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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
150
4,1 von 5 Sternen
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am 12. März 2007
Der Journalist Fabio Rossi hat wegen eines Schlags auf den Kopf eine Amnesie und kann sich an die letzten 50 Tage nicht mehr erinnern, in denen aber offensichtlich sehr viel passiert sein muss: Seine alte Freundin ist mir seinem besten Freund zusammen, er hat eine neue, an die er sich aber ebenfalls nicht erinnert, und irgendwie hat er eine Persönlichkeitsveränderung durchgemacht und einige Leute vor den Kopf gestoßen. Dahinter steckt eine mysteriöse Recherche, die ihn in der vergessenen Zeit auf dunkle Machenschaften gebracht hat.

Die Geschichte ist sehr spannend erzählt, am Ende erwartet den Leser eine schöne Überraschung, die durchaus nicht vorhersehbar ist.

Suter schreibt sehr lesbar und schnörkellos, dennoch versteht er es, eine atmosphärisch intensive Kulisse aufzubauen, eine Großstadt in schwüler Sommerhitze, die sich am Ende zusammen mit der Handlung gewittrig entlädt.

Ich hab das Buch in einem Ruck durchgelesen, man kann sich nicht mehr losreißen. Ab und an dann noch ein lakonischer Scherz, eine amüsante Figur (beispielsweise Rossis dicker Psychologe), Kritik am industriellen Lebensstil und ein bisschen schwüle Erotik.

Nur vier Sterne aber deswegen, weil bis zur Fahrt Rossis nach Italien die Atmosphäre in der heißen Großstadt ein wenig eindimensional wirkt, Rossi trifft sich ständig in einem klimatisierten Lokal mit jemandem, von dem er Informationen über seine Blackoutzeit erhofft, und da wiederholen sich die Schauplätze ein wenig, auch wenn die Inhalte recht packend sind.

Insgesamt aber sehr schön zu lesen!
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am 24. April 2005
Martin Suter hat wieder einmal eine spannende Story geliefert, die vom NDR meisterhaft in ein dichtes und spannendes Hörspiel umgesetzt wurde. Die Vertonung ist brilland, die Sprecher überzeugend und der Spannungsbogen wird perfekt gehalten.
So bietet sich für den Hörer ein fesselndes Hörspiel, dass bis zur letzten Sekunde fesselt.
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am 19. Juli 2002
Die Grundideee - Mann vergisst seine letzten 50 Tage - gefällt mir gut. Spannend vor allem die Frage, welche Bedeutung eine während dieser Zeit stattgefundene Persönlichkeitsänderung (andere Freundin, andere Freunde, andere Prioritäten) hat. Nur: So richtig was daraus gemacht hat der Autor letztlich nicht, nach und nach entpuppt sich "Ein perfekter Freund" als eher konventioneller Krimi. Als sommerlicher Lesespaß aber ganz gut geeignet.
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am 6. Juli 2005
Es ist mein erstes Buch von Suter und ich bin hellauf begeistert! Das Werk ist leicht geschrieben - wunderbar als Abendlektüre, aber kein anregender Konzentrationsbrocken. Die erzählende Leichtigkeit ist wundervoll. Die Handlungsstränge ziehen einen immer wieder auf eine andere Seite - wer meint es wohl gut/böse?!
Der Gedächtnisverlust von Fabio schweißt einen eng mit ihm zusammen und macht einen genauso neugierig auf die Wahrheit, wie es die Hauptperson selbst ist. Zudem kommen dezente Verfolgungen und spannende Treffen auf mögliche Täter ... und ein nettes aber nicht zu kitschiges Ende.
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"Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt..." So sangen schon die Sänger der "Comedian Harmonists" und man kann sich nicht dagegen wehren, dass sich diese eingängige Liederzeile sich im Kopf festsetzt, wenn man den Roman von Martin Suter liest. Ob es ihm beim schreiben wohl so ähnlich ging? Vertrauen ist die Basis jeder Beziehung und ein wahrer Freund ist stets loyal. Diese goldenen Tugenden werden in Suters Geschichte dem Wind des egoistischen Zeitgeistes ausgesetzt. So muss sich der Journalist Fabio Bossi, der nach einem mysteriösen Unfall sein Gedächtnis der letzten 50 Tage verloren hat, nicht nur fragen, ob sein langjähriger Freund und Kollege Lukas Jäger wirklich so perfekt war, wie er immer glaubte, sondern auch sein Selbstbild einer etwas unangenehmen Prüfung unterziehen. Während Bossi die jüngste Vergangenheit recherchiert, mausert sich die Handlung bald zum handfesten Krimi, wobei sogar die finsteren Machenschaften der Lebensmittelindustrie eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

Der 33jährige Journalist Fabio Bossi, hat nicht nur einen üblen Schlag auf den Kopf bekommen. Zu seinem Hirn-Schädel-Trauma gesellt sich eine höchst unerfreuliche Amnesie. Unsicher, verwirrt und etwas wütend, versucht Fabio, seine jüngste Vergangenheit zu rekonstruieren. Zum Glück ist da ja noch sein treuer Freund Lukas Jäger, der ihm bestimmt helfen wird!? Die Frage ist nur, warum sich Lukas seltsam ausweichend verhält und ihm kaum in die Augen sehen kann, als er ihm rät, lieber nicht allzu tief in der verlorenen Vergangenheit zu wühlen. Auch seine übrigen Kollegen reagieren nicht gerade positiv, als er in der Redaktion erscheint. Denn schließlich hatte Bossi erst vor kurzem seinen Job dort gekündigt - aus persönlichen Gründen, die er in seiner Kündigung nicht genannt hat und die er nun vergessen hat. Außerdem weigert sich seine große Liebe Norina, mit ihm auch nur zu telefonieren.
Anscheinend ist Bossi in den vergangenen 50 Tagen zum Unmenschen mutiert, der seine Kollegen hintergangen und seine Freundin betrogen hat. Dafür wohnt er jetzt mit der attraktiven PR-Beraterin eines Lebensmittelkonzerns zusammen, die er ausgerechnet auf einer Präsentation für einen Joghurt mit probiotischen Kulturen kennen gelernt hat. Doch seit wann interessiert er sich denn für moderne Ernährung? Wie er bald herausfindet, hat dieses seltsame Interesse wohl mit seinen Recherchen für eine große Sache zu tun gehabt, die mit einem möglichen Skandal um verseuchte Lebensmittel zu tun haben.
In mühsamer Kleinarbeit versucht der Journalist an Informationen zu dem Projekt zu bekommen, welches ihn unlängst so stark beschäftigte. Außerdem möchte er sein Gehirn wieder auf Trapp bringen, den alten Fabio wieder finden und vor allem, seine Norina zurück gewinnen. Ein Mammutaufgabe für einen Mann mit Erinnerungslücken, der dazu noch ziemlich alleine da steht, weil er seine alten Freunde verprellt hat und seinen neuen Bekannten nicht bedingungslos vertrauen kann. Zudem scheint es ganz und gar nicht ungefährlich zu sein, herauszufinden, wer Fabio Bossi in den verlorenen 50 Tagen wirklich war.

Der trockene Humor des Autors und seine Gabe, seine Figuren lebensecht zu skizzieren sowie seine direkte und schnörkellose Erzählweise machen auch diesen Roman zu einem Lesevergnügen. Die Erzählperspektive wird allein nach dem temperamentvollen Fabio Bossi ausgerichtet und so muss auch der Leser ganz nah bei der nicht immer besonders sympathischen Hauptperson verweilen, um die Puzzlesteine des Rätsels korrekt zusam-men zu setzen. Unterstützt wird Bossi durch einige originelle Nebenfiguren, wie den fetten Dr. Vogel mit dem seltsamen Humor oder den großspurigen Fredi Keller, durch den Fabio die Nachtclubtänzerin Samantha kennenlernt, die mit heißem Rum Kummer heilt. Die kantigen Charaktere passen gut zu der leicht zynischen Art der Erzählung. Gegen Schluss des kurzweiligen Romans wird dann noch eine Extraschicht Spannung aufgelegt und man liest es angeregt bis zu dem sehr passenden und nachdenklichen Ende.
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am 24. Februar 2011
Der Journalist Fabio Rossi erwacht im Krankenhaus mit einem Black-out. Die letzten 50 Tage sind wie ausgelöscht, nachdem er bei einem Überfall einen Schlag auf den Kopf abbekam. In seinem Leben ist nichts mehr wie es war. Er fragte sich wer ist die Frau an seinem Bett. Man sagt, es sei Marlen, seine Freundin. Er fühlt nichts für sie und er kann sich nur mit einer Eselsbrücke ihren Namen merken. Er denkt an Lili Marlen, und nennt sie einmal sogar versehentlich Lili. Aber was ist mit Norina, seiner Lebensgefährtin? Sie ist jetzt mit seinem besten Freund und Kollegen Lukas Jäger zusammen und will nichts mehr von ihm wissen. Was ist in diesen 50 Tagen geschehen? Er kristallisiert sich heraus, das er sich in dieser Zeit zu einem ziemlich unsympathischen Zeitgenossen verwandelt hatte. Er war nicht mehr der Fabio, den man vorher kannte. Deshalb reagieren jetzt auch viele ablehnend, fast feindselig wenn er sie mit Fragen bestürmt. Es stellt sich heraus, dass er in der Zeit auch seinen Job bei der SONNTAG-MORGEN-Zeitung geschmissen hat; und dass er hinter einer ganz großen Sache her war. Aber seine Aufzeichnungen und Unterlagen sind verschwunden und alle wichtigen Dateien aus seinem Computer gelöscht.

Er beginnt zu recherieren. Gedächtnisinseln tauchen auf, langsam fügt sich Steinchen zu Steinchen und das Mosaik ergibt ein Ganzes. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber mir schmeckte plötzlich meine Schokolade nicht mehr. Das Szenario ist leider sehr realistisch und durchaus denkbar.

Ich habe die Geschichte gerne gelesen. Die Sprache ist sehr schön, der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Die Personen sind toll skizziert, die Handlung ist nachvollziehbar und fesselnd. Man begleitet den Protagonisten bei seiner Suche nach Antworten und rätselt mit ihm mit.
Fazit: Das war bestimmt nicht mein letzter Suter.
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am 23. Mai 2010
Zürich, Sommer 1998. Der Journalist Fabio Rosse wacht in einem Krankenhaus auf. Er hat eine Kopfwunde. Er kann sich nicht erinnern, wie er in das Krankenhaus gekommen ist. Er hat einen Unfall gehabt, doc auch daran kann er sich nicht erinnern. Er hat eine Freundin, die er nicht kennt. Die Frau, die er für seine Freundin hält, will nichts mehr von ihm wissen. Was passierte in den letzten zwei Monaten? Rosse macht sich auf Spurensuche nach seiner Vergangenheit. Dabei entdeckt er, dass er in den letzten 55 Tagen das Leben eines Anderen gelebt hat. Er scheint einer großen Geschichte auf der Spur gewesen zu sein, doch welcher? Könnte es etwas mit einem Mann zu tun gehabt haben, der sich vor einen Zug geworfen hat? Er war Biologe und scheint an einem Verfahren gearbeitet zu haben, Prionen in Lebensmitteln zu entdecken, die für BSE und die Kreutzfeld-Jacob-Krankheit verantwortlich sind. Doch was wurde dann aus der Story? Hat sie etwa Fabios bester Freund, sein Kollege Lucas Jäger, geklaut? Aber warum hat er sie dann noch nicht veröffentlicht? Eigentlich sollte sich Fabio mit Lucas unterhalten, doch der hat ihm die Freundin ausgespannt. Und dann ist Lucas plötzlich tot... Da schreibt einer einen halbwegs spannenden Krimi auf deutsch, und schon wird er mit amerikanischen Autoren verglichen. Nein, dieser Krimi erreicht amerikanisches Niveau noch nicht, liegt aber deutlich über dem typisch deutschen Kriminalroman. Er ist interessant und spannend, die Figuren sind perfekt dargestellt, die Handlung ist größtenteils logisch und schlüssig, nur das Ende kommt reichlich abrupt. Ein guter Krimi, der fesselt.
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am 7. August 2004
Fabio erwacht, und in seinem Hirn klafft eine Lücke von 50 Tagen. Während dieser Zeit war er offenbar ein Schweinehund, und Fabio kann sich das nicht erklären. Seine geliebte Freundin Norina will nichts mehr von ihm wissen, seinem besten Freund Lucas misstraut er tüchtig, und der Weg zur Wahrheit ist anstrengend. -- Fabio telefoniert ständig herum, leider sind da nur die Telefonbeantworter dran, und auch die Leute um ihn herum sind sehr wortkarg, rücken nicht mit der Wahrheit heraus. Eine ziemlich zähflüssige Geschichte ...
Martin Suters Schreibstil ist kärglich und unraffiniert (um nicht dürftig zu sagen), die beschriebenen Sexszenen unerotisch (die Leute gehen eher grob miteinander um, von Genuss keine Spur), die Personen leiden allesamt an Kommunikationsstörungen und verfügen über die seelische Reife von 11-Jährigen, die Geschichte plätschert dahin ... das Ende ist nicht unspannend, aber es dauert und dauert, bis man als Leser endlich die Wahrheit erfährt (Suter hätte 100 Seiten streichen sollen). -- Interessantes Detail: Fabio sorgt zwar dafür, dass die Gerechtigkeit siegt, aber die unsauberen 800000 USD behält er gern.
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am 11. November 2003
Es gibt Schriftsteller, die bewundert man um ihres Talents wegen, Dinge ungewöhnlich, poetisch, komisch oder sonst irgendwie anrührend zu beschreiben. Und es gibt Schriftsteller, die wissen, wie man Spannung erzeugt und seine Leser Seite für Seite bei der Stange hält, bis zum Schluss. Beherrscht einer beides, wird er (oder sie natürlich) vielleicht ein ganz Großer. Suter beherrscht eher die Spannung, ein Sprachgenie ist er nicht - zumindest hat er keinen Spaß an literarischer Sprache und einem gewissen Maß an geheimnisvoller Rest-Rätselhaftigkeit. Er schreibt jederzeit verständlich und geradeaus, fast schon wie ein Zeitungsredakteur. Deswegen wird er wohl auch nie den Nobelpreis für Literatur kriegen - aber er bietet gute Unterhaltung und eine stringente Story, die fleißig recherchiert und nicht ganz so konstruiert ist, dass man sich dran stören würde. Spannend ist seine Geschichte allemal, weil man natürlich wissen will, was sich verbirgt hinter der angeschlagenen Rübe. Die Auflösung ist nicht ganz so spektakulär, aber die kommt ja auch erst zum Schluss. Wie bei einem guten Fernsehkrimi. Überhaupt: Das Buch ließe sich ohne weiteres zu einem Drehbuch für eine der abendlichen Kommissar-Serien umfunktionieren. Vielleicht sollte es Suter mal mit Drehbüchern versuchen... ;-)
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am 2. Mai 2007
Der perfekte Freund eines Mannes, der nach einer Midlife-Crisis ohne Gedächtnis aufwacht, muss schon ein besonderer Mensch sein.

Thema dieses Buches ist die Freundschaft, sind die Beziehungen, die wir mit anderen Menschen knüpfen - und, es wäre sonst kein Suter-Buch, Gedächtnisverlust und das Erlebnis, als ein anderer wieder aufzuwachen, ohne Erinnerung an ein Selbst, das einem fremd erscheint.

Der Plot dieses Buches ist eleganter und weniger vorhersehbar gesponnen als jener der dunklen Seite des Mondes". Das mag auch an der ganzen Anlage des Buches liegen, mir kommt es allerdings auch so vor, als hätte der Autor hier mehr Sorgfalt auf das Spinnen des Plots verwandt. Letztlich, ließe sich sicherlich auch anführen, ist diese Plot-Anlage auch gar nicht so wichtig, schließlich nutzt Suter, wie jeder gute Kriminalautor, die spannende Krimi-Geschichte auch nur als Plattform für die ihn eigentlich interessierenden Fragen.

Umso wichtiger, sage ich, dass diese Plattform so sorgfältig und passgenau gearbeitet ist, dass sie als Bühne keinerlei Stolperfallen enthält, die vom eigentlichen Thema ablenken.

Meiner bescheidenen Meinung nach ist Suter all das in diesem Buch sehr gut gelungen. Man bleibt dran, an den Nachforschungen und Ermittlungen des gedächtnislosen Journalisten Fabio Rossi.

Sprachlich ist dieses Buch ein absoluter Hochgenuss. Mir fällt kaum ein deutschsprachiger (lebender) Autor ein, der dermaßen klar, prägnant und elegant schreibt wir Suter. Kein Zufall, dass dies ein wirklich häufig geäußerter Gedanke zu seinen Büchern ist. Es ist wirklich fantastisch, mit welcher Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit Suter hier seine Geschichte zu Papier bringt. Hatte ich Dürrenmatt im Zusammenhang mit Suter schon erwähnt? Ja, hatte ich, hier also noch mal der Hinweis, auch wenn dieser Hinweis noch so klischeebehaftet (Schweizer!) klingen mag.

Der geneigte Leser resümiert: Sprache toll, Plot gut, und ansonsten? Auch ansonsten bleibt das Buch nichts schuldig. Das Personal ist interessant, die Fragestellungen des Buches ebenfalls spannend. Dass Suter hier wieder einmal eine Persönlichkeitsveränderung beschreibt, stört dabei ebenfalls nur marginal, da auch die übrigen Fragestellungen des Buches, Freundschaft, Korruption, Treue und Liebe weite Räume eröffnen.
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