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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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am 31. Juli 2005
In Boccaccios Decamerone sitzen zehn Florentiner Adlige, die im Pestjahr 1348 aus der Stadt fliehen müssen, zusammen und erzählen sich amüsante Geschichten von amourösen Abenteuern, um sich die Zeit zu vertreiben
Die Ähnlichkeit mit der Erzählung "Liebesnacht" ist gewiss nicht zufällig (wenngleich diese auch deutlich kürzer ist) bei einem professionellem Schriftsteller wie Urs Widmer. Auch hier, wie schon einige Jahrhunderte früher, sitzen eine Reihe von Freunden gesellig beisammen und erzählen sich erlebte oder womöglich auch erdachte Liebesgeschichten.
Vergleiche hinken bekanntlich, aber wenn ich diese wunderschön erzählten Liebesgeschichten mit den Werken deutscher Großschriftsteller aus dem Jahre 2004/5 vergleiche, in den denen alternde Herren letzte Grüße im Augenblick der Liebe senden, dann fällt das Urteil literarisch und ästhetisch erbärmlich für eben jene aus.
Nach meinem Geschmack gehört diese Erzählung von Urs Widmer zu seinen besten, wenn sie nicht gar die beste ist (aber wer vermag das angesichts der Fülle seiner Werke schon abschließend zu beurteilen?).
Seine unbestrittene große poetische Kraft kommt hier wieder einmal mit skurrilen Erzählsequenzen zu Tage, besonders auf den ersten Seiten und den traumhaften letzten Zeilen des Buches.
Nur, wie immer, man muss so etwas mögen. Manch einem mag der Widmersche Erzählstil, den wir in dieser Hinsicht ruhig einmal mit Gabriel Garcia Marquez in eine Reihe stellen wollen, möglicherweise als zu phantasievoll sein. Aber macht nicht gerade das einen großen Literaten aus?
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am 12. September 2001
Urs Widmer lässt einen guten, aber seltenen Besuch aus dem südamerikanischen Urwald bei seinem Schweizer Schulfreund, dem Ich-Erzähler, auftauschen. In einer durchwachten, durchzechten, durchsprochenen Nacht tauschen die Mitbewohner des Gastgebers und Egon, der Gast, ihre Liebesabenteuer aus: Wendepunkte im verschiedenen Liebesleben und (un)erfüllte Lebenswege werden skizziert und von den Zuhörern kommentiert. Am Ende der Nacht, des Innehaltens und Aufteilens von Erfahrungen auf viele, geht das Leben weiter: Auf zu neuen Abenteuern! Auch der Leser sollte sich eingeladen fühlen, Neues zu erleben - insbesondere durch den angenehm beschaulichen Duktus und den wohlkomponierten und von Liebeserzählung zu Liebeserzählung variierenden Stil.
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am 8. Juni 2013
Ich liebe den unkomplizierten Schreibstil von Urs Widmer; er bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. Er beschreibt eine nicht aufdringliche Gefühlswelt und lässt erprobte Ehepaare aufhorchen.
Mit einem leisen Lächeln verabschiedet sich Christine aus der Schweiz
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am 25. November 2011
WIDMER, Urs: 'Liebesnacht', Zürich 1982
Ein Freund, der schon in vielen Teilen der Welt gearbeitet hatte und überall Freundinnen und Kinder hat kam zu Besuch. Die Hausbewohner saßen mit ihm zusammen. Er erzählte von seinen Liebschaften, aber auch die Hausbewohner. Die ganze Nacht wurde so über Dinge geredet, über die man normal nicht redet. Als die Sonne aufging und die Vögel zu zwitschern begannen verließ der Freund das Haus und zog weiter.
'Ist es nicht erstaunlich, wie viele Menschen ein Böses in sich tragen?' (Seite 57)
'' gleichzeitig klopften unsere Herzen sehr ruhig, denn die Erde drehte sich in einem Tempo, mit dem es sich leben ließ.' (Seite 116)
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am 20. Februar 2004
Urs Widmer lässt einen sehr willkommenen, aber seltenen Besuch aus dem südamerikanischen Urwald bei seinem Schweizer Schulfreund, dem Ich-Erzähler, auftauchen. In einer durchwachten, durchzechten, durcherzählten Nacht tauschen die Mitbewohner des Gastgebers und Egon, der Gast, ihre Liebesabenteuer aus: Wendepunkte im Liebesleben und (un)erfüllte Lebenswege werden skizziert und von den Zuhörern kommentiert. Am Ende der Nacht, des Innehaltens und Aufteilens von Erfahrungen auf viele, geht das Leben weiter: Auf zu neuen Abenteuern! Auch der Leser sollte sich eingeladen fühlen, Neues zu erleben - insbesondere durch den angenehm beschaulichen Duktus und den wohlkomponierten und von Liebeserzählung zu Liebeserzählung variierenden Stil.
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am 30. März 2009
Der Autor Urs Widmer versteht es mit seinem eleganten und einfühlsamen Erzählstil dem Leser eine unterhaltsame und vergnügliche Geschichte darzubringen.
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am 27. Februar 2003
Ich muss zugeben, dass ich mich habe blenden lassen. Zum einen vom Klappentext und den daran gehefteten Lobhudeleien und zum anderen von meinen eigenen Erwartungen. An einem gepflegten Leseabend die Liebesepisoden einer geselligen Weintrinkerrunde zu "bespannen" habe ich mir inspirierender vorgestellt. Widmer erzählt meiner Meinung nach keine Liebesgeschichten sondern allenfalls einen Abenteuerrapport der Geschlechter in flüchtigen Sequenzen. Es gibt keine Antworten auf die nicht gestellten Fragen (die man sich als Leser doch immer stellt) und darum ist dieses Buch für mich inhaltsleer. Sicher gibt es Passagen in denen man ansatzweise das Gefühl hat, dass sich hier ein guter Lesenährboden findet (zb. die griechische Jungphilosophin oder die Dublin-Liebelei),aber ehe man Spass beim Lesen bekommt, ist dieser Erzählstrang auch schon abgeschlossen und man beginnt von neuem auf etwas Besonderes zu warten.
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