20% Rabatt Hier klicken Superhero studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Hier klicken Learn More Fire Shop Kindle PrimeMusic GC HW16

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
62
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:11,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 11. April 2002
Über die Psychopathologie des Managements wird wenig geschrieben. Zumindest nicht unterhaltsam. Meist wird dem Leser nur streng wissenschaftlich erklärt, was zum Beispiel ein „Burn-out Syndrom“ oder Management by ...“ ist.
Wie schön, dass Martin Suter sich der Sache mit teilweiser bitterböser satirischer Feder angenommen hat. Ob diese Geschichten die Vorstudien zu Gerry Weibel waren oder umgekehrt, darf man sich am Rande einmal fragen. Die Zusammenhänge sind offensichtlich.
Suter zeichnet eine Geschäftswelt voller Obsessionen und Eitelkeiten sowie persönlicher und perfider Strategien für den Erfolg im Unternehmen, Menschen, denen jedes Mittel recht ist. Wie heftig das Gerangel um Posten, Karriere und Macht ist und auf welchen verschlungenen Wegen da dem Glück nachgeholfen wird, ist „schwindelerregend“.
Alle Protagonisten scheinen die meiste Zeit damit zu verbringen, die persönlichen Karrieren im Unternehmen zu planen oder Intrigen zu spinnen. Produktiv arbeiten tut kaum jemand. Dass das Ende der jeweiligen Kurzgeschichte fast immer unerwartet anders ist, als es sich der Leser vorgestellt haben mag (das erinnert ein wenig an Roald Dahl), macht die Lektüre umso spannender.
Wer wissen will, wie absurd und neurotisch es in der Geschäftswelt zugehen kann, oder wer selber in dieser tätig ist und sich immer öfter nach Sinn und Unsinn fragt, der wird hier auf das Köstlichste bedient.
Prädikat: Sehr unterhaltsam!
0Kommentar| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMEam 22. Juni 2003
"Business Class" (detebe 23319 - Erstausgabe Diogenes-Verlag 2000) von dem Schweizer Autor Martin Sutor beinhaltet 75 Geschichten aus der Welt des Managements, die von September 1995 bis September 1999 im schweizerischen Wochenblatt "Weltwoche" erschienen sind. Die Themen sind vielfältig und befassen sich mit dem Zeitproblem, der Karriereplanung, , der Büroeinrichtung, Workaholics, der privaten Bewirtung von Kollegen, dem feinen Rangabstufungen, dem Partyverhalten, den Eitelkeiten und Intrigen der streßgeplagten Manager u.v.a. Jede Story kann man in längstens 3 Minuten lesen. Sie sind durchwegs satirisch, witzig, amüsant und pointiert - sowie eine Demaskierung vieler Verhaltensweisen von Managern. Man sollte jedoch nicht mehr als 3 hintereinander lesen, sondern die 75 Geschichten auf viele Tage aufteilen, denn sonst wird man ihrer leicht überdrüssig.
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Februar 2001
...man denkt sich, man gehöre eigentlich zur Avantgarde der Gesellschaft und dann kommt dieser Schweizer und erklärt einem, daß es noch eine andere Betrachtungsweise "unserer" Welt gibt. Doch wie er das tut, ist subtil. Er muß ein Maulwurf, einer von uns gewesen sein, um so pointiert seine Spitzen setzen zu können und er tut es auf eine königlich amüsante Art und Weise. Als Nebeneffekt schafft er es dabei immer wieder nicht nur eindimensionale, nur witzige Pappfiguren zu zeichnen, sondern wahre Menschen und das macht dieses Buch nochmal ein bißchen besser. Sollten Sie auch "Kader" sein, lesen Sie es sowieso. Allein um endlich zu wissen, was Ihr Maschinenschlosser, Ihr Azubi, Ihre Sekretärin und der ganze nichtdienstliche Rest der Welt von Ihnen hält...
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. April 2016
Das Buch beinhaltet zahlreiche Kolumnen, die Suter in den Jahren 1995 bis 1999 in der schweizerischen Zeitschrift Weltwoche publizierte, also vor seinem großen Durchbruch als Romancier. Bereits damals war Suters Fähigkeit auf den Punkt erzählen und beschreiben zu können sichtbar. Sicher nicht alle Kolumnen reißen auch den geneigten Leser vom Hocker, manche sind bestenfalls nett, andere dagegen messerscharf, von beißender Ironie und oft britisch anmuteten Humor. Macht Spaß!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2003
Dieses Buch ist wie eine gut gefüllte Schnapsflasche: Hochprozentig und konzentriert, man kann sich köstlich dran erheitern, jeder Schluck ist ein Genuss. Aber sie kann auch süchtig machen und führt, maßlos konsumiert, zu Kopfschmerzen und Übelkeit. Die bitterbös-lächerlichen Satire-Kolumnen, die 1995 bis 2000 in einer Beilage der NZZ erschienen, sind so authentisch, dass es schon beinahe weh tut. Und so lächerlich skurril ebenfalls. Man liest sie jeweils in wenigen Minuten runter, sollte aber aufpassen, dass es nicht zu viele auf einmal werden - sonst droht der eingangs erwähnte Kater. Suter ist offenbar zuhause auf dem überaus glatten Parkett der oberen Chefetagen, in denen es nicht mehr um Leistung oder echte Arbeit geht, sondern vor allem um Inszenierung, um die feinen Metainformationen, die Machtkämfe, die sich allesamt zwischen den Zeilen abspielen, und bei denen Kleinigkeiten entscheiden und oft genug der Zufall. Suter reißt unbarmherzig und mit Vergnügen die "Goldene Mauer" nieder, mit der sich das Management gerne umgibt, um eine Aura der Unfehlbarkeit zu schaffen und gibt sie der Lächerlichkeit preis - oft erst in der letzten Zeile seiner Geschichten. Ganz nebenbei lernt man eine Menge, wie Kämpfe um Macht und Ansehen tatsächlich funktionieren, denn die beißende Satire ist erschreckend nahe an der Wahrheit. Oder sogar DIE Wahrheit. Ein Hauptspaß!
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Mai 2014
Diese Buch habe ich im Flugzeug gelesen und meine Mitreisenden damit unterhalten, dass ich anhand der so treffenden und so wohlgesetzten Pointen nach jeder Geschichte laut lachen musste.

Suter ist ein ausgezeichneter Beobachter seiner Mitmenschen. Er kennt die Befindlichkeiten der Karrieristen, der Ängstlichen, der Klugen und der weniger Wendigen. Der Leser erhält ein fein geschliffenes Bild der so genannten guten Gesellschaft und kann sich herzlich dabei amüsieren. Bravo!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Februar 2006
...bewegen sich diese Satiren aus der Geschäftswelt.
Martin Suter ist ein hervorragender Psychologe und hat die vielfältigen Spezies blendend erfaßt, die man im Management so antrifft. Übereifer, Karrierestreben und eitle Selbstdarstellung in der Geschäftswelt kollidieren immer wieder mit den völlig konträren Anforderungen eines Familienlebens oder der Tücke des banalen Objekts. Aus dem Spannungsfeld zwischen Machtwillen und Kontrollausübung einerseits und zwischenmenschlicher Hilflosigkeit andererseits, beziehen Martin Suters brillante Satiren ihren Witz. Seine Dialoge sind scharf, jeder Satz trifft exakt den Punkt und die kleinen Szenen sind ausgesprochen filmreif. Man erhält durch dieses Buch einen wunderbaren Einblick in die Welt des (vorwiegend schweizerischen) Managements.
Liebevoll und präzise baut Marin Suter seine mehr oder weniger sympathischen Geschäftsleute, deren Ehefrauen und Kinder auf, um sie dann mit einem einzigen Satz gnadenlos bloßzustellen. Zur hellen Freude des Lesers. So herrlich böse Satiren findet man selten. Wir haben uns Zuhause das Buch gegenseitig aus den Händen gerissen und uns dann die Geschichten laut vorgelesen.
Das Taschenbuch ist ein hübsches und preiswertes Geschenk für Manager und diejenigen, die sie besser verstehen wollen.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juni 2007
Ironisch-witzige Glossen über die Welt des Managements, die Suter wöchentlich in der Züricher "Weltwoche" veröffentlicht hatte, jetzt zu Büchern zusammengefasst. Sowohl schlechte Manieren, Duckmäusertum und Ellenbogendenke als auch das kapitalistische System insgesamt werden auf die Schippe genommen.

Dies ist der zweite Band, den ich gelesen habe und trotz witziger Pointen und eines gepflegten Schreibstils wiederholen sich die Themen - Anbiederung an Manager oder Kunden, verhinderte Beförderung, Treten nach Unten... doch etwas zu sehr, um während des ganzen Buchs amüsant zu wirken.

Daneben sind alle Geschichten gleich gedrechselt: Die eigentliche Pointe entsteht erst im allerletzten Satz, welcher somit über den Lachfaktor der gesamten Geschichte entscheidet. Etwas sehr gleichförmig für meinen Geschmack.

Mein Tipp: Ein paar Geschichten hie und da, das macht Spaß!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2003
Martin Suter hat sich voll in Zeug gelegt. Die Kurzgeschichten dieser CD haben nicht nur extrem humoristischen Charakter in einer satirschen Art, wie man sie sonst z.B. bei Loriot kennt- sie stecken auch voller Wahrheiten, die nicht nur in der Schweiz das Arbeitsleben bestimmen.
Jede Geschichte für sich regt zum Nachdenken an ohne eine Sekunde zu langweilen. Geeignet sind die Stories auch um dem Vorgesetzten mal ein Wink mit dem Zaunpfahl zu geben - oder, wenn man selber Chef ist: Denk mal über Dich nach...
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 4. April 2011
Schon nach den ersten Geschichten fragte ich mich: Sind diese Leute in den oberen Etagen tatsächlich so? So doof, so durchtrieben, so hinterhältig, Kleinigkeiten abwägend, nach Antworten lechzend, ob wer wen wann sehen und grüßen darf, soll oder kann, oder ihn/sie lieber nicht gesehen haben soll?

Mehr wie sieben oder acht Geschichten hintereinander sind kaum auszuhalten. Man verliert sonst jeglichen Respekt vor Krawatten- und Anzugträgern. Das Buch eignet sich gut für die Sorte Leser: Nimm mich in die Hand, aber nicht zu lange, und dann leg mich wieder zur Seite. Oder für die tägliche Fahrt mit der Straßenbahn, der U-Bahn, den Zug. Andererseits ist es gleichzeitig ein Wagnis, öffentlich darin zu lesen.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in der U-Bahn, lesen gerade die Geschichte "Knechts schwerste Entscheidung I-III", und dann sitzt Ihnen so ein frisch gebügelter Strahlemann mit Aktenkoffer und korrekt sitzendem Anzug gegenüber. Sie müssten dauernd grinsen. Und würden dem Strahlemann deswegen vielleicht die ersten Schwitzflecken in den Achselhöhlen verursachen, weil er weiß, dass Sie gerade etwas über seine Denkweise lesen. Peinlich.

Martin Suter muss wohl ein Intimkenner der Gehirnwindungen des oberen Managements sein, um solche Geschichten formulieren zu können. Leider sind die Storys immer nur zweieinhalb Seiten lang, obwohl sie manchmal nach Verlängerung oder Verkürzung schreien. Dafür gibt es einen Punkt Abzug.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden