sieht man, das dieser deutliche Unterschiede zum Buch aufweist.
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am 28. April 2017
Ich habe mir das Buch bestellt nach dem ich den Film angeschaut habe und war sehr enttäuscht,denn es hat eine andere Geschichte als die vom Film
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am 31. August 2016
Ich habe die Story vor 50 Jahren in der Schule gelesen und war begeistert und habe immer wieder daran gedacht. Nun habe ich die Suchmaschine angeschmissen und sie wiedergefunden. Was soll ich sagen, sie gefällt mir immer noch.
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Die Geschichte Benjamin Buttons, jenes Mannes, der als bärtiger Greis zur Welt kommt und rückwärts altert, ist eine kurze aber große Erzählung eines begnadeten Autors.
Mich hat sie teilweise an Wildes "Dorian Gray" erinnert.
Fitzgerald erzählt hier die Geschichte eines Außenseiters, der marginalisiert wird, weil er von Geburt an anders ist als erwartet. Ein Greis an sich ist nichts beunruhigendes, ein Baby das als Greis geboren wird allerdings schon.
Fitzgerald greift hier gesellschaftliche Konventionen auf, die vorschreiben, wie ein Mensch sein muss. Von der Wiege bis zur Bahre. Benjamin Button wird nur akzeptiert, als sein tatsächliches und sein äußerliches Alter annähernd gleich sind. Die Extreme - Greisentum in der Kindheit und umgekehrt - sorgen für Aufsehen und starke Ablehnung. Sogar und vor allem in der eigenen Familie. Der Vater fühlt sich abgestoßen von seinem bärtigen Baby, der eigene Sohn verleugnet den Vater, als dieser jünger wirkt als er selbst. Ein Buch, das nachdenklich stimmt. An vielen Stellen ist es aber auch durchaus lustig. Etwa als Benjamin Rache schwört, nachdem er in Yale als "junger Alter" abgelehnt wird, oder als er als äußerliches Kind zu seiner Kaserne zurückkehrt. Immer schwingt aber die Tragik seines Schicksals mit, das es mit sich bringt, dass Benjamin (was für ein perfekter Name für ein Baby, das als Greis zur Welt kommt!) Zeit seines Lebens nur mit wenigen Ausnahmen "richtig" zu sein scheint.
Ein Buch, das mehr als nur die Geschichte eines sonderbaren und vor allem besonderen Mannes erzählt.
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am 9. Februar 2009
Die Kurzgeschichte The Curious Case Of Benjamin Button" von F. Scott Fitzgerald erschien erstmals 1922 und ist möglicherweise eine der skurrilsten Geschichten der Literatur.

Benjamin kommt als Greis mit langem weißen Bart zur Welt und bereitet sowohl dem Krankenhauspersonal als auch seinen Eltern nichts als Unbehagen. Als Freak" ist er früh gebrandmarkt und versucht fortan das Beste aus seinem seltsamen Leben zu machen. Das ist nicht ganz leicht, da sein Leben rückwärts läuft und dadurch seine Interaktion mit anderen Menschen deutlich gestört ist.
Die Kurzgeschichte wartet mit vielen witzigen Episoden auf. So beschließt Benjamin mit gelebten 20 Jahren aber vom Aussehen her in den späten 40ern in Yale zu studieren, wird dort aber vom Hof gejagt. Dafür rächt er sich später in einem legendären Footballspiel.
Auch als der ca. 60jährige Benjamin - ein Veteran des Bürgerkriegs - als General zur Armee berufen wird und in der Kaserne ein etwa 10jähriger Junge eintrifft, ist das irre komisch.
Die Beziehungen zu seiner Frau Hildegarde und zu seinem Sohn entbehren ebenfalls nicht einer gewissen Komik, auch wenn sie durchaus tragisch sind.

Viele kleine Nebenepisoden - Farbige in den USA im 19. Jahrhundert, das Attentat auf Lincoln ... - bringen zusätzlich Farbe in die Geschichte.

Mit dem Kinofilm von David Fincher ist die Geschichte Fitzgeralds übrigens nur bedingt vergleichbar. So ist Benjamin im Film ein Baby im Körper eines Greises, während er bei Fitzgerald mit voller Sprachfähigkeit geboren wird und die Bedürfnisse eines alten Mannes hat. Zudem wird ihm in der Geschichte immer wieder die Absicht unterstellt anders zu sein.

Eine absolut interessante, skurrile, tragische und komische Geschichte, die sich allemal anzuhören bzw. zu lesen lohnt. Ein sehr kurzweiliges Vergnügen - auch aufgrund des geringen Umfangs. So dauert das Hörbuch - das von Gert Heidenreich gut gelesen wird - nur 78 Minuten.
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am 22. Februar 2009
Ich habe "Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli" gelesen und war begeistert. Ich habe den Kinofilm gesehen und war begeistert.
Nun musste ich natürlich auch dieses Buch lesen. Im Großen und Ganzen war ich ebenfalls begeistert. Mir hat der Schreibstil von Fitzgerald sehr gut gefallen und die Geschichte unterschied sich von Max Tivoli und vom Film.
Bei ca. 70 Seiten darf man eine genaue Asuführung auch nicht erwarten. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass das ein oder andere etwas ausgeführt worden wäre. Fitzgerald hastet etwas durch die Geschichte. Auch wenn sie für eine Zeitung geschrieben worde und deswegen etwas kürzer sein muss, so hätte er sich vielleicht liebe auf eine Episode des Lebens konzentrieren sollen!
Für einen kurzen Lesespaß ist dieses Buch hervorragend. Wer etwas längeres lesen möchte, dem empfehle ich "Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli".
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am 24. Januar 2009
Der seltsame Fall des Benjamin ist eine KURZGESCHICHTE!!! von Fitzgerald.

Jemanden als alten Greis die Welt erblicken zu lassen der dann immer jünger wird ist wirklich eine sehr interessante Idee und regt sehr sehr zum nachdenken an und ich denke darauf wollte Fitzgerald abziehen *wär schön, wenn man es genauer wüsste :) *

Denn, sollte es ein Roman sein, dann würde ich natürlich auch darüber meckern, dass man des öfteren im Argen gelassen wird *wo bleibt denn nur seine Mutter?* aber das wichtigste wird erwähnt und das die Geschichte ist auch sehr schön, rührend und teilweise sehr witzig geschrieben.

Ich habe das Büchlen vor zwei Jahren gelesen, bevor ich was von nem Film wusste und ging natürlich mit ner anderen Sichtweise als wohl meine Vorschreiber ran.

Ich kann diesen Einblick in Benjamin Buttons leben nur empfehlen, der ein Vorreiter von Max Tivoli ist ;).
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am 10. April 2010
Das Buch umfasst gerade einmal 70 Seiten, darum hat man es je nach Lese-Schnelligkeit in einer Stunde bis einem Tag durch. Ein kurzes Vergnügen, das sich aber lohnt!

Die Geschichte ist genial: Ein Mann, der das Leben praktisch rückwärts durchläuft, beginnend als alter Mann, endend als Baby. Die Geburt ist eigentlich der Tod und der Tod wäre eigentlich die Geburt. Fitzgerald stellt hier alles auf den Kopf.

Die Handlung unterscheidet sich deutlich von der des gleichnamigen Films mit Brad Pitt und Cate Blanchett (wobei ich den auch gut fand), deswegen ist mancher, der zuerst den Film gesehen hat, möglicherweise erst enttäuscht.

Doch eigentlich besticht das Buch gerade durch seine Kürze und seine prägnante Erzählung.

Fazit: Ein interessant zu lesendes Buch, beruhend auf einem genialen Gedankenspiel.
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am 22. Oktober 2014
Wie in den anderen Rezensionen bereits beschrieben, besteht wenig Zusammenhang zur Verfilmung mit Brad Pitt.
Die Geschichte ist nur in Grundzügen ähnlich und lässt sich aufgrund des sehr geringen Umfangs von rund 60 Seiten gut in einer Stunde durchlesen.
Aufgrund dieser Kürze fehlt natürlich jegliche Tiefe, an einigen Stellen wirkt das Buch doch sehr sprunghaft, bspw.:
"Darüber, wie Benjamin Buttons Leben von seinem zwölften bis zu seinem einundzwanzigsten Jahr verlief, will ich mich hier nicht groß verbreiten."
Fitzgerald selbst hatte wohl kein Interesse daran, seinem Buch Tiefe und Inhalt zu verschaffen...
Nichtsdestotrotz ist es eine kurzweilige, amüsante Geschichte, daher 4 Sterne.
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am 30. Oktober 2010
Genauso überrascht wie Mr.Button über seinen neugeborernen Sohn, ist man über den Ausgangspunkt dieser Erzählung.
BENJAMIN kommt als Greis mit weißem Bart zu Welt - zum Entsetzen aller.
Nur verjüngt sich dieser alte Mann mit den Jahren und dadurch entstehen für Benjamin und seine Eltern tragisch-komische Probleme.
Eine sprachlich schöne Geschichte, die man hören sollte.
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