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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
13
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 5. Januar 2007
Von Kinofilmen kennt man es, dass meistens ein zweiter Teil produziert wird, der noch spektakulärer, dramatischer, brutaler, aufwändiger usw. als der erste Teil sein soll. Oftmals wird bei der Umsetzung dieser Vorgaben maßlos übertrieben und ein Film produziert, der die Qualität seines Vorgängers bei weitem nicht erreicht - sprich: das Ergebnis solcher Vorhaben ist meist nur ein billiger Abklatsch.

Sieht man sich die Fortsetzung von Andrej Kurkows "Picknick auf dem Eis" oberflächlich an, so könnte man gleiches befürchten. Das Buch ist fast doppelt so dick, als sein Vorgänger und Viktor hält sich nicht mehr nur in Kiew und Umgebung auf, sondern umreist die halbe Welt - unter anderem geht es ins umkämpfte Tschetschenien. Sexszenen werden ebenso umschrieben, wie Situationen, in denen Viktor brutal zusammen geschlagen wird. Das lässt befürchten, dass auch dieses Buch nur ein billiger "spektakulärerer" Abklatsch seines grandiosen Vorgängers sein könnte.

Das ist es aber nicht. Dafür sorgt schon alleine mal wieder Andrej Kurkows einzigartiger und zugleich auch unspektatulärer Schreibstil aus "Picknick auf dem Eis", dem er in diesem Fortsetzungsroman absolut treu bleibt.

Der Kiewer Autor scheut sich nicht vor Emotionen, stellt Gefühlsduselei im nächsten Moment der kühlen Realität gegenüber, und Viktor wird mal wieder zwischen allem hin und hergerissen - zusammen mit dem Leser -, mit viel Trubel und jeder Menge neuer Leute sowie alter Bekannter um sich herum, aber trotzdem einsam. Das Buch, so abenteuerlich auch sein Verlauf ist, hebt inhaltlich, wenn überhaupt, nur selten ein klein wenig ab.

Der großartige Nebendarsteller Mischa tritt erst spät in Erscheinung. Man vermisst ihn aber nicht ganz so sehr, weil sich eine ebenso wunderbare Nebendarstellerin dazu gesellt: die kleine Sonja, die letztendlich zur Hauptdarstellerin neben Viktor avanciert.

Nebenbei gibt es neben jeder Menge Wodka, Cognac, Kaffee und Tee noch ein bisschen Romantik bei Grießbrei mit Marmelade und Butter. Nicht zu vergessen ist auch der Winnie-Puh-Emailbecher, der Viktor ans Herz wächst.

Mal zieht sich die Handlung des Buches eine ganze Weile hin, mal geht es dann plötzlich wiederr Schlag-auf-Schlag geht, das alles natürlich versehen mit dem kühlen, trockenen, teilweise auch sehr makaberen Humor, wie wir ihn schon aus "Picknick auf dem Eis" kennen. Egal, ob es sich gerade hinzieht oder Schlag-auf-Schlag geht: langweilig wird es dem Leser dabei nie. Und letztendlich wird er jedes Mal, wenn er zu dem Buch greift, mehr von den kleinen, praktischen Kapiteln lesen, als er es sich zuvor vorgenommen hatte.

Dieses Buch wird die allermeisten seiner Leser fesseln, sollte aber ausschließlich nach "Picknick auf dem Eis" gelesen werden, da es sich sehr stark darauf rückbezieht.

An jenen Vorgänger kommt es meiner Meinung nach nur fast heran, weswegen ich hier am liebsten nur 4 1/2 Sterne vergeben würde. Zweifelsohne wird es wohl ein jeder lieben, der auch schon "Picknick auf dem Eis" geliebt hat.
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am 4. Mai 2010
DIeses Buch verspricht spannende Unterhaltung bis zum Schluß. Viktor der Hauptakteur dessen Leben melancholisch beschützt am Rande der Mafia und des täglichen Elends und sogar eines tschetschenischen Verbrechsersyndikats verläuft ist eine ebenso interessante wie undurchschaubare Persönlichkeit die in der trostlosen und düsteren Stadt Kiew lebt, seine Begegnungen mit anderen Menschen sind meist in einem realistischen und überschaubaren Umfang gehalten und das liest sich so als wäre es eine Mischung aus unmittelbar erlebtem und interessanten Tagebuchaufzeichnungen. Kurkow schreibt sehr lebensnah man ist auf jeder Seite mit dem unsichtbaren und seiner reinen Gefühlswelt mehr oder weniger beim lesen in Berührung. Es ist ein sehr lebendiger Schreibstil dem man dort begegnet der gleichermaßen nüchtern und beschwinglich einen durch das Buch führt.
Ein wenig skurril ist es das sich so viel um den Pinguin ( einem Symbol für die Natur?) dreht, doch ist es ebenso glaubhaft wie unterhaltsam Viktors Engagement für die Rettung von Mischa-Pinguin zu folgen.

Eine großartig geschriebene Geschichte !
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am 12. Juni 2003
Schräg., skuril und absurd - das neue Buch von Kurkow führt in eine Welt voller Geheimdienstler, Zwielichtiger, Benachteiligter, aber auch ganz normaler Menschen, die mehr oder weniger erfolgreich versuchen, ihr Leben zu meistern. Ein sehr liebenswertes und unterhaltsames Buch, dessen Protagonist einem immer das Gefühl vermittelt, helfend eingreifen zu müssen. Und nach vielerlei Umwegen will man zum Schluß wirklich wissen, wie der Autor seine "Helden" enden läßt!
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am 23. Februar 2013
KURKOW, Andrej: „Pinguine frieren nicht“, Zürich 2005
Es ist die Fortsetzung des Romans „Picknick auf dem Eis“. Am Ende dieses Romans reist Viktor anstelle seines Pinguins an den Südpol. Da beginnt dieses Buch. Es führt dann wieder zurück in seine Heimat in die Ukraine und führt ihn – und damit auch den Leser – mitten in die kriegerischen Geschehnisse Tschetscheniens. Er sucht seinen Pinguin, dem gegenüber er ein schlechtes Gewissen hat. Wie es aber mit Roman- und Filmhelden ist kommen sie in den größten Gefahren durch, weil das Buch und die Geschichte ja weitergehen müssen.
Um nicht mehr zu verraten: es endet mit einem kitschigen Happyend.
(Hinterbrühl, 23.02.2013)
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am 22. Dezember 2013
das geht kaum zusammen. Bei Kurkow schon. Man sollte vorher auch schon "Picknck auf dem Eis" gelesen haben. Mord, Korruption, Vetternwirtschaft im Osten Europas bzw. in den Tiefen Russlands und in Afghanistan lassen nicht an realen Hintergründen zweifeln. Und dann der surreale rote Faden der Geschichte: Mischa-Pinguin. Allen zu empfehlen, die intelligente Krimis in sehr guter Sprache schätzen, sich überraschen lassen können und sich heutigen Problemen an den Handlungsorten stellen.
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am 6. Dezember 2006
Schon in "Picknick auf dem Eis" gelang es Kurkow, mit einer außergewöhnlichen Nebenfigur einen aktuellen Krimi aus der Ukraine mit zusätzlichem Leben zu füllen, wenn man auch lange auf Mischa warten muss. Wer dazu noch in recht spannender und unterhaltsamer Form aus dem ukrainischen Leben der heutigen Zeit informiert werden möchte, der liegt mit diesem Buch richtig. Kurkowas lapidarer Sprachstil zur Schilderung von Unfassbarkeiten aus dem Leben in der Ukraine macht Gänsehaut. Aber man glaubt ihm und der Hintergrund des Buches ist realer als wir zu glauben im Stande sind. Und Mischa rührt uns, zum Lachen unter Tränen.
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am 9. November 2003
Da ist er wieder: Mischa, der stille treu-äugige Pinguin, der doch eigentlich in die Antarktis sollte. Diesesmal dauert es auch keine Kleinigkeit, bis er wieder leibhaftig buchstabenecht auf dem Papier vor uns steht - zuvor wird er gesucht, und dabei so alle seltsamen und manchmal auch zweifelhafte Begebenheiten durchlebt. Vielleicht ein bischen zuviel des Guten, die Mischung wird ein wenig zu bunt, schillernd, abenteuerlich und bleibt auch nicht ukrainisch, sondern globalisiert sich stärker. Das macht Kurkow's Pinguin-Connection II etwas schwächer als Teil I; aber dafür reisst Mischa wieder einiges raus...
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am 5. Januar 2004
Immer wieder zieht es Viktor in Kiew in zwielichtige Mafiakreise, was er selbst eigentlich gar nicht will. Trotzdem hält er es auch in der Antarktis, wohin er sich vor der Mafia geflüchtet hat, nicht aus: Sein Versprechen an seinen Freund Pinguin-Mischa, ihn nach Hause zu bringen und das Vermächtnis eines Bankiers ziehen ihn zurück nach Kiew zu seiner Pflegetochter und deren Kindermädchen. Als er dort versucht, Mischa ausfindig zu machen gerät er prompt wieder in die Fänge der Unterwelt; diesmal soll er für einen Kandidaten zur Abgeordnetenwahl arbeiten. Seine Spur führt ihn jedoch weiter nach Moskau und von dort liegt auch Tschetschenien nur noch zwei Nächte entfernt, wohin Pinguin-Mischa verkauft worden sein soll...
Ein "Roadbook" über einen kleinen Zufallskriminellen der ohne böse Absicht immer wieder "in falsche Hände gerät". Sein Leben "passiert" ihm, ohne dass er Einfluss darauf zu haben scheint; und der Leser möchte deshalb manchmal gerne helfend eingreifen...
Ich fand das Buch ein kurzweiliges Lesevergnügen, ohne unnötige Wortplänkeleien mit schwierigen Fremdwörtern ... und das ist auch gut so!
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am 11. September 2015
Das Fortsetzungsbuch von Viktor und seinem Pinguin Mischa hat mich genauso wie "Picknick auf dem Eis" in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist sehr skurril und man bekommt einen Einblick in die gesellschaftlichen Verhältnisse der postsowjetischen Ukraine. Vor allem die beschriebene Verquickung von schwerer Kriminalität und Politik und den darin unschuldig hineingeratenen Hauptdarsteller hat mich vor dem Hintergrund der heutigen politischen Situation der Ukraine fasziniert. Das Buch ist sehr unterhaltsam und spannend geschrieben, der Hauptdarsteller gerät immer wieder von einer schwierigen Situation in die nächste auf der Suche nach seinem Pinguin, der ihm im ersten Buch abhanden gekommen ist. Der einzige Wermutstropfen ist für mich der Schluß, der mir zu märchenhaft endet und mich ein wenig enttäuscht hat. Trotzdem ein empfehlenswertes Buch, da es sehr spannend geschrieben ist.
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am 16. Juni 2015
Es ist der zweite Teil von "Picknick auf dem Eis" und steht dem ersten Buch in nichts nach. Die ukrainisch-russische Gesellschaft wird schonungslos geschildert aus Sicht eines manchmal moralischen, meist opportunen Mannes, der eigentlich nur leben will und ständig in die politisch-kriminellen Abgründe der Gesellschaft hineingezogen wird auf der Suche nach seinem Pinguin Mischa!
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