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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
110
3,7 von 5 Sternen
Witwe für ein Jahr (detebe)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:14,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 25. September 2017
Nachdem ich den Film gesehen habe, wollte ich wissen, wie es weitergeht und habe mir dieses Buch bestellt.
Es ist wieder ein Irving mit allem drumunddran... und hat Lust auf mehr gemacht. lesenswert.
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am 8. September 2017
GROSSARTIG‼️...und wer könnte es besser lesen als Rufus Beck, ich habe großen Spass an diesem Hörbuch...ich bin keine typische Irving-Leserin, außer "Garp..." habe ich keines gelesen
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am 6. Dezember 2014
Eigentlich enthält der Roman drei kurze Romane und ein Kinderbuch, die auch unabhängig voneinander gut und spannend zu lesen wären. So wurde tatsächlich aus dem ersten Teil des Romans ein Film und John Irving veröffentlichte einige Jahre später eine der im Roman skizzierten Kindergeschichten als sein erstes Kinderbuch. Der große Bogen, der die drei Teile zusammenhält, sind die typisch epischen John-Irving-Themen "unüberwindbarer Verlust eines Kindes", "Erwachsenwerden", "Schriftstellerdasein".

Erzählt wird die Geschichte der (fiktiven) amerikanischen Schriftstellerin Ruth Cole an drei wichtigen Wendepunkten ihres Lebens. Im Sommer 1958 erlebt die 4jährige Ruth, wie ihre schöne Mutter Marion sich mit einem 16jährigen Liebhaber einlässt und dann sie und ihren Vater für immer verlässt. Im Frühjahr 1990 ist die 36jährige Ruth eine berühmte Schriftstellerin; auf einer Lesereise durch Europa wird sie in Amsterdam im Rotlichtviertel Zeugin eines Mordes an einer Prostituierten. Im Herbst 1995 ist die 42jährige Ruth Mutter eines Kindes und Witwe und zum ersten Mal im Leben wirklich verliebt - in den Polizisten, der mit ihrer Hilfe den Mord im Rotlichtviertel aufklären konnte.

Ist meine kurze, skizzenhafte Inhaltsangabe ein Spoiler, weil ich alles verrate? Ich denke nicht, weil dieses doch etwas konstruierte Gerüst des Romans nur eine äußere Orientierungshilfe für die überaus lesenswerten, anspruchsvollen 760 Romanseiten darstellt. Der Reiz des Romans liegt in den vielen überraschenden Wendungen, den feinen Persönlichkeitszeichnungen der handelnden Personen, den tiefgründigen Dialogen und Problemkonstellationen. Nur drei Beispiele, warum man diesen Roman unbedingt selber und unbedingt ganz lesen muss, weil er einfach großartig geschrieben ist:

Erst nach 200 Seiten (S. 225-234) erfährt der Leser durch ein Gespräch zwischen Marions Mann Ted und Marions Liebhaber Eddie, wie die beiden Söhne von Ted und Marion, also Ruths ältere Brüder, bei einem Autounfall ums Leben kamen. Der Tod dieser beiden Kinder und was durch ihren Tod aus Ted und Marion geworden ist, und wie dieser Tod auch das ganze Leben von Ruth überschatten wird - das ist das eine Hauptthema des Romans. Als Leser spürt man es von der ersten Seite an, aber erst nach langer (Lese-)Zeit bekommt man die Erzählung nachgeliefert, die für das So-Sein von Ted und Marion der Auslöser war. Wie wird man mit dem Verlust eines geliebten Kindes fertig? Antwort: niemals.

Die kleine Episode, wie Ruths Vater ihr mit 16 Jahren das Autofahren beibringt (S.403-408) und die Replik darauf, als Ruth sich bei ihrem alten Vater auf einer gemeinsamen Autofahrt revanchiert (S.436-440), gehören für mich zu den Leseperlen des Romans - kleine, irgendwie nebensächliche Details und doch von John Irving so gekonnt geschildert und in den großen Bogen des Geschehens integriert, dass es eine Lust ist, es zu lesen.

Das Thema "Schreiben" wird in diesem Roman vielschichtig und in immer neuen Brechungen beleuchtet: Da ist der Kinderbuchautor Ted Cole, die Romanschriftstellerin Ruth Cole - und dann geht es später auch um Romane von Marion und Eddie und anderen. Schreibt man als Schriftsteller nicht immer wieder dasselbe? Ist der frei fabulierende Geschichtenerfinder oder der arbeitsame Deuter und Erzähler eigener Lebenserfahrungen der bessere Schriftsteller? Wie findet man ein Thema; wie weit darf man bei einer Recherche gehen? Spannende Schriftstellerfragen, auf die John Irving in diesem Roman eine Menge interessante und teilweise überraschende Antworten gibt.

Wie komme ich übrigens zu der Überschrift meiner Rezension? Nun, das ist wegen Ruth und ihrem Vater Ted, wegen Ruth und "ihrem" Polizisten und schließlich wegen Marion und Eddie der richtige Titel für meine Rezension: es geht um die Liebe.
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am 27. August 2002
Dieser Roman von John Irving ist im Vorfeld oft kritisiert worden - was vielleicht daran liegen mag, daß er wieder über das schreibt, was er am besten kennt: Schriftsteller und ihr Leben. Natürlich sind seine Protagonisten wie immer skurril bis bizarr und finden sich in den aberwitzigsten Situationen wieder. Natürlich ist er gewohnt witzig und tabubrecherisch. Und natürlich bringt er dem Leben jenen enormen Optimismus entgegen, der sich in allen seinen Büchern findet - dafür liebe ich John Irving, und dieser gutmixte Cocktail hat auch diesen Roman für mich wieder zu einer fesselnden, amüsanten Lektüre gemacht, die man in einem Rutsch durchliest - wer jedoch von ihm etwas grundlegend Neues erwartet, wird enttäuscht sein.
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am 12. April 2007
Dieses Buch ist (wie "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker", "Garp und wie er die Welt sah" und "Hotel New Hampshire") pures Lesevergnügen.

Gleich der erste Satz öffnet die Tür und spätestens nach dem ersten Kapitel will man dieses Buch einfach nicht mehr zur Seite legen. Obwohl ich persönlich kein Liebhaber von Romanen über 600 Seiten bin, wollte ich hier dem Ende eigentlich nicht näher kommen.

Über den Inhalt von "Witwe für ein Jahr" haben andere vor mir schon genug geschrieben, ich kann nur meine uneingeschränkte Empfehlung abgeben.
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am 28. Juni 2006
Es ist Sommer 1958 auf Long Island. Der junge Eddie O'Hare wollte eigentlich nur dem berühmten Kinderbuchautor und Illustrator Ted Cole zur Hand gehen. Stattdessen landet er mitten in einem Familiendrama. Während Ted sich von einer Affäre in die nächste stürzt, droht seine Frau Marion am Tod ihrer zwei Söhne Thomas und Timothy zu zerbrechen. Nicht einmal ihre 4-jährige Tochter Ruth kann ihr über den erlittenen Verlust hinweghelfen. Nach einer kurzen und innigen Affäre mit Eddie beschließt Marion, ihre Familie zu verlassen und irgendwo allein ganz neu anzufangen. Sie taucht unter - 37 Jahre lang...

Unglaublich, was Irving im ersten Drittel seines Romans vom Stapel lässt. Selten wurde eine Geschichte über den Umgang mit Trauer, über die Spielarten der Liebe und das nackte Leben mit all seinen Hochs und Tiefs so spannend und intensiv erzählt wie in "Witwe für ein Jahr". Das Gefühlschaos, in dem sich alle Protagonisten befinden, ist so authentisch und ergreifend dargestellt, dass es einem oft Schauer der Rührung über den Rücken jagt. Wenn Marion Cole (meiner Meinung nach die interessanteste Figur überhaupt) etwa beschließt, ihrer 4-jährigen Tochter lieber gar keine Mutter zu sein und sie lieber zu verlassen anstatt ihr eine schlechte Mutter zu sein und ihr nicht gerecht zu werden, oder wenn sie versucht, ihrem kurz zuvor tödlich verunglücktem Sohn seinen Schuh wieder anzuziehen, ist das so unheimlich wuchtig und intensiv geschrieben, dass man glaubt, den Boden unter den Füßen zu verlieren und das Herz bliebe einem stehen. Unvergesslich ist auch die bittersüße Liebesgeschichte zwischen der trauernden Mutter und dem völlig unerfahrenem Eddie, die Irving unheimlich leicht und doch sehr tiefgründig schildert und die für mich das absolute Highlight des Romans bildet. Im Mittelteil lässt Irving dann die bittersüße Liebesgeschichte mit dem Verschwinden Marions fallen und rückt Marions mittlerweile erwachsene Tochter Ruth ins Zentrum des Geschehens. Diese darf als gestresste Autorin so manches skurrile und manchmal fast abstruse Abenteuer (die Szenen im Amsterdamer Rotlichtviertel etwa) erleben und hat auch privat so einiges zu durchleiden (die Geschichte mit Scott, dem Squashpartner ihres Vaters). Und doch gelingt es Irving nicht wirklich, den Leser für Ruths Erlebnisse zu begeistern (dies war zumindest mein Eindruck). Eigentlich liest man stets nur in der Hoffnung weiter endlich zu erfahren, was aus Marion wurde , ob sie je wieder auftaucht und was dann wohl passieren mag. Und wenn es dann ganz zum Schluß (nach Hunderten von Seiten - Sollte hier der Eindruck entstehen, als wäre es eine Qual, weiterzulesen, so täuscht dies, denn die knapp 800 Seiten hatte ich in 3 Tagen durch) endlich soweit ist, vergisst und verzeiht man so manchen Hänger im Mittelteil und ist fast traurig und enttäuscht, dass es schon wieder vorbei ist.

Wenn der Mittelteil auch nicht ganz so brilliant und anrührend wie der Beginn und der Schluß ist, so vermag "Witwe für ein Jahr" doch durchweg gut zu unterhalten und fesselt den Leser bis zum wundervollem und mitten ins Herz treffendem Ende. Dank seiner anrührenden Geschichte um einen Schriftstellerclan voller heiterer, skuriller und auch trauriger Momente ist Lesespaß pur garantiert. Hab das Buch einfach aufs Geradewohl gekauft und bin immer noch schwer begeistert. Sehr empfehlenswert.
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am 24. Januar 2000
Dieser neue Roman von John Irving hat es schwer, denn er muss sich gegen zweierlei behaupten: Einerseits gegen die Erwartungen seiner Fangemeinde, die ihn gegen die vorherigen Romane messen, andererseits gegen das Hörensagen, den Ruf, der Irving-Romanen vorauseilt, und dem manche Käufer unvorsichtigerweise nacheilen.
Dies ist Irving Light, ein Roman ohne große Grotesken, ohne Bären, Ringer oder Zwerge, und um gut 200 Seiten dünner als der unmittelbare Vorgänger.
Dies ist im Gegensatz zu anderen Irving-Romanen kein Buch, das den Leser durch eine verwickelte Handlung fesselt oder durch absurden Klamaukhumor zu unterhalten vermag; trotz einigen wenigen Clownesken und einer Krimi-Nebenhandlung ist es im Grunde ein sehr stiller, behutsamer Roman über das Scheitern, die Einsamkeit und das Schreiben.
Das könnte ein Grund dafür sein, warum manche eingefleischten Irving-Fans diesen Roman nicht mögen, und warum ihn Leser, für die es der erste Irving ist, schlichtweg nicht verstehen: Um diesen Roman zu mögen -- und es ist neben Garp und Hotel New Hampshire einer der besten, die Irving bisher geschrieben hat -- muss man einerseits Irvings Sinn für Tragik kennen und andererseits bereit sein, ihm eine Entwicklung weg vom Slapstick zuzutrauen.
Irving schreibt immer noch primär Unterhaltungsliteratur, doch ist ihm mit Witwe für ein Jahr ein bewegendes melancholisches Werk gelungen, das im Gegensatz zum durch und durch langweiligen Vorläufer Zirkuskind zu fesseln und zu berühren vermag. In gewisser Weise ist es "Irving neu", und doch ganz unverkennbar Irving.
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am 24. August 2007
Irvings Romane ufern häufig aus, flechten manch schöne Episode in eine Geschichte ein, zumeist jedoch würde man sich wünschen, er würde sich mäßigen. Seine Phantasie ist grenzenlos. Ein Irving Roman muß dick sein, um als Ereignis gewertet zu werden. In seinen besten Romanen, die inhaltlich eine starre Vorgabe haben, verzaubert er uns mit skurrilen Gestalten, bizarren Nebenschauplätzen.

In Witwe für ein Jahr hätte man dem Autor gewünscht, er hätte die Dichte der ersten 265 Seiten nicht weiter strapaziert und nicht gleich den Nachfolgeroman angehängt. Die Geschichte einer von einer Tragödie gezeichneten Familie auf Long Island besitzt soviel Format, daß sie allein zwischen zwei Buchdeckel gehört hätte. Wenn Ruth anschließend ihre Karriere als Schriftstellerin antritt und bis nach Amsterdam gespült wird, schmeckt der edle Tropfen aus Long Island verwässert.

Weniger wäre mehr gewesen. Besser wäre mit der Mutter aus der Geschichte zu treten. Dann bleibt sie betörend geheimnisvoll und birgt Irvings Stärken. Doch obsiegt unser aller Neugier und wir lesen weiter.
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am 2. Juni 2005
Nach vielen vielen Büchern habe ich mal wieder ein Irving gelesen und war angenehm überrascht.
Es liest sich immer noch sehr angenehm und flüssig.
Leider hat es aber auch Stellen darin die mir zu langatmig und ausführlich beschrieben sind. Besonders in Holland mit dieser käuflichen Dame und ihrem Schicksal hatte ich etliche Mühe.
Vielleicht wars zu seiner Zeit ja auch so, ich fands leider etwas aufgesetzt. Auch die sonstigen Passagen mit den extrem penetranten Sexszenen habe ich in keinster Weise gut befunden.
Vielleicht werde ich langsam etwas verklemmt?
Irving hat in Gottes Werk oder aber in Hotel New Hampshire eine bessere Form um solcherlei zu beschreiben.
Auch bekam ich den Eindruck nicht los, irgendwie kenne ich alles schon einwenig, evtl. habe ich zuviel von ihm gelesen?
Sonst aber ein recht passables Buch das relativ schnell durchgelesen ist.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Mai 2006
Ruth ist das dritte Kind von Ted Cole, Kinderbuchautor und notorischer Schürzenjäger, und Marion, die ein Verhältnis mit dem 16jährigen Eddie hat. Ruths beide Brüder sind vor fünf Jahren durch einen Autounfall ums Leben gekommen. Marion verlässt ihre Familie, und für Ruths weiteres Leben, auch als sie schon eine erfolgreiche Schriftstellerin ist, bleibt die Sehnsucht nach der verlorenen Mutter bestimmend.

Die alte Weisheit, dass Schriftsteller am liebsten über Schriftsteller schreiben, und die bekannte Tatsache, dass Irving sich seiner Autobiographie als Ideenreservoir bedient, ist hier bis ins Groteske übertrieben. Mit Freude kann man beim Lesen die Prostituierten und den Polizisten begrüßen: Endlich Personen, die nichts mit Schreiben oder generell mit der Herstellung von Büchern zu tun haben.

Trotzdem scheint es nicht so, als statte Irving seine Figuren zum Zwecke der Selbstbespiegelung mit Merkmalen und Besonderheiten seines Lebens aus; er stellt sie mit wohltuender ironischer Distanz dar, die soweit geht, das auch die fiktiven Schrifsteller des Buches praktisch ihr eigenes Leben in ihren Bücher verschlüsseln, was von Journalisten und Lesern kritisch hinterfragt wird, und dass auch sie wiederum Schriftsteller zu Protagonisten ihrer Bücher wählen.

Das eigentlich Zentrale des Buches ist aber das, was sich bereits vor Ruths Geburt ereignet hat, der Unfalltod der Brüder. Da ist auf der einen Seite der grausam-groteske Ablauf der Katastrophe, auf der anderen Seite die starr gewordene Erinnerung in alten Fotos, die das ganze Haus besetzen: Es gibt keine Chance, diesen Schmerz abzustreifen.

"Witwe für ein Jahr" gehört zwar nicht zu Irving Weltklassebüchern, v.a. wegen der langatmigen Passagen im Mittelteil (Ruths Recherchen), aber es ist auch nicht sein schlechtestes.
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