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am 12. August 2017
Eine Geschichte aus den Schweizer Bergen, bei der nicht immer so ganz klar ist, was nun Wirklichkeit ist und was nicht. Eine Sage aus alten Zeiten, die sich zu wiederholen scheint. Oder gibt es den wahrhaftigen Teufel doch? Ich muss zugeben, ich habe das Buch gelesen, da ich den Film nun schon zwei Mal gesehen habe und endlich auch das Buch lesen wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Martin Suter erzählt die Geschichte, von der ich mir nicht sicher bin, ob ich sie nun als Krimi oder als Thriller einordnen soll, in den schönsten Bildern und spannend. Und vor allen den Rahmen der Sage, die sich zu wiederholen scheint, und die genau in der Hälfte des Buches vorgestellt wird, finde ich äusserst gelungen. Daher kann ich die Lektüre dieser Geschichte nur empfehlen. Zum Vergleich zum Film kann ich vielleicht noch sagen, dass das Buch langsamer beginnt; Martin Suter kann sich auch mehr Zeit dafür nehmen als das in einem Film möglich ist. Kurz nach der Hälfte des Buches gibt es dann genau ein Kapitel, das genauso wie im Film herausgekommen ist, und ich hatte ein Déjà-Vu Gefühl. Danach kann sich das Buch aber auch wieder mehr Zeit als im Film nehmen, um die Geschichte aufzulösen, und ich war wieder weitestgehend im Unklaren darüber, was denn nun als Nächstes passieren wird. Trotzdem hat sich der Film ziemlich genau am Buch orientiert. Man kann also durchaus das Buch noch lesen, wenn man den Film schon gesehen hat, empfehlenswerter wäre es vielleicht aber trotzdem, die Reihenfolge umdrehend zuerst das Buch zu lesen, und sich dann den Film zu gönnen.
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am 6. Juli 2014
Dieser Krimi von Martin Suter ist eine äußerst kunstvoll konstruierte Geschichte, die sich um eine Sage rankt. Die Spannung ist von Anfang an als ständige Bedrohung unterschwellig spürbar und baut sich im Verlauf der Handlung stetig und in Wellen auf, die sich erheben, um dann abzuebben und sich erneut aufzutürmen. Da die Hauptfigur des Buches eine Frau ist, ist die Geschichte, die am Ende eine überraschende Wendung nimmt, vermutlich für das weibliche Geschlecht besonders gruselig.
Auch für diesen Krimi hat Martin Suter umfassend recherchiert und die verschiedensten Themen von der Wahrnehmungsstörung der Hauptfigur über wichtige Handgriffe bei Massage und Shiatsu bis zur Wellensittichhaltung anschaulich beschrieben. Besonders eindrucksvoll ist seine Schilderung der vielen Facetten des (in seinem Buch meist schlechten) Wetters in den Bergen und der damit einhergehenden Stimmungen. Seine schier unerschöpfliche Wortwahl macht ihn zu einem wahren Wetterpoeten.
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am 14. August 2014
Mein dritter Suter, und ich bin begeistert! Suter schreibt Literatur. Sprachlich einwandfrei und eher anspruchsvoll, wunderbar. Suter schreibt ja keine Krimis, aber in diesem Fall eine Geschichte die einem Krimi doch sehr nahe kommt.
Der Titel ist etwas irreführend, da man Magie oder Horror erwarten könnte, weit gefehlt. Hier wird eine Frau mit zugegeben merkwürdigen Fähigkeiten begleitet, die nach einem traumatischen Erlebnis, ihre Vergangenheit hinter sich lassen möchte. Allerdings erweist sich ihr Zufluchtsort als alles andere als beschaulich und entspannend.
Eine Ortssage wird mit laienhaften Mitteln nachgespielt und sie wird mit hineingezogen.
Wer eher ruhige, kluge Bücher mit einem Schuss Spannung mag, dem sei diese Buch wärmstens empfohlen.
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am 13. August 2008
"Der Teufel von Mailand" ist nach "Der perfekte Freund" und "Die dunkle Seite des Mondes" der dritte Roman, den ich von Martin Suter gelesen habe. Es geht darin um eine geschiedene Pysiotherapeutin, die eine Stelle in einem abgelegenen Alpen-Wellness-Hotel in der Schweiz übernimmt, um ihrer Vergangenheit zu entfliehen, nachdem ihr Ex-Mann versucht hatte, sie umzubringen und daher in eine Psychiatrie eingeliefert worden war. In dem Hotel, das von einer bildschönen Frau ohne großen wirtschaftlichen Erfolg geleitet wird, ereignen sich seltsame und bedrohliche Begebenheiten, die mit einer alten Teufelssage aus der rätoromanischen Alpenregion in Zusammenhang zu stehen scheinen. Letzten Endes kommt es wie immer bei Suter aber ganz anders, als man denkt.
Sprachlich flüssig und sehr metaphernreich ist dieser Roman formuliert, vor allem das Wetter und die Natur der Hochalpen werden recht eindrucksvoll beschrieben, wobei ab und an hinsichtlich der sprachlichen Bilder des Guten etwas zu viel getan wird.
Die Handlung ist wie immer facettenreich, zielstrebig und stimmig aufgebaut, es werden falsche und richtige Fährten gelegt, die sich zum Teil vorhersehbar, zum Teil aber auch ganz unerwartet auflösen.
Das Ende ist überraschend und spannend, allerdings auch ein wenig routiniert und - bis auf einen scheinbaren Alptraum der Protagonistin - konventionell gestaltet.
Besonders haben mir die mitunter recht witzigen und griffigen Dialoge, die düstere und gewaltige Alpenatmospäre, die plastischen Nebenfiguren und die überzeugende Protagonistin gefallen, die individuell und sehr lebensnah dargestellt ist, wobei wieder Suters Vorliebe zu psychologischen Phänomenen deutlich wird.
Alles in allem spannend und schön zu lesen, allerdings mit Ähnlichkeiten zu den anderen Suter-Romanen.
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am 19. November 2017
Martin Suter war bisher für mich immer die Unterhaltungsgarantie schlechthin. Bei diesem Buch kann man das allerdings nicht sagen. Eine langweilige und völlig an den Haaren herbeigezogene Story, die langatmig in allen Einzelheiten ausgebreitet wird. Der reißerische Titel wird seinem Inhalt in keiner Weise gerecht. Selten habe ich so viele Seiten überschlagen wie in diesem Buch.
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am 5. September 2015
Ich mag den Autor Martin Suter sehr gern. Er gehört zu meinen Lieblingsautoren unserer Zeit.
Angefangen habe ich mit "Die dunkle Seite des Mondes", was meiner Meinung nach mit "die Zeit, die Zeit" bisher sein bestes Werk darstellt.
In "der Teufel von Mailand" sind wiedermal spannende Themen miteinander verknüft, an Spannung fehlt es hier nicht-
Das Ende gefällt mir jedoch leider nicht. Erinnert mich an das Ende seines neusten Buches "Montechristo"… Zu reißerisch und auch nicht schlüssig. Aber an Fantasie fehlt es Herrn Suter eindeutig nicht.
Trotz des, meiner Meinung nach, schwachen Endes kann ich nur jedem die Romane Martin Suters ans Herz legen. Man wird es nicht bereuen.
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am 21. Januar 2014
Also dieses Buch liest sich so wie sich Kaugummi ziehen lässt, langsam und man verliert immer mehr die Lust daran. Habe mir das Buch gekauft weil ich gern Martin Suter lese ( besonders zu empfehlen die " neurologische Reihe") und diese Bücher immer spannend waren. Es liest sich absolut nicht wie ein Suter Buch, es liest sich eher wie die das Dorf im Buch beschrieben ist, langweilig und öde. Kein Knüller.
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am 18. Juli 2014
Ein wunderbares Buch wie bisher alle Suters. Schon nach wenigen Seiten fühlt man mit der Hauptfigur, die mit allen Sinnen in ein immer dichteres Gespinst aus Eindrücken eintaucht.
Wieder mal ein Buch, das viel zu schnell vorbei ist, vor allem, weil die ganzeZeit die tolle Spannung hochgehalten wird.
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am 2. Januar 2013
Das Buch fängt vielversprechend an und enthält interessante, unheimliche Motive. Allerdings wird diese Spannung nicht über die ganze Story aufrechterhalten und das Ende ist mehr als komisch.
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am 15. Oktober 2012
Der Teufel von Mailand ist ein tolles Buch, hat man begonnen es zu lesen kann man es nicht mehr weglegen !
Die Geschichte beinhaltet einen Krimi, eine Sage, ziemlich schräge beziehungsgeschichten , und vieles mehr, kurz gesagt, es ist toll !
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