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Kundenrezensionen

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am 7. November 2010
Blanker Unsinn, was hier über dieses Buch geschrieben wurde. Es ist weder ein "Krimi" noch ein "Thriller" noch irgendetwas in Richtung "Mystery". Es ist ein Stück raffinierter Literatur über das literarische Schreiben und über eine Depression, die so faustdick ist, dass sie sogar zu wochenlangem Nebel in einer der sonnigsten Regionen des Planeten führt. Der Protagonist droht in Einsamkeit und Todessehnsucht zu versinken, verkörpert in Gestalt eines "alter ego" mit einer schwarzromantischen, nekrophilen und pessimistischen Bibliothek. Der verneinende Geist hat so manchen auf dem Gewissen, der auf seinem Weg irgendeinmal aufgegeben hat. Das tut der Autor, der im Buch ein Autor ist, nicht. Das Ende ist trotz allem Hollywood: Weiterleben, Weiterschreiben, Weiterlieben.
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am 19. Juli 2004
Ein Buch, das schwer einzuordnen ist.
Ein "Hard boiled" Krimi im Stil der schwarzen Serie?
Dafür sprechen Zeit und Ort (ein heruntergekommenes Vergnügungsviertel ganz in der Nähe Hollywoods im Jahre 1949). Dafür sprechen auch die beschädigten, teilweise pathologischen Charaktere der Romanfiguren: gescheiterte Existenzen, Verlierer, alternde Schauspieler und als Ich-Erzähler der Autor selbst, noch ein junger Nobody der Literatur, der sich mit mühsam verkauften Kurzgeschichten am Rande des Existenzminimums dahinschleppt.
Dagegen spricht aber, dass knallharte Fakten fehlen und man noch nicht einmal weiss, ob es sich bei den beschriebenen Todesfällen um Morde oder um Unfälle bzw. natürliche Tode handelt.
Ein "Whodunit" im Stil des britischen Detektivromans?
Dafür ist die Handlung viel zu unlogisch, zu verworren und zu sehr am Rande des (Alp-)Traums.
Am ehesten erinnert mich der Stil an einige Geschichten Edgar Allan Poes, in denen die gestörte Psyche des Protagonisten ihre eigene zwanghafte Logik entwickelt (z.B. "The tell-tale heart" oder die Figur des Roderic Usher).
Spannend wird der Roman, wenn man sich ganz auf die Stimmungen und die Psychologie der Figuren einlässt und die Logik hintanstellt. Dann entfaltet sich ein typischer "Bradbury", in dem Poesie, Melancholie, Fiebertraum und das namenlose Grauen immer dicht beieinander liegen.
Ein Buch, das schwer einzuordnen ist. Das aber seinen Reiz gerade aus dieser Gratwanderung am Rande des Genres bezieht. Liebhaber des psychologischen Kriminalromans mit einem Hang zum kafkaesken kommen hier auf ihre Kosten. Und wer Bradburys Kurzgeschichten mag, wird sich auch hier schnell einlesen.
Ray Bradbury hat noch eine Fortsetzung geschrieben; mit den gleichen Hauptpersonen und zeitlich daran anknüpfend ("Friedhof für Verrückte").
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am 20. August 1999
Ray Bradbury (*1920), der sich vor allem als Autor von phantastisch-utopischen Kurzgeschichten und Romanen (z.B. der weltbekannte Roman "Fahrenheit 451") einen Namen in der Weltliteratur gemacht hat, hat auch Bücher geschrieben, die der Kriminalliteratur zuzuordnen sind, aber auf ähnliche Weise durch ungewöhnliche Phantasie beeindrucken. "Der Tod ist ein einsames Geschäft" führt den Leser in das Jahr 1949. In einem Vorort von Los Angeles wird der Vergnügungspark am Hafen abgerissen. In dieser gespenstischen Atmosphäre, zwischen den Trümmern von Achterbahn, Zirkuswagen und Rummelbuden ereignet sich eine Reihe von rätselhaften Todesfällen. Ein junger, noch erfolgloser Schriftsteller argwöhnt als einziger, es könnte sich um Mord handeln, und er macht sich daran, die Beweise zu erbringen. Der Krimi ist voll innerer Spannung und ungewöhnlicher Bilder, eben ein echter "Ray Bradbury-Roman". Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 11. August 1999
Ray Bradburys Roman "Der Tod ist ein einsames Geschäft" ist ein durchweg lesenswerter Versuch, das Dasein von Leuten etwa in der Mitte unseres Jahrhunderts anhand vieler schillernder Figuren darzustellen, der allerdings durchaus auch in der heutigen Zeit spielen könnte. Brillant sind seine Schilderungen der ganz und gar alltäglichen Melancholie und Vereinsamung der Menschen jener Tage in Venice, Kalifornien, die alle ein gemeinsames Element unsichtbar miteinander verbindet: Die Krankheit die zum Tode führt. Dabei schöpft Bradbury aus seinem schier unerschöpflichen Ideenreichtum bis hinein in die kleinste, scheinbar unscheinbarste Szene, und dies alles macht er - wie selbstverständlich - indem er die Geschichte eines Schriftstellers erzählt, der immer wieder in Mordfälle verwickelt wird, die keine zu sein scheinen, und die doch auf geradezu mysteriöse Weise miteinander verknüpft sind. Ja, der Tod ist wahrhaftig ein einsames Geschäft, möchte man mitflüstern, wenn einen die Alpträume ergreifen, aus welchem der feine Stoff dieses Romans geknüpft ist, wenn einem kalte Gruselschauer den Rücken hinunterjagen. Insgesamt verliert diese sicherlich hervorragende Übersetzung - wie vielleicht jede Übersetzung - leicht gegen das (amerikanische) Original, welches den unglaublichen Sprachschatz des Meisters des Science-Fiction und des Phantastischen unverfälscht und ursprünglich zur Geltung kommen läßt. Wer also Englisch gut beherrscht, dem sei die Originalausgabe sehr empfohlen (die es ebenfalls bei Amazon gibt) - vielleicht für den nächsten Urlaub an der Westküste...?
Trotz allem "nur" <4 Sterne>, da mir andere Bücher Bradburys insgesamt besser gefallen haben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 3. Juni 2012
Wo bekomme ich ein Buch her, das entweder nicht mehr (nach)gedruckt wird, oder nur für Schulzwecke einmal richtig gelesen werden muss/soll ? Im Antiquariat -> ODER BEI AMAZON ! Der Preis war GÜNSTIG, das Buch war in sehr gutem Zustand - wie beschrieben, und der Ablauf der Bestellung verlief - wie bei Amazon üblich - einfach und schnell, die Lieferung erfolgte SUPERSCHNELL. KLASSE & VIELEN DANK
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am 30. Januar 2014
Skurrile Kurzgechichten bei denen man sich fragt ob sie wirklich zur SF gehören - aber Bradbury ist ein humorvoller Schriftsteller
bei dem eher der Begriff Fiction passt, schöne Aufmachung, lohnt sich glatt ne eigene Bibkiothek damit aufzubaueen.
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