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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
12
4,5 von 5 Sternen
Der illustrierte Mann (detebe)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 2. November 2003
Mit Sicherheit ein sehr gutes Buch...
Vielleicht habe ich schon zu viel von bradbury gelesen oder es ist eine Besonderheit, die nur bei diesem Werk zutrifft:
Die Geschichten sind einfach viel zu berechenbar!!!
Ich wusste stets, wie sie enden werden und empfand das zum Schluss als recht lästig
Trotzdem vergebe ich 4 Punkte, weil dieser Umstand lediglich ein Beigeschmack ist, der jedoch nicht in der Lage sein kann, das Gesamtbild zu trüben :-)
Wer nicht weiß, ob er "Der illustrierte Mann" lesen soll oder die "Mars-Chroniken" dem empfehle ich allerdings letzteres
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am 13. März 2004
Ray Bradbury ist einer der namhaftesten Autoren der SF, doch er beschäftigte sich seltener mit fremden Welten und unbekannten Lebensformen oder futuristischer Technik, stattdesser betonte er stets die menschliche und moralische Komponente, benutzt die Zukunft als Metapher oder stellte satirische Betrachtungen über Verhaltensweisen an. "Der illustrierte Mann" ist eine der bekanntesten Sammlungen, da auch verfilmt mit Rod Steiger und weist sogar eine (titelgebende) Rahmenhandlung auf, die aber nicht wirklich von Bedeutung ist, sondern nur eine Klammer bietet, die beweist, was für ein "Tier" doch der Mensch ist.
Die SF-Komponente, Raumschiffe und ferne Planeten (allesamt in unserem Sonnensystem) ist natürlich inzwischen total veraltet, denn alle Geschichten entstanden vor 1951, aber das mindert die Wirkung keineswegs. Das Highlight erzählerischer Natur ist fast schon der Starter "Das Kinderzimmer", eine beklemmende Utopie über Unterhaltungselektronnik, "Die andere Haut" ist eine, ein wenig in den Gelenken quietschende satirische Idee über den alltäglichen Hautfarbenrassismus, "Die Landstraße" packt das Problem Atomkrieg von einer ungewöhnlichen Seite.
Ansonsten ist die Religiosität ein stets betontes Thema, wenn Jesus etwa auf fernen Planeten gefunden wird ("Der Mann"), neue Sünden auf dem Mars gesucht werden, wo keine mehr sind ("Die Feuerballons"), die Existenz des Seins selbst in Frage gestellt wird ("Kein Abend, kein Morgen...").
Aber manchmal sind die Geschichten auch nur in sich boshafte Vignetten über das Menschsein, in Form einer fressenden Stadt ("Die Stadt"), einer neuen Art, der Beziehungsmüdigkeit zu entgehen ("Marionetten Inc.") oder mal wieder den Kindern, denen Erwachsene nicht genug Aufmerksamkeit schenken ("Stunde Null").
Zwei Geschichten ragen sonst noch aus der hohen Qualität heraus: die gefühlvoll-traurige Abhandlung "Der Raumfahrer" über die Macht der fernen Sterne, ohne die man nicht kann, selbst wenn man gern bei den Lieben daheim wäre und der Klassiker "Die Verbannten", eine phantastische Idee, in der sich längst verstorbene Autoren des Schreckens wie Poe, Bierce oder Shakespeare auf einem fernen Planeten mittels ihrer Geschöpfe der Phantasie gegen eine Raumschiffbesatzung wehren, die sich ihrem Heim nähert.
Insgesamt eine hervorragende Mischung aus Menschlichkeit und Phantastischem, die nachdenklich macht und rundweg unterhält.
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am 17. Januar 2015
Packend und originell sind die Geschichten, die Bradbury erzählt. Schön und schauerlich wirken die Fiktionen, die mit Einfachheit ins Mark zu treffen wissen. Der illustrierte Mann ist allerbeste Literatur und ein Buch, das man nur zu gerne weiterempfiehlt.
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am 3. Juni 2014
18 verschiedene Kurzgeschichten in einem Band. Ray Bradbury schreibt über die Zukunft. Über das Leben auf dem Mars oder der Venus. Das Weltall scheint dem Autor hier sehr zu interessieren. Geschichten über intelligente Häuser, die ihre Zimmer nach den wünschen der Bewohner gestallten, Savanne, Zauberwald. Auch der Weltuntergang war öfters ein Thema. Für mich hatte jede Geschichte ihren Reiz.
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am 6. Dezember 2007
"Bradbury ist ein Schriftsteller, für den ich Dankbarkeit empfinde, weil er uns eine Freude zurückgibt, die immer seltener wird: die Freude, die wir als Kinder empfanden, wenn wir eine Geschichte hörten, die unglaublich war, aber die wir gerne glaubten." - Frederico Fellini

Was dem geneigten Leser hier geboten wird ist ein Feuerwerk voll Emotionen, dramaturgischen Kniffen, unglaublicher Geschichten und Protagonisten. Die Sammlung dieser Erzählungen ist nahezu ausnahmslos phänomenal. Beherbergen doch die meisten dieser Geschichten die Sehnsucht und das nie enden wollende Streben des Menschen nach dem greifbar nahen und doch unerreichbaren Traum.

Für mich war es einfach ein Genuss.
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am 19. Dezember 1998
Ray Bradbury versteht es, seine Leser von der ersten Episode an zu fesseln. Sein Werk gilt auch bei dem Genre Science Fiction gegenüber kritisch eingestellten Lesern als überzeugendes Stück Literatur. Die Episoden regen zum Philosophieren und oft zum Träumen an.
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am 8. Oktober 2016
Die Geschichten sind ganz schön abgefahren, obwohl schon vor geraumer Zeit verfasst. Merkt man aber kaum, insofern sind sie auch zeitloser Science Fiktion, zum Glück auch nich mit Marsmännchen und Co und auch wenig Betonung auf Technik oder kämpferischen Aktivitäten. Hier gehts immer um bestimmte Charaktere in einem nicht-alltäglichen Rahmen. Sehr interessant.
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am 5. Oktober 2016
Eine unterbewusst Vermutung des grausamen, schrecklichen Schicksals der Protagonisten ist der Anfang einer jeden Geschichte, die den Leser auf eine Reise in sagenumwobene Welten mit nimmt.
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am 30. Juli 2002
"Der illustrierte Mann" ist Science Fiction aus der Zeit, als Roboter noch aus Zahnrädern und Federn bestanden, Raumschiffe alle raketenförmig waren und Mars und Venus eine Erdatmosphäre besaßen. Die Erzählungen in diesem Buch gehörten damals (wie die Stories von Philip K. Dick) zu dem besten, was es gab (mangels ernstzunehmender Konkurrenz von annehmbarem Niveau). Wie schon in den Mars-Chroniken von Ray Bradbury und vielen anderen Genre-Werken dieser Zeit ist die Angst vor einem Atomkrieg allgegenwärtig. Die besten Titel aus dieser Sammlung sind (meiner Meinung nach): "Der Raumfahrer", "Die letzte Nacht der Welt", "Kein Abend, kein Morgen ...", "Marionetten, e.V.", "Stunde Null" und "Das Raumschiff", von denen einige Ähnlichkeit mit Phil-Dick-Geschichten haben (melancholisch, philosophisch und sehr seltsam). Manche Stories sind für das Sci-Fi-Genre vielleicht ein bißchen zu fortschrittsfeindlich.
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am 26. Oktober 2016
Mich hat dieses Buch überrascht. Überrascht in seiner mitunter kindlichen Naivität. Natürlich kann man in seiner Bewertung berücksichtigen, wann das Buch geschrieben wurde. Anfang der 50er hatten die Menschen offenbar noch andere Vorstellungen vom Weltraum, ok. Und natürlich kann man sich auch mehr auf die philosophischen und psychologischen Inhalte stützen und den Plausibilitätsfaktor komplett ausblenden. Klar, das kann man machen. Muss man aber nicht.
Von den 18 Geschichten sind mindestens 10 darunter, die mir beim Lesen regelrecht weh getan haben. Dabei meine ich nicht einmal die ständigen Fantastereien von Marsmenschen, auf der Venus im Regen umherwandernden Soldaten usw. Nein, ich meine mehr diese unsauberen und schlecht überlegten Szenarien und das mitunter verrückt naive Verhalten der Protagonisten. Entfernungen spielen keine Rolle, Plausibilitäten ebenfalls nicht.

Beispiele (Achtung, Spoiler)?

In einer Geschichte landet ein Weißer Mann auf dem Mars, dort leben nur von der Erde verbannte Schwarze (die Atmosphäre ist offenbar wie bei uns auf der Erde). Der Weiße Mann erzählt den Schwarzen vom Atomkrieg auf der Erde und was alles zerstört wurde. Dabei zählt er so allerlei Städte auf und bei jeder Stadt sagt irgendeiner "oh nein, da habe ich gelebt" und dann sagt der Weiße Mann "doch, ich habe ein Foto dabei". Am Ende hat er dann sogar ein Foto dabei von einem bestimmten Baum auf einem bestimmten Hügel, zu dem einer der Schwarzen einen besonderen Bezug hat. Lol?

In einer anderen Geschichte werden unheilbar kranke Menschen auf den Mars geflogen. Die paar Menschen (es wirkt so, als handelte es sich um eine Handvoll, für die dieser Aufwand betrieben wurde) leben dann auf dem Mars noch Monate weiter, bis sie irgendwann verenden. Allein dieses Szenario ist so dämlich, dass die psychologischen Aspekte, die der Kern der Geschichte sind, leider völlig überdeckt werden.

In einer weiteren Geschichte verbringt ein Vater mit seinen 3 Kindern 7!!!!! Tage in einem Fake-Raumschiff und gaukelt ihnen vor, im Weltall herumzufliegen. Verpflegung haben sie (offenbar?) nicht mir, jedenfalls wird es nicht erwähnt. Die Kinder haben offenbar 7 Tage Spaß angeschnallt in dem Raumschiff zu hocken, während es mal hier ruckelt und da rattert und vor dem Fenster ununterbrochen ein Farbfilm vorbeiläuft, der sie glauben macht, den Mars zu sehen. Schon mal mit Kindern zu tun gehabt? Das Szenario ist so absurd, dass die Aussage der Geschichte (Vater tut alles für seine Kinder) völlig zerstört wird. Zumindest für mich. Ich ärgere mich dann über so etwas. Warum 7 Tage? 30 Minuten hätten doch auch gereicht. Warum nicht in einem Nebensatz erwähnen, dass der Vater auch an Proviant gedacht hat? Die Mutter guckt lächelnd vom Haus aus zu...

Lässt sich beliebig fortführen.

Wieso kann so ein schlecht ausgeführtes Buch zu einem Klassiker werden? Ich verstehe es jedenfalls nicht.

Ich möchte allerdings nicht verschweigen, dass das Buch auch seine guten Momente hat, einige schöne philosophische Ansätze zu finden sind und viele der Geschichten zumindest unterhalten. Wer aber Science Fiction Geschichten mit dem Anspruch auf Plausibilität und frei von Logiklücken lesen möchte, sollte hiervon dringlich die Finger lassen.
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