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HALL OF FAMEam 6. Oktober 2004
Leinen los zu einem waghalsigen Ausflug auf den Grund der Ozeane: Jules Verne, der Meister der Science-Fiction, verspinnt in seinem Erfolgsroman "Zwanzigtausend Meilen unter Meer" eine abenteuerliche Reiseerzählung, zeitgenössische Technikutopien, den Mythos des Machbaren und die Angst vor Meeresungeheuern zu einem seiner spannendsten Werke. Der Biologe Prof. Aronnax, sein Diener und ein Harpunier geraten auf der Jagd nach einem riesigen Meeresungeheuer in die Gefangenschaft des misanthropischen Kapitäns Nemo. Dessen Schiff "Nautilus" entführt die drei Reisenden in eine faszinierende Unterwasserwelt und bringt sie an exotische Gestade. Sie erkunden das versunkene Atlantis, kämpfen mit Haien und einem Riesenkraken, sehen die Wunder der Tiefsee und reisen in dem fortschrittlichsten Gefährt, das man sich zu Vernes Zeiten vorstellen konnte. Wären sie nicht die Gefangenen dieses seltsamen Kapitäns, den ein unerklärliches Schicksal zum "Rächer der Unterdrückten" gemacht hat, könnten sie ihre phantastische Reise glatt genießen. Das gelingt auf jeden Fall dem Leser, der sich gerne von dieser Meistererzählung aus den Kindertagen der Science-Fiction-Literatur in eine fremde Welt entführen lässt.
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am 8. Januar 2000
Jules Vernes Epos "Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer" ist, wie auch viele seiner anderen Werke, nahezu jedem Kind bekannt. In abgespeckter Form, als Bildband oder Kinderbuch - alles ist zu haben. Aber nicht jeder wird das Original kennen. Das Werk umfaßt zwei Bände, in denen Jules Verne als einer der letzten großen seherischen Autoren sich in eine Welt versetzt hat, von der heute noch immer fast nichts bekannt ist: Die Tiefen des Ozeans. Stellenweise ist die Reise mit Kapitän Nemo in die Weiten des Meeres etwas langatmig, da Verne viel Wert auf zoologische Korrektheit gelegt hat. So neigt der Diener des Professor Arronax, Conseil, zu zoologischen Determinierungen jedes Lebewesens, das auf der Reise auftaucht. Das allerdings macht den Roman für jeden Biologen, der sich für die Zoologie interessiert, zu einem wahren Leckerbissen! Wer also den alten Schreibstil mag und genauso gerne wie ich in alter Literatur stöbert, der sollte sich das Buch kaufen, es sich gemütlich machen und mit Käpt'n Nemo auf Tauchfahrt gehen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 30. Dezember 2005
Spätestens als ich „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ gelesen habe, stand für mich fest, dass ich ein großer Jules Vernes-Fan werden würde. Und tja, da war natürlich klar, dass ich auch den großen Klassiker, „Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer“, gelesen haben muss. Kapitän Nemo, der Nautilus, Pierre Aronnax, Ned Land und Conseil, sind Begriffe, die man in Aktion gelesen haben muss.
Die Hauptperson bildet der Ich-Erzähler, Professor Aronnax, ein Wissenschaftler, der sich insbesondere mit dem Meer und seinen Geheimnissen befasst. Und so macht er sich gemeinsam mit seinem Diener Conseil auf, um nach diesem seltsamen Monster, das für die vielen Schiffsunglücke in letzter Zeit verantwortlich ist, zu suchen und es zu töten. Als es auch beinahe Aronnax und seinen Gefährten in die Fluten des Meeres reißt, finden sie sich, gemeinsam mit dem kanadischen Walfänger Ned Land, auf dem „Monster“ wieder. Es stellt sich heraus, dass es ein U-Boot ist, das im Besitz des seltsamen Kapitän Nemo ist. Dieser begrüßt die drei einigermaßen gastfreundlich auf seinem Unterseeboot. Vor allem Herr Aronnax ist von den Schätzen und den Möglichkeiten, die ein so geniales Schiff bietet, begeistert und arbeitet auf dem Schiff nun an einem Roman über das Meer, seine Tiefen, seine Geheimnisse und nicht zuletzt über Kapitän Nemo, der ebenso viele Geheimnisse wie das Meer verbergen zu scheint.
Genial erzählt, und vor allem für Interessierte an der Flora und Fauna des Meeres, zu denen ich mich einigermaßen zählen würde, ebenfalls ein Muss. Verne verfällt oft in Aufzählungen an Fischen, die die Weltmeere bewohnen.
Erfreulich an der Ausgabe von Diogenes ist vor allem, dass alle Illustrationen von der Originalausgabe enthalten sind. Auch ansonsten ist diese sehr empfehlenswert und wird dem Werk gerecht.
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am 14. März 2008
Nach langer Suche endlich gefunden. Diese Ausgabe von 20000 Meilen unter dem Meer(Zusammen mit Bd.2) ist einfach Klasse. Der ungekürzte und im Wesentlichen unveränderte Text garantiert großen Lesespaß.
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am 19. Mai 2010
Dieser Band von Jules Verne erzählt von der Fahrt und den Abenteuern der Nautilus von Kapitän Nemo, während unfreiwillig zwei Passagiere an Bord mitfahren, die die Nautilus etwa 1 Jahr lang - meist unter Wasser - begleiten: Von Juli 1867 bis Juni 1868. Sie wollen das Geheimnis der Nautilus erforschen und geraten dabei in Lebensgefahr, weil Kapitän Nemo sein Geheimnis bewahren will.

Nach diesem Roman "20.000 Meilen unter den Meeren" sollte man einen anderen Roman von Jules Verne lesen, weil er sich zeitlich anschließt: "Die geheimnisvolle Insel".
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