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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
Das Parfum: Die Geschichte eines Mörders
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 27. Februar 2008
Eines sei gesagt, wer ein Freund von fiktionalen Werken ist und kraftvolle Rhetorik verehrt , sollte dieses Buch schleunigst kaufen. Der Author spielt mit dem Protagonisten Grenouille und versetzt den Rezipienten in ein Paradoxon zwischen Mitleid und Zorn. Es ist nahezu ein Genuss ,die kaltblütige, provokante und spannende Zeitraffung zu verschlingen. Der fanatischer Author erzählt in einer chronologisch-fesselnden Sprache , was wiederum zur Leselust führt. Er schildert das 18. Jh. sehr prägnant ohne dabei den Rezipienten in eine langweilge Situation zu versetzen. Dieses Buch zieht wahrhaftig einen unwiderstehlichen Duft durch das Geschehen.

Leider muss ich sagen , dass trotz sehr guter Rhetorik das Buch an manchen Stellen sehr langatmig ist.

Fazit : 5 Punkte für den Author
3 Punkte für die Geschichte
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HALL OF FAMEam 4. November 2005
Neben Umberto Ecos "Der Name der Rose", Michael Endes "Unendlicher Geschichte" und den Romanen von Isabel Allende war Patrick Süskinds "Das Parfum" einer der großen Bestseller der 1980er Jahre im deutschsprachigen Raum. Die faszinierende Geschichte des Meisterparfumeurs und Jungfrauenmörders, der seine Opfer nur umbringt, um aus ihrer Haut einen "Engelsduft" zu destillieren, ist originell, anziehend und abstoßend zugleich. Angesiedelt im Frankreich des 18. Jahrhunderts, förderte "Das Parfum" einen Trend zum literarischen historischen Roman. Süskind selbst war mit seinem Buch gewissermaßen in Ecos Fußstapfen getreten, der dem Genre bereits international zu neuem Renommee verholfen hatte. Süskinds Roman über den Jungfrauenmörder Grenouille ist allerdings weniger ein Epochengemälde, wie es sonst in historischen Romanen üblich ist, als vielmehr die Individualgeschichte eines Einzelgängers, eines Besessenen, der am Ende für einen kurzen Moment eine suggestive Macht über Menschenmassen ausübt.
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am 15. März 2012
Der im Frankreich des frühen 18. Jahrhunderts geborene Jean-Baptiste Grenouille, ausgestattet mit einem übermenschlichen Geruchssinn, geht auf der Jagd nach dem perfekten Parfum über Leichen.
Was sich anhört, wie ein interessanter Krimi, ist in der Tat viel mehr als nur das. So viel mehr, dass ich einen ganzen Aufsatz schreiben möchte, mit dem ich den Rahmen einer Rezension jedoch sprengen würde. Deshalb die wichtigsten Punkte, die unter der bloßen Kriminalgeschichte lauern, in aller Kürze:
1. Süskind thematisiert mit aller Schärfe den unterschwelligen Einfluss der Gerüche auf unser Fühlen, Denken und Handeln und zerstört damit das, was wir doch so lieb haben: Die Illusion, wir seien uns über unsere Beweggründe allzeit und vollständig bewusst.
2. Der Protagonist ist nicht einfach ein menschenverachtendes Monster. Er ist ein Genie. Der Autor treibt den Leser dadurch in einen Balanceakt auf das dünne Seil zwischen Abscheu und Bewunderung.
3. Durch oft subtile Ironie, die beim Leser für zahlreiche Schmunzeleffekte sorgen dürfte, entlarvt Süskind nicht nur den Klerus (vom Mönch bis zum Bischof), nicht nur die mittleren (von der Amme bis zum Meister eines Handwerks), sondern auch die scheinbar aufgeklärten Gesellschaftsschichten (vom Richter bis zum "Wissenschaftler") des frühen 18. Jahrhunderts in all ihrer Naivität, Selbstüberschätzung und ihrem Dilettantismus.
Alles in allem, da nicht nur ein Universum verschiedenster Themen und "Motive", sondern auch in sprachlich-stilistischer Sicht schlichtweg ein Meisterwerk, einer der besten Romane der sogenannten Gegenwartsliteratur.
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HALL OF FAMEam 1. September 2003
Ein Buch, in dem es eigentlich nur um Gerüche und ihre Wirkung geht? Klingt langweilig? Nein! Zumindest nicht so, wie Patrick Süskind es darstellt. Die Hauptperson des Buches - Grenouille - verfügt über einen erstaunlich gut ausgebildeten Geruchssinn und bringt dem Leser so einiges nahe, was einem bisher noch nie aufgefallen war.
Mit wunderschöner Sprache und kreativen Vergleichen entführt Süskind in die Welt der Düfte. Und in die Gedanken eines Psychopathen, der selbst als Kind vor Mord nicht zurück schreckt. Aber genug verraten... ich, mit meinem zarten Alter bin der Meinung, dass Das Parfum ein Buch ist, dass JEDER einmal gelesen haben sollte. Ob nun in der Schule oder freiwillig (ja, es gibt noch Jugendliche, die zum Vergnügen lesen!) es ist ja eigentlich schon so etwas wie ein Klassiker.
Auf meinem Bücherregal, jedenfalls, steht Das Parfum direkt zwischen Krieg und Frieden und Veronika beschließt zu sterben von Paulo Coelho (was auch sehr empfehlenswert ist)!
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am 24. November 2013
Meine Söhne brauchten das Buch für die Schule.

Alle ok. Gerne wieder. Danke

PS. Habe noch 3 weitere Söhne :-)
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am 15. Oktober 2000
Gewiß, dieses Buch von Patrick Süskind bietet dem Leser die meiste Zeit spannende Kurzweil, aber mit Literatur hat dieses völlig überschätzte Werk ungefähr soviel zu tun, wie ein Big Mäc mit Nobel Cuisine.
Der Autor beschränkt sich darauf in seinen (leider allzu oft viel zu pathetisch geratenen) Schilderungen der ölfaktorischen Welt zu schwelgen, anstatt seinen Charakteren einen Hauch von Tiefe zu verleihen.
Die Sprache bleibt durchwegs auf dem Niveau eines besseren Jugendromans. Die Stellen bei denen Süskind mit der literarischen Ironie kokettiert (also bewußt als Autor in Erscheinung tritt) sind nur unpassend und störend.
Insgesamt fällt die Qualität des Werks rapide im Verlauf des Romans, bis er schließlich in einem absolut peinlichen und tumben Schluß gipfelt.
Fazit: Gelesen - manchmal gut unterhalten - sofort wieder vergessen.
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am 12. August 2004
Mit seinem Erstlingsroman "Das Parfüm" schaffte Patrick Süskind gleich den Sprung zu einem der angesehensten Autoren Deutschlands. Selten verband ein Buch so geschickt so viele unterschiedliche Stilrichtungen, sowohl Elemente des Kriminal- als auch des historischen und fantastischen Romans sind auszumachen.
Süskind lässt seine Geschichte im Jahr 1738 auf einem stinkenden Markt in Paris beginnen. Hier kommt Jean-Baptiste Grenouille zur Welt, als Kind einer armen Fischverkäuferin, die ihren Sohn gleich nach der Geburt loswerden will. Grenouille überlebt jedoch, seine Mutter wird hingerichtet.
Schon bald offenbart sich der Segen oder Fluch, der über ihm liegt. Ausgezeichnet mit einem außergewöhnlichen Geruchssinn, so ist er doch selber ohne eigenen Geruch. Man fürchtet ihn, Ammen und Priester weigern sich deshalb, ihn aufzunehmen. Nachdem er Jahre als Kostkind bei einer hartherzigen Witwe erdulden musste, kommt er schließlich als Hilfskraft bei einem Gerber unter.
Doch dann kreuzen sich seine Wege mit denen des alten Parfumeur Baldini. Grenouille erkennt seine wahre Bestimmung, nämlich zum größten Parfumeur aller Zeiten zu werden und seine Ziel ist die Herstellung eines perfekten Duftes, ein Ziel, für das er über Leichen geht...
"Das Parfüm" ist die Geschichte von Grenouilles Lebens. Anders als alle anderen "sieht" er die Welt mit seiner Nase, nimmt seine Umgebung durch ihren Geruch war. Wie Süskind Düfte und ihre Wirkung in seinem Roman beschreibt, ist mehr als nur lesenswert und machen einen großen Teil des Reizes dieses Weltbestellers aus.
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am 13. November 2001
Ein äußerst merkwürdiges Buch. In der Geschichte geht es um Grenouille, der einen höchst ausgeprägten Geruchsinn hat. Er hat absolut keinen Draht zu Menschen, im Gegenteil er verabscheut ihren Geruch. Nur bestimmte junge Mädchen duften für ihn so extrem gut, dass er ihren Duft in sich aufsaugen möchte und sogar besitzen will. Das merkwürdige an dem Buch ist, das die Spannung eigendlich immer vorweg genommen wird,und die Morde wie ein Sachlicher Bericht beschrieben werden aber trotzdem wird dieses Buch nie langweilig. Man muß unbedingt wissen was mit Grenouille passiert und das Ende ist dann schon schockierend aber man ist nicht entäuscht, im Gegenteil.
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am 18. August 2015
Das Parfum ist ein Roman, wie er nur wenigen Autoren gelingt, gleichsam ein literarischer Geniestreich - vorausgeestzt man lässt sich auf die virtuose Erzählkunst Süskinds und die fiktive Welt seines Protagonisten Grenouille ein: ein Kriminalroman und zugleich eine Roadstory, die sich um Düfte dreht und die Entwicklung der psychischen Befindlichkeiten eines ungewollten Kindes, das hinter der Maske eines hochbegabten Parfumeurs zum berechnenden Serienmörder wird. In einem gut recherchierten Buch skizziert Süskind die Stadt Paris, Frankreich und die Welt der Düfte in spannender und unterhaltsamer Weise.
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am 28. Juni 2007
Die Geschichte dürfte bekannt sein: Ein selbst völlig geruchloser, aber extrem riechbegabter Junge wird Parfümeur und tötet gutriechende Damen, um die Königin der Parfums herzustellen. Dabei zählt er nicht gerade zu den bestaussehendsten Individuen seiner Zeit, kann sich durch von ihm zusammengemixte Gerüche aber so tarnen, daß er zumindest halbwegs menschlich erscheint.

Was hinter dieser Beschreibung eines verkrüppelten Zwergs aus der Gosse steht, der weder Moral noch Menschlichkeit kennt und zum eigenen Nutzen Menschen umbringt, als wären sie Blumen, die er abbricht, um ihnen den Duft zu entreißen, ist aber eigentlich eine simple und sehr moderne Feststellung: Es ist wichtig, bei einem Verbrechen den persönlichen Hintergrund des Täters einzubeziehen.

Dem aufmerksamen Leser fällt auf, daß der Anti-Held Grenouille in seinem Leben noch nichts als Gewalt und Ablehnung erfahren hat, beginnend mit seiner Geburt auf dem Fischmarkt. Daß er häufig ignoriert wird, weil er zunächst keinen Eigengeruch hat, ist vielleicht noch nachvollziehbar, und wäre es nur dabei geblieben, hätte sich seine Persönlichkeit möglicherweise nicht in diese fatale Richtung entwickelt. Doch Grenouille ist von Anfang an Spielball grausamer Mächte, ein Tier, das man nicht mit Sprache, sondern mit Schlägen maßregelt, und nur dann etwas wert, wenn er Geld einbringt. Den Ekel, den er anderen schon als Säugling verursacht, lassen sie ihn deutlichst spüren.

Daraus ergibt sich eine wichtige Aussage des Buchs: Wer nie so etwas wie Liebe erfahren hat, von dem kann man auch nicht erwarten, daß er andere Menschen wertschätzt oder liebevoll mit ihnen umgeht. So wie Grenouille die Mädchen als bloße Zutaten für sein Parfum behandelt, so ist er selbst stets als Objekt oder bestenfalls als nützliches Haustier behandelt worden. Er gibt der Welt zurück, was er von ihr empfangen hat.

Dieser intelligente, sozialkritische Unterton des Buches, der für einen historischen Roman sicherlich ungewöhnlich ist, schmälert keinesfalls das Lesevergnügen - man wird von der Geschichte fasziniert, abgestoßen und überwältigt sein. Eben das ist eine weitere ihrer Stärken und mit eine Erklärung für ihren Verkaufserfolg: Nicht durch eine langweilige Moralpredigt sucht sie dem Leser gewisse Fakten nahezubringen, sondern in Verkleidung einer unterhaltsamen Historie, deren bedeutende Schlußfolgerung appetitlich verpackt ist.
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