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Kundenrezensionen

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am 13. Februar 2015
Wer weiß schon, dass Ringelnatz eine derat große Bandbreit abdeckt. Von romantischen Gedichten bis zum absoluten Nonsens, werden die Situationen und Ereignisse eines 'Normalos' in typisch Ringelnatzscher Weise beschrieben. Zu Herzen gehend und die Lachmuskeln reizend in stetem Wechsel, nicht ohne eine gehörige Potion Lebenserfahrung und Alltagsphilosophie im Hintergrund.
Der Mann hatte wirklich Humor...so wie der gelebt hat...Mann Mann. Da kann man 'ne Menge von lernen.
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am 23. Oktober 2005
ich bin jetzt 40 jahre alt. seit meinem 14 lebensjahr liebe ich die gedichte von ringelnatz. vor mehr als 10 jahren habe ich mir ein taschenbuch von ihm gekauft, das mich an viele orte begleitet hat und nun total zerfetzt ist. deshalb hab ich dieses buch neu gekauft und gedichte darin gefunden, die ich noch nicht kannte.
=> hier schreibt ein glücklicher mensch
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am 12. März 2008
Obwohl ich bereits drei Bücher von Ringelnatz besitze, kann ich mich hier über viele weitere Gedichte freuen! Z.B. "Die Landpartie der Tiere" - Verse mit Illustrationen, die er als 9jähriger seinem Vater schenkte. Sogar die bearbeitete Version seines Vaters ist in dem Buch enthalten. Auch die Kasperle-Verse und natürlich alle bekannten Gedichte sind hier zu lesen.
Es macht riesigen Spaß, in diesem umfangreichen Fundus zu blättern! Auch weil der Umschlag und die Seiten so geschmeidig sind, und man das Buch offen liegen lassen kann.
So "Wandle träumend jeder für sich"!
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am 5. Januar 2017
In diesem Buch kann man immer mal wieder Schmökern und sich in den Texten verlieren. Wer die Gedichte von Joachim Ringelnatz mag, kann mit dem Kauf dieser Ausgabe nichts falsch machen. Bekanntes und (zumindest mir persönlich) weniger Bekanntes in einer umfangreichen Gedichtsammlung aufbereitet. Empfehlung: Lesen und über Ringelnatz feinen Humor lachen.
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am 11. Dezember 2015
Das Buch ist ein Muß für jeden Ringelnatz Fan.
Durch die geringe Größe passt es in nahezu jede Jackentasche
und ist ein angenehmer und amüsanter Begleiter auf jeder Bus und Eisenbahnfahrt.
An der Verarbeitung und am Druck gibt es nichts auszusetzen
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am 23. April 2016
Es ist ein Büchlein, das man gerne in die Hände nimmt. Wo immer man es aufschlägt, findet man humorvolle und kluge Sätze dieses nicht leicht fassbaren Dichters.
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am 17. Juli 2014
Das Buch ist genau so, wie ich es mir gewünscht habe.

In den vielen Jahren, in denen ich Kunde bei Ihnen bin, war ich noch nie unzufrieden. DANKE!
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am 20. November 2011
Hier sämtliche Gedichte des großen Dichters der Weimarer Republik in einem Band!

Ringelnatz mal heiter, mal boshaft, mal melancholisch, mal provokativ, mal liebend, mal lasterhaft und frivol. Diese Gedichte zeigen die Facetten und Charakterzüge des Meisters der 20er Jahre, der durchaus nicht unumstritten, und schon gar nicht harmlos ist!

Das besonders Tiefsinnige und Nachdenkliche war dabei offenbar Ringelnatz' Sache aber nicht! Nichtsdestotrotz hat sich Ringelnatz z.B. mit seinen Turner- Gedichten durchaus kritisch äußern können, ohne dabei den Humor zu verlieren - Andere karikaturenhaft und humorvoll ins Lächerliche zu ziehen scheint Ringelnatz' größte Waffe gewesen zu sein!

Nicht alle Gedichte dieses lebensfrohen, abenteuerlichen, die See und die Frauen liebenden Dichters sind gleicher Qualität; viele sind einfach nur ziemlich schlecht. Andere aber sind dafür kleine oder auch größere Meisterwerke, die sich lohnen, vor allem von Fans von heiteren Gedichten gelesen zu werden!

Die Gedichte geben dem leser auch ein wenig vom LEbensgefühl der Jugend der 20er Jahre in Deutschland; die Zeit von "Wandervogel", "Bündischer Jugend", neuer Leichtlebigkeit und Aufgeschlossenheit von neuer, moderner Kunst.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. August 2013
Der deutsche Poet, Kabarettist und Humorist Joachim Ringelnatz (eigentlich Hans Bötticher) verfasste in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts zahlreiche Gedichte die Nonsens, Groteske, Satire und Heiter-Frivoles mit Ernst und Melancholie verbinden. Ringelnatz knüpfte mit seinen humorvollen Gedichten an Heine und Goethe an, die ebenfalls humorvolle, ironische und gleichzeitig ernste Gedichte verfasst haben. Es ist aber ein Irrtum, wenn man den Humor und den Ernst trennen möchte, wenn man auf der einen Seite nur die ernsten Themen und auf der anderen die humorvollen Anekdoten und Witze hat, denn paradoxerweise ist der Humor immer ernst. Die größte Idiotie ist, dass man zwischen ernsthafter und humorvoller, unterhaltender Literatur unterscheidet. Jean Paul hat auf diese fatale Unterscheidung und auf deren Resultat hingewiesen: "Der Mensch ist im Ernst nicht humoristisch genug und im Scherze nicht ernsthaft genug." Der Sinn der Satire und des Humors besteht ja vor allem darin, dass sie den Kern der Realität entlarven und dass sie die Realität pur, ganz und gar unverhüllt zeigen.
In den humorvollen und satirischen Gedichten von Ringelnatz steckt immer eine Zeit- und Gesellschaftskritik, eine Revolte gegen die bürgerliche Welt der Weimarer Republik. Ringelnatz, der selber als Matrose, Seemann, Soldat und Artist auf der Kleinkünstlerbühne gearbeitet hat, behandelt in seinen Gedichten das triviale, alltägliche Leben der bürgerlichen und proletarischen Gesellschaft der 20er und 30er Jahre. Schauplätze sind Bordelle, Wirtshäuser, Hafenkneipen, Fabriken, Künstlermilieus, Schiffs-, Eisenbahn- und Flugzeugfahrten, Heilanstalten und deutsche und europäische Städte. Die zentralen Themen sind Armut, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Verzweiflung, Reisesehnsucht, Heimweh, die Liebe zu einer Frau und so weiter. Ringelnatz schöpft dabei aus der trivialen Welt, er bedient sich alltäglicher Gegenstände und Handlungen, greift immer wieder in die Tierwelt mit seinen witzigen Tiervergleichen- und Anekdoten ein, um unsere Welt zu verspotten, bloßzustellen und zu entlarven. In seinen erfolgreichen Turngedichten wird der Sport verspottet, unter anderem auch der Fußballwahn ("Ich warne euch, ihre Brüder Jahns/ Vor dem Gebrauch des Fußballwahns!"); in seinen ebenfalls erfolgreichen Gesängen vom Seemann Knuttel Daddeldu schuf Ringelnatz eine unvergessliche, originelle Figur aus der Unterschicht, der mit seinen witzigen, boshaften und grotesken Gesängen die bürgerliche Welt aufs Korn nimmt. Wie jeder gute Humorist ist auch Ringelnatz ein versteckter Moralist. Er prangert vor allem die Unmenschlichkeit und Gesetzesstarre der Beamten und der Bürokratie an. Einem anonymen Steuerbeamten mit seinen Steuerbogenformularen wünscht er einen Grabstein, auf dem nur ein Text vom Steuerbogenformular stehen soll: "Der Mann, der jenen Text verfaßt, Was mag er dünkeln oder wähnen? Ahnt er denn nichts vom Zeitverlust und Tränen? Wir kommen nicht auf seine Spur. Und der muß wohl so sein und bleiben. Auf seinem Grabstein sollte man nur/ Den Text vom Steuerbogen schreiben."; er bedauert die Unbarmherzigkeit der Wohnungsämter: "Gott gieße doch etwas Milde/ Über das steinerne Wohnungsamt", und fordert eine deutliche Reduzierung der deutschen Minister, denn "Sie haben recht, mein lieber Mister, Deutschland nährt ein bisschen viel Minister./ In den Einzelstaats-Beamtenheeren/ Könnte man die Hälfte gut entbehren."
Ringelnatz ist in seinen Gedichten ein Verteidiger der Außenseiter, der kleinen Leute, der Menschen, die in der Gosse leben und am verdächtigsten sind ihm jene Politiker, die mit ihren Gesetzen für wirkliche oder moralische Hygiene sorgen wollen, die sich des schmutzigen und schändlichen Packs mit dem Besen entledigen wollen. Fast schon prophetisch die schlimmen "Hygienemaßnahmen" im Dritten Reich oder aller totalitären Überwachungsstaaten vorwegnehmend, schreibt er in seinem Gedicht "Auskehr (Zum Schmutz- und Schundgesetz November 1926)": "Schundige, verbrauchte Besen wollen, Nur aus schmutzig-dunklem Hintergrund: Mummgedachte dummgemachte Menschen sollen/ Ihnen helfen gegen Schmutz und Schund. Wollen also scheinbar Straßen reinigen, Nicht vor eigner Türe, nein! O nein! Herrschen wollen sie und peinigen/ Denn man sah in ihren Stiel hinein. Und da fand man in den Stielen Knuten/ Aus der mittelalterlichsten Zeit. Und wir andern müssen uns nun sputen, Denn die Besen stehen kampfbereit." Am meisten jedoch echauffiert sich Ringelnatz über die Überheblichkeit des Menschen, "der auf Menschtum und Gesundheit protzt", der sich über das dumme Tier überhebt ("Dummer Mensch spricht oft vom dummen Vieh, Doch zum Glück versteht das Vieh ihn nie"). Ringelnatz, der die Tiere, von der Fliege angefangen, in seine Gedichte mit einbezieht, gibt einem Seehund die Stimme, damit er die Ungerechtigkeit und die Verbrechen der Menschen an den Tieren anklagt, der eine Parallele zwischen der Unterdrückung der Tiere und der Unterdrückung der Neger und der Indianer sieht: "Ich bin ein armer Hund. Ich habe keine Brieftasche. Im Gegenteil:/Man macht aus mir welche; sehr wohlfeil. Und Wohlfeil ist Schund. Taten wir jemals Menschen beißen?! Im Gegenteil: Jedes menschliche Kind/ Wird uns, wenn wir auf dem Lande sind, Mit Steinen totschmeißen. Wie ihr Indianer und Neger/ Nicht glücklich für sich leben ließt, Stellt ihr uns nach und schießt/ Uns nieder. Für Bettvorleger! Wo ihr Menschen Freischönes erschaut, Öffnet ihr, staunend, euren Rachen. Warum erstrebt ihr es nicht, euch vertraut/ Mit den Tieren zu machen?"
Natürlich sind nicht alle Gedichte geglückt, aber die Mehrzahl der Gedichte besticht durch ihre Originalität, ihren Einfallsreichtum, ihre Wortspielerei und durch einen tiefsinnigen Humor und Witz. Wie gerne habe ich die Gedichte "Mein Wannenbad", "Sonntagspublikum vor Bühnen" ("Sonntagskinder sind plötzliche Fürsten, Glücklich an Sonne, Dünnbier und Würsten"."), "Kniebeuge", das groteske und makabre Gedichte "Das Terrbarium", "Wie machen wir uns gegenseitig das Leben leichter?", "Neidisches über einen Klo-Mann", "Schweigen", "Zinnfiguren" ("Sinnvoll, mit Liebe aufgestellt, Zeigt das im Kleinen große Welt."), "Pinguine", "Ritter Sockenburg" (Ihr Besietzer lebte fern im Norden/ Und war homosexuell geworden."), "Schenken", "Hilflose Tiere", "Bordell", "Draußen schneitŽs" ("Ich gehe nie wieder in die Fabrik. Ich habe das Regelmäßige dick. Da geht das Künstlerische darüber abhanden. Wenn die auch jede Woche bezahlen...") und viele andere gelesen. Schließen will ich mit den abschließenden Zeilen aus dem Antikriegsgedicht Gedicht "In Eltville 1932": "GibtŽs hinter der Peripherie/ Des Himmels wohl Schaufel und Besen? Ich glaube, dort oben ist noch nie/Ein Krieg gewesen."
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am 11. April 2001
Zu jeder Gelegenheit, zu jeder Gemütsstimmung und einfach was zum Lachen, hier findet man immer was. Einfach drauflosschmökern!
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