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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
20
Die Reinheit des Mörders (detebe)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:11,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 27. Juni 2012
Die Renheit des Mörders ist eines meiner absoluten Lieblingsgeschichten. In dem Buch geht es um einen alten Schriftsteller, der nur noch zwei Monate zu leben hat. Kurz vor seinem Tod beschließt er ein letztes Interview zu geben. Daraufhin wird er von mehreren Journalisten aufgesucht, die er jedoch auf groteske Weise alle in die Flucht schlägt. Nur eine Frau schafft es seine Mauer zu durchbrechen. Paradoxerweise, denn mit Frauen kann Prétextat Tach doch eigentlich gar nichts anfangen.

Der Roman ist eine Hommage an den Ekel und an die Liebe. Eine Kombination, wie sie nur aus der Feder der Amélie Nothomb entstehen kann. Es ist ein Krimi, der noch überraschen kann und die Grenzen zwischen Opfer und Täter auf wundersame Weise verschwimmen lässt.
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am 22. September 2015
Scheint eine gute, den prägnanten Sprachstil der Amélie Nothomb enthaltende Übersetzung zu sein.
Das Einzige, was nun schon gar nicht zum Text passt ist das Bild des Buchdeckels...wundert mich.
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am 1. September 2012
Eine großartige Geschichte, wenn man es denn so nennen kann. Amélie Nothombs Bücher sind eher Unterhaltungen, ähnlich wie in einem Drehbuch, so dass man genau aufpassen muss, wer gerade das Wort hat. Diese Geschichte ist bösartig, erstaunlich, intelligent und arg skurril. Sie versteht es, besonders in diesem Buch, eine intelligente, anregende Unterhaltung aufzuschreiben bei der man sich selbst manchmal nicht mehr sicher ist, ob man ihr noch folgen kann. Ich selbst lese sehr viel, musste aber des Öfteren ein Fremdwörterbuch zu rate ziehen, da mir bestimmte Wörter einfach nicht geläufig waren. Menschen, die sich also eher zu einfacher Literatur mit dahinplätscherndem Unterhaltungswert hingezogen fühlen, sollten von Amélie Nothomb besser die Finger lassen.

Teilweise war ich angeekelt, aber dennoch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, denn ich liebe Literatur, die man nicht gleich auf Anhieb versteht und die einen provoziert. Ein großartiges Buch weit ab von gewöhnlicher Literatur.
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am 13. September 2010
Wie fast alle Bücher von A. Nothomb auch diesmal wieder ein Dialog, eindeutig ihre Stärke.
Interessant die Äußerungen des alten Schriftstellers zur Frau. Mich würde interessieren, was passiert wäre, wenn dass ein Mann geschrieben hätte und nicht eine Frau. Dann wäre das Buch sicherlich ganz anders bewertet worden. Es hängt dann doch davon ab, wer was schreibt (schreiben darf?)
Schön auch das Spiel zwischen der Schönheit der Tat und der damaligen Personen und dem jetzigen körperlichen Zustand des Mörders (und seiner Mörderin). Wünsche wir ihr, dass sie nicht in die gleichen Fussstapfen tritt - zumindest äußerlich.

Im letzten Teil hat der Roman eine kleine Länge von ca. 10 Seiten, ansonsten wird man nicht enttäuscht sein, wenn man Nothomb-Bücher mag.
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am 5. Januar 2003
Ein 83jähriger Literaturnobelpreisträger hat noch zwei Monate zu leben, er gewährt einigen Journalisten erstmals eine Audienz, damit die Welt nochmals von ihm hört.
Der Literat Prétextat Tach macht es seinen Interviewern nicht leicht, beinahe alle treibt er beim Interview zum Wahnsinn. Bis Nina kommt, eine junge Reporterin, die das Werk des fetten, eingebildeten Unholds Tach als eine der wenigen kennt.
Sie beweist ihm, dass er vor langer Zeit seine über alles geliebte Cousine Leopoldine erwürgt hat, damit sie nicht zur Frau wird. Denn das Frausein ist ist ein erbarmungswürdiger Vegetationszustand!!!
Ja, der Dialog zwischen Nina und dem alten Scheusal ist bizarr, komisch und gruselig. Neben diesem komischen Schlagabtausch werden aber auch philosophische Fragen behandelt. Brillant mischt die belgische Schriftstellerin dies alles. Das Resulatat ist ein witzig-spritziges und zugleich lehrreiches Lesevergnügen
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am 2. November 2004
Nach dem Buch hatte ich ein sehr seltsames Gefühl. Es war eine Mischung aus "Wow - was für ein Buch" und einem gewissen Gefühl von... "Ekel". Am ehesten passt also das Wort wokelig, wenn ich mein Gefühl nach dem Lesen beschreiben möchte. Alles in allem ein empfehlenswertes Buch, sehr amüsant. Manchmal sicherlich etwas vulgär von der Wortwahl, aber ansonsten sehr gut.
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am 5. August 2007
Ich habe diese Buch geliebt. Es hat mich mitgerissen, fasziniert und in seinen Bann gezogen. Ich glaube, es ist eines jeder Bücher, die einen voll und ganz in Besitz nehmen und dann aber auf ganzer Linie entschädigen und bereichern.
Ist man der falsche Lesertyp für dieses Buch muss es wohl eher zäh sein. Jedes Buch hat seinen Leser. Sollte man einer davon sein, läßt sich an Hand dieses Buches die Sinnhaftigkeit der Literatur verstehen. Ein versuch lohnt sich also zweifelsohne. Mit Sicherheit wird nicht ein jeder "Sein Buch" darin finden, aber die Möglichkeit besteht.
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am 8. Mai 2012
Ich schließe mich dem 'L'Express' gerne an, der 'Die Reinheit des Mörders' als erstaunlichen Roman bezeichnet.

Nothomb geht auch mit diesem Werk mit einer gewaltigen Portion Zynismus an die Grenzen der Satire:
Und es gelingt ihr ein weiteres Mal mit dem unerwarteten Schlag von hinten zu überraschen.
Ein Roman der vom ersten bis zum letzten Satz fesselt und einen boshaften Nachgeschmack hinterlässt.

Brilliant!
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am 23. Januar 2008
Spannend, witzig, geistreich, frech - so denkt und schreibt nur Amelie Nothomb. Es ist das zweite Buch nach Kosmetik des Bösen, das ich von ihr gelesen habe und das mich vollkommen fasziniert hat. Wer Spaß an anspruchsvollen Dialogen hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen!
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am 21. Mai 2001
Dieses Buch ist anders als der Titel verspricht. Es handelt sich keineswegs nur um eine Mordgeschichte, sondern es ist auch eine excellent geschriebene Abrechnung mit dem Journalismus und der Welt der Literaten. Der Leser wird außerdem mit einem verbalen Schlagabtausch über die Liebe, die Frauen und dem Sinn des Lebens etc.konfrontiert. Die Schilderung der Charaktere ist der Autorin hervorragend gelungen. Im großen und ganzen ein sehr lesenswertes Buch.
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