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Kundenrezensionen

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am 5. Januar 2003
Endlich pensioniert. Der Gymnasialprofessor für Lateinisch und Altgriechisch Emile Hazel, wohlerzogen und anständig, freut sich auf auf die zweite Hälfte seines Lebens mit seiner über alles geliebten Ehefrau im neubezogenen Häuschen in der Abgeschiedenheit, fern vom Trubel der Stadt.
Alles beginnt so harmonisch, schön, zu schön, um wahr zu sein. Der störende Punkt ist der schweigsame Nachbar Palamède Bernardin. Er besucht unser Ehepaar täglich von 16 00 bis um genau 18 00 Uhr. Mit der Präzision einer Schweizer Pendule.
Was tun? Ohne unanständig zu sein. Man könnte ja seine Nachbarn mal brauchen.
Unser Ehepaar versucht es mit Spaziergängen von 15 00 bis 19 00, mit sich Verstecken im eigenen Haus. Es nützt alles nichts. Dieses Ekel von einem Nachbarn taucht immer wieder auf.
Der Leser, die Leserin leidet mit mit dem braven Professor.
Bringt die Erlösung die Flucht nach Vorne? Eine Einladung zum Nachtessen für den Störefried samt seiner Frau?
Alleine die Schilderung dieses Essens ist diese Lektüre wert. Unglaublich komisch wird das Geschehen geschildert.
Es löst Geschehnisse aus, die Emile Hazel zeigen, dass er trotz Pensionierung noch nicht ausgelernt hat.
Eine vergnügliche, makabere und lustvolle Lektüre.
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am 4. Mai 2003
Die Autorin beschreibt einleuchtend und packend, wie aus der ländlichen Idylle eines pensionierten Gymansiallehrers innerhalb weniger Monate die reine Hölle wird, bloß weil ein unheimlicher, sturer Nachbar täglich uneingeladen zum Kaffee kommt.
Es ist ein gelungenes Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Zeile in Atem hält. Während ich der eskalierenden Handlung folgte, bemerkte ich, daß Amélie Nothomb nebenbei jede Menge ironische Seitenhiebe austeilt: zum Beispiel gegen falsche Höflichkeit, sinnlose Konversation, gnadenlose Pünktlichkeit und gegen das Hineinphantasieren von bösen Absichten in das Verhalten anderer. Gruselige Abschnitte in der Handlung wechseln rasant mit Situationskomik und Absurdität in immer schnellerem Tempo und das Ende ist überraschend.
Das Buch ist ein ausgesprochenes Lesevergnügen, zeitlos in seiner Thematik und dazu so elegant geschrieben, daß es bei mir einen Dauerplatz in der Hausbibliothek bekommt.
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am 10. Juli 2006
Auf subtile Weise breitet sich das Grauen aus im Roman von Amélie Nothomb. Jeden Tag kommt der seltsame Besucher, ein Arzt, der zwar nicht redet, aber auf Kaffee und Aufmerksamkeit des älteren Ehepaares besteht. Das Ehepaar fühlt sich ob dieser Übergriffigkeit des seltsamen Besuchers zurecht belästigt. Darf man unhöflich sein? Darf man einen Besucher den Besuch verwehren? Der Professor schafft es nicht und der Alptraum geht weiter. Ist das Leben des Professorenpaares mehr wert als das des dicken Arztpaares?

Das Buch hat auch sehr witzige Momente. Aber auch sehr tragische. Allein die Schilderung der Ehefrau des Besuchers -Bernadette- ist bewegend. Das Buch ist empfehlenswert.
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am 18. Juni 2005
"Von sich selbst weiß man nichts. Man glaubt, man würde sich daran gewöhnen, man selbst zu sein, aber im Gegenteil! Je mehr Jahre hingehen, desto weniger versteht man, wer diese Person ist, in deren Namen man spricht und handelt", beginnt Nothombs Roman über einen Latein- und Griechischlehrer, der sich und seiner Frau nach seiner Pensionierung den Traum vom zurückgezogenen Leben auf dem Land erfüllt. Nur ein einziges Haus steht neben ihrem neuen Domizil. Am Tag nach ihrem Einzug erscheint der Nachbar zum Anstandsbesuch. Zwei Stunden bleibt er, ohne etwas anderes zur Unterhaltung beizutragen als "Ja" oder "Nein". Der Beginn eines Alptraums, den zu durchbrechen die jahrzehntelang antrainierte Höflichkeit zunächst unmöglich macht.
Rasant, frech, aberwitzig, abgründig - unbedingt lesen!
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am 24. Februar 2004
Die Eheleute Hazel, ein älteres und intellektuelles Pärchen, freuen sich auf einen beschaulichen Lebensabend. In einer ländlichen Region haben sie ein kleines Haus gekauft, das fern von der Zivilisation ist. Wenn es da nicht noch ein kleines Nachbarhaus gäbe! Dort wohnt der ProfessorPalamede Bernadin , ein mürrischer, klobiger und rüpelhafter Zeitgenosse, der es sich zur täglichen Aufgabe bereitet, das Ehepaar Hazel nachmittags aufzusuchen und mürrisch den Monolog des unfreiwilligen Gastgebers nahezu desinteressiert über sich ergehen zu lassen, um dann unfreundlich und tölpelhaft zu verschwunden. Irgendwann ist es auch dem friedliebendsten Mensch genug, und die Hazels überlegen, wie sie sich der lästigen Besuche des Nachbarn entledigen können.
Wie nur ist es möglich, eine solche Geschichte zu erfinden? Es paßt zum Stil der belgischen Autorin Amélie Nothomb, die mit Witz und Absurdität Geschichten erfindet, die sich angenehm vom 08/15-Muster abheben. Auch ihre Helden sind ein anderes Kaliber, oft unscheinbar und nicht spektakulär, so wie eben die Eheleute Hazel.
Der Vorleser, Walter Kreye, besticht bei diesem Hörbuch durch seine variable Stimme, die erzählend Spannung aufbaut, aber auch den zunehmenden Ärger oder die Dialoge zwischen Herrn und Frau Hazel gelungen interpretiert. Dieser Roman, besonders in Form eines Hörbuchs, ist auch nach dem zweiten und dritten Male Lesen oder Anhören witzig, sympathisch und spannend. Nicht umsonst belegen Romane von Amélie Nothomb die Hälfte meiner literarischen Top Ten. Ebenso genial sind ihre Werke "Liebessabotage" und "Quecksilber". 23.02.2004, Jean-Louis Glineur
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am 13. November 2015
Hierbei handelt es sich einzig um meinen Leseeindruck und nicht im speziellen um eine Zusammenfassung der Handlung.

Wir erleben ein Paar das seinen Lebensabend in einem abgeschiedenen Häuschen auf dem Land verbringen will.
Eines Tages steht der Nachbar sprichwörtlich auf der Matte.
Am nächsten Tag klopft es wieder an der Tür, am darauffolgenden Tag auch, usw.
Wir erleben hier ein Ehepaar zerrissen zwischen guter Erziehung, Moral und dem Anrecht auf ein ungestörtes Leben.
In dem Buch sind einige interessante kleine Wendungen zu finden, somit habe ich es mit Neugier und Freude gelesen. Auch die Gefühle der Protagonisten waren nachvollziehbar und ohne große Umschweife erkennbar.
Ich habe es gerne gelesen, umgehauen hat es mich aber nicht.
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am 15. August 2016
Inhalt:

Émile und Juliette Hazel sehnen sich schon ihr Leben lang nach einem ruhigen, beschaulichen Lebensabend in vollkommener Abgeschiedenheit. Der ehemalige Latein- und Griechischprofessor konnte es kaum abwarten, endlich in den wohlverdienten Ruhestand zu treten und das Großstadtleben hinter sich zu lassen.
Die Eheleute finden ein idyllisch gelegenes Traumhaus auf dem Land, von einer Glyzinie umrankt, vier Kilometer entfernt vom nächsten Dorf und mit nur einem einzigen Nachbarn. Als sie dort einziehen, scheint das Glück perfekt, denn in diesem entlegenen Winkel der Erde wähnen sie sich nun am Ziel ihrer Träume.
Doch schon bald wird dieser Friede gestört, als eines Tages ihr Nachbar Palamède Bernardin vor der Tür steht. Ein Höflichkeitsbesuch, so scheint es zunächst, doch der wortkarge Nachbar kommt von nun an jeden Tag. Die Beharrlichkeit, mit der der griesgrämige Monsieur Bernardin täglich um 16 Uhr an die Tür klopft, sich eine Tasse Kaffee bringen lässt und sich dann für exakt zwei Stunden behäbig in einem Sessel niederlässt, gleicht einer Belagerung. Bernadins Lakonie scheint grenzenlos, jede Frage beantwortet er nur mit „ja“ oder „nein“, starrt nur verdrossen, missbilligend und stumpfsinnig vor sich hin und langweilt seine unfreiwilligen Gastgeber fast zu Tode.
Doch die anerzogenen Manieren und eine tief verwurzelte, gewohnte Höflichkeit verbieten es den Hazels, den lästigen Nachbarn abzuweisen oder ihm einfach die Tür nicht mehr zu öffnen. Auch mit Tricks und deutlichen Hinweisen, dass sein Besuch mitunter ungelegen kommt, lässt sich dieser nicht mehr abwimmeln. Trotz seiner sonstigen Teilnahmslosigkeit fordert Monsieur Bernadin täglich mit Vehemenz Einlass ins Haus der Hazels.
Das Ehepaar fühlt sich durch diese Belagerung zunehmend bedroht, und obwohl Bernadin nur missmutig dasitzt, ohne etwas zu tun oder zu sagen, spürt Émile allmählich, dass sein Nachbar im Begriff war, ihn zu vernichten.

Meine persönliche Meinung:

Ich liebe die Bücher von Amélie Nothomb, der exzentrischen belgischen Schriftstellerin, die mit ihren Werken schon seit Jahren die französischen Bestsellerlisten anführt. Da ich nach einem Buch-Flop tagelang in einer ernsthaften Leseflaute steckte, beschloss ich, ein Buch zu lesen, von dem ich ganz sicher wusste, dass es mich begeistern wird und hoffte, dass es mir meine Freude am Lesen zurückbringt. Also griff ich zu Amélie Nothombs "Der Professor", denn bei dieser Autorin kann eigentlich nichts schiefgehen. Es hat tatsächlich funktioniert, denn ich las diesen wunderbaren kleinen Roman innerhalb weniger Stunden in einem Rutsch durch und bin einfach nur begeistert.

Der Roman beginnt mit dem Satz "Von sich selbst weiß man nichts und endet mit den Worten Von mir selbst weiß ich nichts mehr." Dazwischen entspannt sich eine packende Geschichte, die so grotesk wie abgründig und von ungeheurer Intensität ist. Dabei beginnt alles zunächst recht harmlos, denn Émile und Juliette Hazel sind so bieder und brav, wie es zwei Menschen nur sein können. Sie kennen sich seit sechzig Jahren, haben sich schon am ersten Schultag ineinander verliebt, sind seit dreiundvierzig Jahren verheiratet und bilden seitdem eine vollkommende Symbiose. Émile ist Altphilologe, hat zwar als Latein– und Griechischlehrer gearbeitet, hatte allerdings noch nie das Bedürfnis nach Gesellschaft und kein Interesse an zwischenmenschlichen Kontakten. Auch Juliette hat kein Verlangen nach anderen Menschen, denn Émile war und ist ihr ganzes Leben. Sie kennt nur ihren Mann und ist ihm, was ich äußerst befremdlich fand, nicht nur Ehefrau, sondern auch Schwester und Tochter zugleich. Seit Émile in den Ruhestand getreten ist und die Hazels das abgelegene Häuschen auf dem Land gekauft haben, steht dem Traum von einem vollkommen zurückgezogenen Leben eigentlich nichts mehr im Wege. Dieses Ehepaar ist ein in sich geschlossenes System, das keine Eindringlinge von außen duldet.
Doch dieses System droht zu zerbrechen, als Monsieur Bernardin in ihr Leben tritt und sie Tag für Tag belagert. Zunächst sind die Hazels noch beruhigt, als sie erfahren, dass ihr einziger Nachbar Arzt ist, aber schon beim ersten Zusammentreffen spüren sie, dass er ein recht absonderlicher und äußerst unangenehmer Zeitgenosse ist. Er ist griesgrämig, missmutig, mehr als einsilbig und sein Schweigen ist geradezu unerträglich. Das Schlimmste ist aber, dass er jeden Tag kommt und sich nicht abwimmeln lässt. Weder Émiles intellektuelle Ausführungen über Aristoteles, die nicht minder langweilig und anstrengend sind, als Bernardins Schweigen, noch gelegentliche Hinweise, dass der nachbarschaftliche Besuch gerade ungelegen kommt, schrecken den renitenten Nachbarn ab. Was ihn veranlasst, jeden Tag seine Nachbarn aufzusuchen, bleibt vollkommen im Dunkeln, denn er hat keinerlei Interesse an Konversation, empfindet während seiner Besuche offenbar auch keine Freude und wirklich gemütlich und kurzweilig ist es bei den Hazels auch nicht.
Was die Hazels wollen, wird jedoch recht schnell klar – ihre Ruhe. Doch wie wird man einen solchen Langweiler und Quälgeist wieder los? Die Höflichkeit gebietet es, den unliebsamen Gast nicht einfach abzuweisen – eine Höflichkeit, die anerzogen und irgendwann so in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass sie wie ein unbewusster Reflex wirkt und die guten Manieren gar nicht mehr unterdrückt werden können. Auch die Strategie, Bernardin zu bitten, beim nächsten Besuch seine Gattin, die er offenbar lieber unter Verschluss hält, mitzubringen, führt nicht zum erwünschten Erfolg. Mit Bernadette Bernardin betritt eine Protagonistin die Bühne, die die kaum mehr zu überbietende Groteske noch steigert, denn die Frau des Nachbarn hat kaum noch menschliche Züge und wird von Nothomb auch mit Attributen versehen, denen nichts Menschliches anhaftet. Sie wird als Zyste und als Ding bezeichnet, ihre Arme gleichen Tentakeln und ihre Sprache ist zu einem unverständlichen Grunzen verkommen.
Die eigentliche Frage, mit der sich der Text beschäftigt, dreht sich jedoch nicht nur darum, wie die Hazels den nervtötenden Nachbarn wieder loswerden können, sondern was an diesem vollkommen passiven und affektarmen Mann denn so bedrohlich ist. Sein einziges Verbrechen besteht ja eigentlich nur darin, dass er recht unnachgiebig und vor allem gähnend langweilig ist, aber er tut ja nichts Verbotenes. Dennoch gleichen seine täglichen Besuche einem Terrorangriff, der die Hazels zu vernichten droht und ihnen Angst macht. Die eigentliche Bedrohung, die von Bernardin ausgeht, besteht aber letztendlich darin, dass er Émile durch sein Verhalten zur Introspektion zwingt, die ihn zu einer ernüchternden und vernichtenden Selbsterkenntnis führt. Bislang hielt Émile sein Leben für gelungen, hat den Sinn seines Daseins nie hinterfragt, aber nun wird ihm klar, dass er in jeder Hinsicht gescheitert ist – als Ehemann, als Lehrer und auch als Mensch. Der ewig unzufriedene und missmutige Nachbar, der das freud- und sinnlose Leben geradezu verkörpert, führt Émile Hazel jeden Tag die Sinnlosigkeit und Trostlosigkeit seiner eigenen Existenz vor Augen – das ist die eigentliche Bedrohung.
Die Lage eskaliert vollends, als Émile die Sinnlosigkeit seiner Existenz und sein Scheitern erkennt. Der vormals biedere Altphilologe wird nur noch von blindem Hass getrieben und ist zu einem Menschen geworden, den er selbst kaum mehr erkennt. Und so endet die Geschichte so, wie sie letztendlich nur enden kann und muss. Das Ende wird hier natürlich nicht verraten, völlig unvorhersehbar ist es auch nicht, aber dennoch ist dieser Roman von der ersten bis zur letzten Seite so unglaublich packend und fesselnd, dass man fast von einem Psychothriller sprechen könnte. Dabei ist er aber auch häufig voller Witz und Spott, denn ganz nebenbei verteilt Amélie Nothomb noch eine Reihe von ironischen Seitenhieben gegen scheinheilige Höflichkeit, geheucheltes Gutmenschentum, aufgeblasenes, aber letztendlich inhaltsleeres Akademikergeschwafel und die Eigenart mancher Menschen, hinter jeder noch so harmlosen Geste, eine persönliche Beleidigung und einen Affront gegen die eigene Person zu vermuten.
Nothombs Sprache ist wunderbar prägnant und klar, aber die wahren Stärken dieser Schriftstellerin liegen eindeutig in ihren scharfen und treffenden Dialogen.
"Der Professor" ist ein grandioser Roman, der mich in jeder Hinsicht überzeugen konnte. Eine wundervoll groteske und abgründige Geschichte mit skurrilen Protagonisten, voller hintergründigem, bissigen Humor und tiefen philosophischen Einsichten.
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am 24. Februar 2003
"Der Professor" ist das wohl unscheinbar genialste Buch, das ich jemals gelesen habe. Die Kombination von seichter Komödie und spannendem Psycho-Thriller ist dermaßen gut gelungen, dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen kann - und immer und immer wieder genießt! Zudem habe ich bisher wenig französische Literatur gelesen, so dass dieses Buch wirklich Lust auf mehr macht.
Jedem zu empfehlen, der sich gern einen Abend lang köstlich amüsiert und gleichzeitig zum Grübeln angeregt wird! Gehobene, intelligente Unterhaltung erster Klasse.
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am 15. Februar 2014
Ich weiß nicht, ob ich sagen soll, dass ich von Nothomb hier enttäuscht bin; denn man weiß ja, wie perfide sie in ihren nicht-autobiografischen Werken schreiben kann. Hier muss ich sagen, dass ich es einfach nicht ausgehalten habe, das Buch zu Ende zu lesen. Der Einbruch des monströsen Nachbarn in das idyllische Leben des pensionierten Professoren-Ehepaars vollzieht sich so quälend und von Anfang an in einer steten Abwärtsspirale, dass das Interesse am Weitergang nicht über die Qual des mitfühlenden Lebens obsiegen konnte. Vielleicht können das "wahre" Nothomb-Fans in seiner Perfidität gerade schätzen; ich, der ich die Belgierin eher in ihren autobiografischen Romanen bewundere, komme da nicht mit.
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am 27. Oktober 2007
Juhu, war das wieder ein Vergnügen. Uneingeschränkt empfehlenswert für Menschen, die so wie ich gerne von ungewöhnlichen Begebenheiten lesen. Es ist das jüngste von mir gelesene Buch dieser Autorin. Bisher gelesen: Im Namen des Lexikons, Böses Mädchen. Besonders wo man im Buchgeschäft schon seit einiger Zeit denken könnte, es gibt nur noch Donna Leon und Paulo Coelho. Ich habe fest vor, die gesamte Riege ihrer Veröffentlichungen durchzunehmen. Bin schon gespannt, ob sich meine Begeisterung halten kann.
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