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Kundenrezensionen

2,7 von 5 Sternen
29
2,7 von 5 Sternen
Röslein rot (detebe)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 16. August 1999
Innerhalb kurzer Zeit hat sich Ingrid Noll in Deutschland mit einer Reihe von Romanen einen Namen gemacht, die allesamt von einer gewissen unterhaltenden Skurrilität der Geschehnisse und Personen sowie der Spannung kriminalistischer Elemente geprägt sind. Mit "Röslein rot", dem jüngsten Roman, konnte I.Noll jedoch nicht an vorangegangene Erfolge anknüpfen. Der für Nolls Geschichten so charakteristische und essentielle Todesfall bleibt zwar auch hier nicht aus, allerdings laesst er ueber zwei Drittel des Buches auf sich warten. Dem voraus gehen 200 Seiten lähmender Beschreibung einer zerrütteten Ehe, eines brachliegenden Familienlebens und unbefriedigender Freundschaftsbeziehungen der Hauptperson, genannt Röslein. Die Figuren erscheinen dabei derart überzeichnet, daß sie einer gesamtgesellschaftlichen Neurose deutlich näher kommen als der Realität. Beim Leser entwickelt sich ein bedrückendes Gefühl, das noch verstärkt wird durch Nebenhandlungen, verwirrend und unglaubwürdig, die der Story nicht zum Fortgang verhelfen. Unterbrochen wird die Handlung zudem regelmäßig durch die Beschreibung von Gemälden, mit denen sich das "Röslein", wenn es seinem Hobby, der Glasmalerei, die immer mehr zur Daseinsbewältigung wird, frönt. Mag dieses Stilelelment an anderer Stelle analytisch bedeutsam sein, so wirkt es doch hier auf den Leser, der von anderen als kunsttheoretischen Erwartungen getrieben ist, nur hemmend und fehlplaziert. Der entscheidende Mord hat mit dem Schicksal des Rösleins wenig zu tun, kommt weder überraschend noch löst er Betroffenheit oder gar Spannung aus. Am Ende verwundert es nicht einmal mehr, dass auch dieser Mord ohne größere Folgen auf Handlung und Handelnde bleibt. So fügt sich ein unbefriedigendes Ende an einen insgesamt unbefriedigenden Roman. Wer I.Noll und ihre Bücher positiv im Gedächtnis behalten möchte, sollte im Falle von "Röslein rot" guten Gewissens eine Lücke im Bücherregal akzeptieren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 19. Oktober 2010
Zehn Jahre habe ich gebraucht, um mich nun endlich mal dem Phänomen Ingrid Noll anzunähern.
Die Frau und ihre Bücher waren mir von Anfang an suspekt, weil lauter begeisterte Damen mittleren Alters (auch meine sonst nicht sehr lese-fleißige Mutter) ein Juchzen kaum unterdrücken konnten, wenn mal wieder ein neuer Titel von der Noll auf den Markt kam.
Dass es dabei irgendwie gegen Männer geht, habe ich schon damals gespürt.

Gelesen haben ich nun Röslein rot". Ein sprachlich und inhaltlich EIGENTLICH ziemlich banales Büchlein über die Gattin eines Architekten, die sich um Haus, Garten und Kinder kümmert und in ihrer Freizeit lieber Hinter-Glas-Malerei betreibt, als die Schreibarbeiten für ihren Mann zu erledigen.

Plötzlich tauchen verschiedene andere Frauen im Leben ihres Mannes auf und die Titelheldin geht damit auf ihre Weise um...

Hm. Ganz ehrlich: Für mich als Mann liest sich Röslein rot" vordergründig betrachtet ziemlich grauenhaft. Letzlich plätschert alles nur so vor sich hin und die Ehefrau ergeht sich vor allem in Selbstmitleid und stiller Rache...man(n) fragt sich nur, warum?
Denn der Gatte macht im Grunde - aus meiner Sicht als Mann- während des ganzen Buches nur einen einzigen echten Fehler (Stichwort Grapefruitsaft). Diesen Fehler macht er, weil Männer nun mal ab und zu... ein bisschen feige sind.

Aber - und das ist das Interessante an dem Buch- aus Sicht der Frauenwelt ist der eine Fehler erstens kapital und zweitens gerade bei weitem NICHT der einzige...

Diese konsequent durchgehaltene Linie scheint bei ihren Leserinnen einen Nerv zu treffen.
Ingrid Noll bedient auf stille, unspektakuäre aber offenbar nicht minder wirkunsgvolle Weise die niederen Instinkte, welche offenbar in vielen Frauen nach Phasen der bedingungslosen Liebe, des jahrelangen klaglosen Ertragens rumoren. Im Buch bleibt es nicht beim Rumor, hier können die Instinkte sich entfalten. Das Buch bietet dem, der sehen kann zweierlei: Eine Flucht aus dem Alltagstrott für die gediegene Gattin und einen tiefer Blick in die Seele von Frauen.

Nebenbei lernt der Leser noch ein wenig über die verschlüsselte Sprache vermeintlich harmloser flämischer Stilleben, in denen Menschen oder Lebensmittel offenbar alles andere als zufäöllig angeordnete sind. Dieser Kunstgriff ist zuweilen sehr ermüdend, an anderer Stelle dann aber wieder auch sehr erhellend.

In Toto: Röslein rot ist ein ausgesprochen betulicher Roman, vordergründig ohne jeden Spannungsbogen. Dennoch vermittelt das Buch ein subtiles Gefühl von akuter Bedrohlichkeit -gerade, wenn man selbst ein durchschnittlicher Ehemann ist.

Der damit verbundene Erkenntnisgewinn ist mir faszinierenderweise knappe drei Sterne wert.
Mehr Ingrind Noll muss ich auf absehbare Zeit aber nicht haben.
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am 3. November 2004
Ich bitte alle, die dieses Buch als Erstes von Ingrid Noll gelesen haben, sich nicht an diesem festzuhalten. Der Rest der Bücher, mit Ausnahme der "Seligen Witwen", welches auch nicht dem Können der Autorin entspricht, ist von umwerfendem Charme und Witz. Die Sprache von Ingrid Noll ist sehr bildhaft und mitreißend. Ich habe alle Bücher von Ihr und jedes einzelne verschlungen.
Dieses Buch ist, zugegeben, eines der "schlechtesten". Ich habe mich sehr durchgeschleppt. Ich vermisste die Wortgewandheit, und die Fiesheiten, die man sonst so gewohnt ist. Außerdem kommt die Heldin mit sehr einfachen Mitteln zu Ihrem Recht und aus der Affäre. Insofern sind alle anderen Bücher mit geschickteren, ungemein spannenderen Geschichten und Enden ausgestattet.
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am 3. März 1999
In dem Buch werden sich frustrierte Haus- und Ehefrauen wiederfinden. Wer darüber nachdenkt, wie diesem Schlamassel zu entrinnen ist: hier einige (z.T. zweifelhafte) Anregungen! Es handelt sich um eine bissig geschriebene Komödie über die eingefahrene Ehe von Annerose und Reinhard. Ingrid Nolls Spache ist wie gewohnt lebendig und originell, der moderne Alltag wird plastisch wiedergegeben: so genau, wie man es manchmal gar nicht wissen will. Der Roman wirkt auf mich hart; er lässt keinen Raum für eigene Interpretationen. Mir fehlte ein wenig die Herzenswärme und Liebenswürdigkeit der Protagonisten. Nach der Lektüre kann man etwas Verträumteres vertragen. (ah)
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am 16. August 1999
Innerhalb kurzer Zeit hat sich Ingrid Noll in Deutschland mit einer Reihe von Romanen einen Namen gemacht, die allesamt von einer gewissen unterhaltenden Skurrilität der Geschehnisse und Personen sowie der Spannung kriminalistischer Elemente geprägt sind. Mit "Röslein rot", dem jüngsten Roman, konnte I.Noll jedoch nicht an vorangegangene Erfolge anknüpfen. Der für Nolls Geschichten so charakteristische und essentielle Todesfall bleibt zwar auch hier nicht aus, allerdings laesst er ueber zwei Drittel des Buches auf sich warten. Dem voraus gehen 200 Seiten lähmender Beschreibung einer zerrütteten Ehe, eines brachliegenden Familienlebens und unbefriedigender Freundschaftsbeziehungen der Hauptperson, genannt Röslein. Die Figuren erscheinen dabei derart überzeichnet, daß sie einer gesamtgesellschaftlichen Neurose deutlich näher kommen als der Realität. Beim Leser entwickelt sich ein bedrückendes Gefühl, das noch verstärkt wird durch Nebenhandlungen, verwirrend und unglaubwürdig, die der Story nicht zum Fortgang verhelfen. Unterbrochen wird die Handlung zudem regelmäßig durch die Beschreibung von Gemälden, mit denen sich das "Röslein", wenn es seinem Hobby, der Glasmalerei, die immer mehr zur Daseinsbewältigung wird, frönt. Mag dieses Stilelelment an anderer Stelle analytisch bedeutsam sein, so wirkt es doch hier auf den Leser, der von anderen als kunsttheoretischen Erwartungen getrieben ist, nur hemmend und fehlplaziert. Der entscheidende Mord hat mit dem Schicksal des Rösleins wenig zu tun, kommt weder überraschend noch löst er Betroffenheit oder gar Spannung aus. Am Ende verwundert es nicht einmal mehr, dass auch dieser Mord ohne größere Folgen auf Handlung und Handelnde bleibt. So fügt sich ein unbefriedigendes Ende an einen insgesamt unbefriedigenden Roman. Wer I.Noll und ihre Bücher positiv im Gedächtnis behalten möchte, sollte im Falle von "Röslein rot" guten Gewissens eine Lücke im Bücherregal akzeptieren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. November 2008
Ich muss leider den anderen Rezensenten hier bei Amazon zustimmen, im Gegensatz zu den meisten anderen Werken von Ingrid Noll ist dieses eher mittelmässig. Die Hauptdarstellerin Annerose versinkt zusehends im Alltagstrott der Kleinstadtidylle: als Hausfrau und Mutter ist sie nicht ausgelastet und beginnt mit Glasmalereien. Doch ganz so idyllisch ist es dann natürlich doch nicht, denn sowohl der eigene Mann, als auch die eigentlich so guten Freundinnen haben mehr Geheimnisse, als Annerose sich anfangs vorstellen kann und es kommt zum Rosenkrieg!
Eine eher langweilige Umsetzung der ansonsten so unterhaltsamen Schriftstellerin, die mich oftmals mit ihren Büchern zu Lachanfällen und Spannungsschauern getrieben hat.
Allerdings habe ich hier eine Ausgabe des Bertelsmann Clubs von 1998, mit zusätzlichen Abbildungen der jeweiligen Stilleben und Erklärungen, das belebt das Buch zusätzlich und hat mich so doch gerne weiterlesen und -betrachten lassen.
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am 16. August 2000
Schade! Ich hatte voller Spannung die Paperback-Version des Buches erwartet. Nach allem, was ich bisher von Ingrid Noll kannte, habe ich mich sofort zum Lesen hingesetzt. Aber wo war die Spannung??? Frau Noll hat irgendwie nachgelassen. Einzig positiv zu bemerken ist, dass Kleinausgaben der beschriebenen Bilder beigelegt waren. Somit hat wenigstens deren Betrachten Spass gemacht!!
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am 31. Mai 2015
Im Zentrum des Romans steht eine Frau mittleren Alters. Sie führt eine langweilige Ehe mit einem Architekten, in erster Linie als Hausfrau und Mutter. Nebenbei erledigt sie die Büroarbeit für ihren Mann Reinhard, der sich gerade selbstständig macht. Die knappe Freizeit verbringt Annerose, genannt Röschen, mit Glasmalerei - ihre Art, aus dem Alltag zu fliehen.
In dieses langweilige Leben schleicht sich ganz allmählich etwas Bedrohliches. Verschiedene Frauen treten in Reinhards, und damit auch in Anneroses Leben. Sie verdächtigt ihren Mann der Untreue und fühlt sich zunehmend an den Rand gedrängt. Ihre Unsicherheit, ob Reinhard sie denn nun betrüge oder ob sie sich alles nur einbilde, sorgt dafür, dass Annerose beginnt, ihren Mann genau zu beobachten, in seinen Sachen zu schnüffeln und ihm nachzustellen. Obwohl sie Anzeichen sieht und Vorahnungen hat, bleibt zunächst für den Leser unklar, ob die Protagonistin nicht einfach nur überzogen und viel zu misstrauisch reagiert. Bis die für Ingrid Noll obligatorische Leiche auftaucht ...
Obwohl der Leser das ganze Buch hindurch ahnt, was als nächstes passieren wird, ist es trotzdem spannend und interessant zu sehen, wie Anneroses Ehe langsam zerbricht, Familienbande neu geknüpft werden und Freunde nicht das sind, was sie scheinen. Die eingeschobenen Bildbeschreibungen mit Bezug zu Anneroses Hobby und zu den Ereignissen im Roman unterbrechen regelmäßig die Handlung und geben dem Leser einen lehrreichen Einblick in die Malerei barocker Stillleben.
Das Buch ist sicherlich nichts für Krimifans, die auf den ersten Seiten einen handfesten Mord erwarten. Die Spannung baut sich langsam auf und belohnt den geduldigen Leser. Die Wende in der Handlung und die Auflösung am Ende des Romans sind dann aber leider etwas oberflächlich und unoriginell geraten. Insgesamt ein leiser Krimi, der vom Stil her kein typischer Noll-Roman ist, aber dennoch nicht weniger lesenswert.
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am 26. Januar 2004
Ingrid Noll wie man sie kennt; das Buch ist jedem zu empfehlen und allerfeinste Unterhaltungslektüre, nur vom Besten! Sicher, es ist keine gehobene Lektüre, aber während der Ferien, im Urlaub sehr angenehm zu lesen. Es handelt vom Alltag einer erwachsenen, verheirateten Frau und davon, wie sie die "Schwierigkeiten", mit denen sie konfroniert wird, bewältigt...wie sie tut, nun, das soll jeder selbst lesen! Viel Spaß!
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am 10. August 2015
Von diesem Buch war ich enttäuscht.
Die Handlung war zu hausbacken, zu provinzlerisch, ohne viele Höhen und Tiefen. Hätte in jedem Nest passieren können.
M.E. das unspektakulärste der Autorin.
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