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am 9. Juni 2009
Dieser Roman ist nicht nur einer der spannungsreichsten, sondern auch der wendigste von Barbara Vine. Man kann nicht aufhören zu lesen, bis man endlich weiß, was mit Ivo passiert ist. Hat er es vielleicht doch geschafft?
Ich kann auch dem Kommentar, Frau Vine habe ein Problem mit Schwulen, nur widersprechen: weder Tim noch Ivo sind ausdrückliche Sympathen; die Liebeszenen zwischen den Beiden sind auch deshalb nicht voll harmonischer Zärtlichkeiten, weil Ivo dazu nicht der Typ und Tim dazu einfach viel zu oberflächlich ist!
So, mehr wird nicht verraten! Selber lesen!
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am 26. Mai 2013
Der Roman handelt von dem Verhältnis eines älteren Mannes mit einem jüngeren Mann. Dieses Verhältnis ist geprägt von gegenseitiger Abhängigkeit - einer finanziellen auf der einen Seite und einer emotionalen auf der anderen Seite. Die Geschichte wird aus der Perspektive des jüngeren Mannes als Ich-Erzähler erzählt.
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am 20. Januar 2012
Ich muss sagen ich bin tief enttäuscht von dem Buch.
Ich habe zu erst die DVD gesehen und war begeistert.
Ich war jedoch unzufrieden wie die Beziehung zwischen Tim und Ivo durch eine Affäre mit Isabelle geendet hat und besonders, dass so stark hervorgekehrt wurde, dass Tim angeblich jemals nur Isabelle geliebt hat. Ich wollte wissen wie man zu diesem Schluss kam. Denn dies ist Bullshit. Auch nachdem Buch find ich das Bullshit so etwas zu behaupten. Tim war und ist das erste halbe, wenn nicht fast ganze Jahr wie ein liebestrunkendes Baby auf Ivo fixiert gewesen und liebte diesen und liebt ihn immer noch, wenn auch ein wenig leidenschaftsloser.
Isabelle hingegen war ein zehntagesabenteuer - er hatte gar keine Zeit ihr überdrüssig zu werden und fasziniert war er schon immer von Menschen die ihn auf Distanz hielten - erst wenn sie ihm ihre schwäche anhand der liebesbekundung zeigten - wurden sie uninteressant. Glaubt Frau Vine tatsächlich, dass wäre bei isabelle anders gewesen im richtigen Leben. Oder noch besser, dass Männer nur wirklich Frauen lieben können. Wohl kaum! Da ist ihr ein erheblicher Denkfehler unterlaufen. Doch das nicht allein ist schlimm, sondern ihre (wahrscheinlich nie wirklich erlebten) Vorurteile. Ich weiß nicht woher sie sich diese Anmassungen hernimmt oder ob sie ihre schlechten Erfahrung auf Männer allgemeinern muss, doch es ist ein unwürdiges Schreibverhalten.

Scheinbar versuchte die Autorin einen Afron gegen homosexuelle Beziehung niederzuschreiben. Andererseits behaupte ich weiterhin, dass sie missverstanden wird und versucht hat geschlechtsübergreifend psychologische Gedankenprozesse zu erläutern, bei der es sich hätte genausogut eine komplett heterosexuelle Beziehung handeln könnenŽ. Diese allerdings wäre fehlgelaufen, weil sich keiner mit dem psychologischen Aspekt auseinandegesetzt hätte, sondern nur die Mitleidschiene gelaufen wäre. Entweder gegenüber dem mann, dessen frau ihn betrügt und gleichhin als schlampe gelten dürfe oder der frau, die von ihrem mann betrogen wird.
In dem Fall war Ihre Entscheidung einen bisexuellen Mann und einen homosexuellen Mann zu nehmen eindeutig ein guter Schachzug und genau aus dem Grund (vorausgesetzt sie hat auch so gedacht) stellt ihr Buch egal wie oberflächlich sie dabei das Thema homosexuelle Liebe betrachtet keine direkte Diskriminierung dar. Jeder weiß, dass Männer nicht verallgemeinert werden können - genauswenig wie Beziehungen.

Aber zurück zu meiner Kritik, denn ich kriede ihr stark an, dass die Beziehung zu Ivo wie ein Fehler beschrieben wird. Noch skandalöser wirds mit ihrem verallgemeinerten Ansätzen, dass schwule Männer nicht lieben können, nicht zärtlich sein können und nur vergewaltigungsähnlichen Sex drauf haben und sowieso immer fremd gehen - selbst wenn das Ivo nicht so sehe, stellt sie ihn aber im Bezug auf sein (nicht) liebevollen Aktionen Tim gegenüber nicht besser dar.

Also ich weiß nicht woher Barbara Vine diese Auffassung über homosexuelle Männer her hat oder ob sie ihre Erfahrungen mit heterosexuellen Männer einfach so auf alle überträgt, jedoch sollte man ihr vielleicht mal erklären, dass síe zu engstirnig denkt. Andererseits ohne ihr Buch gäbe es diesen schönen Film nicht. Und gesegnet sei der Producer, der das Script so umwerfend umgeschrieben hat und gelobet sei der Regisseur, der aus dem Schundbuch einen so excellent Film gemacht hat. Dafür bin ich dankbar, denn diesen finde ich nicht mal im ansatz anrüchig oder verachtend oder oder oder.
Dieser Film zeigt dass Liebe geschlechtsübergeifend ist, dass durchaus ein Mann nicht zwangsläufig eine Frau liebt und vorallem dass jeder mensch mit den gleichen Ängsten, Wünschen, Gewissensbissen und Abgründen seiner Seele zu kämppfen hat.
(Allerdings darf ich erwähnen, dass ich noch um eine weitere Million mehr lieben täte gäbe es die Szenen mit Isabelle nicht, wenn Affäre hätte es ruhig ein anderer mann sein dürfen)
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am 23. Juli 2017
Inhalt: Suffolk, Anfang der 1990er Jahre: Der 25-jährige Tim Cornish - gutaussehend, aber wenig an Beziehungen zu Mädchen oder Herzensangelegenheiten überhaupt interessiert - belegt einen "Creative Writing"-Kurs. Sein schwuler Dozent bietet ihm eine Wohngemeinschaft mit seinem Untermieter Dr. Ivo Steadman an. Für Tim eine Offenbarung, denn er fühlt sich sofort von dem etwas älteren Mann angezogen. Gegen seine Gewohnheit lässt er alle Schüchternheit fahren und küsst ihn schon beim ersten Treffen auf den Mund. Seine Gefühle werden erwidert. Nach ernsthaften Zweifeln über die Existenz seiner sexuellen Begierden meint Tim, die wahre Liebe endlich gefunden zu haben. Die kühlt allerdings ab, als Ivo sich in den nächsten Wochen als etwas herablassend ihm gegenüber herausstellt und ihm während eines gemeinsamen Essens fast beiläufig seine Gefühle offenbart. Er liebe Tim und wolle nie mehr ohne ihn sein. Tim, an seine Freiheit gewöhnt, fühlt sich plötzlich gefangen.

Auf einer von Ivo beruflich bedingten Kreuzfahrt durch Alaska und einem Aufenthalt ohne ihn in Seattle kommt ihm der Gedanke, sich von Ivo zu trennen. Isabel, zunächst nur eine Reisebekanntschaft, verstärkt diesen Wunsch. Im Gegensatz zu Ivo engt sie ihn nicht ein, sie ist gebildet wie Ivo, ohne dabei lehrerhaft zu sein und ihn wie ein launisches Kind zu behandeln (das Tim streng genommen allerdings auch ist). Seine Liebe zu Isabel und die Verzweiflung und Angst vor einem eifersüchtigen Ivo treiben ihn zu einem Schritt, über den er später tiefe Reue empfindet. Zuhause angekommen, beginnt er, sich die Geschehnisse von der Seele zu schreiben - und wird dabei immer wieder von Ivo verfolgt.

Meinung: Dieser Roman zählt erstaunlicherweise zu den weniger beliebten der Autorin, was für mich nicht wirklich nachvollziehbar ist. Der kluge Aufbau der Geschichte, ein angenehmer, oft humorvoller Stil, Spannung bis zuletzt, und die Aha-Erlebnisse im letzten Drittel sind die Zutaten, die mich über einem Buch die Zeit vergessen lassen. Auch mochte ich den an der Oberfläche kühlen Ivo sehr, obwohl er tatsächlich etwas arrogant und vielleicht fast so narzisstisch wirkt wie der Haupterzähler Tim Cornish. Der sieht aus wie ein junger Robert Redford (eine Umschreibung, die mich ein bisschen gestört hat), und hatte daher schon im Vorfeld schlechte Karten bei mir. Ein bisschen zäh war der Mittelteil, in dem sich Tim in seiner Liebe zu Isabel irgendwie zum Deppen macht und in Selbstmitleid und Alkohol suhlt.

Auf einen Punkt, der von vielen Kritikern angeprangert wird, möchte ich eingehen: ganz sicher hat die Autorin mit "Keine Nacht dir zu lang" kein Plädoyer für Heterobeziehungen schreiben wollen. Dafür ist die Geschichte zu komplex, zu vielschichtig und zu wenig analytisch bzw. beurteilend im Hinblick auf die Beziehungen Ivo/Tim und Tim/Isabel. Wie Tim selbst in seiner "Beichte" sagt, würde er der wahren Liebe kein geschlechtliches Label aufdrücken wollen. Die Überraschung darüber, warum er sich letztendlich in beide verliebt hat, ist Barbara Vine gut gelungen. Ich dachte in diesem Augenblick: das war's, Peng! Die Story ist erzählt. Und trotzdem gab es noch einige weitere Wendungen und unausgesprochene Geheimnisse, auf die ich nie gekommen wäre.

Psychologisches Geschick, seelische Abgründe und eine auf den ersten Blick gewöhnliche und doch so originelle Dreiecksbeziehung haben den Roman für mich zu einem großen Lesevergnügen gemacht.
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am 26. Oktober 2001
Beim Lesen dieses Buches fuhr ich Achterbahn. Einesteils handelt es sich um einen gekonnt geschriebenen Roman, der prägnant gestaltete Hauptfiguren, von denen keine so recht symphatisch ist und Spannung bietet, andererseits fand ich den „Geist, der hinter der Geschichte steht" einfach ärgerlich für einen schwulen Leser: den schwulen Beziehungen oder Begegnungen in diesem Buch haften einzig Gewalt, Verrat und Egoismus an. Die erstrebenswerte Partnerschaft ist die heterosexuelle, die erst durch die Katharsis der dramatisch endenden schwulen Beziehung erreichbar wird. Hier schrieb eine Autorin, die Probleme mit homosexuell lebenden Menschen hat, was schon an der ungleichen Behandlung der Liebesszenen deutlich wird. Mein Fazit: Spannend aber ärgerlich!
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TOP 1000 REZENSENTam 1. März 2016
Tim Cornish, homosexuell (bisexuell?), Sekretär einer Festspielleitung, und Ivo Steadman, ein Wissenschaftler, haben einer Verhältnis. Bei einer gemeinsamen Alaska-Reise lernt Tim, ein Schönling, Isabel Winwood kennen und verliebt sich prompt in sie - was natürlich Ivo sehr stört. Gibt es ein versöhnliches Ende für die drei?
Rund um diese 3 Personen hat Barbara Vine eine mehr als spannende Geschichte mit viel Psychologie gebaut. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, nicht nur einmal wird der Leser an der Nase herumgeführt. Die Spannung steigert sich bis zum Schluss immer mehr - bis zur nicht unbedingt zu erwartenden Lösung...
Ein 21 Jahre alter Thriller, der auch heute noch wie neu wirkt!
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am 16. Juli 2001
Einfach super und genial und unbeschreiblich. Leider ist es mit B.Vine so, daß, hat man erst mal ein paar Bücher gelesen das Strickmuster immer gleich verläuft. Trotzdem ist es super !!! Ich habe es in einem Rutsch fertig gelesen und war noch ein paar weitere Tage nicht ansprechbar, so inspieriert hat mich diese fesselnde Geschichte. Es ist traurig und schön zugleich und obwohl ich weiblich bin konnte ich mich so dermaßen gut in den Hauptdarsteller aus der Ich-Perspektive hineindenken, daß es fast gruselig war. Genial -unbedingt lesen es lohnt sich !
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am 31. Mai 1999
Es ist wohl für jeden Geschmack etwas zu finden in diesem Buch. Vorausgesetzt man ist kein Eisblock, für den Gefühle so abwegig sind wie für einen Pensionisten Inline-Skating (leider ein nicht sehr geglückter Vergleich). Aber ob man sexuell offen oder zugeknöpft ist, homo- oder bisexuell oder vielleicht sogar heterosexuell, ob man Single ist oder in Beziehung lebt, spielt vermutlich keine Rolle. Die Geschichte ist verwickelt, trotzdem halbwegs glaubwürdig. Jedoch das Herumspringen in den verschiedenen Erzählzeiten ist zum Teil so gewagt, dass "Zurück in die Zukunft" neidisch werden würde. Schlussendlich das wohl größte Lob meinerseits: So ein "dickes" Buch habe ich noch nie so schnell gelesen.
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am 20. April 2009
Ich fand das Buch, das Thema total spannend. Habe es bei Amazon dann direkt für ne Freundin bestellt. Tolle Story, gut geschrieben.
Auch wenn andere Bücher von B. Vine nicht so toll sein sollen, ist diese (ein angeblich frühes Werk) wirklich empfehlenswert.
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am 5. September 2009
Einige Bücher der Autorin gefallen mir sehr gut; dieses gehört nicht dazu. Die Frage, ob einer der Hauptakteure ein Mörder ist oder nicht bildet bis zuletzt den (einzigen) Spannungsbogenbei diesem Roman. Bei einer guten, glaubhaften Geschichte kann das ausreichen; hier jedoch nicht. Die (bi)sexuellen Beziehungen Tim's sind einzig und alleinzerstörerisch und bescheren den Beteiligten nur Kummer und Leid. Was für ein ungutes Bild von homosexuellen Beziehungen wird hier vermittelt. Die Charakterzeichnung Tim's bleibt oberflächlich: er ist egoistisch und arrogant, entbrennt in Leidenschaftlicher Zuneigung zu einem viel älteren Dozenten um sich dann ebenso plötzlich und unmittelbar anschließend in eine junge Frau zu verlieben. In diesem Geflecht geschieht ein Mord nachdem der Leser denken konnte, es wäre schon viel früher ein Mord durch Unterlassen passiert. Der letztendlich geschehene Mord und der präsentierte Täter sowie dessen Motiv wirken derart an den Haaren herbeigezogen, dass es keinen Spaß gemacht hat, dieses Buch zu lesen.
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