Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
71
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

VINE-PRODUKTTESTERam 11. November 2007
Von den Romanen, die ich bislang von der Autorin Ingrid Noll gelesen habe, ist " Der Hahn ist tot" das absolut beste Werk.
Mit viel einführungsvermögen gelingt es der Autorin die Hauptperson des Romans, eine Frau mit dem Allerweltnamen Rosi, und deren Lebenssituation näher zu bringen. Eine Frau Anfang 50, im Beruf erfolgreich! Im Privatleben ordentlich und kontrolliert! doch dann verliebt sie sich unsterblich in den Autoren und Lehrer Witold. Und sie beginnt für diese Liebe Menschen zu beseitigen, die ihr im Wege stehe, wenn es um die Liebe dieses Mannes geht!
Gut, die Geschichte klingt nicht besonders neu und originell, aber die Umsetzung ist sehr gut! Da Frau Noll auf jede blutrünstige Beschreibung der Morde verzichtet und in keinen Blutrausch abdriftet -wie leider andere Krimiautoren- kommt beim Leser eine Form von Verständnis und beinah Solidarität mit der mordenden Rosemarie Hirte auf!
Das Ende des Romans ist für meinen Geschmack etwas zu plötzlich und hatte ausgebaut werden können, doch ansonsten ein absolut lesenswertes Buch und eine wirklich gute Unterhaltung, selbst für solche Leser, die ansonsten Krimis verpönen!
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. August 2002
Das Buch von Ingrid Noll ist eine nette Geschichte und dementsprechend nett zu lesen. Es hat mich nicht unbedingt umgehauen, aber es war ein netter Zeitvertreib. Da ich überhaupt keine Kriminalromanfan bin, als erstes für Pro- oder Contraleser: Das ist kein Kriminalroman. Es werden zwar ein paar enge und nicht so enge Freunde von der Hauptdarstellerin, Rosemarie Hirte, um die Ecke gebracht - aber man weiß immer wo's langgeht und dass Frau Hirte für ihre "Verbrechen" nicht in Handschellen gelegt wird, kann man sich von Anfang an denken. Gut gefallen hat mir der Schreibstil, der von trocken über ironisch geht - und mit dieser Art und Weise des Schreibens erreicht Ingrid Noll, die "schrecklichen" Ereignisse der Geschichte gut verdaulich für den Leser zu präsentieren. Wenn mir noch ein Buch von Fr. Noll in die Hände fällt, werde ich es lesen.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juli 2013
wer liebt sie nicht???
Der Hahn ist tot ist ein absolut köstlicher Krimi.....genau richtig für
einen vergnügten Lese - Abend im Sommer. Er spielt in der Metropolregion Rhein-Neckar in und
um Mannheim herum und wer hier - wie ich - wohnt, schmunzelt so manches Mal.
Rosemarie Hirte.....die Hauptdarstellerin...ist eine verschrobene Sekretärin, die es im
Leben zwar zu ordentlichem Wohlergehen geschafft hat, jedoch mann- und kinderlos geblieben
ist. Dann, schon über 50, trifft sie die Liebe wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Dass dieser nicht so
bleibt, verdanken wir Rosi, die mit allen Mitteln versucht, "Ihren" Liebsten zu bekommen. Dass sie dabei im
wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht, kann man s o gut nachvollziehen.
Grandios geschrieben, grandios. Daumen hoch für Ingrid Noll und Rosi Hirte.
Grüße vom Paradies in Mannheim
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2000
Man kann dieser Mörderin nicht böse sein, denn man kann ihre Bewegründe jedesmal verstehen. Ob sie ihre Freundin vom Turm stößt oder die ehemalige Geliebte ihres Angebeteten in der Badewanne gar kocht, jedesmal steht man auf ihrer Seite. Diese vom Leben völlig entäuschte Frau hat im Herbst ihres Lebens nochmal die Liebe ihres Lebens gefunden und kämpft mit allen Waffen um dieses nicht zu erreichende Glück. Sie wollte nur einmal dieses Glück und diese Leidenschaft spüren, doch die Realität macht ihr immer wieder ein Strich durch die Rechnung. Sie hinkt der Entwicklung immer hinterher. Trotz aller Bemühungen ihrerseits kann sie den Angebeteten nicht für sich gewinnen, dafür kann er sich am Ende nicht mehr entziehen. Ingrid Noll hat eine besondere Art zu schreiben, die den Leser ans Buch fesselt, so das man es in kürzester Zeit ausgelesen hat und der Drang nach mehr entsteht. Hochachtung vor einer Frau die erst so spät mit dem Schreiben angefangen hat.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Oktober 2012
Ich habe Ingrid Noll erst sehr spät für mich entdeckt, aber bin nun um so begeisterter. Mit "Der Hahn ist tot" hat die Autorin etwas ganz und gar Ungewöhnliches geschrieben. Der Roman ist weder ein Krimi noch ein "Frauenbuch", obwohl ich mir schlecht vorstellen kann, dass Männer an ihm ihren Spaß haben. Aber ich habe mich mit dem augenzwinkernden und gleichzeitig ganz sachlichen Erzählton der Autorin sofort angefreundet und diesen Roman in einem Rutsch durchgelesen. Was für eine perfide Handlungsführung und was für ein gemeines Ende! Rosemarie Hirte, die in allem durchschnittliche Frau setzt mit 52 Jahren alles auf eine Karte. Sie will unbedingt mit der Liebe ihres Lebens leben. Unermüdlich räumt sie Hindernis für Hindernis beiseite - bis ihr größter Wunsch endlich in Erfüllung geht. Leider aber etwas anders, als sie es sich vorgestellt hat.
Für Freunde eines staubtrockenen Humors mit englischem Einschlag ist dies eine wunderbare Lektüre. Danke, Frau Noll.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Rosemarie Luise Thyra Hirte ist 52, unverheiratet, ohne Kind und Kegel und ziemlich vereinsamt. Ihre einzige Beziehung war vor 30 Jahren und endete damit, dass ihr Freund eine andere heiratete.
Als graue Maus arbeitet Rosi bei einer Versicherung. Ihre Bekannte Beate schleppt sie mit zu einem Leseabend und dort sieht sie den Mann ihrer Träume: Rainer Witold Engstern, ein Lehrer und Schriftsteller. Rosi ist hin und weg von diesem Mann. Den muss sie haben und dafür geht sie sogar über Leichen.

"Hab ein bißchen Erbarmen mit einer alten Jungfer, die vor Liebe brennt!" Zitat Seite 92

Wie bei Ingrid Noll üblich, ist dieser Roman eine fesselnde Mischung aus der bitteren Lebensansicht einer alten Jungfer und ihrem Wunsch nach spätem Lebensglück und einer Menge schwarzem Humor. Wie sich Rosi über geltendes Recht und Moral, über Leben und Tod hinweg setzt, nur um sich ihren Traummann zu angeln, ist vergnüglich zu lesen. Fast fühlt man sogar eine Art von Sympathie und bekommt Mitleid mit Rosi und entschuldigt ihre üblen Machenschaften. Aber das hat auch mit der locker fröhlichen Erzählweise der Geschichte zu tun. Genüsslich folgt man dem Handlungsverlauf und hat nur die eine Sorge, dass Rosi nicht von der Polizei erwischt wird.

Denn sie hatte nicht viel Freude im Leben und als "die alte Scheune brennt", wie sie es so treffend formuliert, ist es um ihren Verstand geschehen. Sie benimmt sich wie ein junges Ding, ändert ihr Äußeres, intrigiert, stalkt im Garten des Begehrten und schaltet mit drastischen Maßnahmen alle Gegenspielerinnen nacheinander aus.

Es ist das enthüllende Psychogramm einer Frau, die mit allen Mitteln ihr Glück versuchen will. Am Ende hat sie Glück und Pech zugleich, so viel sei schon einmal verraten. Es ist eine beklemmende Bitterheit, die zeigt, wie sich dieser Kampf letztendlich auswirkt.

Dieses Buch muss man einfach gelesen haben! Ingrid Noll ist eine grandiose Schriftstellerin!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juli 2005
Dieses Buch von Ingrid Noll ist wirklich ein wahrer spaß! wir haben es in der schule im deutschgrundkurs gelesen und gemeinsam sehr viel gelacht! es ist ein buch voller spannung und trockenem humor der es einfach unwiderstehlich macht weiterzulesen. außerdem möchte man schließlich gerne wissen: WELCHER KOPF WIRD ALS NÄCHSTES ROLLEN?
ein wirklich empfehlenswertes buch! viel spaß beim lesen!
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. März 2006
Dieses Buch habe ich mir ausgeliehen, nachdem ich viele begeisterte Rückmeldungen zu diesem Roman von meinen Freunden gehört habe. Ich war etwas skeptisch, denn die Geschichte einer 52-jährigen Altjungfern, die sich in dem hohen Alter plötzlich unsterblich verliebt, erschien mir nicht gerade aufregend. Als ich trotzdem mit dem Lesen anfing, wurde ich angenehm überrascht. Die "alte Jungfer" erwies sich als eine sehr eronische, charmant-boshafte und herzlose Frau. Trotz den an sich grausamen Taten, die sie begeht und ihrer Boshaftigkeit kann man nicht anders, als diese Person zu bewundern, ihren schwarzen Humor, ihre treffende Sprüche,die giftigen Aussagen und ihre Bereitschaft, alles zu tun, um den Mann ihrer Träume zu kriegen. Der Hahn ist tot ist eine sarkastische Geschichte, in der die Abgründe des menschlichen Charakters schonungslos und mit Ironie gezeigt werden. Ohne simple Gut-und Böse-Aufteilung werden hier menschliche Makel wie Egoismus, Neid und Eigennutz ausgelacht. Ein tolles Buch, das zum Nachdenken bringt und trotzdem nicht langweilig oder belehrend ist. Leider ist es aber nicht ganz glaubwürdig, was diese 52-jährige Frau anstellt-so viele Morde nacheinander, ohne erwischt zu werden. Obwohl man sich gut in ihre Situation versetzen kann,kann man ihr diese Leichtigkeit, mit der sie einen Mord nach dem anderen begeht, nicht ganz abnehmen. Sie tötet geplant und trotzdem ganz beiläufig, als wäre das Töten etwas alltägliches (z.B: Meine hilflose Wut auf Beate steigerte sich unaufhaltsam.Ich hätte sie auf der Stelle erwürgen können. Erwürgen? Warum eigentlich nicht?)-und schon ist der nächste Mord geplant. Morden ist für Rose-Marie alltäglich wie für andere Menschen Zähneputzen. Es wir mehr und mehr zu ihrem Hobby, verleiht ihr ein Machtgefühl. Sie bringt jeden um, der ihr im Weg steht und lebt danach weiter, als wäre nichts geschehen-sie freut sich sogar auf die nächsten Morde. Das alles ist sehr ironisch, aber wenig glaubwürdig. Trotzdem ein tolles Buch mit bitterem schwarzen Humor und guter Menschenkenntnis. Einfach geschrieben, für jeden verständlich und teilweise zum Brüllen komisch. Super
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juni 2016
Schon lange ist es her, dass ich ein so tollen, Humor geprägten, doch zugleich spannenden Krimi gelesen habe!
Rosemarie Hirte, anfangs 50, führt ein sehr geordnetes Leben. Doch als sie den charmanten Lehrer Witold kennen lernt, ändert sich sehr viel. Sie verbringt ihre ganze Zeit damit sich Gedanken um ihn zu machen, ihm nachzuspionieren und sich ihm zu nähern. Auf diesem Weg kommen ihr doch einige "Steine" in den Weg... Sie macht alles um zu ihrem Ziel zu gelangen.
Ich schreibe nicht zuviel, denn die Freude die ich beim lesen hatte will ich niemandem vornenthalten. ;)
Mit Witz und genialer Ideen, hat es Ingrid Noll geschafft eine sehr interessante Geschichte wiederzugeben.
Die Lektüre war ein "Mordsspaß", man konnte nie sagen was als nächstes geschehen wird!

Wer psycho Krimis gerne hat, ist bei diesem Buch absolut richtig, und gut bedient!
Viel Freude beim Lesen!
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2003
Rosemarie-Luise-Thyra-Hirte ist eine nach Außen betrachtet recht farblose, biedere und unauffällige 52 jährige Versicherungsangestellte ohne Ehemann und Kinder.
Sie hat sich nach ein paar kurzen gescheiterten Beziehungen in der Vergangenheit nun quasi mit ihrem Leben als alternde Jungfer arrangiert, auch wenn sie heimlich neidvoll das illustre Leben ihrer Freundin Beate betrachtet.
Und eines schönen Tages passiert es: Rosemarie verliebt sich! Der Lehrer und Autor Rainer Witold Engstern ist das Objekt ihrer Begierde. Und nun steigert sich Rosemarie beflügelt durch ihre nie gekannten jugendlichen Glücksgefühle in eine Witold-Manie.
Sie beobachtet täglich sein Haus, seinen Garten, borgt sich sogar denn Hund einer Kollegin aus, um unauffälliger die Wohngegend des Witold inspizieren zu können. Sie kauft sich neue Kleider, legt sich eine flotte Frisur zu und phantasiert sich eine gediegene Liebesbeziehung zu Witold zurecht.
Rosemarie will endlich haben, was das Leben ihr bisher schmerzlich verwehrt hatte: Glück und Liebe und zwar mit keinem anderen als mit Rainer Witold Engstern!
Bei einer ihrer nächtlichen Beobachtungsgänge in Witolds Garten beobachtet sie Witold im Streit mit einer Frau: Mit seiner Ehrfrau! Die Situation spitzt sich zu und plötzlich ist eine Waffe im Spiel....es fällt ein Schuß! Witolds Frau liegt am Boden und Rosemarie stürmt über die Terrasse ins Haus der Engsterns. Das ist ihre große Chance!
Sie versucht Witold zu helfen, indem sie seine noch lebende Frau durch einen Kopfschuss tötet, Witold mit Whisky abfüllt und ihm ins Bein schießt und die Sache als Einbruch aussehen zu lassen.
Und so nimmt das Verhängnis seinen Lauf, denn Witolds Ehefrau bleibt nicht das einzige Opfer der Rosemarie-Luise-Thyra Hirte.
Jede Frau ist eine potentielle Nebenbuhlerin in Rosis Augen und jedes Hindernis, jeder Konkurrentin muß schließlich weichen- ob schuldig oder nicht.
Ein klasse Roman von Ingrid Noll!!!
Wer Ihren Stil mag, der sollte auch dieses Buch gelesen haben!!!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

12,00 €