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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
33
Gefährliche Liebschaften.
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:11,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 25. Juli 2017
Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos 1741 – 1803, „Gefährliche Liebschaften“ (Les Liaisons dangereuse), das einzige Werk dieses Autors, gilt als wichtigstes französisches Literaturwerk des 18. Jahrhunderts.
Sicherlich gibt es gute Gründe, diesen Briefroman mit dem Prädikat „Erfolgreich“ zu dekorieren, wegen der schriftstellerischen Leistung sicherlich nicht, vielmehr deswegen, weil es ein skandalöser Erfolg war zum Zeitpunkt des Erscheinens, 1782.

Hauptakteure sind der Vicomte de Valmont und die Marquise de Merteuil. Beide bedienen sich eines perfiden Plans, der Vicomt, um die tugenhafte Madame de Tourvel zu verführen oder wie wir heute sagen würden, flach zu legen. Die Marquise wiederum verfolgt ihren Plan der Rache wegen und will die kindliche und naive Klosterschülerin Cécile de Volange flach gelegt sehen. Cécile soll mit dem Grafen Gercourt vermählt werden an welchem sich die Marquise de Merteuil rächen will. Cécile wiederum ist in Liebe mit dem Chevalier Danceny und beide werden Opfer dieser Intrigen.
Wie ich finde, einfallslos, ereilt die Intreganten am Ende die gerechte Strafe und auch die Opfer dürfen nicht glücklich und zufrieden weiterleben.

Laclos verstand es durchaus, den Leser leicht in die Geschehnisse einsteigen zu lassen und leicht dem Inhalt zu folgen, doch fehlte mir der Esprit.
Ich kann mich den vielen fünf Sterne Amazon-Rezensionen nicht anschließen, immerhin langweilte ich mich beim lesen so weit, bis hin zu dem Gedanken das Buch aus der Hand zu legen. Ich fühlte mich auf seltsame Weise von der Geschichte distanziert, für keinen der Protagonisten konnte ich Sympathie oder Antipathie gewinnen, ich blieb außenstehender Briefe-Leser. Im ersten Buchteil, jammervolle Liebesschwüre und sie werden in zahllosen Briefen wiederholt und wiederholt und wiederholt...
Etliche Vorkommnisse werden in verschiedenen Briefen auch doppelt erwähnt, manch einer mag das stilistisch gekonnt nennen, mir war es nur langweilig.
Das letzte Romandrittel, immerhin, macht den Leser auf das Ende etwas neugierig, es bleibt aber weit entfernt von spannend zu sein.
Die Übersetzung von Franz Blei ist nicht zu kritisieren und scheint mir gelungen.

Wer sich fürs Lesen entscheidet sollte keine spannende Geschichte erwarten, vielmehr ist es ein Sittengemälde des 18. Jh. und dafür ist es gelungen.

PS: An dieser Stelle möchte ich auf den gleichnamigen Film Gefährliche Liebschaften hinweisen, gut gemacht und selten habe ich eine Verfilmung gesehen deren Handlungsablauf sich so genau an die Romanvorlage hält.
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am 5. Februar 2015
Für alle Freunde der geschriebenen Sprache und der Empfindsamkeit!!!
Ein buch dass einen beim Lesen nicht mehr loslässt und einen den Atem raubt.
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am 21. Oktober 2013
Das Werk porträtiert den müßiggängerischen Adel vor der Französischen Revolution.
Männer und Frauen dieser Gesellschaftsschicht hatten zu dieser Zeit, folgt man diesem pseudodokumentarischen Roman, nichts anderes zu tun, als sich mit allerlei Liebeshändeln und Intrigen zu befassen.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen der Vicomte de Valmont und die Marquise de Mertreuil, beide den gehobenen und angesehenen adeligen Kreisen angehörend.
Beide hatten einmal eine berechnende Liebesbeziehung und verfügen nun über ausreichenden Zynismus, um die Empfindungen anderer Menschen zum Spielball ihrer Intrigen und ihres Amüsements zu machen und sich gegenseitig darüber zu berichten.
Der Roman selbst besteht im Gesamten ausschließlich aus einer Abfolge von Briefen. In diesen Briefen notieren die Beteiligten den jeweiligen aktuellen Stand ihrer Liebschaften.
Das interessante an dieser Geschichte ist die sarkastische Abgebrühtheit, mit der die Gefühle anderer instrumentalisiert werden, um die eigenen Gelüste zu befriedigen und Rache zu üben.
Die Vielschichtigkeit gewinnt dieser Roman dadurch, dass sich die Intriganten über den Charakter ihrer jeweiligen Objekte regelmäßig im Unklaren sind oder sich gar im äußersten Irrtum befinden und die psychologische Versiertheit, in der der Autor seine Protagonisten ihre Eroberungen machen und sie am Ende an ihrem eigenen Dünkel und der uneingestandenen Eifersucht aufeinander scheitern lässt.
Seine gesellschaftliche Relevanz gewinnt der Roman an den Stellen, an denen der selbstverliebte Vicomte mit dem niederen Volk in Kontakt tritt, etwa seine Bediensteten instrumentalisiert oder beispielsweise gönnerisch einen Bauern freikauft, der wegen Steuerschulden in den Schuldturm geworfen werden soll. Auch in diesen Beziehungen unterliegen selbstverständlich alle zwischenmenschlichen Bekundungen der Berechnung.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 20. August 2013
Das ist mein erster Briefroman, den ich gelesen habe und ganz ehrlich: das ist sehr anstrengend zu lesen. Aber wenn man mal drinnen ist dann ist es sehr fesselnd.
Ein Buch voller Intrigen und Liebschaften, Verzweiflung und Spott, aber keine Liebe ;)
Am Ende bekommt jeder was er verdient - So mag ich das...
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 1. November 2013
Wie Choderlos de Laclos mit den Worten spielt, wie er es schafft, zwischen den Zeilen zu formulieren und die handelnden Personen nur durch Briefe und ihre Gedanken zum Leben zu erwecken .... ein Must-Read für alle, ob nun Verführer oder Verführte! Ein Roman, geschrieben vor über hundert Jahren - doch immer noch spannend und anregend!
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am 19. Mai 2014
Spitzen Buch, kann ich nur empfehlen =) eine sehr verzwickte Geschichte schön in Briefen beschrieben - für Liebhaber eher klassischer Literatur =)
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am 2. September 2013
hat mir gut gefallen, wie offen in dem buch geschrieben wird. jedoch muss man sich an die französische adeligenschreiberei gewöhnen,
jedoch wirklich intressant
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. Mai 2013
Frankreich vor der Revolution 1789: Der Intrigant und Vicomte de Valmont tauscht sich mit seiner Komplizin, der Marquise de Merteuil, zumeist brieflich über bevorstehende kleine "Attentate" am französischen Hof aus, um Frauen vor der restlichen Gesellschaft zu entehren. Besonders die Heranwachsende Cécile de Volanges, deren Mutter mit der Marquise befreundet ist und in ihr eine gutmütige Person sieht, hat es dem Vicomte als potentielles Opfer seiner perfiden Vorhaben angetan. Cécile ist in den Ritter Danceny verliebt, doch ihre Liebe zu ihm kann sich nicht voll entfalten, da die beiden Intriganten Valmont und Merteuil ihre Spiele mit ihr spielen, um sie leiden zu sehen, jedoch ohne, dass sie auch nur ein Fünkchen davon mitbekäme. Zugleich gibt sich der Vicomte der verheirateten Präsidentin von Tourvel hin, deren Mann im Ausland unterwegs ist. Auch bei ihr versucht der Vicomte sie öffentlich der Schande preiszugeben, immer mehr siegt er gemeinsam mit seiner Marquise und erzielt triumphale Erfolge, bis sich letztendlich das Blatt für beide dramatisch wendet und ihre Tarnung auffliegt...

Es gibt wohl kaum ein Buch, das so dicht hinter die Kulissen der abgemachten und geplanten Intrige blicken lässt als dieses und falls doch: Dies ist wohl der Klassiker und die Vorlage für ähnliche Werke. Obwohl De Laclos Offizier war, gilt er seit diesem Buch auch als begnadeter Schriftsteller hauptsächlich in Frankreich, doch lässt die gewaltige Wirkung dieses einzigartigen Werks auch im Ausland nicht nach. Das Schlimme an diesen schlimmen Liebschaften für den Leser ist: Man weiß alles, man weiß wer genau was vorhat, was geschehen ist in der Vergangenheit und welche Einfälle gerade jetzt in den Köpfen der Schreiber kreisen, doch man kann keine Figur warnen, helfen oder vorsorgen. Man ist somit als Leser gefangen und genauso gefangen nimmt einen das Buch ebenso, bis zur letzten Seite. Es kann nie langweilig werden, denn immer wieder werden neue Spiele ausgedacht und Pläne ausgeheckt. Ich hoffe, das in Zukunft noch mehr Menschen dieses Buch lesen, weiter empfehlen und rezensieren werden, denn in seiner Großartigkeit ist es nicht zu übertreffen und sollte auch als etwas Besonderes geschätzt werden, solange es auf dieser Welt noch Bücher gibt.

~Bücher-Liebhaberin
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 7. Februar 2013
Liebe, Tod, Leidenschaft, Betrug sind die zentralen Themen dieses Briefromanes, der im 18. Jahrhundert geschrieben, mit seinen Inhalten auch heute noch Gültigkeit besitzt. Die Sprache ist dabei für heutige Zeiten gewöhnungsbedürftig, ebenso die Form des Briefwechsels, in dem die Geschichte erzählt wird. Für de Merteuil und de Valmont ist Liebe ein Spiel, in dem man sich anderer Menschen bedient, um zu bekommen, wonach die Natur schreit. Das dabei die jeweils anderen, die Gefühle investieren, auf der Strecke bleiben, interessiert sie nicht. Es geht für sie ausschliesslich um sie selbst. In Briefform werden die jeweiligen ANsichten und Absichten dokumentiert und dem Leser deutlich gemacht, mit welch perfiden Methoden um die Gunst derer gebuhlt wird, die ausgenutzt werden sollen. Auch heute noch in dieser Form von Gültigkeit. Lesenswerter Einblick in das Denken und Handeln, aber auch in die Werteskala der reichen und Mächtigen in zurückliegender Zeit. Zeitdokument.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. November 2011
Ich jedenfalls am Anfang nicht. Und weil ich das Buch auf nem Flomarkt erstanden habe, ging ich auch sehr skeptisch ans lesen. Das es sich rein um Briefe handelt habe ich auch erst nach dem bezahlen bemerkt. Aber der Buchrrücken hält was er verspricht und die Erwartungen des Lesers werden weiterhin enorm geschürt durch das Vorwort des Verlegers und separat nochmal das Vorwort des Herausgebers. Und ich habe tatsächlich von Anfang an das Gefühl gehabt durch das so genannte Schlüsselloch zu blicken und dadurch, dass nicht für einen bestimmte Briefe normalerweise nicht gelesen werden strömt das Buch etwas ungemein spannend verruchtes aus. Auf jedenfall ist mir nun mehr als klar das dieses Buch dem Film "Eiskalter Engel" mit Ryan Philip und Sarah Michelle Gellar als Vorlage diente. Aber genau wie der Film fastzinierte und berührte mich dieses Buch. Es werden charakterliche Abgründe offenbart derer sich die meisten Menschen bewusst sind aber nicht in dem Ausmaß. Die Berechnung die hinter den Handlungen der Marquise de Merteuil und dem Vicomte de Valmont stecken lassen einem beim lesen den Mund trocken werden. Kurz und gut. Ich fand das Buch großartig und bin begeistert von dem bildlichen Einblich ins Französische 18 Jahrhundert den mir das Buch "Gefährliche Liebschaften" bietet. Klare Leseempfehlung! :-)
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