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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
33
3,9 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 15. Februar 2014
Ich weiß nicht, ob ich sagen soll, dass ich von Nothomb hier enttäuscht bin; denn man weiß ja, wie perfide sie in ihren nicht-autobiografischen Werken schreiben kann. Hier muss ich sagen, dass ich es einfach nicht ausgehalten habe, das Buch zu Ende zu lesen. Der Einbruch des monströsen Nachbarn in das idyllische Leben des pensionierten Professoren-Ehepaars vollzieht sich so quälend und von Anfang an in einer steten Abwärtsspirale, dass das Interesse am Weitergang nicht über die Qual des mitfühlenden Lebens obsiegen konnte. Vielleicht können das "wahre" Nothomb-Fans in seiner Perfidität gerade schätzen; ich, der ich die Belgierin eher in ihren autobiografischen Romanen bewundere, komme da nicht mit.
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am 19. Januar 2013
Ich kann mit den drastischen Ausführungen der Autorin wenig anfangen. Die einzige Erklärung für mich ist, dass Amélie Nothomb,die einem anderen Kulturkreis entstammt, mithilfe dieses Buches versucht, ihren in einer ihr fremden Kultur erlittenen Schock zu verarbeiten. Nichtsdestotrotz hat mich dieses Buch tief berührt.
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am 17. August 2013
Das beste Buch der Nothomb, subtil ansteigende Boshaftigkeit.
Wer gerne schleichend begruselt werden möchte, ohne plumpe Schockeffekt, ist hier bestens bedient!
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am 16. Mai 2013
Mein erster Roman von der belgische Romanautorin. Eine ungewöhnlich Handlung....besonders der erste Drittel des Romans hat mir gefallen. Ich werde bestimmt wieder ein Roman von Amélie Nothomb lesen.
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am 29. April 2017
Dies war mein erster und gewiss nicht letzter Roman von Amélie Nothomb, ihr Schreibstil hat mich bis zur letzten Seite gefesselt.
Der Professor ist eine irrwitzige und böse makabre Geschichte mit überraschendem Ende.
Das Ehepaar Hazel hatte sich darauf gefreut, ihren Lebensabend in einem beschaulichen Landhaus zu verbringen. Alles könnte so schon idyllisch sein, wenn da bloß nicht der lästige Nachbar wäre, der sich täglich aufdrängt.
Der Psychoterror des Nachbarn ist dermaßen eindringlich beschrieben, dass man fast schon körperlich mitfühlt, was die Hazels durchmachen.
Hinterher ist man umso erleichterter, dass die eigenen Nachbarn nett oder zumindest erträglich sind ;-)
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am 23. Mai 2013
Der sechsundsechzigjährige Ich-Erzähler Émile Hazel, ehemaliger Latein- und Griechisch Professor an einem Gymnasium, beschloss zusammen mit seiner Ehefrau Juliette, ihren Ruhestand in völliger Ruhe und Abgeschiedenheit zu verbringen. In einem wunderschönen, mit Glyzinien umrankten Häuschen, fanden sie schließlich das Haus ihrer Träume. Doch die ersehnte Isolation fand ein rasches Ende, als eines Tages der Nachbar, ein etwa siebzigjähriger Kardiologe, auftauchte. Seine Besuche waren von diesem Tage an von einer ausgeprägten Regelmäßigkeit - Bernardin beehrte die beiden Pensionisten von diesem Augenblick an täglich in der Zeit von 16 - 18 Uhr. Sein Besuch wurde jedoch keinesfalls Anlass zu fröhlichem Geplauder oder intelligentem Gedankenaustausch - weit gefehlt. Beklemmendes Schweigen, finstere Blicke und konsequente Beharrlichkeit zeichnen die täglichen Zusammenkünfte aus. Der ersten Verunsicherung folgte Verärgerung, Angst und letztendlich namenlose Wut. Doch die Versuche des Ehepaares, diesem Treiben ein Ende zu setzen, scheiterten kläglich...

Ich hatte selten ein Buch in Händen, dessen Inhalt mich dermaßen zwiespältig zurück gelassen hat. Meine anfängliche Begeisterung und mein Amüsement angesichts der detaillierten Beschreibung der beklemmenden Besuche des Palamède Berardin wichen sehr rasch großer Enttäuschung und Verständnislosigkeit. Die Charaktere überzeugten mich nicht, ihre Handlungen waren in keiner Weise für mich nachvollziehbar. Weder die Beschreibung der eigenen Person des Ich-Erzählers sowie seine langjährige Beziehung zu seiner Ehefrau, die er auch als Tochter (?) bezeichnet, ließen auch nur die geringste Sympathie für die beiden aufkommen. Vehemente Kritik möchte ich an der Art und Weise, wie die Autorin mit Fettleibigkeit umgeht, äußern. Madame Berardin, die schwergewichtige Nachbarin, wird im gesamten Verlauf dieser Geschichte ziemlich respektlos als Qualle" oder Zyste" tituliert, hinsichtlich ihres Verhaltens und ihres Geisteszustandes vermittelt Amèlie Nothomb dem Leser den Eindruck hochgradiger Debilität. Ich war zunehmend abgestoßen von der Art und Weise der Autorin, mit diesem Thema umzugehen und der sehr fragwürdige Schluss ließ mich mit der Frage: Was sollte das denn nun gewesen sein?" zurück. Zwei Bewertungssterne vergebe ich für die wirklich großartige Schilderung der beklemmenden Situation der ersten Besuche - der Rest war für mich persönlich vergeudete Lesezeit. Schade.
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am 21. Februar 2011
Mann-Frau-Jugendliebe-Unschuld-Gemeinsames Erwachsen- und Altwerden-Abgelegenes Land-Idylle-Seelenlandschaft ... es könnte eine Bilderbuchgeschichte sein, wäre da nicht die Sache mit dem lieben Nachbarn ;)
Wer Amélie Nothomb's Schreibstil kennt wird das Buch lieben.
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am 5. Januar 2003
Endlich pensioniert. Der Gymnasialprofessor für Lateinisch und Altgriechisch Emile Hazel, wohlerzogen und anständig, freut sich auf auf die zweite Hälfte seines Lebens mit seiner über alles geliebten Ehefrau im neubezogenen Häuschen in der Abgeschiedenheit, fern vom Trubel der Stadt.
Alles beginnt so harmonisch, schön, zu schön, um wahr zu sein. Der störende Punkt ist der schweigsame Nachbar Palamède Bernardin. Er besucht unser Ehepaar täglich von 16 00 bis um genau 18 00 Uhr. Mit der Präzision einer Schweizer Pendule.
Was tun? Ohne unanständig zu sein. Man könnte ja seine Nachbarn mal brauchen.
Unser Ehepaar versucht es mit Spaziergängen von 15 00 bis 19 00, mit sich Verstecken im eigenen Haus. Es nützt alles nichts. Dieses Ekel von einem Nachbarn taucht immer wieder auf.
Der Leser, die Leserin leidet mit mit dem braven Professor.
Bringt die Erlösung die Flucht nach Vorne? Eine Einladung zum Nachtessen für den Störefried samt seiner Frau?
Alleine die Schilderung dieses Essens ist diese Lektüre wert. Unglaublich komisch wird das Geschehen geschildert.
Es löst Geschehnisse aus, die Emile Hazel zeigen, dass er trotz Pensionierung noch nicht ausgelernt hat.
Eine vergnügliche, makabere und lustvolle Lektüre.
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am 24. Februar 2004
Die Eheleute Hazel, ein älteres und intellektuelles Pärchen, freuen sich auf einen beschaulichen Lebensabend. In einer ländlichen Region haben sie ein kleines Haus gekauft, das fern von der Zivilisation ist. Wenn es da nicht noch ein kleines Nachbarhaus gäbe! Dort wohnt der ProfessorPalamede Bernadin , ein mürrischer, klobiger und rüpelhafter Zeitgenosse, der es sich zur täglichen Aufgabe bereitet, das Ehepaar Hazel nachmittags aufzusuchen und mürrisch den Monolog des unfreiwilligen Gastgebers nahezu desinteressiert über sich ergehen zu lassen, um dann unfreundlich und tölpelhaft zu verschwunden. Irgendwann ist es auch dem friedliebendsten Mensch genug, und die Hazels überlegen, wie sie sich der lästigen Besuche des Nachbarn entledigen können.
Wie nur ist es möglich, eine solche Geschichte zu erfinden? Es paßt zum Stil der belgischen Autorin Amélie Nothomb, die mit Witz und Absurdität Geschichten erfindet, die sich angenehm vom 08/15-Muster abheben. Auch ihre Helden sind ein anderes Kaliber, oft unscheinbar und nicht spektakulär, so wie eben die Eheleute Hazel.
Der Vorleser, Walter Kreye, besticht bei diesem Hörbuch durch seine variable Stimme, die erzählend Spannung aufbaut, aber auch den zunehmenden Ärger oder die Dialoge zwischen Herrn und Frau Hazel gelungen interpretiert. Dieser Roman, besonders in Form eines Hörbuchs, ist auch nach dem zweiten und dritten Male Lesen oder Anhören witzig, sympathisch und spannend. Nicht umsonst belegen Romane von Amélie Nothomb die Hälfte meiner literarischen Top Ten. Ebenso genial sind ihre Werke "Liebessabotage" und "Quecksilber". 23.02.2004, Jean-Louis Glineur
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am 18. Juni 2005
"Von sich selbst weiß man nichts. Man glaubt, man würde sich daran gewöhnen, man selbst zu sein, aber im Gegenteil! Je mehr Jahre hingehen, desto weniger versteht man, wer diese Person ist, in deren Namen man spricht und handelt", beginnt Nothombs Roman über einen Latein- und Griechischlehrer, der sich und seiner Frau nach seiner Pensionierung den Traum vom zurückgezogenen Leben auf dem Land erfüllt. Nur ein einziges Haus steht neben ihrem neuen Domizil. Am Tag nach ihrem Einzug erscheint der Nachbar zum Anstandsbesuch. Zwei Stunden bleibt er, ohne etwas anderes zur Unterhaltung beizutragen als "Ja" oder "Nein". Der Beginn eines Alptraums, den zu durchbrechen die jahrzehntelang antrainierte Höflichkeit zunächst unmöglich macht.
Rasant, frech, aberwitzig, abgründig - unbedingt lesen!
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