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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 8. März 2014
Nachdem Suter die Leser mit einem offenen und unerwarteten Ende beim letzten Buch Allmen und die Dahlien mit der Entführung von Carlos Geliebten "Maria" verblüffte, war klar, dass die Spur im neuen Roman jener "Undercover- Agentin" folgen sollte. Suter rafft kurz in seinem Prolog zusammen, um auch Lesern, die den vorausgehenden Band nicht lasen, die Vorgeschichte einigermassen plausibel zu erklären. Wer den Vorgänger las, wird hier sämtliche Personen wieder finden. So ganz ist nun nicht klar, wer die Entführer sind und Leser wie auch Almen & Carlos tappen doch einige Zeit im Dunkeln. Lange Rede kurzer Sinn: Die Entführer wollen mit ihrer entführten Geissel Maria Moreno das Dahlienbild erpressen. Und so setzen Allmen und sein Compagnon alles in Bewegung, um das Bild als Zahlungsmittel zu bekommen. Es sei hier ein Kompliment an den Verlag gemacht, denn die Handlung ist auf dem Schutzumschlag sehr treffend formuliert, was von anderen Schutzumschlag-Texten nicht immer sagen kann. Was es nun wirklich schwierig macht, dass die millionenschwere Greisin Dalia Gutbauer ein Stück des Bildes herausschneidet und damit natürlich das Bild schwer beschädigt. Und so taumelt das Ermittlerduo zwischen Entführern, einem etwas dubiosen Restaurator, der das Bild retten soll, und der Alt-Lady Teresa Cutress, die schon lange in jenem ominösen Hotel lebt und ebenfalls eine Schlüsselrolle einnimmt und dazu noch ein Geheimnis hegt....

Eine leise spannende Unterhaltungsstory um eine Entführte, die eigentlich illegal hier ist und somit das Ganze verkompliziert. Ein bisschen ist voraussehbar, aber auch hier wartet Suter mit ein paar Überraschungen auf, die plötzlich wieder alles offen erscheinen lassen und klar: Suter arbeitet wie immer auf eine Schlusspointe hin, die wirklich erst im letzten Satz definitiv ist, vorher kann noch mal alles bei ihm kippen...Dieser Suter ist sicherlich ein wenig bodenständiger und weniger übertrieben, auch die Genussseite seines Protagonisten als Lebemann ist verhältnismässig dezimiert gehalten. Dieser Roman ist weniger spannend. temperamentvoll und einfallsreich, als seine vorausgehenden Allmen-Romane. Dass Leser sich über den Preis beschweren, weil das Werk aufgeblasen dünn daherkommt ist nun wirklich nicht neu. (Man braucht es ja nicht zu kaufen, wenn man dem Preis-Leistungsverhältnis bei Suter ein Problem hat - zunehmend haben immer mehr Leser damit ein Problem. Übrigens auch ich.) Und dass Almen sogar die Polizei einschaltet, obwohl er eigentlich meistens alles im professionellen Alleingang mit ein paar Helfern hinkriegt, geht er hier einen ganz anderen Weg, nämlich den des Offiziellen. Was natürlich clever in seiner Schlusspointe zur Geltung kommt. Alles in allem ein guter Unterhaltungskrimi in der üblichen Suter-Manier, ein bisschen raffiniert, ein bisschen spannend, ein bisschen überraschend, ein bisschen unvoraussehbar, und über eine weite Strecke eben auch beklemmend, bis sich gegen den Schlussspurt eine mögliche Lösung abzeichnet, fiebert man mit dem Ermittlerduo mit, und hofft eine möglichst nicht zu schadenkommende Lösung, die hier nicht so einfach zu erreichen ist.

Ohne zu verraten wie es ausgeht: Zumindest mit diesem zweiten Teil über den wertvollen Dahlien-Maler Henri Fantin-Latour, dürfte das Dahlien-Thema erschöpft sein und Martin Suter wird sich wohl einen neuen Stoff suchen müssen. (Auch was er in Punkto Preis-Leistung in Zukunft bieten will, wenn er seine Leser nicht verlieren will) Übrigens lässt er so manchen Dialog in spanisch vom Stapel, wer das nicht versteht und verstehen will, kann sich auch daran nerven. Klar verstehe ich, wenn man sich den Luxus leisten kann, in Spanien und Guatemala zu leben, dass man sich spanisch ausdrücken möchte, nur ob das die deutschen Leser auch alle gut finden? Wir hatten also Jugendstil-Schalen, Diamanten, ein Stillleben-Bild und als nächstes wird es?? Ah ja, wir haben ja noch Skulpturen, vielleicht wäre das etwas für den nächsten Suter-Roman...Vorausgesetzt er will am Ermittlerduo (Trio?) von "Allmen International Inquiries" festhalten...
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am 2. April 2014
Martin Suter hat toll geschrieben. Seine Kolumnen waren großartig. Die ersten zwei, drei Romane auch. Anmutend im Ton, berührend im Stil. Klug war auch die Auswahl der Themen. Nach und nach gelangte Suter damit zu Anerkennung und zu Rum. Erst bei den Lesern, dann zogen die Literaturkritiker nach. Jeder wollte den neuen Suter gelesen haben, keiner im Abseits stehen. Doch allmählich schlich das Banale, ja das Triviale in seine Texte ein. Die Figuren wurden flach, die Geschichten langweilig, deren Handlung vorhersehbar. Es fehlte an Tiefe und Ausdruck. Es wurde kaum noch recherchiert. Dafür aber um so mehr produziert. Jahr für Jahr kommt ein neues Büchlein auf dem Markt, allzu banal und leidig ausgearbeitet. Das mag daran liegen, dass Super-Suter, die cash cow bei Diogenes, sich unter Druck gesetzt fühlt oder daran, dass er verpflichtet wurde, regelmässig Manuskripte abzuliefern. Das zerrt an den Kräften und ja, die Kreativität bleibt natürlich auch auf der Stecke. Heute gereicht Suters Schreibe kaum noch an die Qualität eines Groschenromans heran. Das ist traurig und bitter für alle Beteiligten.
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am 4. Januar 2017
Die Lektüre des Buches hat mich leider größtenteils verärgert zurückgelassen.
Erstens, weil ich es einigermaßen dreist finde, für ein solch dünnes Buch, das dazu irgendwie durch den Satz noch künstlich aufgeblasen wirkt, satte 12 Euro zu verlangen (Taschenbuch), als gebundene Ausgabe sogar fast 19 Euro. Was hat sich der Verlag bitte dabei gedacht?
Zweitens, weil ich (siehe oben) den Umfang der Geschichte zu dürftig finde. Hätte so noch in den Vorgänger gepasst. Aber gut, da haben wohl finanzielle Gründe eine Rolle gespielt. Die Story selbst ist banal, linear, ohne Spannung, mit aufgewärmten Charakteren. Einfach langweilig.
Drittens, weil ich die Figur des Allmen so langsam ziemlich ausgelutscht finde. Keine Weiterentwicklung, immer die selben Stereotype und "Bonvivant-Gags". Fand ich den Charakter zu Beginn der Reihe noch einigermaßen sympathisch (gut, im Grunde genommen eine typische Suter-Figur, aber dennoch), hat er mich in diesem Buch einfach nur noch genervt. Ist halt immer gleich.
Viertens, weil ich es vom Autor ziemlich anmaßend finde, spanische Dialoge über teilweise halbe Seiten ohne Übersetzung zu schreiben. Soll das irgendwie besonders authentisch sein? Ich habe verstanden, dass Carlos aus Gutamela kommt und nur schlecht Deutsch spricht, da braucht es kein Spanisch, das ich nicht verstehe, oftmals nicht einmal aus dem Kontext (zumal ich mir nicht die Arbeit machen möchte, mir das aus dem Kontext zu erschließen). Und als extra Schmankerl dieses Mal auch noch Italienisch. Einfach nur nervig und schlechter Autoren-Stil.

Kurzum: kein guter Wurf von Martin Suter. Ich hoffe sehr, dass er noch einmal zurückkommt im Sinne von "Die dunkle Seite des Mondes" oder "Lila, Lila", aber die Allmen-Reihe ist für mich definitiv gestorben.
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am 18. Juni 2014
Manchmal ist ein treuer Leser eben auch ein dummer ... oder der Dumme. So geschehen mit diesem schalen Allmen-Sequal, das ich mir flugs nach Erscheinen zugelegt hatte, in der Hoffnung zum einen die Auflösung bezüglich Marias Verschwinden zum anderen natürlich auch einen eigenständigen, hoffentlich vorzüglichen Allmen-Krimi in Händen zu halten. Ersteres ist der Fall, zweiteres totale Fehlanzeige und so bleiben als Grund, warum die unspektakuläre Geschichte nicht schon im ersten Band ihr Ende gefunden hat, vertragliche Verpflichtungen, schnöde Gewinnoptimierung oder vielleicht noch das hehre Ziel, den Leser in puncto Seitenzahl nicht überfordern zu wollen.

Nur weil Hollywood alle halbwegs tragfähigen Stoffe in Stücke schneidet, muss dieses Vermarktungsrezept nicht unbedingt auf jede kleine Geschichte angewandt werden. So ergibt sich leider am Ende ein Buch, dass sich bestimmt nicht zu kaufen und eigentlich auch nicht zu lesen lohnt. Schade.
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am 5. März 2015
.... liefert Suter in dem zweiten Band der Dahlien. Allmen bleibt Allmen und gewinnt keine oder kaum ein Facette hinzu. Carlos menschelt, verliert die so bewundernswerte Distanz und Maria steigt als Fixstern ohne Strahkraft in der Villa Schwarzacker empor ins Zentrum der Geschichte über eine unbequeme und undurchsichtige alte Millionärin. Etwas mehr Finesse ohne klischeehafte 180-Grad-Wendungen täte gut.
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am 29. April 2014
Ja, der Cliffhanger des Vorgängers "Allmen und die Dahlien" erweckte durchaus den Argwohn der Geldmacherei. Denn die wenigen Seiten von Band 4, "Allmen und die verschwundene María", hätte Martin Suter auch problemlos an die "Dahlien" dranhängen können. Aber so verfuhren er und sein ebenso geschätzter wie geschäftstüchtiger Verlag nach dem nervigen Motto "BLEIBEN SIE DRAN!!!", bekannt aus Funk und Fernsehen. Bringt Aufmerksamkeit und Auflage, dem Leser/der Leserin aber leider wenig Spaß.

Denn "Allmen und die verschwundene María" hat mir nicht sonderlich gefallen. Der Plot - den ich hier nicht verrate - wäre mit einem Satz erzählt und wirkt sehr konventionell und vorhersagbar. Die Personen- und Ortsbeschreibungen haben in mir keine bleibenden Bilder erzeugt, eine emotionale Tiefe kam fast nie auf, ich erlebte keine Bereicherung, keinen überraschenden Blickwinkel, noch nicht einmal eine originelle Beobachtung oder Formulierung. Alles scheint eher lustlos heruntergeschrieben, und das finde ich schon schade für diesen Autor.

Mein Fazit: Das Buch ist erschreckend schwach und völlig unerheblich. Lesen sollte es nur, wer das Ende von "Allmen und die Dahlien" nicht erträgt und wenigstens in der Frage, wie die Geschichte weiter- und ausgeht, Erhellung erhofft. Die Antwort immerhin wird hier geliefert, obendrein mit einem sehr positiven Ende. Von mir aus müsste die Reihe nicht fortgesetzt werden.
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am 31. März 2014
Im Vergleich zu den vorhergegangenen Allmen Romanen finde ich diesen Roman weniger fesselnd und spannungsgeladen. Außerdem ist - um der Handlung folgen zu können - die Lektüre des vorhergegangenen Bandes unerlässlich. Insgesamt bin ich ein großer Fan der Almen Reihe und hoffe sehr, dass die kommenden Romane wieder das Niveau der ersten Almen Bände erreichen.
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am 22. Juni 2014
Bei "Allmen und die verschwundene Maria" handelt es sich um die Fortsetzung des durchaus lesenswerten Vorgängers "Allmen und die Dahlien", der mit einem Cliffhanger endet. Leider ist es eine Geschichte , die kurzgefasst auch noch in den ersten Teil gepasst hätte. Spannung, Witz und interessante Wendungen (wie bei Suter zu erwarten) sucht man vergebens. Die bekannten Personen agieren wie gewohnt: Allmen führt seinen aufwendigen, dandyhaften Lebensstil, Carlo steht etwas neben sich, da seine geliebte Maria entführt wurde, Maria Moreno handelt selbstbewusst und taff, aber alles erscheint zu routiniert, ja gelangweilt heruntergeschrieben. Die Allmen-Geschichten scheinen ausgereizt zu sein. 18,90 Euro für diese 223 Seiten sind definitiv total überteuert! Wer unbedingt wissen will, wie diese Geschichte ausgeht, sollte sich das Buch allenfalls ausleihen.
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am 27. Mai 2014
Dieser Roman wirkt wie eine Kopie der vorherigen Bücher,z.B. der Koch. Der Schreibstil erinnert nur an Suter, ich hatte den Eindruck, dass dieses Buch von einem Assisstenten geschrieben wurde. Nach Ende der Lektüre habe ich mich richtig betrogen gefühlt. Der Handlungsablauf war simpel gestrickt, durchschaubar und selten spannend.
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TOP 500 REZENSENTam 5. Februar 2016
Zugegeben, in der gebundenen Ausgabe ist dieses Büchlein mit seinen 224 Seiten nicht unbedingt günstig. Wer die Kosten scheut, kann es aber so machen wie meinereiner und das Buch einfach in der Stadtbibliothek ausleihen. Auf diese Art und Weise gibt es keine Fehlkäufe und keine damit verbundenen Enttäuschungen mehr.

Zum Inhalt:
Die Dahlien sind zurück und dafür fehlt auf einmal Maria, Mitglied des Ermittlerteams 'The Art of Tracing Art' und Freundin seines unersetzbaren Gehilfen Carlos. Dass sowohl Carlos wie auch Maria für den Lebemann von Allmen nicht nur Mitarbeiter sondern sehr viel mehr sind, wird hier in diesem Buch deutlich. Von Allmen setzt buchstäblich Himmel und Hölle in Bewegung, um Maria zu finden. Er wühlt im Müll, watet im Morast, und arbeitet sogar mit der Polizei zusammen. Egal welchen Prinzipien er bislang folgte, für Maria setzt er sämtliche Regeln ausser Kraft. Es geht ihm nur noch um eines: Sie zu retten.

"Denn Reichtum maß er nicht daran, wie viel Geld jemand hatte."

Dieses Buch mag vordergründig ein Krimi sein, in dem es um eine Entführung geht. Martin Suter wäre nicht Martin Suter, hätte er darin nicht auch noch eine andere Botschaft versteckt. Während sich eine der Figuren als käuflich herausstellt, gewinnt Johann Friedrich von Allmen an Menschlichkeit. Einer für alle, alle für einen, nie hat das Motto der Musketiere besser gepasst als bei diesem Ermittlerteam, das sich aus von Allmen, Carlos und Maria zusammensetzt. Gut gemacht, Martin Suter!
Von mir eine klare Lese- und Ausleihempfehlung!

PS: Man muss Allmen und die Dahlien nicht unbedingt gelesen haben. Die Vorgeschichte wird zu Beginn des Buches kurz erzählt.
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