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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
12
Die im Dunkeln sieht man doch (detebe)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 25. Februar 2006
....der besonderen Art, schildert uns Barbara Vine in ihrem Roman "Die im Dunkeln sieht man doch". Es geht um den Fall Vera Hillyard, eine Frau, die wegen Mordes zum Tode verurteilt, kurz nach dem Krieg in England hingerichtet wird. Veras Nichte Faith, die Erzählerin des Romans, versucht Jahre später die ganze Geschichte noch einmal zu rekonstruieren und dabei die familiären Zusammenhänge, die Beweggründe und Motive der einzelnen Beteiligten aufzudecken. Die in das starre Moralkorsett der damaligen Zeit gepressten Familienbande entblättert Faith Stück um Stück und offenbart dabei, was sich unter dem Deckmantel der Familienidylle eines englischen Dorfes verbirgt.
Wie so oft bei Barbara Vine beginnt dabei alles ganz harmlos und unspektakulär. Erst nach und nach beginnt der Leser zu ahnen, was da noch auf ihn zukommt: Lug und Trug, Intrigen und tiefer Hass. Es sind die menschlichen Abgründe, die die Autorin stets so vortrefflich beschreiben kann, dass einem eine Gänsehaut über den Rücken streicht.
Ich persönlich würde das Buch dennoch nicht als Thriller bezeichnen, es ist sicherlich ein hervorragendes Zeitdokument, sehr authentisch und überzeugend geschildert. Barbara Vines wunderbarer Schreibstil und ihr Gespür für die leisesten zwischenmenschlichen Töne machen "Die im Dunkeln sieht man doch" zu einem spannenden und lesenswerten Roman.
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am 25. August 2010
Dieses Buch ist wirklich das Beste das ich bis jetzt gelesen habe und ich bin ein sehr fleißiger Leser!Habe es geradezu verschlungen und bin jetzt sehr traurig es schon zu Ende gelesen zu haben.......

Auf jedenfall zu empfehlen!!!!
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am 31. August 2001
Fünf Sterne für eins der besonders fesselnden Bücher von Barbara Vine.Die Geschichte entwickelt sich langsam und eindringlich unter dem Motto „Nichts ist, wie es scheint." Dies ist nicht einfach ein Krimi, sondern eher eine Mischung zwischen Dokumentation und psychologischer Studie mit kriminalistischem Hintergrund.
Was mir beim Lesen der deutschen Fassung besonders auffiel, ist die exzellente Übersetzung. Bei angelsächsischen Autoren bevorzuge ich die Originalfassung, weil die Übersetzungen leider oft wenig einfühlsam und mit mangelnder Rücksicht auf die Ausdrucksweise des Verfassers erfolgen. Leser, die neben dem Inhalt eines Buches auch auf dessen Stil achten, werden hier jedoch belohnt. Renate Orth-Guttmann, die das Buch ins Deutsche übertragen hat, erhielt seinerzeit dafür einen Übersetzer-Preis.
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am 15. Januar 2010
Natürlich habe ich alle Ruth Rendell Krimis gelesen. Aber "Die im Dunkeln sieht man doch" war mein erster Barbara Vine-Roman.
Ich habe weder gekocht, noch gebügelt - nur gelesen, denn dieses Buch kann man einfach nicht aus der Hand legen! Auch wenn es nicht einfach zu lesen ist. Hinter der verlogenen Fassade aus Five o'clock tea, Nähen, Sticken und Radiohören entstehen Gemeinheit, Eifersucht und Neid, die mit gewaltsamen Tod und zerbrochenen Leben von Kindern endet. Immer aktuell, nicht nur in der Zeit , in der dieser Roman angesiedelt ist.
Jetzt bin ich gespannt auf die anderen Barbara Vine Bücher!
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am 6. April 2008
Im Jahr 1988 denkt Faith, mittlerweile 60 Jahre alt, über den Tod ihrer Tante Vera Hillyard nach. Sie wurde im Jahr 1953 als eine der letzten Frauen in England zum Tod durch den Strang verurteilt. Ein Journalist hatte sich an sie gewandt, weil er ein Buch über das Thema schreiben wollte. Aus der Erinnerung entsteht ein Psychogramm einer englischen Mittelstandsfamilie vor, während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Geschildert wird die Hingebungsvolle Liebe der beiden Schwestern Vera und Edith, genannt Eden. Doch dann bricht Jamie in diese Idylle ein, der kleine Säugling, Veras Kind. Nachdem Jahre später Eden eine Fehlgeburt erleidet, beschließt sie, den kleinen zu adoptieren. Vera scheint zunächst damit einverstanden zu sein. Oder ist doch alles ganz anders? Ist Jamie vielleicht gar nicht Veras Sohn? Ist sie vielleicht gar nicht mit der Adoption einverstanden, kann aber nichts dagegen tun? Ruth Rendell schreibt hier als Barbara Vine. Sie beschreibt eine Tragödie von Liebe, die langsam zu unüberwindlichem Hass wird, bis zur Katastrophe. Dabei webt sie kunstvoll und sehr geschickt die Familiengeschichte, bringt Vera geschickt mit einem alten Mord in Verbindung, um ein halbes Buch später dieses wieder in Frage zu stellen. Und so drückt denn der ganze Roman die Zweifel einer Familie aus, die eine dramatische Tragödie erlebt hat. Eine sehr zart gesponnene Geschichte, sehr anspruchsvoll geschildert, die immer wieder kleine Höhepunkte aufweist, die zum Weiterlesen zwingen.
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am 17. Februar 1999
Ein Kriminalroman, ein "Thriller", der eigentlich keiner ist - ein Frauenschicksal, das nicht kalt laesst, das so undurchsichtig erscheint, dass man unbedingt alle Hintergruende erkunden moechte. Ein fiktionaler Roman, der jedoch so realistisch geschrieben ist, als haette man die Geschichte als Tatsachenbericht in einer Zeitung gelesen, damals, in jener Zeit ... Ich habe das Buch mehrfach verschenkt bzw. weiterempfohlen - Frau wie Mann waren begeistert und haben das Buch verschlungen! Fuer anspruchsvolle LeserInnen spannender Texte!
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am 24. Juli 2013
Bei einem normalen Kriminalroman gibt es einen Ermordeten, und innerhalb der Erzählung wird der Täter gesucht. Hier ist es andersrum. Am Anfang des Buches wird der Leser darüber informiert, dass Vera Hillyard wegen Mordes zum Tode verurteilt wurde. Danach wird ihre gesamte Familien- und Lebensgeschichte aufgerollt, und erst im vorletzten Kapitel erfährt der Leser, wer denn eigentlich das Opfer war. Der Krimi ist in jeder Hinsicht gelungen: äußerst spannend, alles bleibt bis zum Ende ungewiss, viele Ueberraschungseffekte.
Gelungen ist auch die psychologische Betrachtung der Familie, die Brutstätte für den Mord ist. Angeprangert werden das hysterische Bedürfnis nach sozialem Aufstieg und die wohl damit verbundene Geheimnistuerei innerhalb der Familie und vor Außenstehenden. Von daher scheint mir das Buch sehr wichtig, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, wie mit diesen Elementen unterschiedlicher Mischung oft unerträglich belastende Situationen geschaffen werden. Ganz zum Schluss bleiben für die Ich-Erzählerin und somit auch für den Leser noch viele Fragen offen. Mir hat das sehr gut gefallen, da ich auf diese Weise selbst über den Fall spekulieren konnte, und ich in Gedanken noch sehr lange in der Erzählung verhaften geblieben bin.
Kritisch anzumerken habe ich, dass beim Lesen hoechste Konzentration erforderlich ist. Vor allem zu Anfang werden so viele Namen vorgestellt mit so verwirrenden Verwandtschaftsbeziehungen, dass man nur bei großer Aufmerksamkeit folgen kann. Teilweise hat die Autorin schlechte Vorarbeit geleistet: in den Passagen, wo von Medizin und Gynäkologie die Rede ist, hätte sie sich besser informieren sollen, um einige Schnitzer zu vermeiden.
Trotzdem: ein spannender Psycho-Krimi, 5 Sterne.
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am 26. Mai 2013
Wie geht eine Familie mit einem tödlichen Drama um? Wie reagiert sie auf eine hingerichtete Verbrecherin? Auf der Suche nach der Wahrheit über die Vergangenheit tun sich Abgründe über eine nach außen hin normal wirkende Familie auf.
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am 10. November 1999
Schwer vorstellbar , daß sich hinter Barbara Vine die Krimi Autorin Ruth Rendell verbirgt. Als Barbara Vine glelingt es Rendell endlich, Krimis mit auch hohem schriftstellerischen Unterhaltungswert zu kombinieren. Packend, spannend und intensiv. Ein Muß für jeden bekennennden Krimi Fan
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am 13. April 2010
Ein fesselnder und spanneder Roman, den man am liebsten nicht aus der Hand gibt. Eigentlich kann man dazu nur sagen: Toll, genial, spannend, unterhalsam - muss man unbedingt lesen.
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