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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
126
4,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 16. August 2017
Kleines Buch mit großem Inhalt. Früher habe ich mal gelesen "Schweine müssen nackt sein..." und heute weiss ich, dass Schweine sehr oft schicke Anzüge tragen. Danke George Orwell.
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am 18. August 2017
Das Buch ist ein Klassiker und dürfte aus meiner Sicht in keinem Geschichtsunterricht fehlen. Es ist heute aktueller den je.
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am 31. Mai 2017
Kann nur jedem empfehlen sich dieses Buch zuzulegen! Die Geschichte trifft auch heute noch genau ins Schwarze und schafft es trotz seines ernsten Inhaltes den Lesenden hin und wieder zum Schmunzeln zu bringen.
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am 17. März 2017
Das Buch ist einfach perfekt, geradezu grandios!

Die Tiere auf einer Farm zetteln eine Revolte gegen den Bauern an und verjagen ihn vom Hof. Die ersten Tage danach fühlen sie sich wie die absoluten Gewinner, denn sie sind der festen Überzeugung, von dem Bauern zuvor ausgenutzt worden zu sein. Die Schweine setzen sich schnell an die Spitze aller Tiere und es werden "Gebote" aufgestellt, an die sich alle zu halten haben. Im Laufe der Zeit verändern sich die an die Scheune geschriebenen Gebote jedoch wie von Zauberhand und quasi über Nacht. Wen wundert es, dass sich die Gebote zugunsten von ein paar und zu Ungunsten der Mehrheit verändern. Wie im richtigen Leben eben.

Das Buch ist "saugut" geschrieben. Ich habe es binnen weniger Tage geradezu verschlungen und es fiel mir jedes Mal schwer, wenn ich es aus der Hand legen musste. Selten habe ich mich so dermaßen darauf gefreut, das Buch wieder in die Hand nehmen und weiterlesen zu können.
Bedenkt man, dass das Buch bereits 1945 erschienen ist, dann ist das Thema doch aktueller denn je. Ich bin mir sicher, dass ich das Buch ein weiteres Mal lesen werde. Daher kannich es auch jedem zum Kauf wärmstens empfehlen.
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am 6. August 2017
Das Schreiben von Fabeln, in denen Tiere die Rollen und Charaktereigenschaften von Menschen übernehmen, ist seit rund 5000 Jahren ein bewährtes Mittel zur Kritik an unsäglichen Zuständen, welche sich wiederum durch Herrschaft von Menschen über Menschen (bzw. den Aberglauben an deren Notwendigkeit) ergeben.

„Farm der Tiere“ von George Orwell ist ein zeitloser Klassiker und nicht etwa nur zufällig gerade jetzt „aktueller denn je“, wie man oft hört, sondern aufgrund des sich stetigen Festklammerns an unethischen, da in sich vollkommen widersprüchlichen Herrschaftsstrukturen nach wie vor „brandaktuell“. Zielte die Schrift in erster Linie auf den Sowjetkommunismus ab, in dem, wie in allen sozialistisch-kommunistischen Regimes, die Herrscher wie die Made im Speck leben, während das restliche „Volk“ unter einfachsten und z.T. kargen Verhältnissen dahin vegetiert, so ist das Buch meiner Ansicht nach durchaus auch als allgemeine Herrschaftsparabel interpretierbar.

Aus dem Nachwort: „Falls Freiheit überhaupt irgendetwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ In der Tat. Und handelt es sich dabei auch noch um unangenehme Wahrheiten bzgl. Staats- und Herrschaftsstrukturen, ist die Zensur als zwingender Bestandteil totalitärer Unrechtsregimes niemals weit. Das nur am Rande.

Zum einen zeigt dieser großartige Fabel-Roman in angenehmer Sprache auf, wie Herrscher und Beherrschte in unterschiedlichen Welten leben. „Regierende“, „Regierungsbeamte“ und Bürokraten - trefflich durch Schweine verkörpert - sowie roboterhaft agierende und nichts hinterfragende Steigbügelhalter („Exekutive“) des Systems - trefflich durch angsteinflößende Hunde verkörpert - sind „gleicher“ als alle restlichen Tiere der Farm, leben als Einzige unproduktiv vom mühsam Erwirtschafteten ihrer Sklaven, ändern, beugen oder löschen „Gesetze“, wie es ihnen in den Kram passt und nehmen Leid und Tod, weil quasi „alternativlos“, schulterzuckend in Kauf. Bei der Stange halten sie das (Wahl-)Vieh durch fein austarierte und permanente Propaganda und Lügen, welche von hirngewaschenen Systemmedien - u.a. durch alles niederblökende Schafe verkörpert - täglich und immer exzessiver verbreitet werden. Klingelt da was? Eben.

Zum anderen jedoch jener Umstand noch wesentlich spannender, dass sich das gedemütigte Arbeitsvieh („Volk“) all das gefallen lässt. Hier und da kommen zwar mal ein leichtes Unbehagen und Anflüge von Zweifel auf, diese werden aber umgehend durch Propaganda und dumpfe Parolen zerstreut (Zwangsherrschaft sei nun einmal „völlig normal“ und man bedenke nur, was los wäre, wenn die parasitäre und nutzlose Herrscherclique im wahrsten Sinne des Wortes vom Hof gejagt werden würde). Hier greift der berühmte Satz von Goethe, wonach „niemand mehr Sklave sei als der sich für frei hält, ohne es zu sein.“

Im Endeffekt bekommt jedes „Volk“ demnach nur, was es verdient. Tragisch ist es nur für jene, die all den Unsinn durchschauen, fortan „verdammt“ sind, ein Leben lang gegen die sprichwörtlichen (desinteressierten) Windmühlen anzureden und aufgrund gewaltmonopolistischer Zwangsstrukturen nur von (Steuer-)„Farm“ zu (Steuer-)„Farm“ wechseln können, nicht etwa von (Steuer-)„Farm“ in sezedierte, individuell gestaltete Gebiete.
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HALL OF FAMEam 3. Juni 2008
Old Major hatte einen Traum, einen Traum den er allen anderen Tieren auf der Farm der Jones mitteilen will. Als hoch angesehener alter Keiler und preisgekrönt hat er das Ohr der Tiere und so lauschen alle seinen Worten, als er sich mit verheißungsvollen Worten an sie wendet. Der Mensch ist das größte Problem der Bauernhofgesellschaft. Er beutet die Tiere aus, ermordet und unterjocht sie, doch selbst produziert er nichts. Außer zum Ausbeuten ist der Mensch zu nichts gut, die Tiere sollten sich also befreien und gegen ihren Unterdrücker revoltieren. Kaum drei Tage nach seiner Ansprache ist Old Major friedlich entschlafen, doch mit seiner Vision einer freien Gesellschaft hat er eine glorreiche Vision hinterlassen.

Die drei einflussreichsten Schweine spinnen Old Majors Gedanken weiter und schaffen aufgrund seiner Rede den Animalismus, eine neue und gerechtere Gesellschaftsform. Unter der Führung von Schwatzwutz, Napoleon und Schneeball kommt es zur Revolution, die Jones werden vertrieben, zu Recht, denn Mr. Jones hatte sich seit geraumer Zeit nicht mehr um sie gekümmert. Umgehend werden die 7 Gebote des Animalismus erlassen und auf die Rückwand der großen Scheune geschrieben:

1. Alles was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind
2. Alles was auf vier Beinen geht oder Flügel hat, ist ein Freund
3. Kein Tier soll Kleider tragen
4. Kein Tier soll in einem Bett schlafen
5. Kein Tier soll Alkohol trinken
6. Kein Tier soll ein anderes Tier töten
7. Alle Tiere sind gleich

Die Erinnerung an die Diktatur der Menschen soll in jeder Hinsicht getilgt werden, so wird die "Herren-Farm" in "Farm der Tiere" umbenannt und das Farmerhaus zum Museum umfunktioniert. Die Tiere sind glücklich nun endlich für sich selbst arbeiten zu dürfen und die erste eigene Ernte ist sogar ein weit größerer Erfolg als erwartet. Sogar ein Rückeroberungsversuch der Menschen wird im Laufe der Zeit abgewehrt. Doch die Schweine, welche mit der Zeit im Interesse der Gemeinschaft als Klügste begonnen haben Schreiben und Lesen zu lernen, um den Tieren das Wissen der Menschen zu erschließen erlangen immer mehr eine Führungsrolle auf der Farm...

Neben 1984 ist die Farm der Tiere wohl George Orwells bekanntestes Werk. Nicht nur wegen der brillanten Allegorie und Persiflage der frühen Sowjetunion, sondern vor allem weil das Buch als Zeichentrickfilm adaptiert auch schon durch das Kinder- und Feiertagsprogramm mancher TV-Sender gegeistert ist. Die Paralellen zwischen der Farm der Tiere und der Sowjetunion sind beinahe offensichtlich, allerdings braucht man den Schlüssel zum Verständnis (Napoleon=Stalin, Schneeball=Trotzki, Old Major=Lenin/Marx, Farmer Jones=Zar Nikolaus II.) nicht zu kennen, um das Grundthema einer mit der Zeit pervertierten Revolution zu begreifen.

Das Werk selbst profitiert eindeutig von seiner einfach verständlichen Sprache, die bei Orwell gerne kritisiert wird. Dessen ungeachtet wird gerne übersehen dass die Farm der Tiere gerade wegen ihrer Einfachheit auch einem jüngeren und sonst Literatur gegenüber weniger aufgeschlossenem Publikum zugänglich gemacht wird. "Alle Tiere sind gleich, Aber manche sind gleicher.", wie das schlussendlich letzte verbliebene Gebot auf der Farm der Tiere lautet ist nur ein Beispiel für die Interpretationsfähigkeit Orwells Meisterswerks. Diskutiert man über dieses Werk wird man im Gespräch vielleicht auf Betrachtungsweisen stoßen, die einem selbst gar nicht in den Sinn gekommen wären. Das Scheitern der animalistischen Vision ist keineswegs dogmatisch, erfasst aber zumindest den Kern der realen Problematik einer sozialistischen Revolution. Eine permanente innere Revolution, ohne Elitenbildung, ohne Verfolgung, Ausgrenzung und Ermordung von Regimegegnern findet in der Realität jedenfalls keine Beispiele, die Farm der Tiere aber so manche. Prinzipiell ist Orwells Theorie auch nicht auf den Kommunismus beschränkt, denn Visionen von einer freieren Gesellschaft und Revolutionen die am Ende ihre Ideale verrieten gab es schon viele.

Fazit:
Für jedermann verständlich, amüsant und vielfach interpretierbar, ein faszinierendes Werk.
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am 17. Februar 2006
Was für ein Buch. Einfach genial.
Es ist einfach genial, wie Orwell dieses Thema darstellt, die Revolution und ihre Folgen.
Die Schweine, als die klügsten Tiere überhaupt, werden zum Führer der Revolte. Genial.
Wie sich die 7 Gebote im Laufe der Zeit auf "magische" Weise wandeln. Genial.
Dieses Buch ist voller Witz und Ironie. Es ist spannend geschrieben. Die Geschichte der Herren-Farm ist ein Spiegelbild für alle.
Dieses Buch ist eines der bestens, das ich je gelesen habe.
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am 12. Juli 2012
Als die Tiere in George Orwells "Farm der Tiere" ihren Besitzer vom ländlichen Gut vertreiben, sprechen ihre Artgenossen im Umkreis begeistert von einer Revolution: die grundlegende Umwälzung der, wohl gemerkt tierischen, Gesellschaft und derer Machtverhältnisse. Doch das wäre zu schön, denn das neue Weltbild, das allen Tieren Gleichheit verspricht, muss sich der Machthungrigkeit der Schweine unterordnen. Eine neue Diktatur erblüht aus der alten'
Einmalig und zugleich allgemeingültig formuliert George Orwell in seinem literarischen Unikat den Verrat an den politischen Idealen zur Genugtuung des einzelnen auf dem Grund und Boden "der Farm der Tiere" und überträgt diese Thematik zeitgleich auf die politische Weltbühne. Fast banal, aber nicht minder einprägsam erscheint das Geschehen und macht deutlich, wie einfach es doch ist, die alten Machtverhältnisse unter neuem Namen wiederherzustellen und bloß die Personen im Machtrefugium auszutauschen. Politische Morde, Propaganda, Geschichtsfälschung: nichts lassen die Schweine aus, um ihre Herrschaftsposition zu sichern und werden dabei den verhassten Menschen immer ähnlicher. Ursprünglich auf die Geschehnisse der russischen Oktoberrevolution gemünzt, offenbart sich in 'Farm der Tiere' aber auch ein ganzes Regelwerk für das inoffizielle Scheitern aller Revolutionen des 20. Jahrhunderts. Dies macht es zu mehr als schlichtweg einer politischen Satire, es ist ein nie an Gültigkeit verlierendes und unumstößliches Werk moderner "Weltwarnliteratur".
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am 29. April 2015
Eine immer noch sehr beeindruckende Fabel über den Versuch, ein humanistisches Gesellschaftssystems aufzubauen, dass darauf durch die Psychopathen zerstört und instrumentalisiert wird – wie stets in der Geschichte. Orwell hat kaum verschleiert die Ereignisse der Oktoberrevolution und deren Folgen als Vorlage genommen (wohl aus eigener Enttäuschung über die dortigen Geschehnisse), was nicht klug war, denn seine Aussage hat Allgemeingültigkeit und tritt mal schneller, mal langsamer in jedem System (ja, auch in einem demokratischen Sozialismus, von dem Orwell träumte) zutage.
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HALL OF FAMEam 30. Dezember 2004
Die weltberühmte "Animal Farm" ist die Geschichte von einer englischen Farm, auf der die Tiere revoltieren und den Farmer vertreiben. Anhand dieser Farm zeigt Orwell auf, wie sich über die Jahre gesellschaftliche Machtstrukturen, Korruption und Ungerechtigkeit bis hin zu totalitären Verhältnissen ausbilden.
Die anfängliche Basisdemokratie mit einem Parlament und einem Grundgesetz wird schnell durch die intelligenten Schweine dominiert. Zunehmend entwickeln sie sich zu einer Art politischen Kaste, die auf Kosten der anderen lebt. Während die Masse der Tiere, das 'Volk', geradezu naiv an die Gerechtigkeit und auch den guten Willen der Schweine glaubt, nehmen die Schweine, allen voran der gerissene Napoleon, dreist immer mehr Sonderrechte in Anspruch und verbiegen das Gesetz. Schließlich übernehmen sie vollständig die Rolle des Farmers. Als der Unmut steigt, unterdrücken sie die Tiere durch eine trainierte Hundemeute, die in Polizeifunktion bedroht und sogar tötet. Das Buch endet mit einem heimlichen Treffen zwischen den Schweinen und eigentlich feindlichen menschlichen Nachbarn, bei denen die anderen Farmer dazu gratulieren, dass die Tiere mehr denn je arbeiteten - unter schlechteren Bedingungen als je zuvor. Die Schein-Demokratie war geboren.
Das Buch entstand 1945 und war durch 2 Weltkriege, Nationalsozialismus und Stalinismus geprägt. Doch auch die Parallelen zu den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte sind frappierend: wie bei Orwells Schweinen gibt es Sonderrechte und Immunität für die politische Klasse; Gesetze und Rechtsprechung, die ausgehöhlt werden und sich immer mehr von dem natürlichen Rechtsempfinden entfernen; moralische Werte, die vom Volk gefordert, aber von Politikern nicht gelebt werden; gezielte Desinformation; inszenierte Bedrohungen, Feindbilder und Kriege; zunehmende Überwachung und Beschneidung der Freiheitsrechte. Die von Orwell beschriebenen Methoden und Vorgänge wiederholen sich in der Geschichte immer wieder. Die "Farm der Tiere" wird ein für alle Zeiten aktuelles Buch sein.
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