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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
720
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 13. Dezember 2006
"Der Vorleser" bietet eine andere Annäherung an das Thema der Nachkriegsjahre, Schuld und persönliche Verstrickung. Es ist eine sehr stille, persönliche Annäherung, die das ganze Ausmaß des Schreckens erst ganz allmählich offenbart.

Als zusehendes Ärgernis jedoch entpuppt sich beim Lesen die Bedeutung, die der nunmehr herangewachsene Erzähler seinem sehr eigenen Übergang ins Erwachsenenleben durch die Beziehung zu der sehr viel älteren Frau im Rückblick etwa ab der Mitte des Romanes beimisst.

Mit dem Wissen um die schreckliche Vergangenheit seiner frühen Geliebten wird diese auch zum Dreh- und Angelpunkt allen Scheiterns seines eigenen Lebens. Und zusehends empfindet er das Verhältnis des Herannwachsenden mit einer älteren Frau als Gewalt, die ihm angetan wurde. (Und auch das ist eine Schuld, die er auf sich lädt.)

Dieser Schwenk kommt unvermittelt und wird aus dem Erzählten nicht hergeleitet. Das ist ärgerlich und verschiebt die Handlung in die Betroffenheitsrichtung so vieler Diskussionen um die Schuld des Einzelnen in der NS-Zeit, die der Autor bis dahin so gekonnt vermieden hatte.

So nur zwei Sterne für den guten Ansatz - und das enttäuschende Ende.
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am 29. April 2015
Ein super Buch ! Absolut lesenswert ! Ein echt guter Preis für die Qualität, man kann sich nicht beschweren. Immer wieder!
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am 2. Januar 2016
Also, mann sollte vielleich das Buch nicht nur als Roman sondern als Dramma bezeichnen. Aber sonst das Buch ist gut.
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am 5. März 2013
Das Hörbuch war eine gute Ergänzung zum Buch. Daher empfehle ich es für jeden, der sich mit diesem Buch beschäftigt.
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am 18. Juli 2003
Ich denke, dass man aus diesem Buch wenig auf sein eigenes Leben übertragen kann. Ich denke, dass der Bezug zur Realität weitgehend ausbleibt. Die Beziehung zwischen einem 15jährigen und einer Mitte 30jährigen ist und wird unrealistisch dargestellt.
Außerdem meine ich, dass der mittlere Teil zu langatmig formuliert ist. Es kommen zu viele, für mich, unwichtige Dinge vor, die zu großräumig umschrieben worden sind.
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am 13. April 2009
Ich habe das Buch ebenfalls in zwei Tagen durchgelesen, was allerdings nicht an dem Buch an sich lag, sondern an der Tatsache das es nur 200 Seiten hat und relativ kleine Seiten sind. Die Geschichte ist in Ordnung, allerdings teilweise sehr gewöhnungsbedürftig geschrieben. Mich hat das Buch auf jeden Fall nicht gefesselt und es ist mir auch nicht schwer gefallen es mal aus der Hand zu legen. Es ist teilweise sehr langatmig geschrieben und viele Dinge beschrieben die ich nicht als interessant empfunden und mich immer wieder bei gedanklichen Abschweifungen erwischt habe.
Ich habe den Film noch nicht gesehen, aber vielleicht ist ja hier ausnahmsweise mal der Fall das der Film besser ist als das Buch.
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am 30. Januar 2003
Das Buch "Der Vorleser" handelt von Michael Berg und seiner Beziehung zu der wesentlich älteren Hanna Schmitz. Diese Beziehung dauert nur einen Sommer lang, weil Hanna aus für Michael ungewissen Gründen plötzlich aus der Stadt zieht. Michael beschäftigt diese Beziehung aber für den Rest seines Lebens. Er trifft Hanna nach Jahren unerwartet in einem Prozess wieder, welchem er als Student beiwohnt. Dort erfährt er von ihrer Vergangenheit. Sie war im zweiten Weltkrieg Aufseherin in einem KZ und wird für den Tod vieler Juden mitschuldig gemacht und dafür verurteilt. In diesem Teil der Geschichte wird Michael plötzlich Hannas gut gehütetes Geheimnis bewusst. Sie ist Analphabetin und um das zu verbergen nimmt sie eine lange Haftstrafe in Kauf.
Das Buch fasst zu viele Themen in eine nicht sehr spannende Handlung. Es thematisiert die Beziehung, Analphabetismus, Holocaust und die Verarbeitung des zweiten Weltkrieges und die damit verbundene Schuld.
Bernhard Schlink schreibt in der "Ich" Version und beseitigt damit von Anfang an die Distanz, die mancher Leser bei einem anders geschriebenen Buch empfinden mag. So entsteht ein gewisses Miterleben. Doch trotzdem schafft es der Autor nicht, die Spannung im Verlauf der Geschichte aufrecht zu erhalten. Die Beziehung sowie die Verhandlung ist zu langatmig beschrieben um noch überraschend und fesselnd zu wirken. Auch die unerwartete Enthüllung von Hannas Analphabetismus kann das nicht mehr retten.
Mein Tipp ist also: Wer Krimis und spannende Lektüre mit viel Abwechslung liebt, mag dieses Buch etwas ermüden.
Doch Lesern, die Philosophie und Themen mit viel Hintergrund mögen, werden dieses Buch verschlingen. Und das ohne Mühe und Anstrengung, denn es ist leicht und verständlich geschrieben.
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am 11. Januar 2001
Ein 15 jähriger Schüler geht im Anschluß an eine überstandene Hepatitis eine vorwiegend sexuelle Beziehung zur fast 20 Jahre älteren Hanna Schmitz ein, der Frau,welche ihn beim Ausbruch der Krankheit auf der Straße aufgelesen und nach Hause gebracht hat. Trotz täglicher Dusch- und Beischlafzeremonien gelingt es dem Ich-Erzähler nicht, näheres über seine Geliebte zu erfahren, weder über ihre Tätigkeit als Bahnschaffnerin und schon gar nicht über ihre im weiteren Verlauf sehr gewichtige Vergangenheit. Sie duldet ihn als begehrenden und in jedweder Hinsicht unerfahrenen Sexualpartner obgleich er das langandauernde Verhältnis vor Eltern und Freunden verheimlicht. Er gewinnt durch dieses Verhältnis enorm an Reife und Selbstsicherheit, weshalb er diese Beziehung (in all ihrer zunächst vordergründigen Unkompliziertheit)auch keineswegs in Frage stellt. Zu dem täglich stattfindenden sexuellen Ritual gesellt sich nach einiger Zeit die Gewohnheit, daß der Erzähler Hanna Schmitz aus bedeutenden Lteraturwerken (Kabale und Liebe, Krieg und Frieden) vorliest, bevor sie die körperliche Nähe genießen. Schließlich verschwindet Hanna ohne eine Adresse zu hinterlassen. Nach einem gehörigen Zeitsprung trifft der mittlerweile Rechtswissenschaften studierende Erzähler im Rahmen eines Prozesses mehrerer KZ-Aufseherinnen erneut auf Hanna. Sie zeigt sich als extrem ungeschickte Taktiererin und wird aufgrund eines wie sich herausstellt falschen Indizes als Hauptschuldige für den Tod von zahlreichen jüdischen KZ-Häftlingen zu lebenslänglicher Strafe verurteilt. Der Erzähler, welcher sich zwischenzeitlich erfolglos in der Ehe und in Beziehungen mit gleichaltrigen Frauen versucht hat, beginnt Hanna erneut vorzulesen: er spricht Bücher auf Kassette und schickt sie ihr kommentarlos, denn er hat ihr Dilemma erkannt: sie ist Analphabetin. Immer wieder betont er, nichts mehr für Hanna zu empfinden. Am Tage ihrer Entlassung als der Erzähler sie aus dem Gefängnis abholen möchte, erhängt sie sich und hinterlässt einige tausend Mark, welche an einige jüdische Organisation gespendet werden sollen. Das Buch handelt von der zeitweise vorhandenen Unmöglichkeit einer nur im Moment existierenden Zwischenmenschlichen (Liebes-)Beziehung. Die Vergangenheit, so abgedroschen es klingt holt so manchen doch wieder ein, den Autor, dem seine alte Weggefährtin unverhofft als Angeklagte in einem NS-Prozeß begegnet, Hanna, die vor ihrem Versagen und ihrem Verbrechen nicht davonlaufen kann. Daß dieses Versagen mit der NS-Zeit zu tun hat, ist-so möchte ich behaupten-typisch deutsch. Hätte sie nicht wie z.B. Lord Jim (der Protagonist von Joseph Conrads gleichnamigem Roman)als Begleiterin auf einem Passagierschiff in dem Moment, in dem sie gefordert wurde, versagen können, oder meinetwegen als Zeugin eines Flugzeugunglückes? Der Trümmerstaub der Nachkriegszeit liegt unvermindert auch auf der zeitgenössischen deutschen Literatur, obgleich die Zeit der Jahrtausendwende doch allzu bewegt ist und genügend Geschichten hergäbe. Die Beziehung zwischen dem Autor und Hanna Schmitz ist charmant und gekonnt geschildert, insgesamt erinnert der Stil des Autors phasenweise nicht unwesentlich an die archaische Sprache Bölls, den Prototyp des Nachkriegsautors (vgl.z.B:Das Brot der frühen Jahre). Das Buch ist einladend, freundlich und die Lektüre lohnend, wenngleich ich manche Zeitsprünge als etwas zu drastisch und die Schilderungen der weiteren Liebesbeziehungen des Erzählers als eher oberflächlich empfinde. Gelungen ist dem Autor die intensive Darstellung einer Gesellschaft, die nahezu frei von Empfindungen ist und in der die Menschen sich mit Gleichgültigkeit gegenüberstehen(das gilt für den Erzähler und Hanna aber auch für Vater und Sohn) und Gefühle generell als einfach hinderlich angesehen werden;das könnte als ein kleines Stück zeitlose Gesellschaftskritik gelten.Das Überraschungsmoment (Hannas Analphatetentum) ist wirklich blendend geglückt, Neigung zur Literatur als Überbleibsel einer toten Beziehung ist ebenfalls ein brillianter Einfall. Ein liebenswertes kleines Buch. Renaissance der Erzählkunst? Na wollen wir mal nicht übertreiben.
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am 29. November 2000
Soll ich es wirklich machen oder lasse ich es lieber sein? Das ist die Frage, die sich der Leser stellt, wenn er die ersten Seiten gelesen hat. Denn der erste Teil befaßt sich lediglich mit einer Klischeehaften und dennoch eigenartigen verbotenen Liebe, die den Leser nicht besonders mitreißt. Erst der zweite Teil des Buches wird jeden Leser bewegen, ihn teilhaben lassen an der Schuldfrage, die hier auf eine etwas andere Art und Weise aufgearbeitet wird. Wieviel Schuld trägt jeder an der NS Zeit. Für die kommenden langen Winterabenden ist es aber dann doch zu empfehlen.
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am 24. Februar 2002
Das Buch der Vorleser hat mich total fasziniert ---ich lese sonst er selten Bücher wie diese doch da ich es geschenkt bekommen habe las ich es doch und ich war schwer überrascht---ich fand das buch einfach nur gut!!! Und ich hoffe das Bernhard Schlink noch viele solche Bücher schreibt!!!!!!!!
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